DE371545C - Fahrzeug fuer elektrische Einschienenbahnen - Google Patents

Fahrzeug fuer elektrische Einschienenbahnen

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DE371545C
DE371545C DEE27676D DEE0027676D DE371545C DE 371545 C DE371545 C DE 371545C DE E27676 D DEE27676 D DE E27676D DE E0027676 D DEE0027676 D DE E0027676D DE 371545 C DE371545 C DE 371545C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61BRAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61B13/00Other railway systems
    • B61B13/04Monorail systems

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 16. MÄRZ 1923
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVl 371545 -KLASSE 20a GRUPPE 10
(E 2j6j6 II\2oa)
Bernd Engel in Hamburg.
Fahrzeug für elektrische Einschienenbahnen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. Februar 1922 ab.
Es sind Fährzeuge für Einschienenbahnen bekannt, bei denen zu beiden Seiten der Triebräder Stützglieder ((Räder ο. dgl.) angeordnet sind, mittels derer das Fahrzeug bei seinem Kippen abgefangen und wieder aufgerichtet wird. Bei den meisten Konstruktionen sind feste Stützräder angeordnet, die während des Betriebes das Fahrzeug mit abstützen, so daß in Wirklichkeit 3 bis 5 Schienenwege vorgesehen sein müssen. In der Praxis haben sich diese bekannten Einrichtungen nicht bewährt, und zwar in der Hauptsache deshalb nicht, weil ein schnelles und sicheres Zurückführen des gekippten Fahrzeuges dn die Mittellage während der Fahrt "nicht gewährleistet ist. Es besteht bei diesen Einrichtungen die Gefahr, daß beim Wiederaufrichten des Fahrzeuges die Mittellage überschritten und dem Fahrzeug eine taumelnde Bewegung erteilt wird.
Durch die Erfindung wird dieser Übelstand vermieden. Die Wiederaufrichtung des Fahrzeuges geschieht nach der Erfindung in der Weise, daß zunächst die Triebräder in eine wirkungslose Lage zum Fahrzeug gebracht werden, wodurch letzteres mit seinen seitlichen Stützrädern aufsetzt und dann erst, nachdem es auf diese Weise sicher in die Mittellage gelangt ist, in seine Betriebsstellung zurückgeführt wird. Die Fahrgeschwindigkeit wird dabei kaum herabgemindert.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in Abb. ι senkrecht geschnitten schematisch dargestellt. Abb. 2 zeigt eine vergrößerte Einzelheit.
Das Fahrzeug α rollt mit Triebrädern b auf der Schiene c. Zu beiden Seiten der Triebräder b sind Stützräder d, e angeordnet, die in der gezeichneten Betriebsstellung des Fahrzeuges α vom Fahrdamm f abgehoben sind. Das labile Gleichgewicht des Fahrzeuges während der Fahrt wird in bekannter Weise durch den Kreisel g stabilisiert. Die | Stützräder d, e werden zweckmäßigerweise a5 gegenüber dem Fahrzeug abgefedert, sie sind im übrigen aber an diesem unverschiebbar gelagert. Das Triebrad b ist mit seinen Antriebsmotoren h, i an Stützen k, I gelagert, deren obere Enden als Kolben k1,11 ausgebil- : det sind. Diese Kolben k1,11 sind in Zylin- j dem k2, P verschiebbar, mit denen eine Druck- : pumpe m in Verbindung steht. Durch Leitungen k3, Z3 sind die Zylinder k2, I2 außerdem mit einem Ölbehälter 0 verbunden. Die Leitungen k3, Is sind durch in Abb.2 vergrößert schematisch dargestellte Ventile ν abgeschlossen, die automatisch in dem gezeichneten Beispiel durch einen Elektromagneten η gesteuert werden. Beim Übergang aus der gezeichneten Betriebsstellung in die Ruhelage werden durch Unterbrechung des Betriebsstromes die genannten Ventile ν geöffnet. Die Folge davon ist, daß das Fahrzeug α gegenüber seinen Triebrädern b sich senkt, weil durch das Fahrzeuggewicht das öl aus den Zylindern k2 I2 durch die Leitungen k3,13 in den Öl- I behälter ο gedrückt wird. In der Ruhestellung stützt sich das Fahrzeug dann auf den Rä- j dem d, e ab. ι
Bei Anlauf des Fahrzeuges rollt es zunächst j mit seinen Stützrädern d, e auf dem Damm /. Gleichzeitig wird bei geschlossenen Ventilen ν durch die Pumpe m öl in die Zylinder k2,12 gepumpt, und zwar so lange, bis die Stütz- j räder d, e um das notwendige Maß vom Fahr- j damm abgehoben sind. j
Wenn das Fahrzeug α durch eine un- : gewöhnliche Störung über die Grenze des 1 kritischen Winkels hinauskippt, so setzen zunächst die Stützräder der einen Seite auf. Durch automatisch eintretende Unterbrechung des Stromes senkt sich das Fahrzeug α schnell so viel, daß auch die Stützräder der anderen 'Seite aufsetzen. Dadurch gelangt das Fahrzeug α mit kaum verminderter Fahrgeschwindigkeit in eine sichere Mittellage, in der es sich ganz kurze Zeit, auf den Stützrädern laufend, fortbewegt. Inzwischen ist durch Einschalten des Stromes bei abgeschlossenen Ventilen ν die Pumpe m in Tätigkeit gesetzt, wodurch innerhalb kurzer Zeit die Betriebsstellung wieder erreicht ist.
Der Vorzug der neuen Einrichtung liegt vor allem in ihrer Betriebssicherheit und Einfachheit.
Schwankungen, die innerhalb des kritischen Winkels liegen, können in bekannter Weise durch ein verschiebbares Gewicht ausgeglichen werden, das vom Fahrzeugführer betätigt wird.
Bemerkenswert ist die gezeichnete Ausführung des Kreisels g. Dieser ist als Elektromotor ausgebildet, der sich infolgedessen selbst treibt. Diese Ausbildung erspart Kraft und Raum.
Die Bahn soll als Vollbahn mit hochgespanntem Strom betrieben werden. Die Umwandlung der hohen Spannung in Betriebsspannung erfolgt in einem als Kreisel ausgebildeten Hochspannungsmotor mit gekuppeltem Gleichstromdynamo.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Fahrzeug für elektrische Einschienenbahnen, bei dem zu beiden Seiten der Triebräder Stützräder angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Triebräder (b) mit Bezug auf das Fahrzeug (α) derart senkrecht verschiebbar gelagert sind, daß durch ihre Verschiebung die Stützräder (d, e) einmal von dem Bahndamm abgehoben, das andere Mal auf die Fahrbahn aufgesetzt werden.
2. Fahrzeug nach Anspruch -i, dadurch gekennzeichnet, daß die Triebräder (6) an Kolben (ft1, ll) gelagert sind, die in an eine Druckpumpe (m) und einen Ölbehälter o. dgl. (0) angeschlossenen Zylindern (k2,12) gleiten.
3. Fahrzeug nach Anspruch 2, dadurch no gekennzeichnet, daß die Zylinder (k2, F) gegenüber dem Ölbehälter (0) durch Ventile (w) abgeschlossen sind, die automatisch so gesteuert werden, daß sie sich bei Fahrtstörungen oder -Unterbrechungen öffnen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEE27676D 1922-02-14 1922-02-14 Fahrzeug fuer elektrische Einschienenbahnen Expired DE371545C (de)

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DE (1) DE371545C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE920189C (de) * 1951-12-24 1954-11-15 Alweg Forschung G M B H Spur- oder schienengebundenes Fahrzeug und Bahnkoerper hierzu

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