DE375086C - UEberhitzeranordnung fuer Kammer-Wasserrohrkessel - Google Patents

UEberhitzeranordnung fuer Kammer-Wasserrohrkessel

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DE375086C
DE375086C DEP44086D DEP0044086D DE375086C DE 375086 C DE375086 C DE 375086C DE P44086 D DEP44086 D DE P44086D DE P0044086 D DEP0044086 D DE P0044086D DE 375086 C DE375086 C DE 375086C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22GSUPERHEATING OF STEAM
    • F22G7/00Steam superheaters characterised by location, arrangement, or disposition
    • F22G7/14Steam superheaters characterised by location, arrangement, or disposition in water-tube boilers, e.g. between banks of water tubes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Heat-Exchange Devices With Radiators And Conduit Assemblies (AREA)

Description

  • Überhitzeranordnung für Kammer-Wasserrohrkessel. Die Erfindung hat eine neue und verbesserte Anbringungsweise von überhitzern in wagerechten Kammer-Wasserrohrkesseln zum Gegenstand.
  • Bei solchen Kesseln ist es üblich, wenn sie mit Überhitzern ausgestattet werden sollen, das Bündel der Kesselröhren in der Längsrichtung zu unterteilen und den Überhitzer in dem Raum zwischen den beiden so entstehenden Rohrsätzen unterzubringen. Das Gewicht des Überhitzers liegt zum großen Teil in seinen Endkammern und nur zu einem geringeren Teil in den eigentlichen Überhitzerrohren, die ihrerseits mit den Endkammern starr verbunden sind und durch diese in ihrer Lage gehalten werden. Wo nun die Entfernung zwischen den Seitenwänden des Kessels nicht zu groß ist, können die Endkammern von genügender Länge .gemacht werden, um diesen Raum zu überspannen, und sie können durch geeignete Mittel an den Seitenwänden getragen werden. Aber auch in diesem Falle müssen die Endkammern, wenn sie eine genügende Festigkeit besitzen sollen, eigentlich größer gemacht werden, als es für ihren eigentlichen Zweck, nämlich die Überleitung des Dampfes, notwendig ist. Damit ist der Nachteil größerer Kosten und größerer Raumbeanspruchung verbunden. Wo sehr große Kessel verwendet werden, entstehen aber konstruktive Schwier;gkeiten, wenn die Endkammern lang genug gemacht werden sollen, um die volle Breite der Rohre zu überspannen. Die Folge ist, daß dann die Endkammern mehrteilig hergestellt werden müssen, was gleichfalls konstruktiv und wirtschaftlich von Nachteil ist.
  • Daraus folgt, daß die zuverlässigste und einfachste Methode zur Anbringung von Überhitzern in ihrer Verbindung mit einem oberhalb des Kessels liegenden Träger besteht.
  • Die Erfindung gibt nun eine einfache Lösung dieser Aufgabe, indem gemäß ihr ein Hängeglied verwendet wird, das von einem oberhalb des Ke_sels und unabhängig von den Kesselröhren angeordneten "Träger herabhängt. Ein solches Hängegl;ed ist daher hinsichtlich seiner Trag festigkeit unabhängig von den Röhren, was praktisch deshalb erforderlich ist, weil die Röhren selbst keineswegs die genügende Festigkeit allein besitzen.
  • ach der Erfindung wird demgemäß ein besonders geformtes, gegossenes oder geschmiedetes Hängeglied verwendet, das mit von den Ke_selröliren in abwechselnden und geschlängelten Reihen durchsetzten Öffnungen versehen ist. Dieses Hängeglied wird von mindestens einer Schiene getragen, die oberhalb des Kessels und daher außerhalb der unmittelbaren Einwirkung der heißen Zone liegt. Das untere Ende des Hängegliedes ist mit einem Bügel versehen, welcher die Endkammern des Überhitzers hält.
  • Durch diese Bauweise werden sehr wichtige Vorteile erreicht. Die Anbringungsweise ist eine kräftige und zuverlässige und erspart sehr viel Raum. Überdies üben die Kesselröhren infolge ihrer innigen Berührung mit dem Hängegliede eine Kühlwirkung auf letztere; aus, wodurch sein Metall gegen eine Zerstörung durch die Gase sehr hoher Temperatur geschützt wird.
  • Die Zeichnung veranschaulicht als Beispiel eine Ausführungsform der Erfindung. Abb. i ist eine Seitenansicht eines Wasserrohrkessels mit einem gemäß der. Erfindung angebrachten Überhitzer. Abb. 2 stellt einen Teil der Kesselröhren mit dem Hängegliede in vergrößertem Maßstabe dar. Abb.3 veranschaulicht eine Seitenansicht der Darstellung nach Abb. 2.
  • Die Kesselausrüstung entspricht der üblichen Bauweise. - Notwendig ist allerdings, daß der Kessel ein in der Längsrichtung unterteiltes Bündel von Röhren A besitzt. In dem Raum zwischen dem oberen und dem unteren Teil Bündel ist der Überhitzer B angeordnet, dessen Röhren durch Endkammern C und D verbunden sind.
  • Diese Endkammern werden nahe ihrer Mitte von einem Bügel E umfaßt, der an einem als Formstück ausgebildeten Hängegliede F befestigt ist. Letzteres ist mit Öffnungen versehen, durch welche die Kesselröhren abwechselnder Reihen hindurchgehen. Die einzelnen Hängeglieder sind in geeigneter Weise mit einer Querschiene G verbunden, die oberhalb des Kessels liegt. Zu dieser Verbindung dienen Stangen H, die an den Hängegliedein F angelenkt sind und durch die obere Wand des Kessels hindurchgehen.
  • Zweckmäßig werden Ablenker Ii verwendet, die dazu dienen, den Gasstrom über die Röhren des Kessels und des Überhitzfrs zu leiten. Der größeren Sicherheit wegen sind die Ü berhitzerröhren an einem oder mehreren Punkten mit den Kesselröhren durch Einrichtungen L verbunden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Überhitzeranordnung für Kammer-Wasserrohrkessel mit mehreren Rohrbündeln, dadurch gekennzeichnet, daß der Überhitzer von einem Hängeglied getragen wird, welches das oberhalb des Überhitzers liegende Wasserrohrbündel durchsetzt und mit diesem in so ausgedehnter Berührung steht, daß es dadurch gekühlt wird.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Hängeglied. an seinem unteren Ende einen Bügel trägt, der die Endkammern des Cberhitzers umgreift.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Hängeglied mit Öffnungen versehen ist, durch welche die Wasserröhren hindurchgehen.
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