DE36775C - Absatz-Aufnagel-Maschine - Google Patents

Absatz-Aufnagel-Maschine

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Publication number
DE36775C
DE36775C DENDAT36775D DE36775DA DE36775C DE 36775 C DE36775 C DE 36775C DE NDAT36775 D DENDAT36775 D DE NDAT36775D DE 36775D A DE36775D A DE 36775DA DE 36775 C DE36775 C DE 36775C
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DE
Germany
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pins
heel
keys
grooves
drive
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT36775D
Other languages
English (en)
Original Assignee
H. BAUMGARTEN in Wien
Publication of DE36775C publication Critical patent/DE36775C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D79/00Combined heel-pressing and nailing machines

Landscapes

  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 71: Schuhwerk.
HERMAN BAUMGARTEN in WIEN. Absatz - Aufnagel - Maschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom l. Januar 1886 ab.
Die vorliegende Erfindung hat eine Maschine zum Gegenstande, mit Hülfe welcher es ermöglicht wird, Stifte oder Nägel nicht nur in senkrechter, sondern auch in schiefer Richtung von innen in die Schuhabsätze einzuschlagen.
Die Maschine besteht aus zwei Theilen, von welchen der eine die eigentliche'Nagelvorrichtung bildet, während der zweite Theil den Zweck hat, den Absatz einzuspannen und festzuhalten, sowie die sichere Führung des Druckstempels zu bewirken.
Der Antrieb kann von Hand aus durch Kniehebelvorrichtung, Schraube oder durch Maschinen vermittelst Hebel, Schraube und ähnliche Mittel geschehen, ohne dafs dadurch das Wesen der Erfindung in irgend welcher Weise geändert wird.
Fig. ι bis 14 der beiliegenden Zeichnungen stellen den Gegenstand der Erfindung dar.
Gleiche Buchstaben bezeichnen gleiche Theile.
Die eigentliche Nagelvorrichtung hat äufserlich die Form des Stiefelschaftes, der untere Theil ist der Form der Ferse angepafst.
Sie besteht aus zwei symmetrischen Hälften, von denen jede wieder aus der Aufsenlamelle A, Fig. ι und 2, und der Innenlamelle J, Fig. 3 und 4, welche durch Schrauben mit einander verbunden werden, zusammengesetzt ist.
Die Innenlamellen JJ sind cylindrisch ausgebohrt, um den Druckstempel D mit der Spiralfeder S7 Fig. 5, aufnehmen zu können.
Beide Hälften der Nagelmaschine werden durch eine Führungsplatte für den Stempel F, Fig. 9, welche am oberen Ende, und durch eine Fufsplatte G, Fig. 8, welche am unteren, auf dem Absatz aufliegenden Ende angeschraubt wird, mit einander verbunden.
Der Druckstempel D trägt an seinem unteren Ende ein getheiltes, mit zahnartigen Ansätzen b am Umfange versehenes Führungsstück C, Fig. 5 und 6, auf welches ein gleichfalls getheiltes, ähnlich geformtes Leitstück -B, jedoch ohne Zähne, mittelst Schraube E, Fig. 5 und 7, aufgeschraubt ist, jedoch so, dafs zwischen den beiden Führungsstücken C und B genügender Zwischenraum bleibt, um die rechtwinklig abgebogenen und passend gefeilten Enden α der Schlüssel H, Fig. 10, aufnehmen zu können.
Diese kleinen Stempel oder Schlüssel, in der Zeichnung fünf auf jeder Seite, stützen sich mit dem abgebogenen Theil auf je einen zahnartigen Vorsprung des Führungsstückes C, während ihr anderes cylindrisches Ende d, welches direct auf die Stifte wirkt, in eigenen Einschnitten e, Fig. 3 und 4, der Innenlamellen J geführt ist.
Um ein Herausfallen der Schlüssel, z. B. beim Auflegen der einen Lamelle auf die anderen, oder wenn sich die Einschnitte nach langem Gebrauch ausgerieben haben, zu verhindern, befestigt man die Blechstreifen K an den Rippen zwischen den Einschnitten, und zwar am unteren Ende derselben.
Die Innenlamellen J haben an ihrer Aufsenfläche, die Aufsenlamellen A an ihrer Innenfläche Rinnen rrl, Fig. 2 und 3, welche, wenn die Theile zusammengeschraubt sind, auf einander fallen, mit den Einschnitten e für die Schlüssel correspondiren und den Zweck haben, die Stifte von aufsen und von oben herab unter die Schlüssel H führen zu können.

