DE369698C - Warmziehbank mit einzelnen zwischen den Ziehringen eingebauten Kuehlhauben - Google Patents

Warmziehbank mit einzelnen zwischen den Ziehringen eingebauten Kuehlhauben

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DE369698C
DE369698C DEB103921D DEB0103921D DE369698C DE 369698 C DE369698 C DE 369698C DE B103921 D DEB103921 D DE B103921D DE B0103921 D DEB0103921 D DE B0103921D DE 369698 C DE369698 C DE 369698C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C9/00Cooling, heating or lubricating drawing material

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)
  • Metal Extraction Processes (AREA)

Description

  • Warmziehbank mit einzelnen zwischen den Ziehringen eingebauten Kühlhauben. Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zurr selbsttätigen Kühlen des Ziehdornes während des Rücklaufes bei Warmzieh#b#änken, linittels: welcher .die Zuleitung des. Wassers in Kühlhauben, die zwischen den einzelnen Ziehringen eingebaut sind, entsprechend dem Rückgang des Ziehdornes selbsttätig durch die Maschine gesteuert wird. Die Steuereinrichtungbesteht gemäß -der Erfindung im wesentlichen darin, daß die Ventile zu den einzelnen Kühlbehältern unter der Einwirkung von Elektromagneten stehen, deren Stroinverbin-Jungen durch an dem beweglichen Teil der Masobine angeordnete Kontaktvorrichtungen jeweils hergestellt und unterbrochen werden.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführun:gsibeispieldargestellt, und zwar zeigt Abib. z den vorderen Teil der Ziehbank mit den Kühlbehältern und deren Ventilen in Aufsicht, A#bb. a ,den hinteren Teil Ader Zielbank mit der Kontakteinrichtung in Auifsicht, Abb. 3 ein Kontaktstück .im Aufriß.
  • Der vordere Teil der Ziehbank ist gebildet durch das Matrizenibett 8, in welchem zwischen den einzelnen Ziehringen 5 d'ie Kühlhauben ioa, rov, roe- angeordnet sind. Letztere bestehen in bekannter Weise aus zylindrischen, doppelwandigen Behältern, deren innerer Zylindermantel @d@.irdlz@locht ist und einen genügend großen Durchmesser besitzen, daß der Ziehdorn und das Rohr sowie auch der Schaft -des Ziehdornes hindurchgehen kann. jede solche Kühlhaube besitzt einen seitlichen Rohranschlußstutzen i i, und alle diese Stutzen münden in ein längs der Ziehbank angeordnetes Hauptwasserrohr 12 oder stehen mit demselben in sonstiger Weise in Verbindung. jeder Anschlußstutzen i i ist mittels eines Ventils 18 abschließbar, "das durch den Wasserdruck oder durch Federkraft geschlossen gehalten wird und eine Magneteisenplatte 16 trägt, welche den Anker zu einem Elektromagneten 14a, iq.b oder iq.e bildet. Zu den Elektromagneten führen die Kontaktleitungen 1917, igb und 191'. Der hintere Teil der Ziehbank ist durch das Führungsbett 9 gebildet, in welchem sich :die Führungen 7 und die Zugzahnstange .4 bewegen, welche mit dem Dornschaft 6 verbunden ist. Auf der Zahnstange q. befinden sich nebeneinander drei Schleifschienen i317, 13b und 13e, und zwar j e eine für jede Kühlhaube. Diese Schleifschienen sind stromführend mit dem Antriebselektromotor 3 oder sonst einer Stromquelle verbunden. Am Führungsbett g sinid an geeigneten Trägern 15 Kontaktverrichtungen 17a, 17b und 17G angebracht, deren Einrichtung beispielsweise aus Ass. 3 ersichtlich ist. An einem Gehäuse 2o, das isoliert an dem Träger 15 angeordnet ist, befindet sich unten eine Kontaktfeder 2i und eine winkelige Federklinke 22, die an einem Zapfen 23 schwenkbar im Gehäuse gelagert ist und mit ihrem abwärts gerichteten Winkelarm in die Bewegungsbahn einer der Schleifschienen r31, 13b, 13c ragt, mit ihrem wagerechten Arm hingegen dicht unter der Kontaktfeder 21 liegt und durch eine Feder a4 außer Kontakt gehalten wird. Mit der Kontaktfeder 21 ist eine gegen den Träger 15 und' das Gehäuse 2o isolierte Ansdhlußplatte 1711 leitend verbunden, an welche eine der Kontaktleitungen, i<)'1, angeschlossen ist.
