DE372231C - Lichtempfindlicher Film mit am Rande angebrachten Kennzeichen und Verfahren zu seiner Herstellung - Google Patents

Lichtempfindlicher Film mit am Rande angebrachten Kennzeichen und Verfahren zu seiner Herstellung

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DE372231C
DE372231C DEG55093D DEG0055093D DE372231C DE 372231 C DE372231 C DE 372231C DE G55093 D DEG55093 D DE G55093D DE G0055093 D DEG0055093 D DE G0055093D DE 372231 C DE372231 C DE 372231C
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Germany
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film
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gelatin
photosensitive film
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Expired
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DEG55093D
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English (en)
Inventor
Dr Rudolf Oertel
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Goerz Photochemische Werke G M
Original Assignee
Goerz Photochemische Werke G M
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    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C1/00Photosensitive materials
    • G03C1/76Photosensitive materials characterised by the base or auxiliary layers
    • G03C1/765Photosensitive materials characterised by the base or auxiliary layers characterised by the shape of the base, e.g. arrangement of perforations, jags

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Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 26. MÄRZ 1923
R EIC H S PATE NTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 57b GRUPPE 2
(G55O93
Goerz, Photochemische Werke, G. m. b. H. in Zehlendorf, Wannseebahn*).
Lichtempfindlicher Film mit am Rande angebrachten Kennzeichen und Verfahren zu seiner Herstellung.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. Oktober 1921 ab.
Bei lichtempfindlichenFilmen ist es wichtig, den Ursprung und gegebenenfalls die Art des Films vor der Inbenutzungnahme leicht feststellen zu können. Dazu kann man eine am Rande des Films vorgesehene Markierung1 benutzen. Die Art der Markierung muß jedoch so beschaffen sein, daß ihre Herstellung sich in den Fabrikationsgang des Films mühelos einschaltet und daß dadurch keine Gefährdung des Films verursacht wird Diesen Be-
*) Von dem Patentsucher ist als Erfinder angegeben worden:
Dr. Rudolf Oertel in Berfoi-Lichterfelde.
dingungen wird der vorliegenden Erfindung gemäß dadurch genügt, daß man als Markierungszeichen auf dem Film oberflächlich gehärtete Gelatinestellen verwendet. Die ober- ; flächliche Härtung der Gelatine läßt sich : nach bekannten Gelatinehärtungsmethoden, ί beispielsweise durch Behandlung der Gelatine an den betreffenden Stellen mit Formaldehyd, unschwer durchführen. j ίο Eine Einrichtung zur Herbeiführung der j Härtung ist auf der beiliegenden Zeichnung j wesentlich schematisch veranschaulicht.
Die Zeichnung zeigt ein Walzensystem, j durch, welches einerseits der Film hindurch- j geführt und anderseits eine Härtelösung, vorzugsweise Formaldehyd, auf den Film an dessen Rand aufgebracht wird.
Das Führungswalzensystem für den Film besteht nach der Darstellung der Zeichnung ! ao aus drei in Berührung miteinander stehenden Walzen 1, 2, 3, durch welche der Film 4 hin- ■ durchläuft.
Zur Auftragung der Formaldehydhärtelösung dient ein Walzenpaar 5,6, von welcbem die Walze 5 die Formaldehydzubringer- ; walze darstellt, welche in einen mitFormalde- ; hyd gefüllten Behälter 7 eintaucht und in j Berührung mit der Typenwalze 6 läuft, so daß i die Typen mit Formaldehydlösung ange- : feuchtet werden. Die Walze 6 drückt gegen den Film 4 und bringt so die Typen am I Rande des Films zum Abdruck. Die dabei aufgetragene geringe Menge Formaldehyd- ; lösung genügt, um eine oberflächliche Här- < tung der Gelatine herbeizuführen, ohne gleichzeitig das lichtempfindliche Salz in der Gelatine zu affizieren. Die oberflächliche , Härtung ergibt eine hinreichend deutliche Kennzeichnung des unbelichteten Films. Die Kennzeichnung bleibt auch bestehen, wenn der Film belichtet und nach der Belichtung ' durch photographische Bäder geführt wird. ; Es wird sogar eine Verstärkung der Sicht- ' barkeit der Kennzeichnung erzielt, wenn man j den unbelichteten Film einer gewissen Fixierung unterwirft.
Wenn man nämlich eine Probe eines im Vorrat befindlichen unbelichteten Films, j dessen durch die Markierung gekennzeichnete besondere Art man festzustellen wünscht, falls die Markierung nicht ohne weiteres sicheren Aufschluß gibt, einer Fixierung unterwirft, dann wird das Halogensilber des Films, soweit es durch die Härtung an den Markierungsstellen nicht geschützt ist, rascher ausgewaschen als in den gehärteten Markierungszeichen selbst, so daß die letzteren in einem betimmten Zeitpunkt des Fixierungsprozesses besonders deutlich hervortreten.
Auch die übliche Anfärbung des Films hat nicht nur keine Zerstörung der Kennzeichnung, sondern im Gegenteil eine Verstärkung derselben zur Folge.
Wichtig bei dieser Art der Kennzeichnung des Films ist, daß jede Gefahr einer Beschädigung des Films ausgeschlossen ist, sofern nur mit einiger Sorgfalt gearbeitet wird, da die Formaldehydlösung nur die Beschaffenheit der Gelatine beeinflußt, nicht aber die Emulsion als solche, und da namentlich auch aus diesem Grunde die sofortige Aufwicklung des Films nach dem Vorbeigang der Formaldehyddruckwalze erfolgen kann.
Die Markierungszeichen können beliebiger Art sein, obwohl vorzugsweise ein Aufdruck von Schriftzeichen in Frage kommt.

Claims (2)

P ATENT-An Sprüche:
1. Film mit lichtempfindlicher Gelatineemulsion, der am Rande mit Kennzeichen versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Kennzeichen aus Stellen oberflächlich gehärteter Gelatine bestehen.
2. Verfahren zur Herstellung von am am Rande mit einer Kennzeichnung versehenen lichtempfindlichen Films, dadurch gekennzeichnet, daß der emulsionierte Rohfilm durch ein Walzensystem geschickt wird, durch welches auf dem Filmrand Markierungstypen zum Abdruck gebracht werden, welche mit einer Gelatinehärtelösung (Formaldehyd usw.) befeuchtet sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEG55093D 1921-10-25 1921-10-25 Lichtempfindlicher Film mit am Rande angebrachten Kennzeichen und Verfahren zu seiner Herstellung Expired DE372231C (de)

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