DE367265C - Vorrichtung zum Ablassen einer bestimmten Fluessigkeitsmenge - Google Patents

Vorrichtung zum Ablassen einer bestimmten Fluessigkeitsmenge

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DE367265C
DE367265C DEL55492D DEL0055492D DE367265C DE 367265 C DE367265 C DE 367265C DE L55492 D DEL55492 D DE L55492D DE L0055492 D DEL0055492 D DE L0055492D DE 367265 C DE367265 C DE 367265C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F11/00Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it
    • G01F11/28Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it with stationary measuring chambers having constant volume during measurement
    • G01F11/30Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it with stationary measuring chambers having constant volume during measurement with supply and discharge valves of the lift or plug-lift type
    • G01F11/32Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it with stationary measuring chambers having constant volume during measurement with supply and discharge valves of the lift or plug-lift type for liquid or semiliquid

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Containers And Packaging Bodies Having A Special Means To Remove Contents (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Ablassen einer bestimmten Flüssigkeitsmenge.
    Die Erfindung bezieht sich auf eine Vor-
    richtung zum zeitweisen Alblassen einer be-
    stinnmten FTüsIsigkeiitsmenge, wie Wasser,
    01 o. dgl., aus einem Behälter oder Gefäß.
    Der Behälter ist luftdicht mit Ausnahme
    ,der Stelle, an welcher sich idie Aus@la$öffnung
    befindet. Um die AuslaBöffnung diesies' Be-
    hälters befindet sich eine Scha4.e oder ein
    Napf in solcher Entfernung , daß die obere
    Kante oder Ausla,ßöffnung desiselben in der
    tiefsten: Stellung sich oberhalb der AuslaB-
    öffnwng des Flüssdgkeits'behälters: (befindet.
    Ist hierbei die Flüssigkeit in. idem Napf oder der Schale auf der gewünschten Höhe, so unterbindet sie das Nachfließen von Flüssigkeit aus dem Hauptbehälter, Ibis genügend Flüssigkeit aus dem Napf ausgelassen ist, -so daßwieder Luft in den Hauptbehälter durch die Auslaßöffnung eintreten und. daher weitere Flüssigkeit ;ausfließen kann. Der Napf und der Behälter sind zueinander :beweglich angeordnet, so daß also der Napf durch das Bewegen (,Heben oder Senken) des einen Teiles entleert wird.
  • Die Anordnung gemäß -der Erfindung vermeidet also das Vorhandensein von besornderen Ventilen, die zum Zwecke des Dichthaltens sorgfältig aufgesehliffen sein müssen. Sie ist besonders wertvoll! bei Spülvorrichtungen oder wenn eine bestimmte Menge der Flüssigkeit abgegeben werden soll. Sie kann ferner mit Vorteil bei Flaschen oder ähnlichen Behältern angewendet werden, um den Inhalt derselben absatzweise in genau bestimmten Mengen abzugeben.
  • Die Zeichnung stellt einige Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dar, und zwar in Abb. i :in einem senkrechten Längsschnitt durch einen. Behälter, Abb. 2 und 3 bezeichnen Einzelheiten, wobei Abib.3 ein Schnitt nach Linie x-x der Abb. 2 ist. Abb. 4 zeigt in einem senkrechten Längsschnitt ;die Vorrichtung an einer Flasche angebracht, Abb. 5 ist ein Schnitt nach Linie y-y der Abb. 4, und Abb. 6 zeigt eine weitere Ausführunggform: Der Behälter i (Abt. i bis 3) ist luftdicht bis auf die Auslaßöffnung 2 in ider Nähe des Bodens des Behälters. Diese öffnung befindet sieh am Ende eines mittleren Kaiales 3 :eines kugelförmigen, d. h. nach unten spitz zulaufenden Körpers 4, der an seinem oberen Ende 5 :mit Außengewinde in ein Gewinde 6 am Behälterboden 7 und einem daran befestigten Teil 8 eingeschraubt ist. Zwischen einen Flansch io des Körpers 4 und das Stück 8 ist eine geeignete Dichtuni- g eingesetzt.
  • Eine Stange oder Spindel i i von erheblich geringerem Durchmesser als der Kanal 3 geht idurdh diesen Kanal und trägt an seinem unteren Ende 12 eine Schale oder einen Behälter 13, welcher innen fdem Kegel 4 entsprechend gestaltet ist, so daß er auf diesen Kegel genau aufgesetzt werden ,kann. Ein Zapfen oder Anschlag 14 am oberen Ende der Stange i i senkt sich auf den Boden 7 des Behälters i bzrw. das obere Ende 5 des Teiles 4 und, begrenzt so den Abwärtshub der Schale 13.
