DE905682C - Nachgiebige Rueckfuehrung fuer Regler mit Auslassdrossel - Google Patents

Nachgiebige Rueckfuehrung fuer Regler mit Auslassdrossel

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DE905682C
DE905682C DES17392D DES0017392D DE905682C DE 905682 C DE905682 C DE 905682C DE S17392 D DES17392 D DE S17392D DE S0017392 D DES0017392 D DE S0017392D DE 905682 C DE905682 C DE 905682C
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DE
Germany
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pressure
nozzle
throttle
regulator
lever
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Expired
Application number
DES17392D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Heinrich Garthe
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
    • G05B6/00Internal feedback arrangements for obtaining particular characteristics, e.g. proportional, integral or differential
    • G05B6/05Internal feedback arrangements for obtaining particular characteristics, e.g. proportional, integral or differential fluidic

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Control Of Fluid Pressure (AREA)

Description

  • Nachgiebige Rückführung für Regler mit Auslaßdrossel Es sind Regler mit Auslaßdrossel bekannt, die zur Stabilisierung des Regelvorganges mit einer nachgiebigen Rückführung ausgerüstet sind. Bei dem Regler mit Auslaßdrossel tritt das Steuermittel, beispielsweise Druckluft, Drucköl od. dgl., durch zwei hintereinandergeschaltete Drosseln ins Freie aus. Dadurch, daß man entweder den Querschnitt :einer der beiden Drosseln oder gleichzeitig die Querschnitte beider Drosseln im entgegengesetzten Sinn in Abhängigkeit von der zu regelnden Größe verändert, erhält man in dem zwischen den beiden Drosseln liegenden Raum einen veränderlichen Steuerdruck des Steuermittels, der zur Steuerung eines Regelorgans, z. B. eines Kraftgetriebes oder eines hydraulischen Relais, benutzt wird.
  • In der bekannten Anordnung nach Fig. z tritt beispielsweise das Steuermittel bei dem Pfeil z ein und verläßt das Rohr durch die Drossel 2. Zwischen den Drosseln 2 und g führt an der -durch den Pfeil q. angedeuteten Stelle eine Zweigleitung zu dem Regelorgan. Der freie Querschnitt der Drossele (gegeben durch den Abstand der Prallplatte an der Düsenmündung) wird durch einen um den Punkt 5 drehbaren Prallplattenhebel 6 verändert. An das freie Ende 9 dieses Hebels greift beispielsweise ein -Bourdonrohr 7 an.
  • Die Rückführbewegung kann nun in bekannter Weise entweder auf hydraulischem Wege in Abhängigkeit von dem Steuerdruck erfolgen, oder sie kann über ein Gestänge bzw. über hydraulische Übertragungsmittel von der Bewegung des zu steuernden Regelorgans abgeleitet werden. Als Rückführmotor können z. B. Balgmembranen verwendet werden. Die Rückführung, die dem von dem Meßgerät ausgeübten Impuls entgegenwirken soll, kann .entweder die Düse 2 oder das Lager 5 verstellen.
  • Bei den bekannten Ausführungen von Reglern mit Auslaßdrossel und nachgiebiger Rückführung geht der durch die Rückführung verstellte Teil nach einer einstellbaren Zeit wieder in seine ursprüngliche Lage zurück, insbesondere gilt dies für nachgiebige Rückführungen mit über eine Ausgleichsdrossel verbundenen Balgmembranen mit gleichem Querschnitt. Angenommen, eine solche Rückführung würde die Stellung der Düse :2 der Fig. i beeinflussen: Nähert sich nun der Prä.llplattenhebel 6 der Düse 2, so weicht diese nach unten aus, geht jedoch nach einiger Zeit bei allen Belastungen in dieselbe Ausgangsstellung zurück: Da aber der Abstand zwischen Prallplatte 6 und Düse 2 je nach der Belastung im Gleichgewichtszustand des Reglers zwischen Null und einem Höchstwert schwankt, muß bei verschiedenen Belastungen der Punkt 9 in Fig. i verschiedene Lagen einnehmen. Das bedeutet aber, daß jeder Stellung des Regelorgans, z. R. eines Regelventills, ein anderer Sollwert der zu regelnden Größe entspricht. Der Regler hat also eine gewisse Ungleichförmigkeit.
