DE371111C - Vorrichtung zur Krafterzeugung auf chemischem Wege - Google Patents

Vorrichtung zur Krafterzeugung auf chemischem Wege

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DE371111C
DE371111C DEH90888D DEH0090888D DE371111C DE 371111 C DE371111 C DE 371111C DE H90888 D DEH90888 D DE H90888D DE H0090888 D DEH0090888 D DE H0090888D DE 371111 C DE371111 C DE 371111C
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chemical means
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ammonia
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WILLY HOYER
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J7/00Apparatus for generating gases
    • B01J7/02Apparatus for generating gases by wet methods

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Treating Waste Gases (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Krafterzeugung auf chemischem Wege.
  • Vorliegende Erfindung soll ermöglichen, auf chemischem Wege Kraft zu erzeugen.
  • Die Erfindung besteht darin, daß ungelöschter Kalk in einem Sonderkessel gelöscht wird und im geeigneten Augenblick Salmiak hinzugesetzt wird, wodurch sich Ammoniakgas bildet, welches in einen Kessel geleitet und von hier aus ähnlich der Dampimaschine in einen Zylinder abwechselnd oberhalb und unterhalb des Kolbens geleitet wird. Durch eine geeignet angeordnete Vorrichtung wird abwechselnd oberhalb und unterhalb des Zxlinders Wasser eingespritzt, wodurch das Ammoniakgas absorbiert, ein luftverdünnter Raum erzielt wird und der Kolben dementsprechend verschoben wird.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Abb. I eine Ausführung teilweise im Schnitt, Abb. 2 den Gasentwickler im Schnitt.
  • Der Gasentwickler a hat in seinem Innern einen zweiten Kessel b, wo hinein durch einen Einfüller c ungelöschter Kalk gebracht ist.
  • Durch die Mitte dieses Kessels b führt ein poröses Wasserrohr d, durch welches NA ; asser zum Löschen des Kalkes eingeführt wird. Die sich bei diesem Vorgang entwickelnden Dämpfe werden durch ein verschließbares Rohr e abgelassen. Im oberen Teil, auf der ganzen Länge verteilt, befinden sich Öffnungen f, die durch einen zweiten drehbaren Mantel g, der in seinem oberen Teil ebenfalls Öffnungen h hat, geöffnet oder geschlossen werden können. Der Gasentwickler a wird mit Salmiak durch Fülloch i gefüllt.
  • Ist der Kalk im Kessel b durch Hinzutreten des Wassers aus dem Wasserrohr d gelöscht, so wird mittels Griffes k der äußere Mantel g verschoben, so daß die Öffnungen f des Kessels sich unter den Öffnungen h des Mantels g befinden und so den Zufluß des Salmiaks gestatten, wodurch sich sofort Ammoniakgas bildet, welches durch Rohr I in einen Sonderkessel m geleitet wird.
  • Vom Sonderkessel m wird das Ammoniakgas wie bei der Dampfmaschine einmal oberhalb durch Zuleitung o und einmal durch p unterhalb des Kolbens n geleitet. Auf der gegenüberliegenden Seite wird entgegengesetzt der Ammoniakeinführung durch Zuleitungen q und r Wasser eingespritzt, welches das über oder unter dem Kolben in eingeführte Ammoniakgas absorbiert. Dadurch entsteht ein luftverdünnter Raum, in welchen der Kolben n eindringt.
  • PATENT-ANSPRÜCHE : I. Vorrichtung zur Krafterzeugung auf chemischem Weg, dadurch gekennzeichnet, daß ungelöschter Kalk in einem Sonderkessel (b) gelöscht und in geeignetem Augenblick Salmiak hinzugesetzt wird, wodurch sich Ammoniak bildet, welches in einen Behälter (s) geleitet und von hier aus in einem Zylinder (s) ähnlich einer Dampfmaschine abwechselnd oberhalb des Kolbens (>z) durch Zuleitung (o) und unterhalb desselben durch Zuleitung (p) geführt wird und in den Zylinder abwechselnd durch Zuleitungen (r-q) Wasser eingespritzt wird, wodurch das Ammoniakgas absorbiert und ein luftverdünnter Raum abwechselnd ober-oder unterhalb des Kolbens (n) im Zylinder (s) entsteht.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß zur Gaserzeugung ein zylindrischer Sonderkessel (a) mit dem Einfüller (i) dient, in welchem sich ein konzentrisch gelagerter zweiter zylindrischer Kessel (b) mit Löchern (f), einem Einfüller (c) und verschließbarem Dampfablaßrohr (e) befindet, dessen Öffnungen (f) durch einen mittels Handgriffes (#) drehbaren Mantel (g) mit Löchern (h) geöffnet und geschlossen werden können, und daß ein Wasserrohr (d) mit Löchern durch die Mitte des inneren Kessels (b) läuft.
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