DE373763C - Antrieb fuer Fahrraeder mit Einbaumotor - Google Patents

Antrieb fuer Fahrraeder mit Einbaumotor

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DE373763C
DE373763C DER52729D DER0052729D DE373763C DE 373763 C DE373763 C DE 373763C DE R52729 D DER52729 D DE R52729D DE R0052729 D DER0052729 D DE R0052729D DE 373763 C DE373763 C DE 373763C
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Description

  • Antrieb für Fahrräder mit Einbaumotor. Die bis jetzt bei Fahrrädern bekannten Einbauarten von Motoren hatten den Nachteil, daß dem Motor keine gleichzeitig nach allen Richtungen einwandfreie Lage gegeben werden konnte.
  • Die für einen Einbaumotor wesentlichen Punkte, nämlich leichte Einbaumöglichkeit, den Fahrer nicht störende Lage des Motors, einwandfreie Gewichtslage des Motors (d. h. tiefliegender Motor, dessen Gewicht sich auf beide Laufräder verteilt) geschützte Lage des Motors gegenüber Stürzen, konnten bei den verschiedenen, bereits bekannten Anordnungen nur zum Teil erfüllt werden und waren nie gleichzeitig zu erreichen.
  • Da der Motor im Rahmen über dem Tretkurbellager störte, ordnete man den Motor über dem Vorderrad, über dem Hinterrad, seitlich vom Hinterrad oder im Hinterrad oder Vorderrad an und verlegte ihn schließlich unter das Tretkurbellager.
  • Alle diese Anordnungen erfüllen nicht gleichzeitig obengenannte Punkte.
  • Die Einbauarten mit über oder im Vorderrad oder Hinterrad eingebautem Motor stören wohl den Fahrer nicht, haben dagegen keine einwandfreie Gewichtslage, da der Motor sich erfahrungsgemäß bei tiefer Lage auf beide Laufräder abstützen soll (wie beim normalen Motorrad) um ein sicheres, stabiles Fahren zu erzielen.
  • Der unter dem Tretkurbellager neuerdings gelagerte Motor hat wohl einwandfreie Gewichtslage und stört den Fahrer nicht, tauscht dafür aber ungeschützte Lage ein.
  • Da Stürze beim Motorradfahren, namentlich bei schlüpfrigen Straßen, oft unvermeidlich sind, muß auch darauf geachtet werden, daß der Motor geschützt untergebracht wird.
  • Der Erfinder machte es sich zur Aufgabe, eine in allen wesentlichen Punkten brauchbare Motorlage herbeizuführen und auch eine für Damenfahrräder einwandfreie Motorlage zu finden. Gemäß der Erfindung wird der Motor zwischen Sattelrohr und Hinterrad untergebracht, und, um den dafür erforderlichen Platz zu schaffen, wird das Hinterrad durch eine nachträglich einheftbare Rahmenstrebe rückwärts verschoben. Durch diese Anordnung ist es möglich, verschiedenartige Motortypen in Herren- und Damenfahrradrahmen bequem einzuheften, welche früher nur schwer und störend untergebracht werden konnten.
  • Wie Abb. z und 2 zeigen, gestaltet sich die Einheftung einfach, indem der mit einer Gabel g (Abb. r) versehene Motor am Sattelrohr R des Rahmens A bei a und an den Hinterachsschlitzen bei s festgespannt wird. Hierauf wird Schutzblech und Hinterrad in der Gabel g befestigt.
  • Die neue Anordnung weist auf z. den Fahrer nicht störende Lage des Motors, verknüpft mit einwandfreier Gewichtslage des Motors; 2. geschützte Lage des Motors gegenüber Stürzen und 3. eine kurze, dauerhaft ausführbare Kraftübertragung.
  • Ferner bildet der Motor mit der Gabel g im Rahmen eine Versteifung und ist selbst steif gelagert.
  • Die Lage des Motors zwischen Sattelrohr und Hinterrad und der Einbau einer Rahmenversteifung an derselben Stelle wie beim Erfindungsgegenstande zwischen Motor und Hinterradachse ist an sich bei von vornherein als Motorräder gebauten Fahrzeugen bekannt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRUcFI: Antrieb für Fahrräder mit Einbaumotor, dadurch gekennzeichnet, daß letzterer zwischen Sattelstrebe und Hinterrad gelagert ist, wobei das Hinterrad zur Schaffung des für den Motor erforderlichen Platzes am Ende einer nachträglich eingebauten, über das bisherige Lager der Hinterradachse hinaus verlängerten Rahmenstrebe gelagert ist.
DER52729D Antrieb fuer Fahrraeder mit Einbaumotor Expired DE373763C (de)

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