DE37609C - Neuerung an Bierspritzhähnen - Google Patents

Neuerung an Bierspritzhähnen

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Publication number
DE37609C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
syringe
beer
valve
innovation
beer taps
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT37609D
Other languages
English (en)
Original Assignee
L. LINDNER in Buckau — Magdeburg, Wilhelmstrafse 7
Publication of DE37609C publication Critical patent/DE37609C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D3/00Apparatus or devices for controlling flow of liquids under gravity from storage containers for dispensing purposes
    • B67D3/04Liquid-dispensing taps or cocks adapted to seal and open tapping holes of casks, e.g. for beer
    • B67D3/043Liquid-dispensing taps or cocks adapted to seal and open tapping holes of casks, e.g. for beer with a closing element having a linear movement, in a direction perpendicular to the seat

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Devices For Dispensing Beverages (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der nachstehend beschriebene Bierhahn dient zum Abzapfen von Bier. Derselbe unterscheidet sich von den bisher gebräuchlichen dadurch, dafs das Abschlufsventil B zwar mit der Spritze verbunden, doch nicht, wie bei den Hähnen früherer Construction, gleichzeitig als Spritzenkolben dient, sondern letzterer wird nur im ersteren geführt, demnach sind die Functionen derselben vollständig von einander unabhängig.
Der Hahn wird wie folgt bedient: Nachdem das Hahngehäuse durch das mit Gewinde versehene Halsstück A in das zu entleerende Fafs eingeschraubt ist, wird das konische Ventil B vermittelst Druckes auf den Knopf C nach abwärts gedrückt und infolge dessen die Durch-· lafsöffnung D geöffnet. Das Bier fliefst nun aufsen an dem unteren Cylinder E herunter in das darunter befindliche Gefäfs. Ist dieses genügend gefüllt, so wird der Knopf C von dem auf ihm ruhenden Druck befreit und die Spiralfeder F prefst das Ventil B wieder in dessen Sitz zurück und sperrt somit die Durchlafsöffnung D. Zieht man den Knopf C, welcher an der Spritzenkolbenstange G mit Kolben H befestigt ist, aufwärts, so steigt das Bier durch die kleine Oeffnung des Mundstückes J, welches zuvor in Bier eingetaucht worden ist, in den Spritzencylinder E. Wird nun der Knopf C fahren gelassen, so bringt die Spiralfeder K den Kolben H wieder in seine Anfangsstellung zurück und das darunter befindliche Bier spritzt in das Gefäfs und bewirkt ein Aufschäumen.
Die Construction des vorliegenden Hahnes ist-im wesentlichen folgende:
Das Hahngehäuse mit dem Halsstück A hat die Form der gewöhnlichen Bierhähne, besitzt dort, wo die Ausflufsöffnung D in den inneren Raum des Hahngehä'uses mündet, einen konischen Sitz für das gleichfalls konische Ventil B, welcher sich jedoch nach unten so viel erweitert, dafs zwischen der Spiralfeder F und dem Spritzencylinder E genügend Platz bleibt, um dem Bier freien Abflufs zu gestatten. Die Spiralfeder F hat auf der unten eingeschraubten Verschlufsschraube N ihren Sitz und drückt das Ventil B stets in dessen Sitz zurück. Vermittelst der Verschlufsschraube M, Verpackung L wird das Hahngehäuse nach oben abgedichtet. Die durchlöcherte Schraube O soll ein Verstopfen der Durchlafsöffnung D verhindern.
Die Verlängerung E des Ventils B dient als Spritzencylinder, in welchem der Spritzenkolben H bewegt wird, und ist unten durch das eingeschraubte Mundstück J, in welches sich eine kleine Oeffnung zum Einsaugen und Ausspritzen des Bieres befindet, geschlossen. Die obere Verlängerung des Ventils B ist gleichfalls hohl und dient der Spritzenkolbenstange G zur Führung. Der Knopf C mufs so auf die Kolbenstange G aufgeschraubt sein, dafs er als Hubbegrenzung des Spritzenkolbens H dient, damit, wenn die Spiralfeder K den Kolben H nach abwärts drückt, letzterer nicht auf das Mundstück J stöfst.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An Bierspritzhähnen die Verbindung eines Ventils (B) mit einer Spritze (H J K) derart, dafs die untere Verlängerung (E) des Ventils den Spritzencylinder bildet, in welchem, der Spritzenkolben (H) geführt und durch die Spiralfeder (K) nach dem Emporziehen abwärts bewegt wird, so dafs die Spritze unabhängig von der Bewegung des Ventils (B) functionirt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT37609D Neuerung an Bierspritzhähnen Expired - Lifetime DE37609C (de)

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