DE37536C - Neuerung an der durch das Patent Nr. 21 180 geschützten Matrizensetz- und Schreibmaschine - Google Patents

Neuerung an der durch das Patent Nr. 21 180 geschützten Matrizensetz- und Schreibmaschine

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DE37536C
DE37536C DENDAT37536D DE37536DA DE37536C DE 37536 C DE37536 C DE 37536C DE NDAT37536 D DENDAT37536 D DE NDAT37536D DE 37536D A DE37536D A DE 37536DA DE 37536 C DE37536 C DE 37536C
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Germany
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lever
transport
axis
shaft
operating
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DENDAT37536D
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English (en)
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P. KÖHLER in Liegnitz, Nicolaistrafse 24
Publication of DE37536C publication Critical patent/DE37536C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J3/00Typewriters or selective printing or marking mechanisms characterised by the purpose for which they are constructed
    • B41J3/38Typewriters or selective printing or marking mechanisms characterised by the purpose for which they are constructed for embossing, e.g. for making matrices for stereotypes

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 15: Drückerei.
Die durch Patent No. 21180 geschützte Matrizensetz- und Schreibmaschine hat folgende Neuerungen erhalten:
Der Stempelträger (Fig. 1), welcher die Schriftzeichenstempel trägt und führt, ist rahmenförmig angeordnet worden, um denselben kürzer als nach Patentschrift No. 21180, Fig. 1, 6 und 7, halten zu können, wodurch die Anordnung der Matrizensetz- und Schreibmaschine hinsichtlich des Stempelträgers und der zu prägenden oder zu bedruckenden Masse oder Fläche F (wie die Fig. 2 bis 5 in verschiedener Weise schematisch andeuten) möglich ist. Der Rahmen des Stempelträgers umfafst (Fig. 2 und 3) den Schlittenkörper, welcher die Fläche F trägt, während in Fig. 4 und 5 der gedachte Rahmen gänzlich über dieser Fläche hängt. Eine Variation dieser Anordnung ist ein kreisförmig gebogener Stempelträger, der alsdann die wiederkehrende (vergl. Patentschrift No. 21180, S. 1 und 2) Bewegung schwingend um eine horizontale, verticale oder schief stehende Achse A oder auf einer solchen beschreibt, wie Fig. 6 bis 9 deutlich machen. Der Stempelträger bewegt sich hierbei analog dem geraden Stempelträger infolge differentieller Gewichts- oder Federwirkung (vergl. Patentschrift No. 21180, S. ι und 2), und die Reihe der Stempel s liegt kreisförmig auf oder an dem Radkranz oder dem Segment des Stempelträgers. Die sonstigen mit dem Stempelträger des Patentes No. 21180 verbundenen Theile sind auf dem Radkranz oder Segment vertheilt oder besonders mit der Achse A verbunden.
Die Tasten t sitzen auf Stäben stä, welche mit den Tastenhebeln T durch Scharniere verbunden sind, und erscheinen in gekrümmten Reihen, wie die Fig. 13 und 14 darstellen. Der Zweck dieser Anordnung ist, die Tasten auf einem möglichst kurzen kleinen Raum zusammenzudrängen.
Bei der Herstellung der Matrizen und Originale wird jede Zeile von vorn und von hinten begonnen, um an beiden Enden gerade Fluchten für die Zeilenenden, sowie die gewohnte Worttheilung exact zu erreichen. Das Manuscript wird zu diesem Zweck vorher in Zeilenlängen abgetheilt. Um nun die Zeilen von vorn und von hinten anfangen zu können, ist die Transportspindel sp, Fig. 25 und 26 (vergl. Patentschrift No. 21180, Patent -Anspruch g), nach beiden Richtungen drehbar, und es kann der Transport umgesteuert werden. Der Mechanismus der Umsteuerung besteht wesentlich, wie die Fig. 25 und 26 zeigen, aus einem doppelten Transportzahnrad \r und einer doppelten Transportklinke k I, welche letztere von Hand oder durch beliebiges Zwischenwerk in Eingriff mit dem einen oder anderen Transportzahnrad \r gesetzt wird und so den Antrieb der Transportspindel sp in der einen oder anderen Richtung bewirken kann.
