DE370439C - Schraegboden-Selbstentlader - Google Patents
Schraegboden-SelbstentladerInfo
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- DE370439C DE370439C DEG52616D DEG0052616D DE370439C DE 370439 C DE370439 C DE 370439C DE G52616 D DEG52616 D DE G52616D DE G0052616 D DEG0052616 D DE G0052616D DE 370439 C DE370439 C DE 370439C
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- Germany
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- rear wall
- flap
- inclined floor
- rigidly connected
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- Expired
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61D—BODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
- B61D7/00—Hopper cars
- B61D7/08—Hopper cars with openings capable of discharging only outside the wheels
- B61D7/10—Hopper cars with openings capable of discharging only outside the wheels the discharge being assisted by tipping the bottom
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Ship Loading And Unloading (AREA)
Description
Die bekannten (Selbstentlader, bei denen die Rückwand' mit dam Horiizontalbaden gelenkig
verbunden ist und !beim ,Schwingen des Bodens
eine eigene Schiwingibewegung um das Verbindungsgelenk
ausführt, besitzen dien Nachteil, daß sie selbst bed ■verhältnismäßig steiler
Neigung dies Bodens Mebniges Ladegut nicht restlos selbsttätig· entladen. Bsonders in dem
oberen Teil des .Wagens bleilbt das Material ίο beim Kipprvorgang infolge der mit dem Boden
einen dimmer stumpfer werdenden Winkel IbIldenidien
Rückwand hängen und bewirkt, daß der' ganze Wagen nach hinten umfällt, wodurch
häufig Unglücksfälle !entstehen.
'Gegenstand der .Erfindung ist ein Schrägboden-Selbstentlader,
bei dem zur Beseitigung dieses Ülbelstandes die Rückwand des Kastens
,mit dam iSchräglboden au einem starren awischen
>zwei festen Stirnwänden schwingibar gelagerten Schaufelgebilde zusammengesetzt
ist, welches gegen Ende der Kiippfbewegung
in eine Lage übergeht, in der dem im oberen
Teil des starren Schaufelgebildes befindlichen Ladegut die Unterlage völlig entzogen ist, so
daß es nicht hängen bleiben kann.
Andererseits ermöglicht die Anwendung einer mit dem schwingbaren Schrägboden
starr verbundenen Rückwand, letztere unmittelbar, z. B. mittels einfacher gerader Stangen,
mit der gelenkig aufgehängten Vorderklappe zu verbinden. Dadurch erreicht man, ίο daß das -bereits in der noch nicht gekippten
Lage auf dem Schrägtboden abwärts drängende Ladegut dabei auch gegen diie Vorderklappe
drückt, so daß beim Entsichern des verriegelten starren Gebildes die unter diesem
Druck stehende Vorderklappe ,sich sofort öffnet und zwangläufig die Rückwand nachzieht.
Zwar ist es an und1 für sich bekannt, bei
Kippwagen die ausschwingbare Seitenwand
mit der gegenüberliegenden Rückwand gelenkig zu verbinden. Bei diesen bekannten Anordnungen
handelt es sich alber um einen komplizierten, zwischen Seitenwand und Rückwand
eingeschalteten Hebeknechaniismus, keineswegs
aber um ein einfaches Verbindungsglied zwischen der Seitenwand und einem aus Boden und Rückwand1 bestehenden starren
Gebilde.
Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht zwei Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes.
