DE532407C - Speisewasserverdampfer mit einem liegenden zylindrischen Verdampferkoerper - Google Patents

Speisewasserverdampfer mit einem liegenden zylindrischen Verdampferkoerper

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DE532407C
DE532407C DEA56188D DEA0056188D DE532407C DE 532407 C DE532407 C DE 532407C DE A56188 D DEA56188 D DE A56188D DE A0056188 D DEA0056188 D DE A0056188D DE 532407 C DE532407 C DE 532407C
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DE
Germany
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evaporator
evaporator body
condensate
feed water
chambers
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Expired
Application number
DEA56188D
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Sergius Von Le Juge
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Atlas Werke AG
Original Assignee
Atlas Werke AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D1/00Evaporating
    • B01D1/02Evaporators with heating coils

Description

  • Speisewasserverdampfer mit einem liegenden zylindrischen Verdampferkörper Es sind Speisewasserverdampfer mit einem zylindrisch liegenden Verdampferkörper und darin angeordneten, in der Längsrichtung verlaufenden Sammelkammern für Heizdampf und Kondensat bekannt, welche durch gebogene Heizrohre verbunden sind. Diese bekannten Heizrohre bestehen aus Spiralrohren und bringen den Nachteil mit sich, daß zwischen ihnen und der Seitenwand des Verdampferkörpers verhältnismäßig große Räume verbleiben, in denen keine Verdampferrohre enthalten sind. Die Innenausnutzung des Verdampferkörpers ist infolgedessen nicht sehr gut. Außerdem müssen bei dem bekannten Verdampfer, um genügend Heizrohre anbringen zu können, mehrere Dampfzuführungs-und Kondensatsammelkammern angeordnet werden.
  • Es sind ferner Verdampfer bekannt, die einen stehenden Verdampferkörper besitzen.
  • In diesem Verdampferkörper sind zwar nur je eine obere und eine untere Sammelkammer für Heizdampf und Kondensat angeordnet; jedoch bestehen die Heizrohre auch wieder aus Spiralrohren, die nur einen verhältnismäßig kleinen Teil des Innenraumes des Verdampferkörpers ausfüllen.
  • Es sind schließlich Wärmeaustauscher bekannt, bei denen schlangenförmig verlaufende Rohre an je einer oberen und unteren Kammer angeschlossen sind.
  • Durch die Erfindung wird ein Speisewasserverdampfer geschaffen, bei welchem nur je eine obere Sammelkammer für Heizdampf und eine untere Sammelkammer für Kondensat in der senkrechten Mittellängsebene des Verdampferkörpers angeordnet ist und die die Kammern verbindenden, in der Anschlußhöhe gegeneinander versetzten, in Quereberien zum Verdampferkörper angeordneten Rohre als Schlangenrohre mit geringes Windungsabstand zu beiden Seiten über die senkrechte Mittellängsebene unter seitlicher Abstufung bis in die Nähe der Verdampferkörperwand geführt sind, während die äußeren Anschlüsse der Kammern sich z. B. an dem eingenieteten Boden des Verdampferkörpers befinden und der andere Boden als abnehmbarer Boden ausgebildet ist.
  • Bei einem solchen Verdampfer findet nicht nur eine heftige Verdampfung statt, da der zur Verfügung stehende Raum in gleichmäßiger Weise mit Heizrohren durchzogen wird, sondern es besteht auch die Möglichkeit, die Heizrohre aus dem Verdampferkörper auszufahren und. bequem und gründlich zu reinigen.
  • Die Erfindung ist-in-der Zeichnung bei. spielsweise veranschaulicht. Es stellt dar: Fig. I einen Längsschnitt durch einen Verdampfer gemäß der Erfindung, Fig. 2 einen Querschnitt durch den Verdampfer.
  • In einem Verdampferkörper a sind eine Kammer b und eine weitere Kammer c angeordnet. Die Kammer b ist die Dampfzuführungskammer und mit einem Dampfzuführungsrohr d versehen, während die Kammer c die Kondensatsammelkammer darstellt, von welcher das Kondensat durch eine Leitung e abgeführt wird. Die beiden Kammern b und c sind durch Säulen; miteinander verbunden. Von den Verbindungspunkten dieser Säulen gehen Streben g und h aus, zwischen welchen am Unterteil Rollen 1 angeordnet sind, und die, als Ganzes betrachtet, einen Rahmen bilden. Die Rollen laufen auf Schienen k.
  • Besonders wesentlich- ist nun die Ausgestaltung und Anordnung der Verdampferrohre l und l'. Diese sind schlangenförmig ausgebildet und füllen, in lotrechten Ebenen hintereinander angeordnet und der Höhe nach gegeneinander versetzt, den Hauptquerschnitt des Verdampferkörpers aus, wobei aber noch ein genügend großer Dampfraum verbleibt.
  • Die Verdampferrohre sind von heiden Seiten sowohl an die Dampfzuführnngskammer als auch an die Kondensatsammelkammer angeschlossen und durch einfache Kupplungen n mit diesen in bekannter Weise verbunden.
  • Solche Rohrkupplungen besitzen gegenüher Flanschverbindungen den Vorteil, daß bei ihnen für jedes Rohrende nur eine einzige Mutter erforderlich ist, während bei den bekannten Flanschverbindungen zwei oder mehr Muttern zu lösen sind und ferner die Zentrierung und Dichtung weniger gut ist.

Claims (2)

  1. P A T E N T A N S P R Ü C H E : 1. Speisewasserverdampfer mit einem liegenden zylindrischen Verdampferkörper und darin angeordneten, in der Längsrichtung verlaufenden Sammelkammern für Heizdampf und Kondensat, die durch gebogene Heizrohre verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß nur je eine obere Sammelkammer (b) für Heizdampf und eine untere Sammelkammer für Kondensat in der senkrechten Mittellängsebene des Verdampferkörpers angeordnet ist und die die Kammern verbindenden, in der Anschlußhöhe gegeneinander versetzten, in Querebenen zum Verdampferkörper angeordneten Rohre (l, 1') als Schlangenrohre mit geringem Windungsabstand zu beiden Seiten über die senkrechte Mittellängsebene unter seitlicher Abstufung bis in die Nähe der Verdampferkörperwand geführt sind, während die äußeren Anschlüsse (d, e) der Kammern sich z. B. an dem eingenieteten Boden des Verdampferkörpers befinden, und der andere Boden als abnehmbarer Boden ausgebildet ist.
  2. 2. Speisewasserverdampfer nach Anspruch 1; bei welchem die Dampfzuführungskammer und die Kondensatsammelkammer durch Eahrrollen tragende Stützglieder miteinander verbunden sin, dadurch gekennzeichnet, daß diese Stützglieder aus zwei zweckmäßig U-förmigen Stützbügeln bestehen, welche eine tiefe Lagerung des Rohrsystems gestatten.
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