Es ist auch die Einrichtung vorhanden, dafs der Transport des Zeilenschlittens automatisch unterbrochen wird, sobald der Zeilenschlitten am Ende seiner Bahn angekommen ist. Hierzu dient der Zeilen schlitten \s, Fig. 27 und 28, selbst, welcher am Ende seines Laufes gegen das Ende eines Hebels h stöfst, der mittelst beliebigen Zwischenwerkes die Transportklinke kl (Fig. 25 und 26) aufser Eingriff mit dem Transportzahnrade bezw. Doppeltransportrade zr setzt.
Eine neue Art der Auslösung der Welle W ist folgende: Der Riegel ri, Fig. 35 bis 38, welcher an Stelle des Hebels h2, Fig. 18 bis 22 der Patentschrift No. 21180, im Ruhezustande den Arm oder den Zinken zi (Patentschrift No. 21180) arretirt, kann von jedem Tastenhebel Taus infolge eines Anstofses des Stempelträgers st bewegt werden. Jeder Tastenhebel besitzt ein federndes Stück fs, welches am Riegel ri in entsprechender Vertiefung angreift, sobald dasselbe durch Bewegung seines Tastenhebels in die Vertiefung gebracht worden ist. Der Stempelträger st stöfst bei seinem Lauf mittelst der Nase η aufser an den gedrückten Tastenhebel auch an das federnde Stück, welches gleichzeitig theilweise in die zugehörige Vertiefung des Riegels gebracht worden ist, an (Fig. 37 und 38) und ertheilt so auch dem Riegel ri eine kleine Bewegung, indem das federnde Stück zurückweicht und dabei den Riegel mitnimmt, womit die Auslösung der Welle W vollzogen ist. Das Ende des Riegels arretirt dabei den Zinken zi entweder selbst öder mittelst eines Hebels.
Um die Buchstabenbezeichnungen der Tastenstäbe beliebig wechseln zu können, ist die Einrichtung getroffen, dafs die Tasten oder Tastenknöpfe ta, welche die Bezeichnungen mit Buchstaben. etc. tragen, auf einer Platte P, Fig. 42 und 43, abnehmbar vereinigt sind.
Für die Kupplung der Achse a2 der Patentschrift No. 21180 und der Transportspindel sp, welche eine Vergröfserung und Verkleinerung -des Transportes entsprechend den verschiedenen Schriftklassen (Corpus, Nonpareille etc.) erreichen läfst, existiren zwei Constructionen.: Bildet die Transportspindel sp die Verlängerung der Achse a.2, so ist ein Stellhebel sh, Fig. 44 und 45, vorhanden, dessen Zapfen ^ die Drehungsachse für den Coulissenhebel ch bildet. Der Stellhebel sh läfst sich in verschiedener Lage . durch Einschnappen in Einschnitte ei feststellen, wodurch auch der Drehpunkt \ verschiedene Lagen erhält. Der Ausschlag des Armes ar der Achse a.2, der an dem einen :Ende des Hebels ch angreift, giebt dem anderen Ende desselben einen gröfseren oder ■geringeren Ausschlag, je nach der Lage des .Drehpunktes: Dieses andere Ende des Hebels ch greift direct oder indirect an der .Transportklinke kl an, welche also für ein bestimmtes Schriftzeichen einen gröfseren, oder geringeren Bogen beschreibt, je nachdem der Stellhebel mit dem Drehzapfen % gestellt ist.
Liegen die Achse a2 und die Transportspindel sp dagegen in verschiedenen Höhen, so erhält entweder der Klinkenhebelarm kha, Fig. 46 und 47, oder der Arm ar eine veränderliche Länge durch Versetzbarkeit eines Scharnierpunktes der Lenkerstange /.
Eine andere Einrichtung für den Fall verschiedener Lage der Achse a% und der. Transportspindel sp ist in den Fig. 87 und 88 dargestellt. Beide Arme haben hier feste Länge und unverrückbare Scharnierpunkte und sind durch ein Kniegelenk kg verbunden, dessen Ausbiegung das Verhältnifs der Ausschläge beider Arme bestimmt und welches von dem Stellhebel sh mittelst eines Lenkers Z gelenkt wird. Die Zeichnung zeigt zwei Variationen.
Für die einseitige Mitnahme der Achsen ax und a.2 ist an Stelle der entsprechenden Einrichtung des alten Patentes (vergl. Patentschrift No. 21180, S. 3, und Fig. 10 und 11) folgende getreten: Die Tastenhebel T und die Transporthebel tr können durch parallel den betreffenden Achsen ax und a2 hinlaufende Schienen sch auf die Achsen wirken, wie in den Fig. 48 bis 51 dargestellt ist. Die Schienen sind an den Enden aufserhalb der Hebel durch Arme α mit den Achsen verbunden.
