DE219763C - - Google Patents

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DE219763C
DE219763C DE1907219763D DE219763DA DE219763C DE 219763 C DE219763 C DE 219763C DE 1907219763 D DE1907219763 D DE 1907219763D DE 219763D A DE219763D A DE 219763DA DE 219763 C DE219763 C DE 219763C
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Germany
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superheater
chamber
smoke chamber
steam
smoke
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DE1907219763D
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22GSUPERHEATING OF STEAM
    • F22G7/00Steam superheaters characterised by location, arrangement, or disposition
    • F22G7/10Steam superheaters characterised by location, arrangement, or disposition in smoke-boxes
    • F22G7/105Steam superheaters characterised by location, arrangement, or disposition in smoke-boxes for locomotive boilers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Heat-Exchange Devices With Radiators And Conduit Assemblies (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 13 d. GRUPPE
Firma HEINRICH LANZ in MANNHEIM.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. Dezember 1907 ab.
Die Erfindung betrifft die besondere Form und Ausbildung eines in die Rauchkammer von Heizröhrenkesseln eingebauten Überhitzers mit in Richtung der Kesselachse verlaufenden Röhren, durch die der Gedanke verwirklicht wird, den Dampf derart den Heizgasen entgegenzuführen, daß er von seinem Eintritt in die Rauchkammer an bis zu seinem Austritt aus derselben in stets gleicher Weise fortgesetzt
ίο Zonen höherer Temperatur zugeführt wird.
Es sind zwar Überhitzer mit in Richtung der Kesselachse verlaufenden Röhren bekannt, bei denen aber die Führung des Dampfes und der Rauchgase selbst bei Anwendung des Gegenstromprinzips derart ist, daß die einzelnen Schlangenwindungen so liegen, daß der Dampf fortwährend aus Zonen höherer Temperatur in solche niederer Temperatur und umgekehrt gelangt, so daß die Wärmeaufnahme bei dem Durchströmen des Dampfes durch die Zonen mit niederer Temperatur mangels eines Temperaturgefälles zwischen Dampf und Heizgasen unterbrochen, zum mindesten stark gestört und damit keine vollständige Ausnutzung der Heizgase erreicht wird.
All diese Übelstände vermeidet diese Erfindung. Außerdem gewährt sie noch den Vorteil einer leicht herzustellenden Überhitzerbauart, durch die eine günstige Ausnutzung der Heizgase erreicht wird.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht. Es zeigt: ,, ■
_ Fig. ι den senkrechten Schnitt durch den
Überhitzer gegen die Windungen der Über-40
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hitzerrohre gesehen und die Anordnung in der Rauchkammer, Fig. 2 den Querschnitt von oben gesehen und Fig. 3 die Seitenansicht einer einzelnen Überhitzerschlange, aus der Zylinderform in die Ebene aufgerollt.
In die Rauchkammer ist eine nach unten offene zylindrische Büchse d gleichachsig eingebaut, die mit dem Rauchkammermantel einen ringförmigen Raum bildet, der zur Aufnahme des eigentlichen Überhitzers dient.
Der Überhitzer selbst besteht aus zwei kurzen Kammern α und. b, die als Verteilungsbzw. Sammelkammer dienen, quer durch den oberen und unteren Teil der Rauchkammer senkrecht zur Kesselachse gelegt sind und von den Heizgasen völlig umspült werden, sowie aus einem System von symmetrisch angeordneten Rohrelementen c, die in diese Kammern münden, unter sich gleich lang sind bzw. annähernd gleich große Heizfläche besitzen und so gebogen sind, daß die einzelnen Windungen wagerecht und parallel zur Kesselachse (Fig. 2 und 3) und gleichachsig, also in eine zum Rauchkammerumfange parallele Zylinderfläche zu liegen kommen (Fig. 1).
Die Kammern α und b, in deren Mitte die Dampfzu- bzw. -abfuhrrohre angeschlossen sind, bilden so mit den einzelnen Rohrwindungen ein in sich fest verbundenes, korbartiges Ganze, das die Mündungen der Heizgase in der Rauchkammer umschließt.
Heizgase und Dampf nehmen bei dieser Anordnung folgende Wege:
Die Heizgase treten an der unteren offenen Seite der Ablenkungsbüchse d aus der Rauch-
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kammer und strömen rechts und links in der Richtung der eingetragenen Pfeile nach oben und von da in den Kamin, der Dampf dagegen von der Verteilungskammer α rechts und links in den zwei symmetrischen Überhitzerhälften zu der Sammelkammer b nach unten. Da nun die Windungen der Schlangen jedes Überhitzerbündels derart zu den Heizgasen liegen, daß der Dampf beim Übertritt von
ίο jedem einzelnen wagerechten Rohr in das nächste bis zu seinem Austritt aus der Sammelkammer immer in eine Zone von höherer Temperatur gelangt, so wird hierdurch jede Stockung in der Wärmeaufnahme vermieden und eine günstige Ausnutzung der Heizgase erreicht, also gerade die Mangel vermieden, welche alle bis jetzt bekannt gewordenen Rauchkammerüberhitzer besitzen und die infolge der eingangs erwähnten wechselnden Dampfführung die Heizgase nur zum Teil ausnutzen, somit zur Erzielung gleicher Überhitzungsgrade .wesentlich größere Heizflächen benötigen als vorliegender Überhitzer.
Für solche Kessel, bei denen die Rauchgase nach unten abgeführt werden sollen, wie es bei ortfesten Anlagen vorkommen kann, braucht der vorliegende Überhitzer. weder in Form noch Lage geändert zu werden, es ist dann nur nötig, die Dampfanschlüsse umzuwechseln und die Ablenkungsbüchse um 180° zu drehen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    In der Rauchkammer von Heizröhrenkesseln eingebauter Überhitzer mit in Richtung der Kesselachse schlangenförmig verlaufenden Überhitzerröhren, dadurch gekennzeichnet, daß die, eine Verteilungskammer (a) und eine Sammelkammer (b) verbindenden, aus mehreren Reihen von unter sich annähernd gleichen Längen bestehenden Überhitzerröhren (c) symmetrisch rechts und links und gleichachsig in dem ringförmigen Raum der Rauchkammer derart angeordnet sind, daß der durchströmende Dampf fortgesetzt in Zonen höherer Temperatur gelangt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1907219763D 1907-12-21 1907-12-21 Expired - Lifetime DE219763C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
AT45772D AT45772B (de) 1907-12-21 1909-01-07 In der Rauchkammer von Heizrohrkesseln eingebauter Überhitzer mit in Richtung der Kesselachse schlangenförmig verlaufenden Überhitzerrohren.

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DE219763C true DE219763C (de)

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DE1907219763D Expired - Lifetime DE219763C (de) 1907-12-21 1907-12-21

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