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Vorrichtung zur kontinuierlichen Aufzeichnung des Flugweges eines Luftfahrzeuges.
Das wesentliche des Flugwegzeichners nach dem Hauptpatent besteht darin, dass die Antriebswelle eines visuellen Grundgesehwindigkeitsmessers gleichzeitig die beiden Antriebswellen eines den Zeichenstift tragenden Kreuzschlittens antreibt, wobei die Rotationsgeschwindigkeiten der Kreuzschlittenantriebe proportional den Produkten von Grundgeschwindigkeit und Sinus bzw. Grundgeschwindigkeit und Cosinus des Wegazimutes sind. Die zur Erzielung dieser Aufgabe notwendige besondere Verbindung zwischen dem Richtungsanzeiger (Kompass) und dem Antriebswellenrad desGrundgeschwindigkeitsmessers geschieht gemäss dem Hauptpatent durch zwei vom Ellipsenzirkel her bekannte Steuerung-
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sind bekannt.
Gemäss der Erfindung werden die Friktionsseheiben durch je zwei Staffelwalzen ersetzt, welche
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die Drehbewegung abnehmende Friktionsrad, je nach seiner Stellung zum Zentrum der Scheibe, mit kontinuierlich veränderlicher Geschwindigkeit so wohl rechtssinnig als linkssinnig. Der gleiche Effekt wird mittels zwei konaxialen, gegenläufig bewegten Staffelwalzen, an denen ein Stirnrad entlang geführt wird, erzielt. Bei gleichmässig zunehmender Länge der mit den Zähnen des Stirnrades in Eingriff kommenden Staffeln (rippenartigen Erhöhungen) ändert sich der von einer Umdrehung der Staffelwalzen erzeugte Drehwinkel des Stirnrades proportional mit seiner Verschiebung längs der Staffelwalzen.
Mit der Verwendung von Staffelwalzen, die-im Gegensatz zu Friktionsscheiben bzw. zu Friktionsrädern-durch- aus zwangläufig arbeiten, ist nun ein weiterer besonderer Vorteil verbunden. Lässt man nämlich die Länge der einzelnen Staffeln nicht gleichförmig wachsen, so dass die Verbindungslinie der Endpunkte der Staffeln bei der Abwicklung des Zylindermantel eine Gerade ergeben würde, sondern so, dass die Verbindungslinie der Endpunkte der Staffeln eine Sinus-bzw. Cosinuskurve ergibt, so können die besonderen Steuerorgane wegfallen.
Es wird dann nur das zur Geschwindigkeitsabnahme bestimmte Stirnrad proportional dem Drehwinkel des Richtungszeigers (d. h. des Kompassindexes) verschoben, u. zw. so, dass die einer Drehung jedes Index um 1800 entsprechende Verschiebungsstrecke des Stirnrades gleich der Gesamtlänge der beiden konaxialen Staffelwalzen ist. Das Verschieben des Stirnrades geschieht zweckmässig durch eine Nutenwelle mit Gegengewinde, so dass nach einer Drehung des Richtungszeigerindexes um 180 das Stirnrad selbsttätig zurückgeführt wird. Es ist auch möglich, die beiden Friktionsscheiben des Hauptpatentes durch ein einziges Staffelwalzenpaar zu ersetzen, da ja die Sinus-und Cosinuskurve sich nur durch eine Phasenverschiebung unterscheiden.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel in Ansieht mit teilweisem Schnitt dargestellt.
Als Richtungsanzeiger wild ein (Magnet-) Kompass mit der auf der Pinne 1 ruhenden Nadel 2 verwendet. Der Schnitt geht durch d : e Pinne 1. Mit Hilfe einer nicht dargestellten Kurbel wird die Welle J gedreht, wodurch mittels der Schnecke 4 und des Schneckenrades 5 der Index des Kompasses auf die jeweilige Stellung des Nordendes der Nadel 2 eingestellt werden kann. Durch die Welle 3 und die Kegelradpaare 6 und 7 werden die mit einem nutenförmigen Gegengewinde versehenen Transportspindeln 8 und 9 angetrieben, wodurch die Mutterstücke 10 und 11 und somit die auf den Nutenwellen. 12 und 13
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wird die Staffelwalze 19 und das Stirnrad 25 angetrieben, die beide fest auf der (hohlen) Welle des Kegelrades 24 sitzen.
Durch das Stirnrad 25 wird mittels des Zwischenrades 26 und des Stirnrades 27 die Staffelwalze 17, u. zw. im gleichen Sinne wie die Staffelwalze 19, angetrieben. Das Kegelrad 23 dreht aber auch das Kegelrad 28 und somit die Welle 29, die durch die hohle Welle des Kegelrades 24 und der Staffelwalze 19 läuft und an ihrem andern Ende fest mit der Staffelwalze 18 verbunden ist. Letztere dreht sieh somit entgegengesetzt wie die Staffelwalze 19. Die Staffelwalze 18 nimmt ihrerseits, u. zw. im gleichen Drehsinn mittels der Stirnräder 30, 31 und die Walze 16 mit.
Die Abtriebswelle 12 und 21 sind in Ruhe-entsprechend den Werten cos. α = 0 bzw.sin.α = 0 -,
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