DE37775C - Vorrichtung zur Vergasung von flüssigem Brennstoff für den Betrieb von Gasmaschinen - Google Patents
Vorrichtung zur Vergasung von flüssigem Brennstoff für den Betrieb von GasmaschinenInfo
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- DE37775C DE37775C DENDAT37775D DE37775DA DE37775C DE 37775 C DE37775 C DE 37775C DE NDAT37775 D DENDAT37775 D DE NDAT37775D DE 37775D A DE37775D A DE 37775DA DE 37775 C DE37775 C DE 37775C
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- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
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- F02M31/02—Apparatus for thermally treating combustion-air, fuel, or fuel-air mixture for heating
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Description
V Λ Τ
PATENTAMT.
NTSCHRIFT
Zur Kennzeichnung des Verfahrens ist ein selbstthätig regulirbarer Apparat zur Gaserzeugung
in Verbindung mit einer einfachen Gaskraftmaschine beschrieben; es sind zwei in
ihrer Wirkung ähnliche Gasgeneratoren vorgesehen , so dafs man die Maschine nach Belieben
entweder mit einem der beiden Generatoren oder mit beiden zugleich treiben kann.
Die Ladung wird durch Vermischen des er-r zeugten Gases mit atmosphärischer Luft in bekannter
Weise vor dem Eintritt in den Cylinder hergestellt.
Fig. ι zeigt einen Längsschnitt durch den Gasgenerator mit Zubehör und die damit verbundene
Gaskraftmaschine in Ansicht, Fig. 2 einen Grundrifs der Gesammtanordnung, Fig. 3
einen Horizori.talschnitt durch den mit dem
Arbeitscylinder verbundenen Hauptgenerator und durch die Gasleitung nach den Steuerschiebern
hin, Fig. 4 einen Verticalschnitt durch die Maschine, die Steuerschiebergehäuse und
das Regulirventil für die Gaszuleitung und Fig. 5 einen modificirten Gasgenerator mit Behälter
zur Druckregulirung.
, Mit dem Gasgenerator ist eine gewöhnliche, einfach wirkende Gaskraftmaschine verbunden,
ein einfacher Centrifugalregulator dient zum Reguliren der Gaszuströmung und atmosphärische
Luft in Vermischung mit einem Quantum des aus OeI zu erzeugenden Gases
zum Laden.
Der Kolben B des Arbeitscylinders A mit
Deckel A2, Verbrennungsraum B1 und Steuerungsschiebern
VV1, Fig. 4, greift mittelst
Pleuelstange C an die Kurbel der Welle E an. Durch das Excenter χ auf dieser Welle wird
der Hauptschieber V mittelst Stange Y bewegt und der Gaseinlafsschieber F1 durch Excenter x}
mittelst Stange F1.
Durch den Hauptschieber V wird der Einlafskanal a, der den Verbrennungsraum S1 mit
dem Gehäuse f des Hauptschiebers verbindet, bedient und Schieber V1 läfst Gas durch Rohr c*
in Mengen zu, welche durch den Regulator F bemessen werden, den man mittelst Riemens h3
und Riemscheiben h1 und /z2 treiben kann.
Die Entzündung der Ladung geschieht durch eine elektrische Zündvorrichtung, die der Einfachheit
halber nicht dargestellt ist, weil die .Construction der Maschine nicht das Wesentliche
ist, die Erfindung vielmehr lediglich den eigenthümlichen Gasgenerator zum Gegenstande
hat.
Dieser Gasgenerator soll, wenn die Maschine im Gang ist, das zur Speisung derselben
erforderliche Gas durch die Wärme produciren, welche aus den Explosionen der Ladung herrührt und durch Leitung oder
Strahlung auf das zur Vergasung bestimmte OeI einwirkt. Der Gasgenerator H kann zu
diesem Zwecke am Cylinder A angegossen sein, Fig. 2 und 3. Zur Erzeugung des Gases vor
dem Anlassen der Maschine sind Gasbrenner jl
unter diesem Generator angeordnet, Fig. 1, die man schliefst, wenn nach einer gröfseren Zahl
von Explosionen die Maschine* die zum Vergasen nöthige Wärme selbst producirt.
. Den Generator H kann man mit irgend einem hocherhitzten Theile der Maschine verbinden,, oder man kann ihn, nach Art der Anordnung von Kühlmänteln, an der Maschine anordnen. Dieser Generator wird nun aus
. Den Generator H kann man mit irgend einem hocherhitzten Theile der Maschine verbinden,, oder man kann ihn, nach Art der Anordnung von Kühlmänteln, an der Maschine anordnen. Dieser Generator wird nun aus
Füllbehältern KK\ Fig. i und 2, durch Rohr P
gespeist, das von unten einmündet, so dafs das OeI zum Theil infolge eines bestimmten
Druckes des Gases im Generator in die Füllbehälter zurücktreten kann. Das erzeugte Gas
strömt durch den oberen Kanal j und das Rohr c1, das durch den Regulator F eingestellte
Ventil c5 und Rohr c4, Fig. 1, 2 und 4, in den
Arbeitscylinder, und damit ein angemessener Druck des Gases erhalten bleibt, communicirt
Rohr c1 aufserdem mit dem Gasdruckregulator D.
