DE729942C - Selbsttaetiger Treibluftregler - Google Patents

Selbsttaetiger Treibluftregler

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DE729942C
DE729942C DET52032D DET0052032D DE729942C DE 729942 C DE729942 C DE 729942C DE T52032 D DET52032 D DE T52032D DE T0052032 D DET0052032 D DE T0052032D DE 729942 C DE729942 C DE 729942C
Authority
DE
Germany
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air
air regulator
spring
tube
pipe section
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Expired
Application number
DET52032D
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English (en)
Inventor
Sigurd Holm
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telephon Apparat Fabrik E Zwietusch and Co
Original Assignee
Telephon Apparat Fabrik E Zwietusch and Co
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G51/00Conveying articles through pipes or tubes by fluid flow or pressure; Conveying articles over a flat surface, e.g. the base of a trough, by jets located in the surface
    • B65G51/04Conveying the articles in carriers having a cross-section approximating that of the pipe or tube; Tube mail systems
    • B65G51/08Controlling or conditioning the operating medium

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Compressors, Vaccum Pumps And Other Relevant Systems (AREA)

Description

  • v Selbsttäti?er Treibluftrecler In einer Rohrpostanlage mit -mehreren Fahrrohrsträngen, welche von einem Gebläse mit Treibluftstrom versorgt werden, münden die einzelnen Rohrstränge in einen gemeinsamen Luftverteiler. der mit dem Gebläse unmittelbar verbinden ist. In die den Verteiler mit den Fährrohren verbindenden Luftstutzen sind einstellbare Drosselklappen eingebaut, die zur Konstanthaltung der Treibluftgeschwindigkeit sowohl in den langen als auch in _ den kaszen Fahrrohren entsprechend eingestellt werden- Bei derartigen Anlabien tritt zuweilen die T: berlastung einer Fahrrohrstrecke durch gleichzeitiges Einfühlren einer, größeren Anzahl von Büchsen. in das gleiche Fahrrohr ein. Infolge der I: berbelastung eines Fahrrohres wird die Treibluftgeschwindigkeit in den nichtbelasteten Fahrrohren erhöht, da die Treibluft dort keinen Widerstand findet, während die Treibluftgeschwindigkeit in dem überbelasteten Fahrrohr im gleichen Maße abnimmt. Obwohl hierdurch im letzteren Rohr die eingeführten Büchsen noch nicht ganz zum Stillstand kommen, könmte dies jedoch durch Einführung weiterer Büchsen eintreten und dann das Fahrrohr verstopfen.
  • Die Einrichtung gemäß der Erfindung behebt diesen Mangel. Nach der Erfindung besteht der Treibluftregler darin, daß zwischen jedes Fahrrohr und dem Luftverteiler ein an sich bekanntes Rohrstück mit gegenüber dein Fahrrohr erweitertem Querschnitt und einer oder mehreren parabolischen Einschnürungen eingebaut ist, zu denen zentrisch und m einem gewissen Abstand Stromlinienkörper mittels regelbarer Feder nachgiebig gehalten werden. Ein Ausführungsbeispiel des Treibluftreglers ist in der Zeichnung dargestellt.
  • Fig. i zeigt den Treibluftregler in Ansicht, teilweise geschnitten.
  • Fig. 2 zeigt den Treibluftregler nach Fig. i in einer Seitenansicht.
  • An dem mit einem Gebläse (nicht gezeigt, in Verbindung stehenden Verteiler i sind mindestens so viele Rohrstutzen 2 vorhanden, als Fahrrohre 3 für eine verzweigte Rohrpostanlage erforderlich sind. Zwischen je einen Rohrstutzen 2 und dem Fahrrohr 3 ist ein Treibluftregler 4. eingeschaltet. Er besteht im wesentlichen aus einem gegenüber dem Fahrrohr 3 erweiterten Rohrstück 5, das etwa in seinem Mittelteil eine parabolische o. dgl. Einschnürung 6 hat. An ihrer engsten Stelle besitzt die Einschnürung 6 etwa den gleichen Durchmesser wie das Fahrrohr 3. Oberhalb der Einschnürung 6 ist ein Stromlinienkörper ; o. dgl. gelagert. Er ist an einer Stange 8 befestigt, die in dem Deckel 9 des Rohrstückes 5 und in einem in diesem fest angeordneten Steg io lose geführt wird. Der das Rohrstück 5 überragende Teil i i der Stange 8 steht mit einer Feder 12 in Verbindung. Das andere Ende ist an einem Schraubbolzen 13 befestigt, das die auf das Rohrstück 5 gestülpte Kappe 14 durchdringt. Mit Hilfe der auf den Schraubbolzen 13 aufgebrachten Muttern 15 und einem unterhalb des Steges io in der Stange 8 befestigten Splint 16 wird der Stromlinienkörper 7 in die geeignete Lage gebracht. Durch Anziehen der Muttern 15 kann dem Stromlinienkörper je nach dem in den Fahrrohren herrschenden Betriebsdruck eine gewisse Vorspannung gegeben werden.
