DE366394C - Entfernungs- und Richtungsmesser - Google Patents

Entfernungs- und Richtungsmesser

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DE366394C
DE366394C DEK78587D DEK0078587D DE366394C DE 366394 C DE366394 C DE 366394C DE K78587 D DEK78587 D DE K78587D DE K0078587 D DEK0078587 D DE K0078587D DE 366394 C DE366394 C DE 366394C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C3/00Measuring distances in line of sight; Optical rangefinders
    • G01C3/02Details

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)
  • Length-Measuring Instruments Using Mechanical Means (AREA)

Description

  • Entfernungs- und Richtungsmesser. Die Erfindung betrifft eine Parallelführung von Linealen an Entfernungs- und Richtungsniessern. Derartige Parallelführungen sind an sich bekannt. Sie bestehen Fbeispielsweise daraus, daß die beiden Lineale durch Gelenkarme miteinander verbunden sind. Diese Gelenkverbindung arbeitet aber ungenau, wenn die ;beiden Lineale ganz nahe beieinanderliegen oder sich decken, d. h. wenn z. B. die Mittellinien der Lineale und der Gelen'karrne sich decken.
  • Der Übelstand der Ungenauigkeit macht sich besonders bemerkbar, wenn das eine Lineal über das andere hinwegschwen'ken soll, so daß z. B. das zunächst rechts liegende Lineal nach links sch wen'kt. In diesem Falle bewirkt der geringste tote Gang in den Gelenken Fehler in der Parallelität der Lineale.
  • Es sind auch Führungen von Linealen bekannt, bei .denen die Lineale an ihrem einen Ende unten j e ein Zahnrad tragen, in deren jedes eine Spindel eingreift, und die beiden Spindeln an einer gemeinsamen Welle sitzen. Auch diese Anordnung bringt Fehlerquellen.
  • Die Erfindung beseitigt diese Nachteile durch derartige Vereinigung der beiden bekannten Anordnungen, daß die beiden Gelenkarme, die mit den Linealen zusammen ein verstellbares Parallelogramm bilden, an ihrem einen Ende je ein Zahnrad tragen und von den Spindeln nicht unmittelbar, sondern .mittels dazwischengeschalteter Zahnräderpaare bewegt werden. Durch diese neue Anordnung wird die Führung der Lineale wesentlich sicherer.
  • Die Zeichnung zeigt den Gegenstand der Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform, und zwar: Abb. i in einer schematischen Darstellung der Gesamtanordnung, Abb. 2 in Draufsicht auf die Linealführung, Abb.3 in einem Schnitt nach der Linie A-B der Abb. a.
  • Unter dem Lineal k liegt eine Welle na. Auf der Welle in, sitzen Schnecken zi und n1, die in Schneckenräder o und o1 eingreifen. Mit den Schneckenrädern o und o1 sind Stirnräder p und p1 fest verbunden, welche ihrerseits in Stirnräder q und q1 eingreifen. Diese sitzen fest auf Wellen, die die Gelenkarme r und s tragen, an denen das Lineal l angelenkt ist. Die Entfernung ca, b ist gleich der Entfernung c, d und c', d in Abb. i oder in Abb. a : al, b l = cl, dl.
  • Wird die Welle in in Drehung versetzt, so werden die Schnecken 7a und u1, Schneckenräder o und o1, Stirnräder p, p1, q, q1 und die Gelenkarme r, s bewegt. Die Gelenkarme drehen sich zwangläufig um die Punkte a,' und cl (Abb. 2), nehmen das Lineal L mit und halten es in allen Lagen stets genau parallel (lem Lineal h.
  • Dieselbe Wirkung tritt ein, wenn die Lineale sich um einen ihrer Endpunkte drehen sollen, wenn z. B. l und k in den Punkten a1 und b1 fest angelenkt sind. In diesem Fall kann beispielsweise die Welle gleich für die Drehung des Lineals h um den Punkt dl mitbenutzt werden. Das Getriebe unter dem Punkte a1 fällt dann fort.
  • Wird nun die Welle m in Drehung versetzt, so schwenkt das Lineal k um seinen Drehpunkt dl. Gleichzeitig werden aber auch Schnecke iz., Schneckenrad o, Stirnräder p und q und Gelenkarm r in Bewegung versetzt. Der Gelenkarm r dreht sich mit einer bestimmten Geschwindigkeit. Diese entspricht genau der Drehungsgeschwindigkeit des Lineals k, weil die Übersetzung zwischen der Schnecke iz und dem Gelenkarm r entsprechend der Entfernung der Gelenkpunkte des Lineals k berechnet und ausgeführt ist. (Vgl. Abb. i: Die Winlcelgeschwindigheit des Gelenlzarmes r entspricht genau der Winkelgeschwindigkeit des Lineals h, da die Übersetzung zwischen k und r entsprechend der Entfernung a-c gewählt wird.)

Claims (1)

  1. PATrNT-ANSPRUcH: Entfernungs- und Richtungsmesser mit Parallelführung zweier Lineale und Spindelantrieb, dadurch :gekennzeichnet, daß die .beiden Gelenkarme (r, s), die mit den beiden Linealen (L, h) ein verstellbares Parallelogramm bilden, an ihrem einen Ende mit je einem Zahnrad (q und dl) versehen sind, und daß diese Zahnräder (q und q1) durch die Spindeln (ia .und W) mittels zwischengeschalteter Zahnradpaare (o, p und o1, p1) bewegbar sind.
DEK78587D Entfernungs- und Richtungsmesser Expired DE366394C (de)

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