DE92180C - - Google Patents

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DE92180C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21FWORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
    • B21F45/00Wire-working in the manufacture of other particular articles
    • B21F45/10Wire-working in the manufacture of other particular articles of cards for fabric-napping machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Dental Tools And Instruments Or Auxiliary Dental Instruments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
geknickte Kratzenzähne.
Die Erfindung bezieht sich auf eine besondere Vorrichtung an Kratzensetzmaschinen, durch welche es möglich ist, Kratzenzähne mit zwei- oder dreifacher, nach derselben Seite gerichteter Knickung herzustellen. Diese Vorrichtung ist in Fig. ι bis 9 in mehreren Arbeitsstellungen und verschiedenen Ansichten dargestellt. Fig. 10 zeigt die mit der Vorrichtung dargestellten Kratzenzähne.
Der in gewöhnlicher Weise schwingende Croqueur A besitzt hakenförmig gebogene Enden a, mittelst deren er die Kratzenzähne umbiegt, und wird durch eine unter dem Einflufs einer Nockenscheibe B stehende Schubstange c in verticale Schwingung versetzt. Die Anfangsstellung des Croqueurs ist in Fig. 1 und 5 dargestellt. Der Kratzenzahn d ist in bekannter Weise mittelst Schiebers e durch den Stoff hindurchgeschoben und soll von den hakenförmigen Enden α des Croqueurs über die Croqueurlade f gebogen werden. Dies erfolgt in der Weise, dafs der Nocken b der Scheibe B mittelst der Schubstange c den Croqueur so viel nach unten schwingen läfst, dafs seine hakenförmigen Enden den über die Lade f vorstehenden Zahntheil nach unten biegen, wie in Fig. 2, 6, 8 und. 9 veranschaulicht ist. Nachdem dies geschehen und der Nocken b unter dem Anschlag der Schubstange c hinweggegangen ist, wird letztere durch ihre Zugfeder c1 zurückgezogen und damit gleichzeitig der Croqueur A in Ruhestellung gebracht (Fig. 1 und 5), ohne dafs die hakenförmigen Enden a die bereits gebildete Knickung loslassen, weil sonst ein nochmaliges Ergreifen derselben, um die zweite Knickung herzustellen, nicht möglich sein würde. Hiernach wird durch die Schieber e ein zweiter Vorschub des Kratzenzahnes d bewirkt, so dafs wieder der zu biegende Zahntheil über der Croqueurlade f vorsteht. Jetzt erfolgt auch das Umbiegen dieses Theiles in der nämlichen Weise wie zuvor, nur dafs in diesem Falle der zweite Nocken b1 der Scheibe B in Thätigkeit kommt (Fig.. 3). Dieser Nocken ist höher als der Nocken b, so dafs er einen gröfseren Ausschlag des Croqueurs A bewirkt, was nöthig ist, weil die hakenförmigen Enden α des Croqueurs bei Herstellung der zweiten Knickung (sofern nämlich diese Knickung die letzte sein soll) so weit nach unten schwingen müssen, dafs sie die bereits gebogenen Zahntheile vollständig frei geben (Fig. 4 und 7), um den gebildeten Zahn entfernen zu können.
Fig. 10 veranschaulicht die durch vorstehend beschriebene Vorrichtung hergestellten Kratzenzähne, und ist hierbei ersichtlich, dafs das unterste Knie innerhalb des Filzbeschlages sich befindet. Hierdurch wird dem aus dem Filze heraustretenden Zahntheil eine gegen die Arbeitsrichtung geneigte Lage ertheilt, so dafs ein bequemes und sicheres Ausputzen des Kratzenbeschlages möglich ist. Das zweite Knie befindet sich oberhalb des Filzes und giebt dem Zahn vermöge seiner freien Stellung eine bedeutend gröfsere Elasticität, als es bei den
bisher bekannten der Fall war. Durch zwei solcher Knickungen, von denen die eine innerhalb, die andere aufserhalb des Filzbeschlages liegt, wird aufserdem erreicht, dafs jeder der Biegungswinkel bedeutend flacher sein kann, als wenn für dieselbe Neigung der Zähne etwa nur ein Knie vorhanden wäre, oder wenn von mehreren -vorhandenen Knieen eines auf der entgegengesetzten Seite sich befinden würde. Im letzteren Falle würde mindestens eine der vorhandenen Knickungen einen beträchtlich spitzen Winkel haben. Dies soll bei dem vorliegenden Kratzenzahn besonders vermieden werden, weil eine scharfe Biegung leicht zum Brechen des Zahnes Anlafs giebt, aufserdem die Elasticität des Zahnes beeinträchtigt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Kratzensetzmaschine mit schwingendem Croqueur, welcher zum Knicken der aus ihrer Unterlage hervorstehenden Zähne mit hakenförmig abgebogenem Ende den zu knickenden Zahntheil .umgreift, dadurch gekennzeichnet, dafs zum mehrfachen Knicken der Zähne der Croqueur mehrmals nach unten schwingt und der Zahn über die Croqueurlade ebenso oft vorgeschoben wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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