  • Wie schon erwähnt, sind alle Fahrrohre 3 einer verzweigten Rohrpostanlage mit einem Treibluftregler q. ausgerüstet und an den Verteiler i angeschlossen. Für den Fall der Überlastung eines Rohres 3 wird das Gebläse versuchen, die gleiche Luftmenge über die nichtbelasteten Rohre anzusaugen, wodurch in diesen eine Steigerung des Druckes eintritt. Das hat zur Folge, daß in den nichtbelasteten Rohren die auf einen bestimmten Druck eingestellten Stromlinienkörper 7 in die Einschnüruing 6 der Rohrstücke 5 eingezogen werden und hierdurch eine Drosselung des Querschnittes hervorrufen, wodurch der Luftdruck in diesen Rohren auf dem normalen Betriebszustand gehalten wird. In dem überbelasteten Fahrrohr wird infolge des vorübergehend verminderten Luftdruckes der unter Spannung stehende Stromlinienkörper etwas zurückgehen und somit den Querschnitt der Einschn rung voll freigeben, so daß nach dem Einschwingen der Stro.mlinienkörper in. den nichtbelasteten Rohren in dem belasteten Rohr vorübergehend eine Luftdruckerhöhung stattfindet und dann der betriebsmäßige Luftdruck aufrechterhalten wird.
  • Oben beschriebene Regeleinrichtung eignet sich nur für Rohrpostanlagen mit Saugluftbetrieb. Soll die gleiche Regeleinrichtung für Rohrpostanlagen mit Druckluftbetrieb Verwendung finden, so müssen die Rohranschlüsse 2 und 3 gegeneinander vertauscht werden. Zur Schaffung eines selbsttätigen Treibluftreglers für Druck- und Saugluft wird vorgeschlagen, oberhalb des Stromlinienkörpers 7 (Fig. i) in dem Rohrstück 5 eine zweite Einschnürung anzuordnen. Die Zugfeder 12 müßte dann gegen eine Druckfeder mit entsprechender Einstelleinrichtung i3, i5 auswechselbar vorgesehen werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Selbsttätiger Treibluftregler zum Einbau in je eines der von einem gemeinsamen Luftverteiler abgehenden Rohrpostfahrrohre, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen jedes Fahrrohr (3) und dem Luftverteiler (i) ein an -sich 'bekanntes Rohrstück (5) mit gegenüber dem Fahrrohr (3) erweitertem Querschnitt und einer oder mehreren parabolischen Einschnürungen (6) eingebaut ist, zu denen zentrisch und in einem gewissen Abstand Stromlinienkörper (7) mittels regelbarer Feder (12) nachgiebig gehalten werden.
  2. 2. Treibluftregler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Stromlinien:-körper (7) mittels Feder (12) und Schraubeinrichtung (13,15) in der gewünschten Lage oberhalb der Einschnürung (6) des Rohrstückes (5) verstellbar gehalten wird.
  3. 3. Tr-eibluftregler nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, d.aß die auf Druck oder Zug beanspruchte Feder (12) auswechselbar außerhalb des Förderluftstromes angeordnet ist.
DET52032D 1939-03-30 1939-03-30 Selbsttaetiger Treibluftregler Expired DE729942C (de)

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DE729942C true DE729942C (de) 1943-01-05

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DE (1) DE729942C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE934157C (de) * 1952-12-25 1955-10-13 Ind G M B H Vorrichtung zur selbsttaetigen Regulierung der Gasgeschwindigkeit in Rohrleitungen pneumatischer Foerderanlagen
DE1204595B (de) * 1963-01-21 1965-11-04 Standard Elektrik Lorenz Ag Anordnung bei einer pneumatischen Foerderanlage, beispielsweise Rohrpostanlage

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE934157C (de) * 1952-12-25 1955-10-13 Ind G M B H Vorrichtung zur selbsttaetigen Regulierung der Gasgeschwindigkeit in Rohrleitungen pneumatischer Foerderanlagen
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