DE369309C - Aus Klammervorrichtungen gebildeter Kuebeldeckelverschluss fuer Hochoefen o. dgl. - Google Patents

Aus Klammervorrichtungen gebildeter Kuebeldeckelverschluss fuer Hochoefen o. dgl.

Info

Publication number
DE369309C
DE369309C DED38846D DED0038846D DE369309C DE 369309 C DE369309 C DE 369309C DE D38846 D DED38846 D DE D38846D DE D0038846 D DED0038846 D DE D0038846D DE 369309 C DE369309 C DE 369309C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bucket
lid
weight
bucket lid
lid closure
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DED38846D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
DEUTSCHE MASCHF AG
Deutsche Maschinenfabrik AG
Original Assignee
DEUTSCHE MASCHF AG
Deutsche Maschinenfabrik AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by DEUTSCHE MASCHF AG, Deutsche Maschinenfabrik AG filed Critical DEUTSCHE MASCHF AG
Priority to DED38846D priority Critical patent/DE369309C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE369309C publication Critical patent/DE369309C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21BMANUFACTURE OF IRON OR STEEL
    • C21B7/00Blast furnaces
    • C21B7/18Bell-and-hopper arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Vertical, Hearth, Or Arc Furnaces (AREA)

Description

  • Aus Klammervorrichtungen gebildeter Kübeldeckelverschluß für Hochöfen o. dgl. Bei Hochofenbeschickungsanlagen, bei denen die Beschickung des Hochofens mittels Senkbodenkübel erfolgt, werden die Kübel während des Begichtens durch einen besonderen Deckel abgedeckt. Hierbei wirkt naturgemäß der im Hochofen herrschende Gasdruck auf den Deckel ein und sucht ihn abzuheben. Um dies mit Rücksicht auf Gichtgasverluste usw. zu vermeiden, war es erforderlich, den Kübeldeckel verhältnismäßig schwer zu halten, damit er dem Gasdruck den erforderlichen Widerstand leisten kann. Ein derartig schwerer Deckel bedeutet aber eine erhebliche »tote Last« und führte außerdem zu hohen Beanspruchungen der den Deckel tragenden Seile, abgesehen davon, daß das erforderliche Deckelgewicht nur unter Zugrundelegung ganz unbestimmter Größen ermittelt werden konnte.
  • Man suchte daher auf andere Art und Weise- den nötigen Anpressungsdruck des Deckels auf den Kübel zu erreichen, indem eine Bauart geschaffen wurde, die es ermöglichte, das Deckelgewicht unabhängig vom auftretenden Gasdruck zu machen. Erreicht wurde dies durch klammerartige Vorrichtungen, welche den Deckel nach dem Aufsetzen auf "den Kübel an diesem festhalten. Doch hafteten auch diesen Einrichtungen noch Nachteile verschiedenster Art an. Die einzelnen Verschlußhebel werden jeder durch ein besonderes Gewicht betätigt, welches, um den notwendigen Anpressungsdruck herbeizuführen, weit über den Deckel hinausragen muß und dadurch das Durchgangsprofil des Deckels ungünstig beeinflußt.
  • Die Erfindung vermeidet auch diese Nachteile in der einfachsten Weise dadurch, daß mit Hilfe eines einzigen Gewichtes und entsprechender Zwischenglieder der Anpressungsdruck des Deckels auf den Kübel herbeigeführt wird. Diese Ausführung bietet den Vorteil, daß das in Frage kommende Gewicht im Verhältnis zum erforderlichen Anpressungsdruck sehr klein gehalten werden kann. Die Einrichtung kann hierbei so getroffen werden, daß am Kübeldeckel zwei oder mehrere Doppelhebel drehbar befestigt werden, deren untere Schenkel so gestaltet sind, daß sie beim Aufsitzen des Deckels auf den Kübel einen entsprechend ausgebildeten Aufsatzring am Kübel unterfassen können, während die Enden der oberen Schenkel durch Gelenkstücke mit einem an der Aufzugskatze nachgiebig gelagerten Gewicht verbunden sind, derart, daß beim Aufsitzen des Kübeldeckels das Gewicht frei auf den Gelenkstücken ruht.
  • Vorteilhaft wird die Fläche, an welcher die Schenkel der Hebel den Aufsatzring unterfassen, konisch gestaltet.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsmöglichkeit der Erfindung schematisch dargestellt, und zwar zeigt Abb. i die Einrichtung in der Seitenansicht, während Abb. 2 den Grundriß hierzu wiedergibt. Der mit a bezeichnete und nur teilweise dargestellte Senkbodenkübel wird in bekannter Weise unter Vermittlung des (nicht gezeich- i neten) Kübelbodens durch die pendelnd an der Aufzugskatze befestigte Stange h getragen, wobei dann der Kübeldeckel c oberhalb des Kübels a schwebt. Bei der dargestellten Einrichtung ist angenommen, daß der Kübel a auf der Gicht aufsitzt, wobei der Deckel c auf den Aufsatzring d am Kübel a herabgelassen ist. An dem Kübeldeckel c sind um Bolzen m drehhar zwei oder mehrere Doppelhebel e, f angeordnet, von denen die unteren Schenkel e mit j einer Nase o versehen sind, die eine solche Form hat, daß sie durch Schwenkung des Doppelhebels e, f den Aufsatzring an der konischen Fläche ä unterfaßt. An der nicht gezeichneten Aufzugskatze hängt an Ketten la o. dgl. ein - rahmenförmig ausgebildetes Gewicht k, das vermittels der Gelenkstücke i mit den freien Enden der Schenkel f verbunden ist. Das Gewicht k ist vermittels der Zugorgane h an der Aufzugskatze derart befestigt, daß, I nachdem sich beim Begichten der Deckel c auf den Aufsatzring d gesetzt hat, dasselbe frei auf den Gelenkstücken i ruht. Die Verschiebbarkeit des Gewichtes k gegenüber dem Deckel c nach oben wird durch auf dem Deckel c befestigte Anschläge n, gegen welche sich die entsprechend gestalteten Schenkel f legen, begrenzt.
  • Der Betriebsvorgang der beschriebenen Einrichtung gestaltet sich wie folgt: Hat sich in bekannter Weise beim Niederlassen des Kübels a auf die Ofengicht der Deckel c auf den Aufsatzring d aufgesetzt, so wirkt infolge der beschriebenen Anordnung des Gewichtes k dieses auf die Gelenkstücke i ein, welche infolge der dargestellten Anordnung und mit Bezug auf diese den Hebel e, f im Sinne des Uhrzeigers um den Bolzen eia schwenkt. Hierbei unterfaßt die Nase o den Aufsatzring d an der konischen Fläche g, wobei die gewählte Gelenkverbindung des Gewichtes k und der Doppelhebel e, f zur Folge hat, daß der Deckel c auf den Aufsatzring d gedrückt wird. Der Deckel bleibt also stets fest geschlossen. Beim Anheben des Kübels a nach erfolgter Begichtung gibt die Nase o des Hebels e, f den Aufsatzring d selbsttätig frei, da das sich zuerst hebende Gewicht k den Hebel e, f mit Bezug auf die Darstellung entgegengesetzt dem Uhrzeigersinne um den Bolzen in schwenkt, und zwar so lange, bis die Hebelschenkel f gegen die Anschlägen stoßen. Hierdurch wird die Aufwärtsbewegung des Gewichtes k gegenüber dem Deckel beendet, so daß sich beim weiteren Anheben der Deckel c vom Kübel a abhebt.

