DE36675C - Maschine zur Herstellung von Stacheldraht - Google Patents
Maschine zur Herstellung von StacheldrahtInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21F—WORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
- B21F25/00—Making barbed wire
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Wire Processing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezweckt die Herstellung eines eisernen Stacheldrahtes, dessen eigenthümlich
eckiger Querschnitt es gestattet, die Stacheln in gleichmäfsigen Abständen auf demselben durch
Einschneiden hervorzubringen.
Nachdem das zur Herstellung des Stacheldrahtes dienende Fafoneisen die Walzen verlassen,
gelangt es in den Apparat zur Herstellung der Stacheln und von dort auf eine
Rolle, durch welche es die erforderliche Drehung erhält, um die Stacheln nach allen Richtungen
hin hervorstehen zu lassen.
Auf beiliegender Zeichnung stellen dar:
Fig. ι den Aufrifs der Maschine,
Fig. 2 den Grundrifs und
Fig. 3 die Seitenansicht derselben,
Fig. 4 die Seitenansicht des Walzenpaares, welches ein ruckweises Vorwärtsschieben des
Fagoneisens bewirkt,
Fig. 5 die Frontansicht der Walzen,
Fig. 6 den festen Stacheldraht,
Fig. 7 den Querschnitt des zur Herstellung des Drahtes verwendeten Fac.oneisens.
Die Hebel α und b schwingen um die Achsen / und m durch die auf der Betriebswelle e befestigten Daumenscheiben d und d1.
Die Welle e erhält ihre Bewegung durch Riemenbetrieb oder Zahnräder. Der Hebel a
trägt ein Messer c, durch welches die Stacheln/ in regelmäfsigen Zwischenräumen in das Faconeisen
g eingeschnitten werden. Der Hebel b hat die Bestimmung, das Faconeisen aufzuhalten
und festzuklemmen, während das Messer die Einschnitte macht, und zwar geschieht dieses
durch Anpressung an den auf dem Maschinengestell befestigten Block k.
Sobald ein Stachel eingeschnitten ist, tritt zunächst der Hebel α und sodann der Hebel b
zurück, welcher letztere dadurch das Faconeisen freiläfst. In diesem Augenblick fangen die Walzen
i und j an, zu wirken. Der vorspringende Theil η der unteren Walze drückt gegen die
Walze j und das Fa9oneisen, wodurch letzteres vorwärts geschoben wird. Ist der vorspringende
Theil η an der oberen Walze vorübermarschirt und findet kein Druck auf
das Eisen und folglich kein Vorwärtsschieben desselben mehr statt, so functionirt der Hebel b
aufs Neue und gleich darauf der Hebel a, wodurch ein neuer Stachel hergestellt wird. So
geht es fort, bis das Eisen auf seiner ganzen Länge mit Stacheln in entsprechenden Abständen
versehen ist.
Will man Stacheln nach zwei verschiedenen Richtungen hin in den Draht einschneiden, so
ist die Maschine mit einem um die Achse q, Fig. 8, schwingenden, durch die Zahnradsegmente
r und s angetriebenen Messer zu versehen. Die Segmente werden durch die
Führungsnuth des Cylinders t bewegt. Während des Einschneidens der Stacheln f wird
der Draht durch die beiden Backen u und ν und den vonj- aus bewegten Hebel χ gehalten.
Beim Austritt aus dieser Maschine wird das freie Ende des Drahtes an einer Rolle befestigt,
welche ihm die verlangte Torsion giebt. Diese Rolle ist auf einer verticalen Welle befestigt
und durch Zapfen unterstützt. Sie erhält ihre Bewegung durch eine Riemscheibe. Am äufsersten Ende der Welle ist ein Knaggen
angebracht, welcher bei jeder Umdrehung gegen ein Eisen stöfst und eine Rotationsbewegung
erzeugt, welche dem Faconeisen die erforderliche Torsion giebt und so den Stacheldraht
fertigstellt, der sich alsdann auf die Rolle aufwickelt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Maschine zur Herstellung von Stacheln auf einem Draht von dem durch Fig. 7 dargestellten Querschnitt, charakterisirt durch die dargestellte Verbindung folgender Theile:
a) des am Hebel b befestigten beweglichen Backens und eines festen Backens k, eines Messers c, welches die Einschnitte in das Fagoneisen macht, um die Stacheln f von gleicher Richtung herzustellen, und zweier Walzen j und z, welche das Fafoneisen dem Apparat zuführen;b) im Falle, dafs man die Stacheln nach zwei verschiedenen Richtungen hin in den Draht einschneiden will, die Verbindung des um die Achse q mit Hülfe der Zahnsegmente r und s oscillirenden Messers p, wobei die Segmente durch den mit einer Führungsnuth versehenen Cylinder t bewegt werden, mit den Backen u und ν und dem Hebel x, welche Theile durch die Führungsquth des Cylinders y ihre Bewegung erhalten, so dafs das Eisen zwischen u ν und χ festgehalten wird, während das Messer die Stacheln f, Fig. 8, einschneidet.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE36675C true DE36675C (de) |
Family
ID=312477
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT36675D Expired - Lifetime DE36675C (de) | Maschine zur Herstellung von Stacheldraht |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE36675C (de) |
-
0
- DE DENDAT36675D patent/DE36675C/de not_active Expired - Lifetime
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