Hier findet sich auch eine Einrichtung, um den Achsen a1 und a.2 eine völlig freie und von Seitendrücken unbeeinflufste Beweglichkeit zu sichern. Die Tastenhebel T und die Transporthebel tr sind statt auf die Achsen ax und <z2 (vergl. Patentschrift No. 21180, S. 1 und 2) auf besondere feststehende, hohle Achsen ha^ und ha^ (Fig. 52 bis 55) gereiht, um welche sie ihre Schwingungen ausführen; die Achsen al und a.2 selbst lagern in den Hohlachsen, in denen sie sich leicht bewegen können.
Bezüglich der Ansätze an den Transporthebeln tr ist folgende Abänderung getroffen: Diese Ansätze (vergl. Patentschrift No. 21180, Fig. 13 bis 15) sitzen, statt an den Transporthebeln, als besondere Stücke (Fig. 56) an Platten oder Stäben pl, Fig. 57 und 58, oder sind überhaupt zu besonderen Körpern vereinigt und stehen den Transporthebeln gegenüber; die Hebel schlagen bei ihrer bekannten Bewegung an diese Ansätze an an. Die ganze, der Transporthebelreihe entsprechende Reihe der Anschlagstücke läfst sich in einem Stück fortnehmen und durch eine andere Reihe ersetzen, entsprechend den Anforderungen eines anderen Schrifteinsatzes.
Die Betriebsvorrichtung der Patentschrift No. 21180 hat folgende wesentliche Abänderung erfahren: Die selbsttätige Ein - und Abstellung des . Vorgeleges vo, dessen Welle
hier als hohle Welle auf der Welle W selbst umläuft, geschieht durch Riementrieb mittelst eines spannbaren und lockerbaren Riemens nach Fig. 61 und 62, oder durch anderweite Transmission gebräuchlicher Art. Bei abgelaufenem Betriebsgewicht B (oder Betriebsfeder) spannt der Hebel he durch Gewichtsbelastung (oder durch Federkraft) den Riemen mittelst einer Spannrolle nach Fig. 62 oder preist die Frictionsscheiben fs nach Fig. 63 gegen ein-.ander; dagegen hebt das heraufsteigende Betriebsgewicht B (oder die Betriebsfeder) durch Anstofs am Hebel he die Riemenspannung oder die Pressung der Frictionsscheiben auf. Die Wirkung, der neuen Apparate ist dieselbe, wie .die der Einrichtung des Haupt-Patentes.
Der ganze Apparat kann auch seine eigene Welle erhalten und die Welle W durch Riemen, Ketten etc. antreiben.
Die Betriebsvorrichtung ist in allen Varianten auch für Fufsbetrieb eingerichtet.
Von besonderer Wichtigkeit ist ein Mechanismus für Emporheben des Gewichtes ^1 des Haupt-Patentes (bezw. für Aufziehen der betreffenden Feder) und zum Wiederarretiren der Transporthebel tr derselben Patentschrift, wobei der geschlitzte Hebel (vergl. Patentschrift No. 21180, Fig. 3, und S. 2) oder der Excentermechanismus (Anspruch h) und Fig. 10) durch einen Hebel /24, Fig. 68 bis 73, ersetzt ist, welcher. durch den Zapfen \a einseitig bewegt werden und während eines Theiles der Bahn des Zapfens \a frei herabfallen oder sich überhaupt frei bewegen kann. Die Fig. 68 bis 73 zeigen die drei Variationen mit einarmigem Hebel ht; der Mechanismus wird jedoch auch mit zweiarmigem Hebel /?4 angewendet.
Die Fig. 76 und yj zeigen gegen bisher eine andere Form der Platte, welche die zu prägende oder zu bedruckende Masse oder Fläche trägt. Diese Platte bezw. der Schlitten, worauf die Masse oder Fläche F aufliegt oder aufgespannt ist, bildet hier das Segment se einer Trommel. Das Trommelsegment läfst sich auf oder mit einer Achse, der Trommelachse ta, drehen und seitlich verschieben, welche Bewegungen an Stelle der in Patentschrift No. 21180 beschriebenen Bewegungen (Zeilen- und Seitenvorschub) treten. Dabei kann die Spindel sp, welche die seitliche Bewegung bewirkt, im Innern der hierfür hohl ausgeführten Trommelachse lagern, wie gezeichnet, oder sie kann auch aufserhalb des Trommelsegmentes liegen .und an diesem aufsen angreifen.
