DE36681C - Neuerung zur Feststellung der Dochtregulirungsachse an Fahrräder-Laternen - Google Patents

Neuerung zur Feststellung der Dochtregulirungsachse an Fahrräder-Laternen

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DE36681C
DE36681C DENDAT36681D DE36681DA DE36681C DE 36681 C DE36681 C DE 36681C DE NDAT36681 D DENDAT36681 D DE NDAT36681D DE 36681D A DE36681D A DE 36681DA DE 36681 C DE36681 C DE 36681C
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DENDAT36681D
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P. HARTZENDORFF, i. F.: HARTZENDORFF & LEHMANN in Berlin
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D3/00Burners using capillary action
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D2900/00Special features of, or arrangements for burners using fluid fuels or solid fuels suspended in a carrier gas
    • F23D2900/31014Wick stop devices; Wick fixing devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fastening Of Light Sources Or Lamp Holders (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE -4: Beleüchtdngsgegenstände.
in BERLIN.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 10. November 1885 ab.
Durch die fortdauernden Erschütterungen macht sich bei derartigen Laternen der Uebelstand bemerkbar, dafs die Dochtregulirungsstange selbstthätig zurückgeht und schliefslich durch dieses Zurückschrauben des Dochtes ein Erlöschen der Flamme stattfindet.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine diesen Uebelstand vermeidende Arretirvorrichtung der Dochtregulirungsstange.
In beiliegender Zeichnung ist in Fig. 1 ein verticaler Seitenschnitt der Laterne mit geschlossener, in Fig. 3 mit geöffneter Thür B dargestellt. Fig. 2 zeigt einen verticalen Vorderschnitt, Fig. 4 eine Seitenansicht und Fig. 5 Ansicht und Schnitt der Arretirvorrichtung in gröfserem Mafsstabe, und endlich Fig. 6 Ansicht und Schnitt einer Modification derselben.
Auf der Dochtregulirungsachse α des OeI-b ehälters O ist aufserhalb des Laternenkastens eine mit Zähnen oder, Löchern versehene Arretirscheibe b befestigt.
Der darüber befindliche Oeffnungsschieber A ist im Falz des Laternenkastens verschiebbar und ruht mit einem Vorsprung h (Stift etc.) in Zähnen oder Oeffnungen der Arretirscheibe b: Hierdurch wird demnach in der geschlossenen Stellung des Oeifnungsschiebers A die Dochtregulirungsstange α gegen Drehung gesichert. Ein durch die Stöfse unbeabsichtigtes Lösen dieser Kupplung kann nicht stattfinden, da durch das Gewicht des Schiebers A und durch seine verticale Anordnung stets ein Eingreifen von h in b stattfinden mufs.
Beim Oeffnen des Seitenschiebers A tritt Ansatz h aus der Arretirscheibe b, der Docht kann nun beliebig regulirt und durch die entstandene Seitenöffnung angesteckt werden.
, Beim Oeffnen der vorderen ThUr B, Fig. 3, behufs Herausnahme des Oelkastens O wirkt ein an B befestigter Abdrücker- bezw. Anhebehebel ρ auf den Seitenschieber A derart, dafs ein Aufmachen der Thür B ein Anheben des Seitenschiebers A zur Folge hat und dadurch ein selbstthätiges Drehen der Regulirstange a und somit ein unbeabsichtigtes Verlöschen der Lampe vermieden ist.
Eine Abdrückfeder/ schiebt den Oelkasten O hervor, und kann derselbe nunmehr mit Bequemlichkeit aus dem Laternenkasten entfernt werden. Nachdem der Oelkasten O wieder eingeschoben und die Thür B zugemacht ist (dieselbe wird durch eine Nasenfeder η gehalten), kann der Docht mittelst Stange α von aufsen regulirt und durch die Seitenöffnung angezündet werden. Hierauf wird der Seitenschieber A niedergeschoben, der daran befestigte Ansatz h tritt in die Zähne oder Löcher der auf der Dochtstange α befestigten Arretirscheibe b und sichert dann während der Fahrt die Regulirstange α gegen jede Drehung.
Die Dochtregulirungsachse α kann, wie Fig. 7 bis 9 zeigen, auch indirect durch den Oeffnungsschieber A gegen Drehung gesichert werden, und zwar durch Einschaltung einer Arretirnase η zwischen Arretirscheibe b und Oeffnungsschieber A derart, dafs beim Niedergang des Oeffnungsschiebers A die Arretirnase η von
demselben in die Arretirscheibe b gedrückt und dadurch die Dochtregulirungsachse et gegen Drehung gesichert wird.
Fig. 7 und 8 zeigen die Seitenansicht dieser Anordnung mit gehobenem und niederbewegtem Schieber A in gelöster und arretirter Stellung der Dochtregulirungsachse a. Fig. 9 stellt den Seitenscbnitt dar. Am Schieber A ist ein mit schiefer Ebene versehener Arm h angebracht, welcher gegen die federnde Arretirnase η beim Niedergang stöfst und dieselbe in die Arretirscheibe b eindrückt.
Bei dieser Anordnung ist der in Anspruch 2. gekennzeichnete Abdrückhebel ρ für den Oeffnungsschieber A vollkommen überflüssig und infolge dessen die Construction wesentlich vereinfacht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Zur Feststellung der Dochtregulirungsachse an Fahrräder - Laternen: die Combination des vertical bewegbaren Oeffnungsschiebers A mit der auf der Dochtregulirungsachse α befestigten Arretirscheibe b derart, dafs der Oeffnungsschieber A die Feststellung der Dochtregulirungsachse a direct durch Ansatz h oder indirect durch die zwischengeschaltete Arretirnase η bewirkt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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