DE367352C - Stecker - Google Patents
SteckerInfo
- Publication number
- DE367352C DE367352C DES54187D DES0054187D DE367352C DE 367352 C DE367352 C DE 367352C DE S54187 D DES54187 D DE S54187D DE S0054187 D DES0054187 D DE S0054187D DE 367352 C DE367352 C DE 367352C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- pins
- resilient
- plug according
- contact pins
- plug
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
- H01R13/00—Details of coupling devices of the kinds covered by groups H01R12/70 or H01R24/00 - H01R33/00
- H01R13/02—Contact members
- H01R13/04—Pins or blades for co-operation with sockets
- H01R13/08—Resiliently-mounted rigid pins or blades
Landscapes
- Connector Housings Or Holding Contact Members (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
AM 20. JANUAR 1923
AM 20. JANUAR 1923
REiCHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVr 367352 -KLASSE
21 c GRUPPE
(S 54187 VIIIJ21C)
Siemens-Elektrowärme-Gesellschaft m..b. H. in Dresden.
Stecker. Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. September 1920 ab.
Es ist bekannt, den Kontaktdruck zwischen den Steckerstiften und den Hülsen einer Steckdose
dadurch zu sichern, daß der eine der Stifte um einen Zapfen drehbar ist und sich unter dem
Druck einer besonderen Feder aus der parallelen Lage zu entfernen strebt.
Gemäß der Erfindung werden schräg zueinander stehende Kontaktstifte von federnden
Teilen getragen, die so nachgiebig sind, daß die Kontaktstifte eine parallele Lage einnehmen
können. Dadurch wird nicht nur die Gefahr des KlemmenS oder Festhaftens nach längerer
Benutzungspause beseitigt, die bei Verwendung eines Gelenkes immer besteht, sondern die Konstruktion
wird auch so wesentlich vereinfacht, daß sie den üblichen Steckkontakten an Einfachheit
und Wohlfeilheit nicht nachsteht.
Ein Ausführungsbeispiel zeigt Abb. i. Die Kontaktstifte e sind mit den fest eingeschraubten
Bolzen g durch Federn f verbunden. Diese ermöglichen ein Auseinanderbiegen der schräggestellten
Kontaktstifte e und erzeugen den notwendigen seitlichen Druck auf die Hülsen
der Dose. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel besitzt der Steckerstift eine Stahlseele;
an dem einen Ende ist sie mit einer Gewindebuchse g versehen, die in den Körper des
Steckers eingeschraubt ist; am anderen Ende ist ein Messingrohr e, das den elektrischen Kontakt
mit der Dose herzustellen hat, fest auf die Stahlseele aufgezogen. Im allgemeinen ist
es gleichgültig, ob die Stifte mit ihren Enden näher zusammen oder weiter auseinander stehen
als der Fuß.
Ein anderes Ausführungsbeispiel zeigt Abb. 2. Die beiden Stifte α sind hier in eine federnde
Platte b isoliert eingesetzt. Diese ist in der Mitte gebogen, so daß die beiden Stifte α nach
vorn auseinander stehen. Beim Einführen in die Hülsen h der Dose werden sie entgegen dem
federnden Druck der Platte b parallel gestellt.
Um die Enden der Kontaktstifte in die näher beieinander stehenden, parallelen Hülsen der
Dose hineindrücken zu können, werden die Hülsen mit einer reichlich bemessenen Abrundung
an ihrem äußeren Ende versehen. Das Ausführungsbeispiel nach Abb. 2 erleichtert jedoch
sowohl das Einbringen wie das Herausziehen der Stifte noch in anderer Weise. Die
federnde Platte b stützt sich nämlich mit ihren Rändern gegen den Körper des Steckers c und
wird in ihrer Mitte durch einen Bolzen d festgehalten, aber mit so bemessenem Spielraum,
daß sie nicht nur durch ein Abheben ihrer Ränder sondern auch durch ein Andrücken
ihrer Mitte gerade gebogen werden kann.
Werden die Hülsen der Dose auf die auseinanderstehenden Enden der Kontaktstifte α gedrückt,
so gibt die Mitte der Platte b diesem Drucke nach, was der Spielraum des Bolzens d ohne
weiteres gestattet, und stellt auf diese Weise die Stifte α parallel zueinander, so daß die Ein
führung keine Schwierigkeit macht. Sollen die Kontaktstifte α aus der Dose herausgezogen
werden, so legt sich der Bund k des Bolzens d gegen die Platte b, und durch den Zug der
Stifte α werden die Ränder der Platte b ab- 55 gehoben. Auch hierdurch wird diese gestreckt
und erleichtert so das Herausziehen der Stifte a. Die Anordnung schräger Kontaktstifte ist
besonders vorteilhaft bei elektrischen Kochtöpfen. Bei diesen und ähnlichen Apparaten 60
können die Kontaktstifte in dem runden Blechmantel befestigt werden und stehen infolge der
Rundung des Mantels ohnedies schräg zueinander. Die zu solchen Gefäßen gewöhnlich verwendeten
Bleche bieten eine so ausgezeichnete 65 Federung, daß ein einwandfreier elektrischer
Kontakt entsteht und die Hülse vor dem Abgleiten von den Stiften gesichert ist. Ein Ausführungsbeispiel
zeigt Abb. 3, wo w die Blechwand eines runden Gefäßes ist, in der die beiden 70
Stifte ν isoliert befestigt sind. Ist die Rundung des Blechmantels zu groß oder zu klein, so wird
eine passende Befestigungsfläche besonders eingedrückt.
Claims (5)
1. Stecker für mehrpolige Anschlußdosen mit schräg zueinander stehenden, gegeneinander
federnd beweglichen Kontaktstiften, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktstifte von federnden Teilen getragen
werden.
2. Stecker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die federnden Teile selbst
Teile der in einem starren Körper eingesetzten Kontaktstifte bilden (Abb. 1).
3. Stecker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die starren Stifte auf einer
federnden Unterlage befestigt sind.
4. Stecker nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stifte auf einer federnden
Platte befestigt sind, die so gelagert ist, daß sowohl die drückende wie auch die
ziehende Kraft der Hand sie im Sinne einer Parallelstellung der Stifte zu biegen strebt
(Abb. 2).
5. Stecker nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandung, insbesondere
die gewölbte Wandung, eines Gefäßes als federnde Platte dient (Abb. 3).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES54187D DE367352C (de) | 1920-09-10 | 1920-09-10 | Stecker |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES54187D DE367352C (de) | 1920-09-10 | 1920-09-10 | Stecker |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE367352C true DE367352C (de) | 1923-01-20 |
Family
ID=7489670
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES54187D Expired DE367352C (de) | 1920-09-10 | 1920-09-10 | Stecker |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE367352C (de) |
-
1920
- 1920-09-10 DE DES54187D patent/DE367352C/de not_active Expired
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