Der Schrägbodenselbstentlader hat, gemäß
der Ausführungsform nach Abb. 1, eine durchgehende Rückwand a, welche an dem
Punkt k zwischen den feststehenden Stirnwänden
drehbar gelagert ist. Die Klappe d ist derart aufgehängt und z. B. mittels Stangen m mit der Rückwand so verbunden, daß
durch das abwärts drängende Ladegut, nach erfolgtem Anstoß, die Rückwand um dien
Punkt k zum Schwingen gebracht wird, wodurch der Neigungswinkel der Rutschfläche
beliebig schräg gestellt werden kann und das Ladegut restlos herausrutscht. Der Drehpunkt
k ist so gewählt und die Verbindung
der Klappe d mit der Rückwand a so getroffen, daß sich Rückwand und Klappe im
beladenen Zustand des Wagens ungefähr die Waage halten, so daß .diie Arbeitskraft eines
Mannes genügt, um den Anstoß zur Entladung zu geben. Andererseits genügt wiederum
die Arbeitskraft eines Mannes, um die Rückwand nach erfolgter Entladung in ihre j
Anfangslage' zurückzustellen und dabei, infolge der Verbindung dieser mit der Klappe,
letztere zu schließen. Eine Feststellvorrichtung verhütet die ungewollte Entladung.
Die Anordnung kann auch gemäß der Ausfüihrungsform nach Abb. 2 so .getroffen sein,
daß die Rückwand 'nicht aus einem Stück, sondern
aus zwei Teilen h, i besteht, von denen der obere h mittels Scharnier k gelenkig mit
dem festliegenden unteren Teil i verbunden ist. Infolge der z. B. mittels Stangen m zwischen
dem oberen Rückwandtail h und der Klappe d hergestellten gelenkigen Verbindung
kann in ähnlicher Weise wie bei der Anord'-nung nach Abb. 1 bewirkt werden, daß durch
das aufliegende Ladegut, nach vorausgegangenem Anstoß, die Klappe d sich öffnet und dabei
die obere Rückwandhälfte mitzieht, was gestattet, einen beliebigen Rutschwinkel für
die Rückwand au erhalten und dadurch das Ladegut unter allen Umständen aus dem Wagen herauszuschleudern.
Es ist ersichtlich, daß nach erfolgter Entladung bei beiden Ausführungsformen die
Klappe und die Rückwand von der Rückseite aus ohne ,besonderen Kraftaufwand wieder in
ihre Anfangslage zu bringen sind, da ja die beiderseits des Drehpunktes k befindlichen,
vom Ladegut entlasteten Teile bestrebt sind, schon aus sich selbst heraus, in ihre Anfangslage
zurückzukehren.
Claims (3)
1. Schrägboden-iSelibstentlader, dadurch
gekennzeichnet, daß; die Rückwand des Kastens mit dem Sohrägboden zu einem
starren, -zwischen zwei festen Stirnwänden schwingbar gelagerten Schaufelgebilde zusamimengesetzt
ist.
2. Schrägboden- Selbstentlader nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die
mit dem ,Schrägboden starr verbundene Rückwand des Kastens um einen Punkt (k)
drehbar gelagert und in an sich bekannter Weise unmittelbar mit einer Klappe (d) so
verbunden ist, daß durch das abwärts drängende Ladegut nach erfolgtem Anstoß
die Rückwand' um, den Punkt (k) zum Schwingen -gebracht wird und die restlose
Entladung stattfindet.
3. Schrägboden-Selbstentlader mit kippbarer Rückwand nach Anspruch' 1, dadurch
gekennzeichnet, daß -der Schrägboden aus zwei Teilen (h, t) besteht, von
denen der obere (K) gelenkig mit dem ■unteren (t) verbunden ist, derart, daß der
mit der Rückwand starr verbundene obere Teil (K) durch das auf die Klappe d'rükkende
Ladegut unter dem Einfluß der gelenkig· mit ihm verbundenen Klappe (d)
um de.n Gelenkpunkt (fe) nach vorn kippbar
ist.
!Her/u ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG52616D DE370439C (de) | 1920-12-18 | 1920-12-18 | Schraegboden-Selbstentlader |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG52616D DE370439C (de) | 1920-12-18 | 1920-12-18 | Schraegboden-Selbstentlader |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE370439C true DE370439C (de) | 1923-03-03 |
Family
ID=7130331
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG52616D Expired DE370439C (de) | 1920-12-18 | 1920-12-18 | Schraegboden-Selbstentlader |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE370439C (de) |
-
1920
- 1920-12-18 DE DEG52616D patent/DE370439C/de not_active Expired
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