■Wichtige Neuerungen sind auch noch folgende: Die Welle W macht bei jeder Tour der Maschine nicht eine ganze, wie bisher, sondern nur Y2 oder Y3 oder Y4 etc. Umdrehung, zu welchem Zweck die Zapfen \a der Fig. 68 bis 73, von denen schon oben die Rede war, ebenso der Daumen d der Patentschrift No. 21180 und der Arm α (Ersatz für den Zinken \i der Patentschrift No. 21180) nicht einfach, sondern je zweifach oder dreifach oder vierfach etc. vorhanden sind, wodurfh alle Functionen dieser Organe bei einer jeden Umdrehung der Welle W zweifach oder dreifach etc. ausgeführt werden. Dreifache Zapfen und Daumen sind in den Fig. 78 bis 80 dargestellt. Durch diese Einrichtungen wird der Procefs der Bildung einer Schriftzeichenmatrize oder eines Schriftzeichenabdruckes abgekürzt, indem die Zeit des Leerganges der Organe für Thätigkeit anderer Organe gleichen Zweckes benutzt wird; z. B. also arbeitet der eine Zapfen \a hebend, aufziehend, während ein anderer oder, mehrere andere leer niedergehen.
Diese Einrichtung wird auch mit der Abänderung ausgeführt, dafs der Daumen d und der Arm α auf einer besonderen Welle W1, Fig. 81 und 82, sitzen, welche eine ganze Umdrehung macht, während eine Welle W2, die mit W1 mittelst Zahnräder etc. verbunden ist, Y2 oder Y3 oder Y4 etc. Umdrehung ausführt und die zweifachen, dreifachen etc. Zapfen für die bekannten Zwecke trägt.
Ferner besteht eine Neuerung darin, dafs die Arretirung und Auslösung des Stempelträgers st durch Scheiben sch erfolgt, welche auf einer Achse a% sitzen, und von denen jede durch eine entsprechende Taste t bezw. einen entsprechenden Tastenhebel T arretirt werden kann, wie Fig. 83 darstellt. Zu diesem Zweck besitzen die Scheiben Einschnitte ei (oder vorspringende Zähne), welche den Eingriff, die Arretirung, wie die Begrenzung des Laufes durch die Tasten oder Tastenhebel gestatten. An der Achse as greift die differentielle Gewichts- bezw. Federkraft an (vergl. Patentschrift No: 21180, S. 1) und ferner steht mit derselben auch der Stempelträger durch Schnüre, Ketten oder Verzahnung in Verbindung.
Sodann ist die schiefe Ebene des Daumens d der Patentschrift No. 21180 in zwei schiefe Ebenen zerlegt, von denen die eine zur mittelbaren oder unmittelbaren Bewegung der Schriftzeichenstempel, die andere zur Bewegung jener ersten schiefen Ebene bestimmt ist. Diese Einrichtung wird vorzugsweise angewendet, wenn der eigentliche Daumen zweifach oder dreifach oder vierfach etc. vorhanden ist, und zwar in mehreren Variationen, von denen drei in den Fig. 84 bis 86 dargestellt sind. Die Organe ο mit den eigentlichen Druckflächen df werden durch Federdruck, wie die Pfeile andeuten, gegen die Daumenflächen gedrückt, um stets in Berührung mit diesen zu bleiben. Diese Einrichtung wird horizontal, vertical und schräg angeordnet.