  • Die Darstellung zeit den Ziehvorgang in einem Augenblick, wo der Dorn :2 eben den Rückgang begonnen und das Rohr i bereits ein kleines Stück abgestreift hat. In den Kühlhauben befindet sich .der Schaft 6 des Ziehdornes, und letzterer beginnt eben in die erste Kühlhaube roll einzutreten. Im gleichen Schritt beginnt auch die Schleifschiene 13° an die Klinke der Kontaktvorrichtung 17a zu stoßen und dadurch die Stromv erbinrluag nach der Leitung igd herzustellen, so daß der Elektromagnet 14,7 das Ventil zur Kühlhaube roll öffnet, und der Dorn innerhalb dieser Kühlhaube mit Wasser bespritzt wird. Die Abstände zwischen den Kontaktträgern i,5 sind entsprechend den Abständen der Kühlhauben bemessen, so daß die Schleifschiene 13b an die Kontaktvorrichtung 17b trifft, sobald der Dorn in die zweite Kühlhaube iob eintritt, worauf auch diese in Tätigkeit tritt. Die Schleifschiene 13e bewirkt am Kontakt 17c in gleicher Weise auch die Steuerung der dritten Kühlhaube iov. Die Länge der Schleifschienen 13a, 13b, 13e ist so bemessen, daß jede Kühlhaube so lange in Tätigkeit bleibt, als sich der Dorn noch in ihr befindet. In dem Augenblick, wo der Dorn eine Kühlhaube nach rückwärts v erläßt, geht das Ende der zugehörigen Schleifschiene 13a, 13b oder 13e an der Klinke 22 der Kontalctvorridbtung 17a, 17b, i7e vorbei, so daß die Stromleitung i917, igb, i9° nach dem zugehörigen Kühlhaubenventil 14.9" 14b, 140 unterbrochen und das Ventil geschlossen wird. Wenn die Schleifschiene 13° den Kontakt 17e verlassen hat, befindet sich die Spitze des Dornes hinter dem Matrizenbett vor dem ersten Ziehring, und es kann sofort ein neuer Zug beginnen. Beim Vorwärtsgang des Dornes sowie der Schleifschienen werden die Kontaktklinken 22 noch weiter von den Kontaktfedern 21 abgelenkt, und es wird keine Stromverbinidung mit den Elektromagneten hergestellt.
  • Anstatt die Kontaktvorrichtungen 17w', 17b, 17° in Abständen entsprechend den Abständen der Kühlvorrichtungen anzubringen, kann man dieselben auch in einer Linie nebeneinander anordnen, und die Schleifschienen 13a, 13b, 13'' entsprechend hintereinander versetzen.

Claims (2)

  1. PATENT-ANsPRÜcHE: i. Warmzidhbank mit einzelnen zwischen den Ziehringen eingebauten Kühlhauben, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventil.e(i8) der Kühlhau.ben(ioa, iob und 10e) von Elektromagneten (14a, 1.4b und ,4.C) derart gesteuert werden, daß beim Rückgang des Ziehdornes (2) die Ventile der Reihenfolge nach geöffnet und erst nach Durchtritt des Ziehdornes durch die jeweilige Kühlbaube wieder geschlossen werden.
  2. 2. Warmziehbank nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß -die Schließung und Üffnung des Stromkreises der einzelnen Elektromagnete mittels einer auf der Zugzahnstange (4) angeordneten Schleifschiene (13a, 13b oder i A in Verbindung mit einer an der Ziehbank befestigten, die Stromschließung beeinflussenden Klinke (22) erfolgt.
DEB103921D 1921-08-03 1921-08-03 Warmziehbank mit einzelnen zwischen den Ziehringen eingebauten Kuehlhauben Expired DE369698C (de)

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