  • Diese Änderung des Sollwertes mit der Belasteng ist häufig unerwünscht und nachteilig und wird durch die Erfindung vermieden. Die Erfindung geht aus von der bekannten nachgiebigen Rückführung für Regler mit Auslaßdrössel, die aus zwei an den Steuerdruck angeschlossenen, über eine Ausgleichsdrossel verbundenen B,aIgmembranen besteht und bei der ein gemäß der Druckdifferenz zwischen den beiden Membranen bewegtes Glied am Einstellsystem oder am Meßsystem angreift. Die Erfindung besteht darin, daß bei diesen Rückführungen der mittlere Durchmesser der einen von zwei als Rückführmotor dienenden Balgmembranen größer als derjenige der anderen ist. Hierdurch wird erreicht, daß bei beliebigen Belastungen im Gleichgewichtszustand des Reglers sich ein und derselbe-Wert der zu regelnden Größe einstellt oder ein beliebig einstellbarer, konstanter Ungleichförmigkeitsgrad erhalten bleibt.
  • Zur Beschreibung und Erläuterung der Erfindung ist ein in Fig.2 dargestelltes Ausführungsbeispiel gewählt, dessen Einzelheiten, abgesehen von dem Gegenstand der Erfindung, im wesentlichen bereits bekannt sind.
  • Die als Steuermittel verwendete Druckluft strömt an der durch den Pfeil io gekennzeichneten Stelle ein, passiert die Drossel i I und tritt schließlich an der Düse 12 ins Freie aus. Vor der Austrittsöffnung dieser Düse bewegt sich der im Punkt 13 drehbar gelagerte Prallplattenhebel 1q., der beispielsweise bei einem Druckregler durch ein Bourdonrohr 15 verstellt wird, das den Druck in der zu regelnden Leitung 16 mißt. Nähert sich der Hebel 14 der Düse i2; so steigt der veränderliche Steuerdruck zwischen den Drosseln i i und 12. Dieser Steuerdruck wirkt über eine Leitung auf den Membrankolben 17 eines Regelventils 18 und verstellt dieses in dem zur Konstanthaltung des Druckes in der Leitung 16 erforderlichen Sinn. Zur Einstellung des gewünschten Druckes kann der Rahmen i9 mittels der Vorrichtung 2o um den Punkt 13 gedreht werden, wobei sich auch die Düse 12 um diesen Punkt dreht. An dem Rahmen ig ist der Rückführmotor 2i, 32 befestigt; der gemäß der Erfindung aus zwei Balgmembranen verschiedenen Durchmessers besteht. Die beiden Platten 2ä und 23 sind durch Distanzsäulen 2q., 24' miteinander starr verbunden. Die Kammern 25 und 26 sind durch die Platte 27 voneinander getrennt, deren Bewegung über den Rahmen 28 auf das um den Punkt 29 des Rahmens drehbare Rohr 30 übertragen wird.
  • Die Wirkungsweise der Rückführung ist nun folgende: Nähert sich beispielsweise der Hebel 1q. der Düse 12, so tritt eine Stauwirkung ein, es verringert sich die Druckdifferenz zwischen den Drosseln i i und 12, wobei der Absolutwert des Druckes zunimmt. Diese Änderung des Steuerdruckes bewirkt eine Verstellung des Ventils 1ß. Gleichzeitig wird die Drucksteigerung über die Leitung 31 auf die Balgmembran 32, die die Kammer 25 umschließt, übertragen. Diese dehnt sich aus, wobei sich der Rahmen 28 nach unten verschiebt und dabei die Düse 12 von dem Hebel 1d. entfernt und somit eine Rückführbewegüng bewirkt. Über die Drossel 33, deren Widerstand durch geeignete Mittel von Hand eingestellt werden kann, gleicht sich allmählich der Druck zwischen den Kammern 25 und 26 wieder aus.
