DE37775C - Vorrichtung zur Vergasung von flüssigem Brennstoff für den Betrieb von Gasmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zur Vergasung von flüssigem Brennstoff für den Betrieb von Gasmaschinen

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DE37775C
DE37775C DENDAT37775D DE37775DA DE37775C DE 37775 C DE37775 C DE 37775C DE NDAT37775 D DENDAT37775 D DE NDAT37775D DE 37775D A DE37775D A DE 37775DA DE 37775 C DE37775 C DE 37775C
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DENDAT37775D
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NATIONAL METER COMPANY in New-York, V. St. A
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M31/00Apparatus for thermally treating combustion-air, fuel, or fuel-air mixture
    • F02M31/02Apparatus for thermally treating combustion-air, fuel, or fuel-air mixture for heating
    • F02M31/16Other apparatus for heating fuel
    • F02M31/18Other apparatus for heating fuel to vaporise fuel
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02TCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
    • Y02T10/00Road transport of goods or passengers
    • Y02T10/10Internal combustion engine [ICE] based vehicles
    • Y02T10/12Improving ICE efficiencies

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Feeding, Discharge, Calcimining, Fusing, And Gas-Generation Devices (AREA)

Description

V Λ Τ
PATENTAMT.
NTSCHRIFT
Zur Kennzeichnung des Verfahrens ist ein selbstthätig regulirbarer Apparat zur Gaserzeugung in Verbindung mit einer einfachen Gaskraftmaschine beschrieben; es sind zwei in ihrer Wirkung ähnliche Gasgeneratoren vorgesehen , so dafs man die Maschine nach Belieben entweder mit einem der beiden Generatoren oder mit beiden zugleich treiben kann. Die Ladung wird durch Vermischen des er-r zeugten Gases mit atmosphärischer Luft in bekannter Weise vor dem Eintritt in den Cylinder hergestellt.
Fig. ι zeigt einen Längsschnitt durch den Gasgenerator mit Zubehör und die damit verbundene Gaskraftmaschine in Ansicht, Fig. 2 einen Grundrifs der Gesammtanordnung, Fig. 3 einen Horizori.talschnitt durch den mit dem Arbeitscylinder verbundenen Hauptgenerator und durch die Gasleitung nach den Steuerschiebern hin, Fig. 4 einen Verticalschnitt durch die Maschine, die Steuerschiebergehäuse und das Regulirventil für die Gaszuleitung und Fig. 5 einen modificirten Gasgenerator mit Behälter zur Druckregulirung.
, Mit dem Gasgenerator ist eine gewöhnliche, einfach wirkende Gaskraftmaschine verbunden, ein einfacher Centrifugalregulator dient zum Reguliren der Gaszuströmung und atmosphärische Luft in Vermischung mit einem Quantum des aus OeI zu erzeugenden Gases zum Laden.
Der Kolben B des Arbeitscylinders A mit Deckel A2, Verbrennungsraum B1 und Steuerungsschiebern VV1, Fig. 4, greift mittelst Pleuelstange C an die Kurbel der Welle E an. Durch das Excenter χ auf dieser Welle wird der Hauptschieber V mittelst Stange Y bewegt und der Gaseinlafsschieber F1 durch Excenter x} mittelst Stange F1.
Durch den Hauptschieber V wird der Einlafskanal a, der den Verbrennungsraum S1 mit dem Gehäuse f des Hauptschiebers verbindet, bedient und Schieber V1 läfst Gas durch Rohr c* in Mengen zu, welche durch den Regulator F bemessen werden, den man mittelst Riemens h3 und Riemscheiben h1 und /z2 treiben kann. Die Entzündung der Ladung geschieht durch eine elektrische Zündvorrichtung, die der Einfachheit halber nicht dargestellt ist, weil die .Construction der Maschine nicht das Wesentliche ist, die Erfindung vielmehr lediglich den eigenthümlichen Gasgenerator zum Gegenstande hat.
Dieser Gasgenerator soll, wenn die Maschine im Gang ist, das zur Speisung derselben erforderliche Gas durch die Wärme produciren, welche aus den Explosionen der Ladung herrührt und durch Leitung oder Strahlung auf das zur Vergasung bestimmte OeI einwirkt. Der Gasgenerator H kann zu diesem Zwecke am Cylinder A angegossen sein, Fig. 2 und 3. Zur Erzeugung des Gases vor dem Anlassen der Maschine sind Gasbrenner jl unter diesem Generator angeordnet, Fig. 1, die man schliefst, wenn nach einer gröfseren Zahl von Explosionen die Maschine* die zum Vergasen nöthige Wärme selbst producirt.
