DE400205C - Elektrodenanordnung fuer elektrisch beheizte Dampfkessel - Google Patents
Elektrodenanordnung fuer elektrisch beheizte DampfkesselInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F22—STEAM GENERATION
- F22B—METHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
- F22B1/00—Methods of steam generation characterised by form of heating method
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Description
- Elektrodenanordnung für elektrisch beheizte Dampfkessel. Steht für den Betrieb elektrisch beheizter Dampfkessel keine höhere Spannung als -etwa zooo Volt zur Verfügung, und sollen die Anlagekosten für die Transformation der Spannung vermieden werden, so bietet es bei größerer Fesselleistung wegen der hohen Stromstärke Schwierigkeiten, eine genügende nutzbare Oberfläche für die Elektroden zu schaffen. Ein gewisser Wert der spezifischen Strombelastung pro Flächeneinheit derselben darf nämlich nicht überschritten werden, wenn unmittelbar Funkenüberschläge und eine rasche Abnutzung der Elektroden vermieden werden sollen. Man pflegt zwar in einen Kessel zwecks Vergrößerung seiner Leistung mehrere Elektrodensysteme, die nach Bedarf parallel geschaltet werden können, einzubauen, trotzdem findet oft keine genügende Ausnutzung des Kessels wegen der zu geringen Oberfläche der Elektroden statt.
- Gemäß der Erfindung läßt sich die Oberfläche der Elektroden dadurch vergrößern und damit die Kesselleistung erhöhen, indem die rohrförmigen Elektroden oder Gegenelektroden als mehrfache konzentrische, achsial gegeneinander verstellbare Rohre ausgebildet werden. Im allgemeinen empfiehlt es sich, um die Konstruktion zu vereinfachen, entweder nur die Elektrode oder die Gegenelektrode als doppeltes Rohr auszuführen, Ein Beispiel einer Anordnung, bei welcher nurdie Gegenelektrode als doppeltes Rohr ausgebildet ist, zeigt die Abb. z. Es ist von einem Elektrodensystem nur eine der Elektroden mit der zugehörigen Gegenelektrode dargestellt. Bei einem Dreiphasensystem hat man sich drei solcher Paare vorzustellen. Es bedeutet e die rohrförmige Elektrode (meist aus Eisen oder Bronze), welche an der Stromzuführungsstangea hängend befestigt ist. Die Gegenelektrode besteht aus dem äußeren Rohr g und einem inneren Rohr i, welche der Ring h miteinander verbindet. Letzterer ist mit Öffnungen o versehen, damit der Wasserumlauf zwischen den Elektroden frei stattfinden kann. Die von den Rohren i und g gebildete Gegenelektrode ist bei einem Dreiphasensystem mit den beiden übrigen Gegenelektroden durch das Querstück y leitend verbunden, so daß die drei Gegenelektroden den Sternpunkt des Systems bilden. Auf das äußere Rohr g ist noch ein Rohr h aus Isoliermaterial aufgesetzt, um den unmittelbaren Stromübergang zwischen den Elektroden (unter Umgehung der Gegenelektrode) und den sich hierdurch bildenden Nebenschluß, welcher die Regulierfähigkeit beeinträchtigt, zu verhindern. Dieses Rohr h schließt entweder unmittelbar an das Rohr g an, oder es kann ein geringer Abstand gelassen werden. Der so entstehende Zwischenraum ermöglicht einen lebhaften Wasserumlauf durch und um das Gegenelektrodenrohr g.
- Um eine Regelung der Leistung jeden Elektrodensystems zu erzielen, können die drei Gegenelektroden des Dreiphasensystems mittels des gemeinsamen Querstückes y gesenkt bzw. gehoben werden. Zu diesem Zwecke ist hier beispielsweise das Querstück r an dem Rohr x befestigt, dessen oberes Ende die Schraubenmutter na trägt, welche ihrerseits durch Drehung der in achsialer Richtung fest gelagerten Schraubenspindel s auf und ab bewegt werden kann.
- Zur Sicherung des Abstandes zwischen Elektrode und Gegenelektrode dienen die aus Isoliermaterial hergestellten Stücke k, k1, welche in dem Elektrodenrohr e bzw. Rohr i der Gegenelektrode befestigt sind und der Gegenelektrode als Führung dienen. Diese Führungsstücke können auch als Rollen o. dgl. ausgebildet sein. Ferner wird die Gegenelektrode bei ihrer Bewegung durch die Hülse f, welche längs der Elektrodenstange a entlang gleitet, geführt. Die Hülse f ist durch das eingelegte Isolierstück P gegen die Gegenelektrode isoliert.
- Die Anordnung gestattet natürlich auch eine Umkehrung oder entsprechende Erweiterung, wobei in letzterem Falle sowohl für die Elektrode als auch Gegenelektrode eine größere Anzahl konzentrischer Rohre verwendet werden. Ein Ausführungsbeispiel hierfür ist schematisch in Abb. 2 dargestellt. Die Elektrode besteht hier ebenfalls aus zwei Röhren e und e1, die Gegenelektrode wie in der Anordnung nach Abb. i aus den beiden Rohren i und g.
Claims (3)
- PATENT-Ax,SPRücHE: i. Elektrodenanordnung für elektrisch beheizte Dampfkessel mit verhältnismäßig geringer Spannung, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektroden und Gegenelektroden als mehrfache konzentrische achsial gegeneinander verstellbare Rohre ausgebildet sind.
- 2. Elektrodenanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das äußerste Rohr der verschiebbaren Elektrode angehört.
- 3. Elektrodenanordnung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das äußerste Rohr der verschiebbaren Elektrode mit einer isolierenden Verlängerung versehen ist zum Zwecke, einen direkten unerwünschten Stromübergang zwischen der festen Elektrode und der Kesselwandung bzw. an benachbarten neutralen Punkten zu verhindern. ,I. Elektrode nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die verschiebbaren Elektroden durch in die Rohre eingesetzte Stücke (k, k1) und an den Elektrodenstangen gleitende Hülsen (f) geführt werden.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT400205X | 1922-04-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE400205C true DE400205C (de) | 1924-08-18 |
Family
ID=3673546
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA37910D Expired DE400205C (de) | 1922-04-08 | 1922-06-10 | Elektrodenanordnung fuer elektrisch beheizte Dampfkessel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE400205C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE945582C (de) * | 1953-04-12 | 1956-07-12 | Hans Ulrich Bach Dipl Ing | Fluessigkeitserhitzer bzw. Dampferzeuger mit Elektrodenheizung |
-
1922
- 1922-06-10 DE DEA37910D patent/DE400205C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE945582C (de) * | 1953-04-12 | 1956-07-12 | Hans Ulrich Bach Dipl Ing | Fluessigkeitserhitzer bzw. Dampferzeuger mit Elektrodenheizung |
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