  • Der durch die Erfindung erreichte Fortschritt wird besonders klar, wenn man sich die Wirkungsweise der bekannten Ausführung vergegenwärtigt, bei der die Durchmesser der beiden Balgmembranen gleich groß sind. Hier würde also, nachdem der Druck in den jetzt als gleich groß angenommenen Kammern 25 und 26 sich über die Drossel 33 ausgeglichen hat, der Rahmen 28 und damit die Düse 12 bei allen Stellungen des Ventils 18 dieselbe Lage einnehmen, solange nicht die Vorrichtung 2o von Hand verstellt wird. Da jedoch der Abstand zwischen der Düse 12 und dem Hebel 1q. bei verschiedenen Stellungen des Regelventils i8 entsprechend dem veränderlichen Steuerdruck zwischen Null und dem Höchstwert schwankt, müß auch bei verschiedenen Ventilstellungen der Punkt 34 verschiedene Stellungen einnehmen. Das bedeutet aber, daß sich der eingeregelte Druck mit der Größe der Öffnung des Regelventils ändert. Der Regler besitzt also einen gewissen Ungleichförmigkeitsgrad; jeder Stellung des Ventils r8 ist ein anderer Solldruck zugeordnet.
  • Hier greift nun die Erfindung verbessernd ein, derart, daß die Düse 12 in Abhängigkeit von dem veränderlichen Steuerdruck so verstellt wird, daß im Gleichgewichtszustand des Reglers, d. h. bei gleichem Druck in den Kammern 25 und 26 bei einer bestimmten Stellung der Vorrichtung 2o der Hebel r-. bei allen Belastungen dieselbe Lage einnimmt. Dies wird dadurch erreicht, daß der mittlere Durchmesser der Balgmembran 21 um einen bestimmten Betrag größer als derjenige der Balgmembran 32 gewählt ist. Mit steigendem Steuerdruck verschiebt sich infolgedessen die Gleichgewichtslage der Trennplatte 27 und damit die der Düse 12 nach oben, so daß durch ein geeignet gewähltes Verhältnis der beiden Balgmembrandurchmesser zueinander erreicht werden kann, daß im Gleichgewichtszustand bei allen Abständen der Düse 12 von dem Hebel 1q. der Hebel 1q. dieselbe Stellung einnimmt. Alsdann regelt der Regler bei allen Stellungen des Ventils 18 auf den gleichen Solldruck ein. Durch Verstellen des Punktes 34 auf dem Teil 35 des Hebels 1q. kann der einer bestimmten Druckänderung entsprechende Ausschlag des Hebels 1q. so verändert werden, daß bei gegebenen Abmessungen des Rückführmotors der Ungleichförmigkeitsgrad der Regelung entweder auf Null oder einen gewissen bleibenden Wert eingestellt werden kann.

Claims (1)

  1. P A T I: N T A N S F R U C H Nachgiebige Rückführung für Regler mit Auslaßdrossel, die aus zwei an den Steuerdruck angeschlossenen, über eine Ausgleichsdrossel verbundenen Balgmembranen besteht und bei der ein gemäß der Druckdifferenz zwischen den beiden Membranen bewegtes Glied am Einstellsystem oder am Meßsystem angreift, dadurch gekennzeichnet, daß der wirksame Durchmesser der einen Balgmembran größer als der wirksame Durchmesser der anderen Balgmembran ist.
DES17392D 1935-12-06 1935-12-06 Nachgiebige Rueckfuehrung fuer Regler mit Auslassdrossel Expired DE905682C (de)

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Cited By (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1026559B (de) * 1954-03-29 1958-03-20 Bayer Ag Regler mit einer druckmittelgesteuerten Rueckfuehrungsvorrichtung
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