. Den Generator H kann man mit irgend einem hocherhitzten Theile der Maschine verbinden,, oder man kann ihn, nach Art der Anordnung von Kühlmänteln, an der Maschine anordnen. Dieser Generator wird nun aus
Füllbehältern KK\ Fig. i und 2, durch Rohr P gespeist, das von unten einmündet, so dafs das OeI zum Theil infolge eines bestimmten Druckes des Gases im Generator in die Füllbehälter zurücktreten kann. Das erzeugte Gas strömt durch den oberen Kanal j und das Rohr c1, das durch den Regulator F eingestellte Ventil c5 und Rohr c4, Fig. 1, 2 und 4, in den Arbeitscylinder, und damit ein angemessener Druck des Gases erhalten bleibt, communicirt Rohr c1 aufserdem mit dem Gasdruckregulator D.
Der Gasdruckregulator D, in dem also immer während des Betriebes ein gewisses Quantum Gas von bestimmtem Druck vorräthig ist, besteht aus einem oben offenen Innenbehälter D2, dem Aufsenbehälter D1 mit Luftöffnung Z und der zur Druckregulirung dienenden Glocke D4 mit hydraulischem Verschlufs bei D3 zwischen dem Innen- und Aufsenbehälter. Wenn nach Oeffnüng der Schieber^ und yl und des Ventils c5, Fig. 4, die Maschine eine Ladung aufnimmt, so sinkt die Glocke D4 entsprechend nach, so dafs immer das Gas mit einem gewissen Druck in den Cylinder A eintritt. Ein solcher Druckregulator, den man natürlich auch durch einen elastischen Ballon ersetzen könnte, empfiehlt sich namentlich bei Maschinen, für welche ein grofses Quantum Gas in Intervallen geliefert werden mufs.
Dagegen könnte dieser Theil des Apparates auch bei Maschinen fortfallen, bei welchen die Gaszuführung ohne gröfsere Unterbrechung stattfindet.
Aufser dem Hauptgenerator ist nun noch ein Hülfsgasgenerator H2 vorgesehen, der dazu dient, die zur eigenen Gasproduction noch nicht fähige Maschine behufs Anlassens zu speisen. Dieselbe kann durch Gasbrenner J1 der Gasleitung J, Fig. 1, geheizt werden und ist von einem Heizmantel H1 mit Schornstein H3 umgeben. Durch das oben bei/ einmündende Rohr c2 communicirt aufserdem der Hülfsgenerator H2 mit dem Gaszuleitungsrohr c. Ein Absperrhahn S und eine Condensationsleitung mit Hahn c3, Fig. 1, ist an dem Rohr c2 angeordnet.
Dem Hauptgenerator H wird nun das OeI aus dem mit Luftöffnung I1 versehenen Behälter W1, Fig. ι, durch Rohr P, dessen Hahn r zur Regulirung der Zuflufsmenge dient, zugeführt.
Dieser Behälter W1 ist höher angeordnet, als das Niveau des Oeles im Generator steht, und es wird derselbe mittelst der Behälter K und K1 stets auf gleichem Niveau gefüllt erhalten. Der Behälter K mit Hals a, Fig. 1, wird zunächst mit nach oben gekehrtem Halse mit OeI gefüllt, dann stülpt man ihn um und steckt den Hals α durch eine obere Oeffhung in W1. Wenn nun das Niveau im Behälter W1 unter den Rand des Halses α herabsinkt, dringt von unten Luft in K ein und dann fliefst OeI in W1 hinein nach, so dafs also stets das Niveau in letzterem mit dem Rand des Halses α ungefähr abschneidet. Diese nach dem bekannten Princip der Sturzlampen wirkende Einrichtung empfiehlt sich besonders für kleinere Maschinen.
Für gröfsere Maschinen kann man sich des Füllbehälters K1 bedienen, Fig. 1 und 2, den man in passender Entfernung von W1 anordnet. Durch Rohr d mit Hahn 0 wird zwischen K1 und W1 unten Communication hergestellt und durch Rohr e mit Hahn o1 oben bezw. oberhalb der Rohrmündung al im Behälter W1.
Wenn nun der Flüssigkeitsspiegel unter a1 herabsinkt, so dringt in Rohr e Luft ein, dadurch tritt dann aus K 1 etwas OeI nach W1 über, so dafs also auch dann immer ungefähr gleiches Niveau in W1 erhalten bleibt. Durch den mit Hahn K2 versehenen Trichter K3 kann der Behälter K1 leicht gefüllt werden.
