DE37262C - Nadeltransportirapparat für Einfädelmaschinen - Google Patents

Nadeltransportirapparat für Einfädelmaschinen

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Publication number
DE37262C
DE37262C DENDAT37262D DE37262DA DE37262C DE 37262 C DE37262 C DE 37262C DE NDAT37262 D DENDAT37262 D DE NDAT37262D DE 37262D A DE37262D A DE 37262DA DE 37262 C DE37262 C DE 37262C
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DE
Germany
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needle
transport device
slide
needle transport
threading machines
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT37262D
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English (en)
Original Assignee
P. MARTIN in Neuschönfeld bei Leipzig
Publication of DE37262C publication Critical patent/DE37262C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05CEMBROIDERING; TUFTING
    • D05C13/00Auxiliary devices incorporated in embroidering machines, not otherwise provided for; Ancillary apparatus for use with embroidering machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 82: Nähmaschinen.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom a. April 1886 ab.
1 Der in Fig. 1 bis 5 dargestellte Nadeltransportirapparat für Einfädelmaschinen besteht im wesentlichen aus den Gehäusetheilen α und b der" Nadelführungsschiene c, dem Nadeltransporteur d und dem Nadelschieber e.
Der Gehäusetheil α ist mit einem Schlitz f versehen, in welchem der Nadeltransporteur d gleitet, um die Nadeln g in das Führungsstück h zu transportiren, von welchem aus dieselben von dem Nadelschieber e nach oben unter den Fädelapparat geschoben werden.
In dem Gehäusetheil b, welcher durch den Wirbel i mit dem Theil α zusammengehalten wird, liegt die Nadelführungsschiene c; dieselbe besteht aus feinem ausgehämmerten Draht und ist so dünn, dafs die zu fädelnden Nadeln g mit Leichtigkeit mit dem Oehr daraufgereiht werden können.
Diese Schiene c ist mit einem Einführungsstuck k verbunden, mittelst dessen die Schiene c zwischen die Gehäusetheile eingefügt wird. Der Nadeltransporteur besteht aus einem Schlitten / und dem Transportirtheil d. Der Schlitten Z gleitet auf der Aufsenseite des Gehäusetheiles α und wird durch ein entsprechendes Gewicht m gezogen, während der Transportirtheil d durch den Schlitz/ in das Gehäuse hinter die Nadeln g reicht, um dieselben mittelst des Gewichtes m nach vorn zu schieben.
Der Nadelschieber e besteht aus einem Gleitstück n, in welches die Schiebernadel e eingelöthet ist. Das Gleitstück η wird durch eine Antriebstange 0, Kurbelscheibe ρ und Zahnrad q von der Einfädelmaschine in entsprechende. Bewegung versetzt. ■
Der Vorgang des Transportirens ist folgender: Nachdem die Nadelführungsschiene c mit Nadeln gefüllt ist, wird dieselbe in den Gehäusetheil b eingelegt und dieser mittelst Wirbels i mit dem Gehäusetheil α verbunden. Der Transporteur / wird vorher in die Stellung Tig. ι gebracht und in dieser Stellung durch die Klinke r gehalten; darauf wird der ganze Apparat mit einer Einfädelmaschine in Verbindung gebracht. Ist dies geschehen, so wird die Klinke r gelöst und der Transporteur schiebt die Nadeln g infolge der Wirkung des Gewichtes m nach vorn, wo jedesmal eine in den Führungsseil h springt und von dem Nadelschieber e. nach oben geschoben wird. Der Nadelschieber e bildet, während er die Nadel nach oben schiebt, gleichzeitig einen Verschlufs des Nadelgehäuses und verhindert ein Herausspringen von mehr als einer Nadel auf einmal, und kann eine zweite Nadel nur nachspringen, wenn der Schieber e wieder in seiner tiefsten Stellung steht. Die herausgesprungene Nadel wird nun von dem Nadelführer e so hoch geschoben, dafs das Oehr derselben mit dem auf dem Fadenhalter χ liegenden Faden in einer Ebene liegt. In
dieser Stellung geht die Nadel der Einfädelmaschine durch das Oehr der Nadel und holt den Faden durch, worauf die Nadel weggenommen wird und der Vorgang sich von neuem wiederholt.
Auf das am Gehäuse des Nadeltransporteurs befestigte Blech t werden die einzufädelnden' Faden aufgelegt, während; auf das zweite Blech u die fertig eingefädeltenNadeln zu liegen kommen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Nadeltransportirapparat, charakterisirt durch die Nadelführungsschiene c, den Nadel-. transporteur d, den Nadelführungstheil h und den Nadelschieber e.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT37262D Nadeltransportirapparat für Einfädelmaschinen Expired - Lifetime DE37262C (de)

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