Claims (1)

  1. Fig. 11 und 12 zeigen in Schnitt und Ansicht die Lagerung der Schlüssel H zwischen den Führungsstücken B und C und ihre Stellung in den Einschnitten e der Innenlamellen J; das vordere Paar Lamellen erscheint hierbei abgenommen.
    Zur Befestigung dieser vorstehend beschriebenen Nagelvorrichtung, sowie auch um den Absatz zu befestigen, verwendet man die nachfolgende Einrichtung, Fig. 13 und 14. Dieselbe besteht aus einer in irgend welcher Weise befestigten Bodenplatte P, auf deren Schwalbenschwanznuthen JV JV sich ein Metallblock M für die Aufnahme des Absatzes R entsprechend ausgenommen schlittenartig hin- und herbewegt und durch eine Schraube 5 auf der einen und eine Anschlagplatte f mit Schraube auf der anderen Seite in ihrer jeweiligen Stellung gehalten wird.
    In die an den Seitenflächen der Absatzform M befindlichen Nuthen η η werden zwei Streben T T eingeschoben, welche eine Art Bügel O tragen und mit Flügelschrauben t an diesem befestigt sind.
    In dem Bügel wird die Nagelvorrichtung vermittelst der Ansatzleisten / / centrisch über dem Absatz R befestigt und kann der Stempel D durch irgend einen Antrieb bethätigt werden.
    Die Wirkungsweise der ganzen Vorrichtung ist folgende:
    Nachdem der Absatz R eingespannt und die Nagelvorrichtung an dem Bügel Ό befestigt ist, werden die Stifte durch die Rinnen r zwischen den zwei Lamellen A und J unter die Schlüssel H geführt, der Druckstempel D durch den Antrieb niedergedrückt.
    Beim Niedergang nehmen die mit dem Druckstempel in fester Verbindung stehenden FUhrungsstücke C und B die Schlüssel mit und diese pressen oder schlagen die vorher eingeführten Stifte in schiefer Richtung in den Absatz R. Die Schlüssel gehen dabei so weit herab, bis ihre unteren Enden den Absatz berühren, um die Stifte ganz hineinzuschlagen.
    Hört der Druck auf, so zieht die Spiralfeder S den Druckstempel mit den Führungsstücken zurück, wobei die letzteren die in den Schlitzen e geführten Schlüssel mitnehmen.
    Um in schiefer Richtung die Stifte einzuschlagen, müssen die Rinnen oder Kanäle r r1 gekrümmt sein.
    Die Vorrichtung kann auch dahin abgeändert werden, dafs für gerade Absätze die Schlüssel an dem Umfange des Absatzes die Stifte senkrecht einschlagen.
    Aufserdem sind Röhren % angebracht, welche durch die entsprechenden Oeffnungen in den Führungsstücken i1^2^8 gehen, um drei oder mehrere Stifte in senkrechter Richtung in der Mitte des Absatzes einschlagen zu können.
    Ferner kann auch eine Abänderung dahin getroffen werden, dafs man die ganze Maschine umkehrt; es fallen dann die Rinnen rr1 zum Einführen der Stifte weg, weil diese dann direct von oben eingeführt werden können und durch die Schlüssel nach aufwärts in den Absatz geschlagen werden.
    Da bei verschiedenen Schuhen die Absätze an Gröfse und Form verschieden sind, so ist die Maschine derart eingerichtet, dafs die beiden symmetrischen Hälften scharnierartig bis auf 7 bis 9 mm auf der einen Seite geöffnet und durch Stellschrauben χ . . . festgestellt werden können.
    Die getheilten Führungsstücke B und C, die Führungsplatte F für den Stempel und die Fufsplatte G haben zu dem Zwecke am vorderen Ende zwischen den Theilflächen ein Stück ausgespart, um sich, wenn nöthig, auf der anderen Seite bis auf 7 bis 9 mm öffnen zu können.
    Patent-A nsρrüch:
    Eine Absatz-Aufnagel-Maschine zum Nageleinschlagen in einer Operation von innen aus in senkrechter, sowie auch in schiefer Richtung, charakterisirt durch die zweitheiligen Aufsen- und Innenlamellen A J in Verbindung mit dem mit Führungsstück C und Leitstück B versehenen Druckstempel D, die eigenthümlich geformten Schlüssel H zum Eintreiben der unter dieselben durch die Rinnen r gelangenden Stifte und die Vorrichtung zum Festhalten des aufzunagelnden Absatzes, bestehend aus dem verstellbaren, den Absatz umschliefsenden Block M und der Klemmschraube S, in Verbindung mit dem Bügel O, welcher die Nagelmaschine mittelst ihres Ansatzes I fest auf den anzunagelnden Absatz niederdrückt.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT36775D Absatz-Aufnagel-Maschine Expired - Lifetime DE36775C (de)

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