  • Der obere Rand 15 des Napfes 13 befindet sich in der tiefsten Stellung in geringer Entfernung oberhalb der Auslaßöffnung 2 des Behälters i. Ist genügend Flüssigkeit in die Schale 13 gelangt, so daß deren Flüssigkeitsspiegel sich bis zu der Auislaßöffnting 2 gehoben hat, so wird der iNachfluß unter-'brochen, da id'ann !keine Luft mehr in den Behälter i eintreten kann wegen des Flüssigkeitsverschlusses. Das Bestreben der Flüssigkeit, weiter nachzuströmen, hat ein teilweises Vakuum in dem Behälter i tzur Folge.
  • Zum Zwecke des Entleerens der Schale 13 wird diese angehoben Abis zu dem Körper 4 (oder dieser wird entsprechend tief gesenkt), worauf die Flüssigkeit a:us :dem, Ausguß 16 ausströmt. Beim Senken ider Schale 13 beginnt die Flüssigkeit sofort aus dem, Behälter i in die Schale 13 nachzufließen, und zwar wegen des Eintritts ider Luft durch den Kanal 3 .in den Behälter i. Dieses Nachfließen setzt sich so lange fort, bis der Flüssigkeitsspiegel die Stelle -erreicht, wo er. den Behälter 1 (durch Albsperren des Luftzutritts abschließt.
  • Die Hubhöhe fies Behälters 13 läßt sich etwa dadurch regeln, daß man den 'Stift 14 in verschiedenen Höhen auf der Spindel I i aufsteckt.
  • Zum Anheben dier .Schale 13 dient -ein gegabelter Hebel 17, welcher auf einen Stift i8 an der Schale 13 reimwirkt. Der Hebel 17 ist an. einem A.rm ig schwingbar belagert und 'an seinem freien Ende zu einem Hand! griff 2o ausgebildet. Er 'ann unter Umstäniden auch durch ein Seil oder eine Kette betätigt werden.
  • Der Hebel 17 wird ;in der jeweils gewünschten Stellung durch einen ;Stift :23 ge-, halten, der durch ein Loch 24 in dem Arm ig und :eine entsprechende öffnung 22 in einem Fortsatz 21 des Helbels 17 geht. 25 ist ein Deckel, der durch Vermittlung einer Packung 26 luftdicht auf dem oberen Teil des Behälters i abschließt.
  • Die Schale 13 und der Körper 4 -können aus Metall, Gummi, Glas oder anderem geeigneten Material bestehen.
  • In Abb.4 und 5 ist die Vorrichtung an einer Flasche 27 angebracht, ;deren Hals als Kegel 28 ausgebildet ist. . Die Schale 29 hängt unterha'l'b der Flasche 27. Zur Begrenzung ihres Hubes sind bei 31 an ihr befestigte Stifte 3o vorgesehen, .die sich in Führungen 32 eines gebogenen Metallstreifens 33 auf- und abwärts bewegen können, welcher den, Flaschenhals umgibt. Das Metallstück 33 besteht aus einem Stück und ist so gebogen., daß es. die Stifte 3o an vier in gleichen Abständen voneinander liegenden Stellen 32 fuhrt, und ist 'bei 34 zo ,gestaltet, tdaß ,es sich. federnd uni den Flaschenhals legt. Es können auch Mittel vorgesehen sein, um die Schale nach oben .gegen das kegelförmige Ende 28 :des :Flaschenhalses zu halten, wenn -die Vorrichtung nicht benutzt wird, um den Eintritt von iStauib oder iSahmutz in die Flüssigkeit zu verhüten. Im anderen Falle kann .die Flasche auch aufrecht gestellt werden.
  • Bei der schematischen Anordnung nach Abb.6 ist zum Heben ider Schale ein Schwimmer 35 vorgesehen, der an der .Sehale 36 befestigt ist, die über oder in einem die Flüssigkeit -enthaltenden Behälter 37 hängt. Beim Steigen des Flüssigkeitsspiegels wird der Schwimmer 35 angehoben, :der die Schale 36 gegen den kegelförtmigen, die @Schale 36 speisenden Körper 38 drückt, so daß die Flüssigkeit zum Teil oder gänzlich aus der Schale 36 in den. Behälter 37 ausläuft. Diese Anordnung ist besonders für solche Fälle geeignet, in denen es sich darum handelt, eine bestimmte Menge- einer Ffüssigkeiteiner bestimmten Menge einer anderen Flüssigkeit hinzuzufügen, z. B. eine desinfizierende Flüssigkeit, etwa -aus dem: Kegel 38 und. der Sehale 36, einer Flüssigkeit in dem Behälter einer Spiülvorrmchtung, etwa in denn Behälter 37. 39 ist ein Rohr zum Nachfüllen ;der Flüssigkeit in den Behälter 37. Der Auslaß ist auf der Zeichnung inicht dargestellt.