Der Gasdruckregulator D, in dem also immer während des Betriebes ein gewisses Quantum
Gas von bestimmtem Druck vorräthig ist, besteht aus einem oben offenen Innenbehälter D2,
dem Aufsenbehälter D1 mit Luftöffnung Z und der zur Druckregulirung dienenden Glocke D4
mit hydraulischem Verschlufs bei D3 zwischen dem Innen- und Aufsenbehälter. Wenn nach
Oeffnüng der Schieber^ und yl und des Ventils
c5, Fig. 4, die Maschine eine Ladung aufnimmt, so sinkt die Glocke D4 entsprechend
nach, so dafs immer das Gas mit einem gewissen Druck in den Cylinder A eintritt. Ein
solcher Druckregulator, den man natürlich auch durch einen elastischen Ballon ersetzen könnte,
empfiehlt sich namentlich bei Maschinen, für welche ein grofses Quantum Gas in Intervallen
geliefert werden mufs.
Dagegen könnte dieser Theil des Apparates auch bei Maschinen fortfallen, bei welchen die
Gaszuführung ohne gröfsere Unterbrechung stattfindet.
Aufser dem Hauptgenerator ist nun noch ein Hülfsgasgenerator H2 vorgesehen, der dazu
dient, die zur eigenen Gasproduction noch nicht fähige Maschine behufs Anlassens zu
speisen. Dieselbe kann durch Gasbrenner J1 der Gasleitung J, Fig. 1, geheizt werden und
ist von einem Heizmantel H1 mit Schornstein H3 umgeben. Durch das oben bei/ einmündende
Rohr c2 communicirt aufserdem der Hülfsgenerator H2 mit dem Gaszuleitungsrohr c.
Ein Absperrhahn S und eine Condensationsleitung mit Hahn c3, Fig. 1, ist an dem Rohr c2
angeordnet.
Dem Hauptgenerator H wird nun das OeI aus dem mit Luftöffnung I1 versehenen Behälter
W1, Fig. ι, durch Rohr P, dessen Hahn r zur Regulirung der Zuflufsmenge dient, zugeführt.
Dieser Behälter W1 ist höher angeordnet, als das Niveau des Oeles im Generator steht,
und es wird derselbe mittelst der Behälter K und K1 stets auf gleichem Niveau gefüllt erhalten.
Der Behälter K mit Hals a, Fig. 1, wird zunächst mit nach oben gekehrtem Halse
mit OeI gefüllt, dann stülpt man ihn um und steckt den Hals α durch eine obere Oeffhung
in W1. Wenn nun das Niveau im Behälter W1 unter den Rand des Halses α herabsinkt, dringt
von unten Luft in K ein und dann fliefst OeI
in W1 hinein nach, so dafs also stets das Niveau in letzterem mit dem Rand des Halses α ungefähr abschneidet. Diese nach dem bekannten
Princip der Sturzlampen wirkende Einrichtung empfiehlt sich besonders für kleinere
Maschinen.
Für gröfsere Maschinen kann man sich des Füllbehälters K1 bedienen, Fig. 1 und 2, den
man in passender Entfernung von W1 anordnet. Durch Rohr d mit Hahn 0 wird zwischen K1
und W1 unten Communication hergestellt und durch Rohr e mit Hahn o1 oben bezw. oberhalb
der Rohrmündung al im Behälter W1.
Wenn nun der Flüssigkeitsspiegel unter a1
herabsinkt, so dringt in Rohr e Luft ein, dadurch tritt dann aus K 1 etwas OeI nach W1
über, so dafs also auch dann immer ungefähr gleiches Niveau in W1 erhalten bleibt. Durch
den mit Hahn K2 versehenen Trichter K3 kann der Behälter K1 leicht gefüllt werden.
Wenn auf diese Weise also die Behälter K oder K1 gefüllt sind, so kann man OeI nach
den Generatoren H und H2 überfliefsen lassen,
bis das Niveau in denselben mit dem Niveau in W1 auf gleicher Höhe steht. Dann zündet
man die Brenner J1 und/1 an, dadurch wird Gas in H2 und H erzeugt, und in dem Mafse,
wie der Druck dieses Gases wächst, wird aus den Generatoren H2 und H OeI verdrängt, so
dafs also der Flüssigkeitsspiegel darin etwa auf die Linie n, Fig. 1, herabsinkt, wogegen der
Flüssigkeitsspiegel in W1 mit Linie?« zusammenfällt.