Wenn auf diese Weise also die Behälter K oder K1 gefüllt sind, so kann man OeI nach den Generatoren H und H2 überfliefsen lassen, bis das Niveau in denselben mit dem Niveau in W1 auf gleicher Höhe steht. Dann zündet man die Brenner J1 und/1 an, dadurch wird Gas in H2 und H erzeugt, und in dem Mafse, wie der Druck dieses Gases wächst, wird aus den Generatoren H2 und H OeI verdrängt, so dafs also der Flüssigkeitsspiegel darin etwa auf die Linie n, Fig. 1, herabsinkt, wogegen der Flüssigkeitsspiegel in W1 mit Linie?« zusammenfällt. Es wird also der Druck des Gases im Generator einer Flüssigkeitssäule ungefähr von der Höhe, entsprechend dem Abstande von m und n, entsprechen. Ist dann genügender Gasdruck vorhanden, so kann man die Maschine anlassen. Der Gasverbrauch wird nunmehr durch neue Vergasung von OeI in den Generatoren mittelst der aus. den Explosionen der Ladung herrührenden Wärme versetzt.
Tritt nun der Fall ein, ■ dafs mehr OeI vergast wird, als zum Betrieb der Maschine nöthig ist, so wächst der Druck in den Generatoren dementsprechend. Infolge dessen sinkt dann der Flüssigkeitsspiegel in den Generatoren H2 und H noch mehr, z. B. auf n1, während das -Niveau in den Füllbehältern auf ml steigt, Fig. i.
Nun erhalten also die Generatoren H2 und H weniger OeI, folglich kann auch nur verhältnifsmäfsig weniger OeI darin verdampft werden. Man kann demnach durch eine Anordnung der Füllrohre an den Behältern, die es ermöglicht, sämmtliches OeI durch den Gasdruck aus den Generatoren herauszudrängen, es erreichen, dafs ganz selbsttätig immer nur die für den Betrieb gerade nöthige Menge OeI vergast wird.
Wenn die Maschine nach längerem' Gang genügend erhitzt ist, kann man den Gasbedarf ausschliefslich durch den Generator H decken. Man schliefst alsdann den Hahn r2 des Rohres P und den Hahn s des Rohres c2. Auch könnte man den Gasbedarf ausschliefslich aus dem Hülfsgenerator H2 entnehmen oder endlich zur Deckung des Bedarfes beide Generatoren benutzen. Unwesentlich ist aber, wie die Erhitzung der Generatoren geschieht, ob mit Hülfe von Gasbrennern Jljl oder in anderer Weise.
Nach der Modification Fig. 5 kann auch der Hülfsgenerator H2 einen Druckregulator enthalten, der ähnlich wirkt wie der Druckregulator D des Hauptgenerators H. Das Gaszuleitungsrohr c2, Fig. 5, führt dann durch den Boden des Generators D hoch und mündet oben bei j unterhalb der Glocke D4 aus. Diese Glocke steigt und fällt mit dem Druck im Generator während der Gasentnahme durch die Maschine. Hierbei kann man nun auch die Temperatur ganz automatisch reguliren. An der Glocke Di ist zu diesem Zwecke die Stange k* befestigt, deren unterer Anschlag e2 beim Steigen der Glocke auf Arm k3 trifft, der dann vermittelst Stange k2 und Hebels k1 den Hahn K im Gasleitungsrohre J, Fig. 5, so dreht, dafs eine Verengung des Durchlafsquerschnittes im Gasrohr J nach den Brennern J1 zu eintritt. Fällt dagegen die Glocke, so trifft der obere Anschlag e1 der Stange &4 auch den Arm k3, der Gasdurchlafs nach dem Innern J1 hin wird dann entsprechend mehr geöffnet und dann eine stärkere Flamme und daher auch mehr Vergasungswärme erzeugt. Man kann also auf diese Weise bis zu einem bestimmten Grade die zu vergasende Menge des Oeles automatisch mittelst des unter der Glocke D4 herrschenden Gasdruckes reguliren.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Zum Betriebe von Gasmotoren ein Generator zum Vergasen einer automatisch . regulirbaren Menge Oeles, bestehend aus einem durch die Wärme des Motors erhitzten Hauptgeneratorfi^, der durch Rohr (P) aus dem Behälter (W1) mit OeI gespeist wird, in welchem mittelst der Füllbehälter (K und Kl) constantes Niveau erhalten werden kann, während ein Druckregulator (D) mit hydraulisch abgedichteter Glocke (D1) den Gasdruck in H regulirt und ein durch Rohr (P2) mit P communicirender Hülfsgenerator (H2) mit Heizung durch Gasbrenner (J1) zum Anlassen des Motors dient, in solcher Anordnung, dafs die Erzeugung einer übermäfsigen Menge von Betriebsgas eine Zunahme des Druckes in den Generatoren (H und H2), ein Sinken des Niveaus in letzteren und somit die Vergasung einer geringeren Menge Oeles zur Folge hat.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT37775D Vorrichtung zur Vergasung von flüssigem Brennstoff für den Betrieb von Gasmaschinen Expired - Lifetime DE37775C (de)

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