CH101465A - Fliehkraftschmiereinrichtung an Rädergetrieben. - Google Patents

Fliehkraftschmiereinrichtung an Rädergetrieben.

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CH101465A
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Aktiengesellschaft Rober Bosch
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Bosch Robert Ag
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      Fliehkraftschmiereinrichtung    an Rädergetrieben.    Rädergetriebe, die einer besonders guten  Schmierung bedürfen, lässt man in der Regel  in einem     Olbad    laufen. Diese Art der Schmie  rung hat aber in     manchen    Fällen den Nach  teil, dass die Abdichtung des Ölbehälters na  mentlich an den     Durchtrittsstellen    der Ge  triebewellen Schwierigkeiten macht.

   Ein wei  terer Nachteil ist der, dass die feinen Metall  späne, die. sich     im.    Laufe der Zeit von den  Rädern     abarbditen,    immer wieder zwischen die       Arbeitsflächen    der Räder gelangen und so  eine Schleifwirkung     hervorrufen,    die zu einer  schnellen Abnützung der Räder führt.  



  Vielfach lässt man auch die Räder des Ge  triebes in einem mit starrem Fett gefüllten  Gehäuse laufen. Bei schnellaufenden Ge  trieben tritt aber     hierbei    leicht eine Verdamp  fung des Fettes, ja sogar mitunter eine     Ver-          harzung    desselben ein, so dass die     Sehmie-          rung    bald ungenügend wird.  



  Ferner wurde auch schon vorgeschlagen,  an ein Rad des     Getriebes    einen Ölbehälter an  zubauen, der mit diesem Rad umläuft, wo  durch dann das Öl infolge der Fliehkraft  durch besondere Filzeinlagen hindurch zu       den    Arbeitsflächen des Getriebes gelangt.    Diese Anordnung kann aber nicht überall  verwendet werden und besonders nicht bei  kleinen Getrieben. Ausserdem hat sie in ge  wissen Fällen auch den Nachteil, dass sie die       Schwungmasse    des Getriebes erhöht, was na  mentlich bei schnellaufenden Getrieben nicht  erwünscht ist.  



  Um diese Nachteile der bekannten  Schmiereinrichtungen zu vermeiden, ohne da  bei eine schlechtere     Sehmierung    der Arbeits  flächen zu erhalten, wird gemäss der Erfin  dung eine     Fliehkraftschmiereinrichtung    an  gewendet, bei der das Öl von einem ruhenden  Behälter aus demjenigen Radkörper, von dem  die Schmierung der Arbeitsflächen des Ge  triebes erfolgt, mittelst eines Stückes     ölauf-          nehmenden    Stoffes zugeführt wird, das gegen  den Radkörper angedrückt wird.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes an einem  in ein rundes Gehäuse eingebauten     Schrau-          benradgetriebe    gezeigt.  



       Abb.    1 zeigt einen     Querschnitt    durch das  Getriebe       Abb.    2 ist ein Längsschnitt nach der Linie       A-B    in der     Abb.    1.           Abb.    3 ist ein Schnitt nach der ge  brochenen Linie     E-F-G-H    in der     Abb.    1.  



  Das zu schmierende Getriebe besteht aus  zwei Schraubenrädern     a    und b. In eine Ver  tiefung     n    des     Schraubenrades    a ist ein zy  lindrisches Filzstück c eingesteckt. Diesem  Filzstück wird durch einen Docht d Öl zu  geführt, das er aus einem aus Filzscheiben  zusammengesetzten Ö     lvorratsbehälter        e    saugt.  Die Filzscheiben des     Ölvorratsbehälters    e sind  durch Versteifungsbleche<I>f</I> und<I>g</I> in dem Ge  häuse     1a    festgehalten. Das Filzstück c ist  in einer Hülse i, die an das eine Versteifungs  blech angebaut ist, geführt und durch einen  Anschlag     h;    gegen Drehen gesichert.

