DE377121C - Einrichtung zur Regelung der Durchgangsgeschwindigkeit des zu entoelenden Dampfes bei Abdampfentoelern - Google Patents

Einrichtung zur Regelung der Durchgangsgeschwindigkeit des zu entoelenden Dampfes bei Abdampfentoelern

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DE377121C
DE377121C DEH78103D DEH0078103D DE377121C DE 377121 C DE377121 C DE 377121C DE H78103 D DEH78103 D DE H78103D DE H0078103 D DEH0078103 D DE H0078103D DE 377121 C DE377121 C DE 377121C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B37/00Component parts or details of steam boilers
    • F22B37/02Component parts or details of steam boilers applicable to more than one kind or type of steam boiler
    • F22B37/26Steam-separating arrangements
    • F22B37/265Apparatus for washing and purifying steam

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

  • Einrichtung zur Regelung der Durchgangsgeschwindigkeit des zu entölenden Dampfes bei Abdampfentölern. Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Einrichtung zur Regelung der Durchgangsgeschwindigkeit des zu entölenden Dampfes bei Abdampfentölern und ähnlichen Einrichtungen.
  • Man hat versucht, eine Regelung dadurch zu bewirken, daß der zu reinigende Dampf je nach seiner Menge sich die Größe des Durchgangsquerschnitts im Abdampfentöler selbsttätig einstellt. Es hat sich jedoch hierbei der Nachteil herausgestellt, daß nach jeder Expansion der Abdampf stoßweise in die Abdampfleitung gelangt, und die Regelorgane entsprechend der Auspuffgeschwindigkeit weit über die zulässige Grenze hinaus spielten.
  • Die Erfindung soll diesen Nachteil beseitigen, sie besteht darin, daß man den Druck der einen Dampfzylinderseite auf eine Regeleinrichtung am Entöler wirken läßt.
  • Es wird also nicht wie bei bekannten Lösungen der Regelung der bereits expandierte Dampf der Auspuffleitung zur Regelung benutzt, sondern der in den Zylinder eintretende Frischdampf wirkt je nach dem Füllungsgerade durch seinen Druck regelnd auf die Größe der Abschei.deflächen in dem Entöler.
  • Zu diesem Zwecke ist die eine Zylinderseite durch ein Rohr mit einem Steuerzylinder am Entöler verbunden, so daß ein unter Gegendruck stehender Kolben mit einer Steuerstange auf bekannte Abschlußorgane in ebenfalls .bekannter Weise einwirkt.
  • Auch in dem Zylinder findet ein stetiger Druckwechsel statt, der sich nach dein Steuerorgan hin überträgt, der sich aber durch ein dünnes Druckröhrchen, in das bekannte Dämpfungsorgane eingeschaltet werden können, vermindern läßt.
  • Die Regeleinrichtung soll nur auf einen Teil der Regelorgane einwirken, während der andere Teil als Mindestdurchgang dem Dampf freien Durchtritt gewährt. Mit andern Worten, die der Regelung unterliegenden Abscheideflächen des Entölers werden erst dann geöffnet, wenn die Last der Maschine z. B. über 30 Prozent steigt, und zwar in dem Maße, wie die Belastung und damit der Füllungsgrad im Zylinder zunimmt. Es wird hierdurch nicht nur die Regeleinrichtung vereinfacht und verbilligt, sondern ein Teil des Entölers bleibt unter allen Umständen finit einem gewissen Querschnitt für den Dampfdurchgang frei aus Gründen der Sicherheit.
  • Die Abschlußorgane (Jalousieverschlüsse) werden zweckmäßig in entlastender Form ausgeführt. Ferner öffnen sich diese Verschlüsse absatzweise in dem Maße, wie der Füllungsgrad im Zylinder steigt, was dadurch erreicht wird, (laß auf der Steuerstange 3litnehnterbunde o. dgl. mit zunehmendem Abstand voneinander angeordnet sind.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung.
