DE37060C - Darstellung von Kalium-Magnesium-Carbonat - Google Patents

Darstellung von Kalium-Magnesium-Carbonat

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DE37060C
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magnesia
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Dr. G. BORSCHE und F. BRÜNJES in Leopoldshall - Stafsfurt
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    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C01—INORGANIC CHEMISTRY
    • C01F—COMPOUNDS OF THE METALS BERYLLIUM, MAGNESIUM, ALUMINIUM, CALCIUM, STRONTIUM, BARIUM, RADIUM, THORIUM, OR OF THE RARE-EARTH METALS
    • C01F5/00—Compounds of magnesium
    • C01F5/24—Magnesium carbonates

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
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  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Compounds Of Alkaline-Earth Elements, Aluminum Or Rare-Earth Metals (AREA)

Description

KAISERLICHES
In die Lösung eines beliebigen Magnesiumsalzes, in suspendirte Magnesia oder kohlensaure Magnesia als solche oder als Hydrate wird Kohlensäure und Ammoniak oder kohlensaures Ammoniak eingeleitet, worauf sich das Doppelsalz Ammonium - Magnesiumcarbonat, etwa:
Mg O CO2 + NH 4 OCO2 + 4.aq,
alle in Lösung befindliche Magnesia enthaltend, nach einiger Zeit sehr schön ausscheidet.
, Dieses Ammonium-Magnesiumcarbonat wird ungefähr mit der äquivalenten Menge von Chlorkalium oder schwefelsaurem Kali gemischt (ein Ueberschufs derselben wirkt vortheilhaft) und mit so viel Wasser versetzt, um genannte Salze in Lösung zu bringen.
In dieses Gemenge wird Kohlensäure oder Kohlensäure und Ammoniak eingeleitet, wodurch die Umsetzung in nachstehendes Doppelsalz, die allerdings auch ohne Einleiten von Kohlensäure und Ammoniak vor sich geht, wesentlich befördert wird.
Nach einiger Zeit bilden sich dann Krystalle des triklinischen Systems von Kalium - Magnesiumcarbonat, welche der Formel:
2 (Mg O C O2) + K O H O, 2 C O2 + 8 aq
entsprechen, während Salmiak oder schwefelsaures Ammoniak mit dem etwa in Ueberschufs angewendeten Chlorkalium oder schwefelsauren Kali sich in Lösung befinden.
Dieses Doppelsalz Kalium-Magnesiumcarbonat
2 (Mg O C O2J + K O HO, 2 C O2 + 8aq,
welches in der Salzlösung, aus der es abgeschieden , sehr schwer löslich, wird, nachdem es von derselben getrennt ist, durch Digeriren mit einer beliebigen, nicht zu kleinen Menge kalten oder warmen Wassers in der Weise zerlegt, dafs kohlensaures Kali in Lösung geht und kohlensaure Magnesia zurückbleibt, die dann wieder in den Procefs zurückkehrt.
Statt des Doppelsalzes Ammonium - Magnesiumcarbonat kann auch das Doppelsalz Ammonium - Zinkcarbonat zur Umwandlung von Chlorkalium oder schwefelsaurem Kali benutzt werden.
Die Operationen, nämlich Darstellung von Amtnonium-Magnesiumcarbonat und Umwandlung derselben in Kalium-Magnesiumcarbonat, kann man dadurch vereinigen, dafs man z. B. in eine Lösung von Carnallit, oder in eine Lösung von Kalium-Magnesiumsulfat, oder in suspendirte Magnesia oder kohlensaure Magnesia, letztere beiden als solche oder als Hydrate, zuerst kohlensaures Ammoniak und Kohlensäure einleitet, nach einiger Zeit Chlorkalium hinzufügt und wiederum Kohlensäure einleitet. Man erhält dann ebenfalls Krystalle des triklinischen Systems, die Kalium - Magnesiumcarbonat enthalten.

Claims (2)

  1. Patent-AnSprüche:
    ι. Die Darstellung von Kalium - Magnesiumcarbonat durch Umsetzung des Ammonium-Magnesiumcarbonats mit Chlorkalium oder schwefelsaurem Kali." ;
  2. 2. Die Abänderung des unter ι. beschriebenen Verfahrens, durch Einleiten von Kohlensäure oder Kohlensäure und Ammoniak während der Umsetzung des Ammonium-Magnesiumcarbonats mit Chlorkalium bezw.
    Kaliumsulfat.
    Die Substituirung der Magnesia in den unter
    i. und 2. beschriebenen Verfahren durch Zinkoxyd.
DENDAT37060D Darstellung von Kalium-Magnesium-Carbonat Expired - Lifetime DE37060C (de)

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