DE67320C - Herstellung von Kaliumcarbonat aus j Kaliumsulfat - Google Patents

Herstellung von Kaliumcarbonat aus j Kaliumsulfat

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DE67320C
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potassium
sulphate
schoenite
sulfuric acid
pure
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DENDAT67320D
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P. RÖMER in Nienburg a. S
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01DCOMPOUNDS OF ALKALI METALS, i.e. LITHIUM, SODIUM, POTASSIUM, RUBIDIUM, CAESIUM, OR FRANCIUM
    • C01D7/00Carbonates of sodium, potassium or alkali metals in general

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
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  • Materials Engineering (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Compounds Of Alkaline-Earth Elements, Aluminum Or Rare-Earth Metals (AREA)

Description

berlin. Gedruckt in der reichsdruckerei.

Claims (1)

  1. HES
    PATENTAM
    1 Jf
    Längste Dauer: 14. Januar 1907.
    Das in dem Haupt-Patent Nr. 66533 beschriebene Verfahren zur Darstellung von Kaliumcarbonat aus Kaliumsulfat, bei welchem reines Kaliumsulfat als Ausgangsproduct benutzt wird, kann man auch dahin abändern, dafs man das in den Stafsfurter Salzlagern vorkommende billigere Doppelsalz, Kaliummagnesiumsulfat (Schönit), verwendet. Der Zusatz an Aetzkalk, welcher zur Bindung der Schwefelsäure dient, mufs in diesem Falle in seiner Menge so bemessen sein, dafs er nicht nur zur Zerlegung des Kaliumsulfats, sondern auch des . Magnesiumsulfats hinreicht und sämmtliche Magnesia in Form von Hydroxyd abscheidet.
    Bei der praktischen Ausführung dieses abgeänderten Verfahrens wird in folgender Weise vorgegangen:
    Auf ein Aequivalent gelöstes Kaliumbichromat und ein Aequivalent Schönit werden zwei Aequivalente Aetzkalk gegeben, so dafs die Reaction nach folgender Gleichung verläuft: K9S O4, Mg S O4 + 6 H2 O + K2 Cr0 O7 + 2 Ca (O H)2 = 2 K2 Cr O4 + 2 Ca S O4 .+ MgO, H2O + 7 H2 O.
    Es steht also analog wie bei dem in dem Haupt - Patent beschriebenen Verfahren eine Lösung von Kaliumchromat, welche von dem ausgefällten Gips und dem Magnesiumhydroxyd abfütrirt werden kann.
    Die Weiterverarbeitung des Kaliumchromats auf Kaliumcarbonat geschieht auch hier durch Einleiten von Kohlensäure unter Bildung von Kaliumbicarbonat und Kaliumbichrorfiat, von denen ersteres nach geeigneter Reinigung als solches in den Handel gebracht oder auf Kaliumcarbonat verarbeitet werden kann, während letzteres von neuem in den Procefs zurückgeführt wird.
    Durch directe Anwendung des Schönits an Stelle des reinen Kaliumsulfats, welches sonst erst aus dem Schönit oder durch Behandeln von Kaliumchlorid mit Schwefelsäure dargestellt werden mufs, gewinnt das vorbeschriebene Verfahren an ökonomischem Werth, indem es die Verarbeitung eines an und für sich nur wenig werthvollen Naturproductes auf das werthvolle Kaliumcarbonat gestattet.
    Anstatt des reinen Schönits können auch noch andere kaliumsulfathaltige Salze verwendet werden, wie z. B.. Kainit, Sylvinit.
    Enthält der Schönit auch Chlorverbindungen, wie Chlorkalium oder Chlornatrium, so können diese letzteren während der Verarbeitung des Schönits durch Krystallisation ausgeschieden werden. Ein Gehalt des Schönits an anderen löslichen Sulfaten als Magnesiumsulfat ist gleichfalls nicht schädlich, da die Schwefelsäure dieser Salze ebenfalls durch den Kalk gebunden und die betreffenden Hydroxyde mit dem gebildeten Gips zugleich ausfallen würden.
    Pate nt-A ν SPRD cii:
    Abänderung des durch das Patent Nr. 66533 geschützten Verfahrens in der Weise, dafs an Stelle des reinen Kaliumsulfats Kaliummagnesiumsulfat (Schönit) verarbeitet und Aetzkalk in solcher Menge angewendet wird, dafs er zur Bindung sämmtlicher im Schönit enthaltenen Schwefelsäure ausreicht.
DENDAT67320D Herstellung von Kaliumcarbonat aus j Kaliumsulfat Expired - Lifetime DE67320C (de)

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