DE374397C - Fliehkraftschmierung fuer Raedergetriebe - Google Patents

Fliehkraftschmierung fuer Raedergetriebe

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DE374397C
DE374397C DEB102515D DEB0102515D DE374397C DE 374397 C DE374397 C DE 374397C DE B102515 D DEB102515 D DE B102515D DE B0102515 D DEB0102515 D DE B0102515D DE 374397 C DE374397 C DE 374397C
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DE
Germany
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oil
felt
lubrication
piece
wheel
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Expired
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DEB102515D
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English (en)
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Robert Bosch GmbH
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Robert Bosch GmbH
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Publication date
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Publication of DE374397C publication Critical patent/DE374397C/de
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H57/00General details of gearing
    • F16H57/04Features relating to lubrication or cooling or heating
    • F16H57/0406Absorption elements for lubricants, e.g. oil felts
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H57/00General details of gearing
    • F16H57/04Features relating to lubrication or cooling or heating
    • F16H57/048Type of gearings to be lubricated, cooled or heated
    • F16H57/0498Worm gearings
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N7/00Arrangements for supplying oil or unspecified lubricant from a stationary reservoir or the equivalent in or on the machine or member to be lubricated
    • F16N7/12Arrangements for supplying oil or unspecified lubricant from a stationary reservoir or the equivalent in or on the machine or member to be lubricated with feed by capillary action, e.g. by wicks

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Details Of Gearings (AREA)

Description

  • Fliehkraftschmierung für Rädergetriebe.' Rädergetriebe, die einer besonders guten Schmierung bedürfen, läßt man in der Regel in einem Ölbad laufen. Diese Art der Schmierung hat aber in manchen Fällen den Nachteil, daß die Abdichtung des Ölbehälters, namentlich an den Durchtrittsstellen der Getriebewellen, Schwierigkeiten macht. Ein weiterer Nachteil ist der, daß die feinen Metallspäne, die sich im Laufe der Zeit von den Rädern abarbeiten, immer wieder zwischen die Arbeitsflächen der Räder gelangen und so eine Schleifwirkung hervorrufen, die zu einer schnellen Abnutzung der Räder führt.
  • Vielfach läßt man auch die Räder des Getriebes in einem mit starrem Fett gefüllten Gehäuse laufen. Bei schnellaufenden Getrieben tritt aber hierbei leicht eine Verdampfung des Fettes, ja sogar mitunter eine Verharzung desselben ein, so daß die Schmierung bald ungenügend wird.
  • Ferner wurde auch schon vorgeschlagen, an ein Rad des Getriebes einen Ölbehälter anzubauen, der mit diesem Rad umläuft, wodurch dann das Ö1 infolge der Fliehkraft durch besondere Filzeinlagen hindurch zu den Arbeitsflächen des Getriebes gelangt. Diese Anordnung kann aber nicht überall verwendet werden und besonders nicht bei kleineren Getrieben. Außerdem hat sie in gewissen Fällen auch den Nachteil, daß sie die Schwungmasse des Getriebes erhöht, was namentlich bei schnellaufenden Getrieben nicht erwünscht ist. Um diese Nachteile der bekannten Schmierungsarten zu vermeiden, ohne dabei eine schlechtere Schmierung der Arbeitsflächen zu erhalten, wird gemäß der "Erfindung eine Fliehkraftschmierung angewendet, deren Eigenart darin besteht, daß dem einen Radkörper aus einem das Getriebe umgebenden, mit Öl getränkten Filzkörper als Olvorratsbehälter das Öl mittels eines Stückes aus ölaufnehmendem Stoff, z. B. Filz, zugeführt wird, das gegen den Radkörper angedrückt wird. Das aus dem Filz herausgedrückte 01 gelangt dann in bekannter Weise durch die Fliehkraft an die Arbeitsflächen des Getriebes und von hier wieder durch Abspritzen an die Filzstücke des Ölvorratsbehälters zurück.
  • Diese Art der Schmierung eignet sich, da Öl nicht verlorengeht, besonders für Getriebe, die an elektrische Maschinen angebaut sind. Bei diesen Maschinen kommt es darauf an, daß kein Öl in die Wicklungen oder zwischen die Feldpole und den Anker eindringt, weil dadurch das richtige Arbeiten der Maschine in Frage gestellt wäre.
  • In der Zeichnung ist die Anwendung der Erfindung bei einem in ein rundes Gehäuse eingebautes Schraubenradgetriebe gezeigt.
  • Abb. = zeigt einen Querschnitt durch das Getriebe.
  • Abb. 2 ist ein Längsschnitt nach der Linie A-B in Abb. i.
  • Abb. 3 ist ein Schnitt nach der gebrochenen Linie E-F-G-H in Abb. i.
  • Das Getriebe, das geschmiert werden soll, besteht aus den beiden Schraubenrädern a und b. In eine Vertiefung n des einen Schraubenrades a ist ein zylindrisches Filzstück c eingesteckt. Diesem Filzstück wird durch einen Docht d Öl zugeführt, das er aus einem aus einzelnen Filzscheiben zusammengesetzten Ölvorratsbehälter e saugt. Die Filzscheiben des Ölvorratsbehälters e sind durch seitliche Versteifungsbleche f und g in ihrer Lage gegenüber dem Gehäuse h festgehalten. Das Filzstück c ist in einer Hülse i, die an das eine Versteifungsblech angebaut ist, geführt und durch einen Anschlag k gegen Drehen gesichert. Eine Schraubenfeder m, die in die Hülse eingelegt ist, drückt das Filzstück c gegen den Boden der Vertiefung n des Rades a. Das durch den Federdruck aus dem Filzstück c ausgequetschte Öl tritt unter der Wirkung der Fliehkraft durch feine Bohrungen o im Radkörper a auf die Zahnflächen, wodurch das Getriebe geschmiert wird.
  • Der aus Filzscheiben bestehende Ölvorratsbehälter e ist in dem Gehäuse h so angeordnet, daß er das vom Getriebe ablaufende oder abgeschleuderte Öl auffängt und wieder einsaugt. Die Unreinigkeiten werden dabei zurückgehalten, da die Filzscheiben wie ein Filter wirken. Es gelangt also immer nur reines Öl zu dem Docht d. Durch ein Schmierloch kann dem Olvorratsbehälter wieder frisches Öl zugeführt werden.
  • In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Filzstück c an eine senkrecht zur Radachse stehende Fläche des Rades a angepreßt. Es könnte jedoch auch radial gegen den Körper des Rades angedrückt werden. -