Es wird also der Druck des Gases im Generator einer Flüssigkeitssäule ungefähr von
der Höhe, entsprechend dem Abstande von m und n, entsprechen. Ist dann genügender Gasdruck
vorhanden, so kann man die Maschine anlassen. Der Gasverbrauch wird nunmehr
durch neue Vergasung von OeI in den Generatoren mittelst der aus. den Explosionen der
Ladung herrührenden Wärme versetzt.
Tritt nun der Fall ein, ■ dafs mehr OeI vergast
wird, als zum Betrieb der Maschine nöthig ist, so wächst der Druck in den Generatoren
dementsprechend. Infolge dessen sinkt dann der Flüssigkeitsspiegel in den Generatoren H2
und H noch mehr, z. B. auf n1, während das
-Niveau in den Füllbehältern auf ml steigt,
Fig. i.
Nun erhalten also die Generatoren H2 und H
weniger OeI, folglich kann auch nur verhältnifsmäfsig weniger OeI darin verdampft werden.
Man kann demnach durch eine Anordnung der Füllrohre an den Behältern, die es ermöglicht, sämmtliches OeI durch den Gasdruck
aus den Generatoren herauszudrängen, es erreichen, dafs ganz selbsttätig immer nur
die für den Betrieb gerade nöthige Menge OeI vergast wird.
Wenn die Maschine nach längerem' Gang genügend erhitzt ist, kann man den Gasbedarf
ausschliefslich durch den Generator H decken. Man schliefst alsdann den Hahn r2 des Rohres P
und den Hahn s des Rohres c2. Auch könnte man den Gasbedarf ausschliefslich aus dem
Hülfsgenerator H2 entnehmen oder endlich zur
Deckung des Bedarfes beide Generatoren benutzen. Unwesentlich ist aber, wie die Erhitzung
der Generatoren geschieht, ob mit Hülfe von Gasbrennern Jljl oder in anderer
Weise.
Nach der Modification Fig. 5 kann auch der Hülfsgenerator H2 einen Druckregulator
enthalten, der ähnlich wirkt wie der Druckregulator D des Hauptgenerators H. Das Gaszuleitungsrohr
c2, Fig. 5, führt dann durch den Boden des Generators D hoch und mündet
oben bei j unterhalb der Glocke D4 aus. Diese Glocke steigt und fällt mit dem Druck im
Generator während der Gasentnahme durch die Maschine. Hierbei kann man nun auch die
Temperatur ganz automatisch reguliren. An der Glocke Di ist zu diesem Zwecke die
Stange k* befestigt, deren unterer Anschlag e2
beim Steigen der Glocke auf Arm k3 trifft, der dann vermittelst Stange k2 und Hebels k1 den
Hahn K im Gasleitungsrohre J, Fig. 5, so dreht, dafs eine Verengung des Durchlafsquerschnittes
im Gasrohr J nach den Brennern J1 zu eintritt.
Fällt dagegen die Glocke, so trifft der obere Anschlag e1 der Stange &4 auch den Arm k3,
der Gasdurchlafs nach dem Innern J1 hin wird dann entsprechend mehr geöffnet und dann
eine stärkere Flamme und daher auch mehr Vergasungswärme erzeugt. Man kann also auf
diese Weise bis zu einem bestimmten Grade die zu vergasende Menge des Oeles automatisch
mittelst des unter der Glocke D4 herrschenden Gasdruckes reguliren.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Zum Betriebe von Gasmotoren ein Generator zum Vergasen einer automatisch . regulirbaren Menge Oeles, bestehend aus einem durch die Wärme des Motors erhitzten Hauptgeneratorfi^, der durch Rohr (P) aus dem Behälter (W1) mit OeI gespeist wird, in welchem mittelst der Füllbehälter (K und Kl) constantes Niveau erhalten werden kann, während ein Druckregulator (D) mit hydraulisch abgedichteter Glocke (D1) den Gasdruck in H regulirt und ein durch Rohr (P2) mit P communicirender Hülfsgenerator (H2) mit Heizung durch Gasbrenner (J1) zum Anlassen des Motors dient, in solcher Anordnung, dafs die Erzeugung einer übermäfsigen Menge von Betriebsgas eine Zunahme des Druckes in den Generatoren (H und H2), ein Sinken des Niveaus in letzteren und somit die Vergasung einer geringeren Menge Oeles zur Folge hat.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE37775C true DE37775C (de) |
Family
ID=313513
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT37775D Expired - Lifetime DE37775C (de) | Vorrichtung zur Vergasung von flüssigem Brennstoff für den Betrieb von Gasmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE37775C (de) |
-
0
- DE DENDAT37775D patent/DE37775C/de not_active Expired - Lifetime
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