Claims (2)

  1. PATEN T-AIVTSPRt cHE: i. Aus Klammervorrichtungen gebildeter Kübeldeckelverschluß für Hochöfen o. dgl., gekennzeichnet durch zwei oder mehrere am Deckel (c) drehbar befestigte Doppelhebel, deren untere Schenkel (f) so gestaltet sind, daß sie beim Aufsitzen des Deckels (c) auf den Kübel einen entsprechend ausgebildeten Aufsatzring (d) am Kübel unterfassen können, während die Enden der oberen Schenkel (e) durch Gelenkstücke (i) mit einem an der Aufzugskatze nachgiebig gelagerten Gewicht (k) verbunden sind, derart, daß beim Aufsitzen des Kübeldeckels (c) das Gewicht (k) frei auf den Gelenkstücken (i) ruht.
  2. 2. Kübeldeckelverschluß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Fläche (g), an welcher die Schenkel (f) der Hebel (e, f) den Aufsatzring (d) unterfassen, konisch gestaltet sind.
DED38846D 1921-01-08 1921-01-08 Aus Klammervorrichtungen gebildeter Kuebeldeckelverschluss fuer Hochoefen o. dgl. Expired DE369309C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DED38846D DE369309C (de) 1921-01-08 1921-01-08 Aus Klammervorrichtungen gebildeter Kuebeldeckelverschluss fuer Hochoefen o. dgl.

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DED38846D DE369309C (de) 1921-01-08 1921-01-08 Aus Klammervorrichtungen gebildeter Kuebeldeckelverschluss fuer Hochoefen o. dgl.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE369309C true DE369309C (de) 1923-02-17

Family

ID=7044362

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DED38846D Expired DE369309C (de) 1921-01-08 1921-01-08 Aus Klammervorrichtungen gebildeter Kuebeldeckelverschluss fuer Hochoefen o. dgl.

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE369309C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE369309C (de) Aus Klammervorrichtungen gebildeter Kuebeldeckelverschluss fuer Hochoefen o. dgl.
DE2201005B2 (de) Greifklemme zum Heben eines mit Rändern versehenen Fasses in aufrechter Lage
DE2842311A1 (de) Hebeeinrichtung
DE877129C (de) Gesperre fuer Lastketten, insbesondere fuer Wehrverschluesse
DE624057C (de) Vorrichtung zum Anheben von Flugzeugen aus dem Wasser
DE2324730A1 (de) Fahrzeug mit behaelter und hebewerk
DE413569C (de) Vorrichtung zum Drehen eines am Kranseil haengenden Greifers
DE386426C (de) Greifer
DE1481746C (de) Sicherheitsvorrichtung gegen das Entriegeln von mit einem Container ge kuppelten Greiforganen
DE274227C (de)
DE269297C (de)
DE452532C (de) Fahrbarer selbsttaetiger Greifer fuer Gefaess- und Einzellasten
DE682481C (de) Foerderkuebel
DE869552C (de) Selbsttaetige Verriegelungsvorrichtung fuer Einseilgreifzangen od. dgl.
DE441284C (de) An einem Kranhaken haengender Blockstripper
DE528260C (de) Halsteilhaltevorrichtung fuer Buegelpressen
DE2849895C2 (de) Einseilgreifer mit selbsttätiger Aufsetzentleerung
DE536918C (de) Vorrichtung zur Umwandlung von Zweiseilgreifern mit Ober- und Unterflasche in Einseilgreifer
DE2016446C3 (de) Greifvorrichtung fur Kokillen hauben
DE512063C (de) Schrotpaketgreifer
DE436394C (de) Vorrichtung zum Aufhaengen und selbsttaetigen Entleeren von Kranverladekaesten
DE826269C (de) Schurre, insbesondere fuer bewegliche Ladevorrichtungen
DE347092C (de) Stielgreifer mit zwischen den beiden Hebelarmen angeordnetem Schliessflaschenzug
DE4306887C1 (de) Faßhebevorrichtung
DE525173C (de) Strassenlampe