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Warmziehbank mit einzelnen zwischen den Ziehringen eingebauten Kühlhauben.
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zurr selbsttätigen Kühlen des Ziehdornes
während des Rücklaufes bei Warmzieh#b#änken, linittels: welcher .die Zuleitung des.
Wassers in Kühlhauben, die zwischen den einzelnen Ziehringen eingebaut sind, entsprechend
dem Rückgang des Ziehdornes selbsttätig durch die Maschine gesteuert wird. Die Steuereinrichtungbesteht
gemäß -der Erfindung im wesentlichen darin, daß die Ventile zu den einzelnen Kühlbehältern
unter der Einwirkung von Elektromagneten stehen, deren Stroinverbin-Jungen durch
an dem beweglichen Teil der Masobine angeordnete Kontaktvorrichtungen jeweils hergestellt
und unterbrochen werden.
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Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführun:gsibeispieldargestellt,
und zwar zeigt Abib. z den vorderen Teil der Ziehbank mit den Kühlbehältern und
deren Ventilen in Aufsicht, A#bb. a ,den hinteren Teil Ader Zielbank mit der Kontakteinrichtung
in Auifsicht, Abb. 3 ein Kontaktstück .im Aufriß.
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Der vordere Teil der Ziehbank ist gebildet durch das Matrizenibett
8, in welchem zwischen den einzelnen Ziehringen 5 d'ie Kühlhauben ioa, rov, roe-
angeordnet sind. Letztere bestehen in bekannter Weise aus zylindrischen, doppelwandigen
Behältern, deren innerer Zylindermantel @d@.irdlz@locht ist und einen genügend großen
Durchmesser besitzen,
daß der Ziehdorn und das Rohr sowie auch der
Schaft -des Ziehdornes hindurchgehen kann. jede solche Kühlhaube besitzt einen seitlichen
Rohranschlußstutzen i i, und alle diese Stutzen münden in ein längs der Ziehbank
angeordnetes Hauptwasserrohr 12 oder stehen mit demselben in sonstiger Weise in
Verbindung. jeder Anschlußstutzen i i ist mittels eines Ventils 18 abschließbar,
"das durch den Wasserdruck oder durch Federkraft geschlossen gehalten wird und eine
Magneteisenplatte 16 trägt, welche den Anker zu einem Elektromagneten 14a, iq.b
oder iq.e bildet. Zu den Elektromagneten führen die Kontaktleitungen 1917, igb und
191'. Der hintere Teil der Ziehbank ist durch das Führungsbett 9 gebildet, in welchem
sich :die Führungen 7 und die Zugzahnstange .4 bewegen, welche mit dem Dornschaft
6 verbunden ist. Auf der Zahnstange q. befinden sich nebeneinander drei Schleifschienen
i317, 13b und 13e, und zwar j e eine für jede Kühlhaube. Diese Schleifschienen sind
stromführend mit dem Antriebselektromotor 3 oder sonst einer Stromquelle verbunden.
Am Führungsbett g sinid an geeigneten Trägern 15 Kontaktverrichtungen 17a, 17b und
17G angebracht, deren Einrichtung beispielsweise aus Ass. 3 ersichtlich ist. An
einem Gehäuse 2o, das isoliert an dem Träger 15 angeordnet ist, befindet sich unten
eine Kontaktfeder 2i und eine winkelige Federklinke 22, die an einem Zapfen 23 schwenkbar
im Gehäuse gelagert ist und mit ihrem abwärts gerichteten Winkelarm in die Bewegungsbahn
einer der Schleifschienen r31, 13b, 13c ragt, mit ihrem wagerechten Arm hingegen
dicht unter der Kontaktfeder 21 liegt und durch eine Feder a4 außer Kontakt gehalten
wird. Mit der Kontaktfeder 21 ist eine gegen den Träger 15 und' das Gehäuse 2o isolierte
Ansdhlußplatte 1711 leitend verbunden, an welche eine der Kontaktleitungen, i<)'1,
angeschlossen ist.
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Die Darstellung zeit den Ziehvorgang in einem Augenblick, wo der Dorn
:2 eben den Rückgang begonnen und das Rohr i bereits ein kleines Stück abgestreift
hat. In den Kühlhauben befindet sich .der Schaft 6 des Ziehdornes, und letzterer
beginnt eben in die erste Kühlhaube roll einzutreten. Im gleichen Schritt beginnt
auch die Schleifschiene 13° an die Klinke der Kontaktvorrichtung 17a zu
stoßen
und dadurch die Stromv erbinrluag nach der Leitung igd herzustellen, so daß der
Elektromagnet 14,7 das Ventil zur Kühlhaube roll öffnet, und der Dorn innerhalb
dieser Kühlhaube mit Wasser bespritzt wird. Die Abstände zwischen den Kontaktträgern
i,5 sind entsprechend den Abständen der Kühlhauben bemessen, so daß die Schleifschiene
13b an die Kontaktvorrichtung 17b trifft, sobald der Dorn in die zweite Kühlhaube
iob eintritt, worauf auch diese in Tätigkeit tritt. Die Schleifschiene 13e bewirkt
am Kontakt 17c in gleicher Weise auch die Steuerung der dritten Kühlhaube iov. Die
Länge der Schleifschienen 13a, 13b, 13e ist so bemessen, daß jede Kühlhaube so lange
in Tätigkeit bleibt, als sich der Dorn noch in ihr befindet. In dem Augenblick,
wo der Dorn eine Kühlhaube nach rückwärts v erläßt, geht das Ende der zugehörigen
Schleifschiene 13a, 13b oder 13e an der Klinke 22 der Kontalctvorridbtung 17a, 17b,
i7e vorbei, so daß die Stromleitung i917, igb, i9° nach dem zugehörigen Kühlhaubenventil
14.9" 14b, 140 unterbrochen und das Ventil geschlossen wird. Wenn die Schleifschiene
13° den Kontakt 17e verlassen hat, befindet sich die Spitze des Dornes hinter dem
Matrizenbett vor dem ersten Ziehring, und es kann sofort ein neuer Zug beginnen.
Beim Vorwärtsgang des Dornes sowie der Schleifschienen werden die Kontaktklinken
22 noch weiter von den Kontaktfedern 21 abgelenkt, und es wird keine Stromverbinidung
mit den Elektromagneten hergestellt.
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Anstatt die Kontaktvorrichtungen 17w', 17b, 17° in Abständen entsprechend
den Abständen der Kühlvorrichtungen anzubringen, kann man dieselben auch in einer
Linie nebeneinander anordnen, und die Schleifschienen 13a, 13b, 13'' entsprechend
hintereinander versetzen.