  • Der Zylinder a läßt seinen ölhaltigen Abdampf in das Rohr 1) austreten, welches zum Kondensator oder ins Freie führt. In beiden Fällen ist in diese Leitung ein Entölergehäuse c eingeschaltet, welches im Innern Abscheideorgarie bekannter Art enthält.
  • An dein Entölergehäuse c befindet sich nun ein Zylinder e, welcher einen Kolben f enthält, der einerseits unter den Druck der Feder g, anderseits durch die \'erbinclungsleitung h unter den Druck des in den Zylinder a eintretenden Dampfes gesetzt wird. Der Kolben f ist mit einer Steuerstange i. versehen, welche durch die Bunde k, k1 usw. auf die Klappen oder Jalousieverschlüsse 1, 1' einwirkt. Da die Verschlüsse, selbst iin geöffneten Zustande, einen gewissen Widerstand für den einströnienclen Dampf ausüben, so ist der gleichen Verteilung halber auch der nicht der Regelung unterliegende Querschnitt in finit ähnlichen Leitblechen n, tt' versehen.
  • Für die Regelung der Abscheidefläche in weiten Grenzen wird sich eine größere Anzahl kleinerer Verschlüsse empfehlen, während in der Zeichnung nur der Deutlichkeit halber einige derselben dargestellt wurden. Die Regelung kann auch hinter den Abscheideorganen an der Austrittsseite des Entölers angeordnet sein.
  • Die Einrichtung wirkt nun in folgender eise: Der jeweilige iiti 7vlinder herrschende Druck setzt sich in dein Leitungsrohre h nach dein Steuerzylinder f am Ent<<ler fort, und zwar schon vorauseilend gegenüber dein im Zylinder expandierenden Dampf. Die Regelung im Entöler erfolgt daher früher, als die betreffende Dampffüllung in die Auspuffleitung abströmt. Steigt die Belastung der -Maschine, so wird der Kolben f in dem Zylinder e zurück-und die Feder g zusammengedrückt. Die Bunde 1; , k1, k`=, welche auf der Steuerstange i so verteilt sind, daß sie einen gewissen toten Hub machen, bevor sie die Klappen 1, 11, 12 verstellen, bringen die letzteren nacheinander zur öffnung, je nachdem, in welchem Maße der Kolben f verstellt wird. Die Dampfgeschwindigkeit bleibt somit in den Abscheirleflächen nahezu gleich, was erforderlich ist, tun auch in allen Betriebslagen die günstigste Dampfgeschwindigkeit für die Abscheidung des üls beibehalten zu Icönnet@.
  • Bei Maschinen mit angeschlossener Kondensation ist dieses Verfahren ein wesentlicher I# ortschritt gegenüber den früheren @"orschlägen, cla der Abdampf der Arbeit der Einstellung enthoben ist, womit unter Umständen ein schädlicher Rückdruck und Verschlechterung des Vakuums verbunden sein könnte.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRÜCFIE: i Einrichtung zur Regelung 7ier Durchgangsgeschwindigkeit des zu ent-(-)lenden Dampfes bei Abdampfentölern, dadurch gekennzeichnet, daß der Dampfdruck einer Dampfzylinderseite auf eine am Eingang des Entölers angebrachte Regeleinrichtung verstellend einwirkt.
  2. 2. Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Zalinderseite durch ein Rohr finit einer Steuervorrichtung (e, f, b ) am Entöler verbunden ist, deren mit den Abschlußorganen (L) in Verbindung stehender Kolben (f) entgegen dein Druck einer Feder (g) durch den Dampfdruck verschoben wird.
  3. 3. Eine Ausführungsform der 1?inriclitung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Regeleinrichtung mir auf einen Teil der Abscheideelemente regelnd einwirkt, daß dagegen der andere Teil ständig als -Mindestdurchgang für den Dampf frei bleibt. Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch t bis 3, dadurch gekeiuizeichnet, daß die öffnung der einzelnen Verschlüsse (1) dadurch absatzweise nacheinander erfolgt, daß die Mitnehmerbunde (k, k1, k2) auf der Steuerstange mit zunehmendem Abstand voneinander angeordnet sind.
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