   Eine  Schraubenfeder     na,    die in die Hülse<I>i</I> ein  gelegt ist, drückt das Filzstück c gegen den  Boden der Vertiefung     n.    im Rad      .    Das  durch den Druck der Feder     gn,    aus dem Filz  stück c ausgequetschte Öl tritt unter der Wir  kung der Fliehkraft durch feine Bohrungen o  im Radkörper     a    auf die     Zahnfläellen,    wodurch  das Getriebe geschmiert wird. Durch ein       Sehmierloeh    p kann dem     Olvorratsbehälter     frisches Öl zugeführt werden.  



  Der aus Filzscheiben     bestehende    Ö     lvor-          ratsbehälter    e ist in dem Gehäuse     h    so an  geordnet,     dass    er das vom Getriebe ablaufende  oder     abgeschleuderte        0I        auffängt    und wie  der einsaugt. Die     Unreinigkeiten    werden da  bei zurückgehalten. da die Filzscheiben wie  ein Filter wirken. Es gelangt also immer nur  reines Öl zu dem Docht     d.     



  In dem dargestellten     Ausführungsbeispiel     ist das Filzstück c an eine senkrecht zur  Radachse stehende Fläche des Rades a an  gepresst. Es könnte jedoch auch radial gegen  den Körper des Rades angedrückt werden.  Der     Ülvorratsbehälter    könnte auch aus einem  andern ölaufnehmenden Material, zum     Bei-          .spiel    Schwamm. hergestellt sein.  



  Die beschriebene Schmiereinrichtung eignet  sich, da.<B>01</B> nicht verloren geht,     besonders    für  Getriebe, die an elektrische Maschinen an  gebaut sind. Bei diesen Maschinen kommt es  darauf an,     class    kein Öl in die Wicklungen  oder zwischen die Feldpole und den Anker    eindringt, weil dadurch das richtige Arbeiten  der Maschine in Frage gestellt wird.

Claims (1)

  1. PATEN TAN SPRUCII Fliehkraftschmiereinrichtung an Räder getrieben, dadurch gekennzeichnet, dass das Öl von einem ruhenden Behälter aus dem jenigen Radkörper, von dein aus die Schmie rung der Arbeitsflächen des Getriebes erfolgt, mittelst eines Stückes ölaufnehmenden Stoffes zugeführt wird, das gegen den Radkörper an gedrückt wird.
    UNTERANSPRüCHE 1. Schmiereinrichtung, nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein ölzu- führendes Stück aus ölaufnehmendem Stoff in eine Aussparung des Radkörpers ein geführt ist, die durch Ölkanäle mit den Arbeitsflächen des Rades in Verbindung steht.
    2. Schmiereinrichtung nach Patentanspruch und L?nterallsprueh 1. dadurch gekenn zeichnet, dass das ölzuführende Filzstück an eine senkrecht zur Radachse stehende Fläche des Radkörpers allgedrücl@t %@-ird. 3. Scllmiereinrichtung@ nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Filz stück mit Hilfe eines aus einem Ölvorrats- behäIter saugenden Dochtes gespeist wird.
    1. Schmiereinriehtunnach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekenn zeichnet. dass der Olvorratsbehälter, aus welchem der Docht saugt, aus ölaufneh- mendem Stoff besteht.
    5. Sehmiereinriclltung nach Patentanspruch und Unteranspriiehen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass der ölaufnehmende Stoff so um das angetriebene Rad herum angeordnet ist, dass er das vom Getriebe abgehende<B>01</B> auffängt. 6. Sellmiereinrichtung nach Patentanspruch und Enteranspriicben 1 bis 5. dadurch ge kennzeichnet, dass das ölzuführende Filz stück in einer Hülse geführt ist und durch ein in diese eiilgelegte Schraubenfeder ge- gell den Radkörper angedrückt wird.
CH101465D 1921-11-26 1922-09-09 Fliehkraftschmiereinrichtung an Rädergetrieben. CH101465A (de)

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