Claims (5)

  1. Pa te nt-Anspruch e:
    An der durch das Haupt-Patent geschützten Matrizensetz- und Schreibmaschine als Ersatz oder Ergänzung der Einrichtungen:
    ι. in den Ansprüchen b) und c) des Haupt-Patentes die Vereinigung der die Buchstabenbezeichnungen tragenden Tastenknöpfe auf oder in einer besonderen abnehmbaren Platte P (Fig. 42 und 43); die einseitige Mitnahme zwischen Achse und Hebel, damit jeder Hebel für sich auf die Achse drehend wirken könne, ohne die übrigen Hebel mitzunehmen, angewendet für die Tastenhebel T und die Transporthebel tr, vermittelt durch Arme a, welche auf der betreffenden Achse sitzen, und Schienen sch (Fig. 48 bis 51); die Arretirung und Auslösung des Stempelträgers st mittelst Scheiben sch (Fig. 83), einer Achse a3 und Tastenhebel T oder Tasten t;
  2. 2. in den Ansprüchen d), e) und f) des Haupt-Patentes die Auslösung der Welle W mittelst eines Riegels ri (Fig. 35 bis 38), der seine Verschiebung durch den Stempelträger mittelst Nase η und Federn f, die an den Tastenhebeln befestigt sind, erhält; die Einrichtung mehrfacher Zapfen %a, mehrfacher Daumen d (Fig. 78 bis 80) und mehrfacher Arretirungszinken %i, um der Welle W für jede Tour der Maschine entweder Y2 oder Y3 oder Y4 u. s. w. Umdrehung zu gestatten; die Zerlegung der Welle W in zwei Wellen W1 und W2 (Fig. 81 und 82), welche durch Zahnräder mit einander verbunden sind, so dafs auf Welle W2 die mehrfachen Zapfen, auf Welle W1 ein einfacher Daumen und ein einfacher Arretirungsarm α zu sitzen kommt; die Zerlegung der schiefen Ebene des Daumens d in zwei Daumen bezw. Organe mit schiefen Ebenen d und df (Fig. 84 bis 86) in dort dargestellten Variationen;
  3. 3. in Anspruch g) des Haupt - Patentes die wesentlichsten Theile der Einrichtung, um jede Zeile, von vorn und von hinten anfangend, setzen zu können, bestehend in einer nach beiden Richtungen drehbaren Transportspindel sp, einem doppelten Transportzahnrade \r und einer Doppeltransportklinke kl; die automatische Unterbrechung des Transportes des Zeilenschlittens, sobald derselbe am Ende seines Laufes angekommen ist, mittelst eines Hebels h (Fig. 27 und 28), der von Seiten des Zeilenschlittens einen Anstofs und eine Drehung bezw. Schwingung erhält und mittelst beliebigen Zwischenwerkes die Transportklinke kl aufser Eingriff mit dem betreffenden Transportzahnrad setzt; Verkupplung der Transporthebelachse a2 und der Transportspindel sp mit Verstellbarkeit der Uebertragung des Ausschlages mittelst eines Coulissenhebels ch und eines Stellhebels sh (Fig. 44 und 45) oder eines mit Löchern versehenen Armes ar und einer Lenkerstange / (Fig. 46 und 47) oder eines Kniegelenkes kg und eines Stellhebels sh bezw. einer verstellbaren Lenkerstange Z (Fig. 87 und 88); Anordnung der Ansätze an der Transporthebel tr an besonderen von den Transporthebel getrennten Stücken, welche zu besonderen abnehmbaren Körpern pl (Fig. 56 bis 58) vereinigt sind; Ausführung der die zu prägende oder zu bedruckende Masse oder Fläche F tragenden Platte als auf oder mittelst einer Achse ta schiebbares und drehbares Trommelsegment se (Fig. 76 und γ γ);
  4. 4. in Anspruch h) des Haupt - Patentes ein Mechanismus zum Emporheben des Gewichtes gu welches den Vorschub des Stempelträgers zu bewirken hat bezw. zum Aufziehen der betreffenden Feder und zum Wiederarretiren der Transporthebel tr, bestehend aus einem Hebel/z4 (Fig. 68 bis 73), der von einem an und mit der Welle W rotirenden Zapfen \a durch Anstofs einseitig bewegt werden kann;
  5. 5. in Anspruch k) des Haupt-Patentes die Anordnung der Betriebsvorrichtung der Patentschrift No. 21180 nach Beschreibung und Zeichnung (Fig. 59 bis 63), bestehend in der Anwendung eines Riemenspannhebels he (Fig. 61 und 62), der nach Herabgehen des Betriebsgewichtes B oder der Betriebsfeder den Betriebsriemen spannt, oder bestehend in der Anwendung eines Hebels he (Fig. 63), der nach Herabgehen des Betriebsgewichtes B oder der Betriebsfeder Frictionsscheiben von beliebiger bekannter Construction in Berührung bringt, wodurch der Wiederaufzug des Gewichtes B oder der Betriebsfeder bewirkt wird, wobei ferner das aufsteigende Gewicht oder die Feder, anstofsend an den Hebel he, den Riemen lockert oder die Friction aufhebt, so dafs . der Aufzug wieder aufhört.
    Hierzu 4 Blatt .Zeichnungen.
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