DE369692C - Gestell fuer Drehbohrmaschinen - Google Patents

Gestell fuer Drehbohrmaschinen

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DE369692C
DE369692C DES57780D DES0057780D DE369692C DE 369692 C DE369692 C DE 369692C DE S57780 D DES57780 D DE S57780D DE S0057780 D DES0057780 D DE S0057780D DE 369692 C DE369692 C DE 369692C
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Germany
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DES57780D
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Siemens Schuckertwerke AG
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Siemens Schuckertwerke AG
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B15/00Supports for the drilling machine, e.g. derricks or masts
    • E21B15/006Means for anchoring the drilling machine to the ground

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Geology (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN Al 22. FEBRUAR 1923
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 5 b
Siemens-Schuckertwerke G.m.b.H.in Siemensstadt b. Berlin.
Gestell für Drehbohrmaschine^ Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. Oktober 1921 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein Gestell für Drehbohrmaschinen, insbesondere zum Bohren in waigerechter Richtung. Bei Bohrmaschinen größerer Leistung verwendet man in solchen Fällen Spannsäulen, die gegen die Decke und den Boden verspannt werden, und an denen die Maschine aufgehängt ist. Mit solchen Einrichtunigen kann man im allgemeinen nur in Tunneln und Gängen arbeiten, nicht aber beispielsweise in offenen Steinbrüchen, bei denen ein Festschrauben der Spannsäulen gegen eine Decke im allgemeinen
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nicht möglich ist. Man hat in solchen Fällen ; rieshalb entweder mit Handdrehbohrmaschinen gearbeitet, deren Leistung aber naturgemäß beschränkt ist, oder man hat Stoßbohrmaschinen mit Freigestellen verwendet. Diese Freigestelle bestehen bekanntlich aus einem sogenannten Vierbein, wobei jedes Bein mit Gewichten beschwert ist und die Beine oben in einer Welle zusammenlaufen, an der die ίο Bohrmaschine aufgehängt ist. Derartige Gestelle reichen aber beim Bohren mit Drehbohrmaschinen in wagerechter Richtung nicht aus, da bei erheblichem Bohr druck ein Kippen der Gestelle nur schwer zu verhindern wäre. Nach der Erfindung wird deshalb das Ge- : stell in der Weise ausgebildet, daß auf einem im wesentlichen wagerecht oder schräg liegenden Rahmen ein zweiter Rahmen unter Vermittlung von Gleitstücken auf dem ersten verschiebbar befestigt ist, während die Bohrma- ; schine auf dem zweiten Rahmen in bekannter Weise ebenfalls unter \*ermittlung von Gleit- J stücken in der Höhe verstellbar angeordnet ist. | Auf der Zeichnung ist die Erfindung schau- : bildlich dargestellt. Der erste Rahmen 1 ist ; mit dem einen Ende 2 gegen die Arbeitswand ■ und mit dem anderen Ende 3 beispielsweise : gegen eine auf dem Boden verankerte Bohle 4, | zweckmäßigerweise in etwas geneigter Richtung, eingespannt. Auf dem Rahmen 1 sitzen ■ Gleitstücke5 und 6, zwischen denen der zweite ; Rahmen" befestigt ist, der die Bohrmaschine8 ! trägt. Der zweite Rahmen 7 sitzt an den , Gleitstücken 5 und 6 unter Vermittlung eines i Zapfens 9, der an den Gleitstücken festge- j klemmt wird. Der zweite Rahmen 7 ist um ; den senkrechten Zapfen 10 drehbar, so daß es möglich ist, mehrere Löcher nebeneinander, j ohne Verstellung des Gestelles 1, zu bohren. Der Rahmen 7 ist ferner gegen den unteren Rahmen 1 durch eine an seinem oberen Ende angreifende Kette 11 verspannt. Diese Kette kann entweder an einem Vorsprung 12 angreifen, der an dem vorderen Ende 2 des un- j teren Rahmens 1 sitzt oder an einem an dem Rahmen 1 angeordneten verstellbaren Ausleger 13. Diese Anordnung ist auf der Ab- : bildung dargestellt. Man verwendet, besonders wenn schräg· zur Mittelachse gebohrt wird, um ein Kippen der ganzen Einrichtung : zu verhüten, eine am gegenüberliegenden Ende des Auslegers 13 sitzende Stütze 14. Falls man an einer Stelle arbeitet, an der eine zur Arbeitswand senkrechte Seitenwand vorhanden ist, kann eine Abstützung auch dadurch erfolgen, daß eine andere Stütze 15 an · dem Rahmen 7 angebracht wird, wie auf der Zeichnung angedeutet worden ist.
Die Anordnung zeichnet sich durch große Leichtigkeit aus, so daß ihre Aufstellung und ihr Weiterrücken beim Arbeiten schnell und bequem ausgeführt werden kann. Sie ermöglicht die Anwendung des Drehbohrbetriebes auch in solchen Fällen, in denen senkrechte Spannsäulen nicht aufgestellt werden können. Man kann außerdem mit einer einzigen Aufstellung auf einem größeren Bereich arbeiten, was durch die Drehbarkeit des Auslegers 7 und die Möglichkeit, den Angriffspunkt der Spannkette am unteren Rahmengestell zu verschieben, herbeigeführt wird. Man macht die Gestelle zweckmäßigerweise aus Stahlrohren und erhält dadurch eine gute Federung, woraus sich eine Schonung der Bohrmaschine beim Arbeiten ergibt.

Claims (5)

Patent-Ansprüche:
1. Gestell für Drehbohrmaschinen, insbesondere zum Arbeiten an senkrechten Winden, dadurch gekennzeichnet, daß auf einem wagerecht oder schräg liegenden Rahmen ein zweiter senkrecht stehender, die Bohrmaschine tragender Rahmen unter Vermittlung von Gleitstücken verschiebbar befestigt ist.
2. Gestell für Drehbohrmaschinen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Rahmen zur Aufnahme des Bohrdruckes gegen den ersten Rahmen
\ erspannt ist. "
3. Gestell für Drehbohrmaschinen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Rahmen um seine Längsachse auf dem ersten Rahmen drehbar ist.
4. Gestell für Drehbohrmaschinen nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannvorrichtung an einem am ersten Rahmen angeordneten verstellbaren Ausleger angreift.
5. Gestell für Drehbohrmaschinen nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausleger an dem gegenüberliegenden Ende der Kettenangriffsstelle gegen den Boden abgestützt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DES57780D 1921-10-11 1921-10-11 Gestell fuer Drehbohrmaschinen Expired DE369692C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE956213C (de) * 1953-07-11 1957-01-17 Bosch Gmbh Robert Gesteinsbohrvorrichtung

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