Claims (7)

  1. PATENT-ANSPRücHE: i. Fliehkraftschmierung für Rädergetriebe, dadurch gekennzeichnet, daß das Öl von einem ruhenden Behälter (e) aus demjenigen Radkörper (a), von dem aus die Schmierung der Arbeitsflächen des Getriebes erfolgt, mittels eines Stückes (c) aus ölaufnehmendem Stoff, z. B. Filz, zugeführt wird, das gegen den Radkörper (a) angedrückt wird.
  2. 2. Schmierung nach Anspruch x, dadurch gekennzeichnet, daß das ölzuführende Filzstück (c) in eine Aussparung (n) des Radkörpers (a) eingeführt ist, die in bekannter Weise durch Ölkanäle (o) mit den Arbeitsflächen des Rades in Verbindung steht.
  3. 3. Schmierung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das ölzuführende Filzstück (c) an eine senkrecht zur Radachse stehende Fläche des Radkörpers (a) angedrückt wird. q..
  4. Schmierung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Filzstück (c) mit Hilfe eines aus einem Olvorratsbehälter (e) saugenden Dochtes (d) gespeist wird.
  5. 5. Schmierung nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß der Olvorratsbehälter (e), aus welchem der Docht (d) saugt, aus Filz oder einem anderen ölaufnehmenden Stoff besteht.
  6. 6. Schmierung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Filzölvorratsbehälter so um das angetriebene Rad (b) herum angeordnet ist, daß er das vom Getriebe. ablaufende oder .abgeschleuderte Öl auffängt.
  7. 7. Schmierung nach Anspruch i oder 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das ölzuführende Filzstück (c) in einer Hülse (i) geführt ist und durch eine in diese eingelegte Schraubenfeder (m) gegen den Radkörper (a) angedrückt wird.
DEB102515D 1921-11-27 1921-11-27 Fliehkraftschmierung fuer Raedergetriebe Expired DE374397C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1016076B (de) * 1955-07-02 1957-09-19 Carl Lott Schmiervorrichtung, insbesondere fuer Rotations-Luftkompressoren
DE1214502B (de) * 1961-11-17 1966-04-14 Clevite Corp Schmiereinrichtung fuer Getriebe
DE3212021A1 (de) * 1981-04-01 1982-10-21 Cooper Industries, Inc., 77210 Houston, Tex. Schmiereinrichtung fuer eine winkelantrieb-befestigungsvorrichtung
DE4112843A1 (de) * 1991-04-19 1992-10-22 Metabowerke Kg Zahnradgetriebe fuer die untersetzung schnellaufender antriebsmotore insbesondere von elektrowerkzeugen

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DE4112843A1 (de) * 1991-04-19 1992-10-22 Metabowerke Kg Zahnradgetriebe fuer die untersetzung schnellaufender antriebsmotore insbesondere von elektrowerkzeugen

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