Claims (9)

  1. PATENT-ANspRÜcHE: i. Vorrichtung zum zeitweisen Ablassen einer ibestimmten Fllüssii;gkeitsmenge aus einem Behälter, daidurch ,gekentvzeichnet, daß an dem Behälter eine !Schale derart angeordnet ist, daß sie .in gefülltem Zustande die Ausla@ßöffnung des Behälters abschließt, wobei der Behälter und die Schale derart zueinander beweglich angeordnet stind, daß beim Bewegen des einen. Teiles gegen den anderen eine abgemessene Menge der Flüssigkeit aus der Schale ausströmt.
  2. 2. Vorrichtung nach :Anspruch i, dadurch gekkennzeichrnet, daß die Schale (i3) um, die und unterhalb der Auslaßöffnung (2) an dem Behälter (i) angeordnet ist und an einer mit einem einstellbaren Anschlag (i4) versehene iStange (ii) hängt, .durch welche der Hub der Schale (i3) Lind damit -die Menge ,der aus dem Behälter (i) in (die Schhle (r3) strömenden FMss,igkeit geregelt wird:
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch .gekennzeichnet, daß der Flüssigkeitsbehälter (i) luftdicht isst mit Ausnehme an der ,Stelle, an der die Au.slaßöffnun@g (2) sich befindet, wobei die Auffangschale (i3) in solcher Entfernung von der :Auslaßöffnung -(2) ides Behälters (i) angeordnet ist, daß die @obere Kante .der iSchale (i3) bzw. ihre Aus.gußöffnung (i6) in der tiefsten Lbge sieh- oberhalb der Auslaßöffn.ung (2) des Behälters (i) befindet.
  4. 4. @Vorrichtung nach: Anspruch i usw., ,dadurch gekennzeichnet, daß Mittel vorgesehen sind, um idve Auffangschale zum Zwecke. des Entleerens ihres Inhaltes zu steuern bzw. zu heben und :zu senken.
  5. 5. Vorrichtung nach. Anspruch 4, da-.durch .gekennzeichnet, daß zum Entleeren der Schale (i3) ein.gega'belter Hebel (i7) vorgesehen .ist, der an der Schale oder einem an .ihr befestigten Teile angreift (Abb. r Ibis 3). .
  6. 6. Ausführungsdorm der Vorrichtung nach.
  7. Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zum, Entleeren der Schale (36) .ein an, ihr Schwimmer (35) vorgesehen ist, der sich in einem die Flüssigkeit enthaltenden Gefäß (37) befindet und durch das 'Heben und Senken ,dieser Flüssigkeit betätigt wird (Albb. 6). 7. nach Anspruch i usw., dadurch gekennzeichnet, daß Mittel vorgesehen sind, um die Schale in der angehobenen Stellung zu sichern. B.
  8. Ausfiührungsform ider Vorrichtung nach Anspruch; i, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Baden des Flüssigkeitsbehälters (i) ein kegelförmiger, id. h. nach unten spitz zulaufender Körper @(4) mit einer Auslaßöffnung (2) befestigt ist, wobei unterhalb ider und uni, die Auslaßöffnung (2) dieses Körpers eine Schale (i3) von entsprechender Gestalt angeordnet ist.
  9. 9. Vorrichtung .nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (i7) mit einer Verlängerung (2i) versehen ist, in welche ein Zapfen (23) eingrevft, der durch den. Halter (i.9) ifür den Hebel (i7) .geht und den Hebel (i7) bei angehobener Schale in idieser ,Stellhzng sichert. io. Vorrichtung nach Anspruch i, @dadurch gekennzeichnet, daß :die Auffangschale (2,9) an mehreren Stiften (30) hängt, die an der :Schale (29) befestigt sind und durch Führungen (32) in einem geeignet gestalteten, den Flüssigkeitsbehälter (27) @umgebenden Körper (33) geben (Abib. 4 und 5).
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