DE759265C - Preisanzeiger fuer die in einem Fluessigkeitsmesser gemessene Fluessigkeitsmenge - Google Patents
Preisanzeiger fuer die in einem Fluessigkeitsmesser gemessene FluessigkeitsmengeInfo
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- B67—OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
- B67D—DISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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- B67D7/06—Details or accessories
- B67D7/74—Devices for mixing two or more different liquids to be transferred
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Description
L 99793
Es sind Preisanzeiger für die in einem Flüssigkeitsmesser gemessene Flüssigkeitsmenge eines einstellbaren Einheitspreises bekannt,
bei denen mit jedem Rad eines von dem Messer angetriebenen Zahnrädersatzes, dessen Räder zunehmenden Durchmesser
haben, ein auf seiner Welle aufgekeiltes, längs verschiebbares Zahnrad oder mehrere
auf getrennten Wellen aufgekeilte, längs verschiebbare Zahnräder in Eingriff gebracht
werden können und die Umdrehungen dieser Wellen in einem ihrem Preiswert entsprechenden
Verhältnis in einem dem Preiszählwerk vorgeschalteten Summierwerk summiert werden.
Gemäß der Erfindung sind die Räder des Zahnrädersatzes gleich groß und mit verschiedenen
Übersetzungsverhältnissen mit dem Flüssigkeitsmesser gekuppelt. Dadurch ist ein richtiges Eingreifen jedes dieser Räder
mit dem (den) längs verschiebbar angeordneten Zahnrad (Zahnrädern) und folglich ein
für die genaue Messung wichtiges, möglichst widerstandsloses Arbeiten der Meßvorrichtung
gesichert.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht.
Fig. ι ist eine schaubildliche und schematische Darstellung einer Einrichtung nach der
Erfindung, und
Fig. 2 zeigt in etwas größerem Maßstab in Fig. ι nicht angegebene Einzelheiten dieser
Einrichtung; die
Fig. 3 und 4 zeigen eine zweite Ausführungsform.
Neun gleich große Zahnräder 1 bis 9 sind auf einer Welle 10 drehbar gelagert, gegen
Verschiebung darauf aber gesichert. Das Rad ι ist mit einem kleineren, gleichachsigen
Zahnrad ij (Fig. 2) fest verbunden, während die Räder 2 bis 9 je mit zwei kleineren, gleichachsigen
Rädern 2a, 2f,... bis ga, g^ ein Ganzes
bilden. Gleichlaufend mit der Welle 10 ist eine Stange 20 angebracht, die neun unbewegliche
Arme 11 bis 19 trägt. Auf diesen Armen sind je zwei Zahnräder ii(i, iift bis 19,,, iq&
drehbar gelagert. Das Radii,, kämmt mit dem Rad if), das Rad iifc mit dem Rad 2a usw.
bis I9„ und 9j. Das Rad 19^ wirkt mit einem
fest auf der Welle 10 sitzenden Rad 25 zusammen.
Die Welle 10 wird mit verhältnismäßig großer Geschwindigkeit durch den Flüssigkeitsmesser
angetrieben und bewegt mittels eines (schematisch mit Kegelrädern 21 dargestellten)
Getriebes eine Welle 22 mit Zeigern 23 und 24, welche die abgemessene Flüssigkeitsmenge angeben.
Die Übersetzungsverhältnisse zwischen den Rädern ii„, ih usw. sind derart gewählt, daß
bei Drehung der Welle 10 durch das Zahnrad 25 die Drehgeschwindigkeiten der Räder 1,
2 bis 9 sich wie 1 : 2 ... : 9 verhalten. Zu diesem Zweck können z. B. die Räder H6, 2„
usw. gleich groß und die Räder iia, i& usw.
der Reihe nach mit Übersetzungsverhältnissen ι : 2, 2 : 3 ... 8 : 9 ausgeführt sein.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 sind die Räder 1, 2 ... 9 auf der Welle 20 drehbar
angeordnet und mit Rädern 51 bzw. 52 bis 59, die verschiedenen Durchmesser haben und auf
der vom Flüssigkeitsmesser getriebenen Welle 10 befestigt sind, mittels Zwischenräder gekuppelt,
von denen in Fig. 4 nur das Rad 69 dargestellt ist. Die Zwischenräder werden je von einem auf der Welle 20 befestigten Arm
getragen, welche Arme, von denen einer in Fig. 4 dargestellt und mit 79 bezeichnet ist,
verschiedene Längen aufweisen. Die Kupplung des Rades 51 mit dem Rad 1 erfolgt
durch zwei gleichachsige Zwischenräder 6i„
und 6if,. Auch bei dieser Anordnung verhalten
sich die Drehgeschwindigkeiten der Räder 1 bzw. 2 bis 9 wie 1 :2 . . . : 9.
Gleichlaufend zur Welle 10 sind drei Wellen 26, 27 und 28 angeordnet, die mit einem
Zahnrad G (für Groschen), P (für Pfennige) bzw. Z (für Zehntel eines Pfennigs) versehen
sind. Diese Zahnräder sind auf ihren Wellen längs verschiebbar, aber gegen Drehung gesichert
gelagert. Jedes der Räder G, P und Z kann daher mit jedem der Räder 1 bis 9 in
Eingriff gebracht werden. Um zu erreichen, daß die Zähne der Räder G, P und Z in oder
durch die Zahnlücken der Räder 1 bis 9 geführt werden, kann man z. B. jedes der Räder
G, P und Z mit geringem Spielraum in radialer oder in der Drehrichtung mit Bezug auf
die entsprechende Welle ausführen. Bei Spielraum in der Drehrichtung kann man z. B. die
Zähne sämtlicher Räder an beiden Enden und zu beiden Seiten etwas abschrägen.
In der gezeichneten Lage der Räder ist die Einrichtung auf einen Einheitspreis von
42.4 Pfennig eingestellt.
Die Drehungen der Räder G, P und Z werden nach ihrem Preiswert summiert auf
eine Welle 29 übertragen, welche die beiden Zählwerke 30 antreibt. Diese Summierung,
deren Ausbildung nicht zum Gegenstand der Erfindung gehört, geht in folgender Weise
vor sich:
Die Welle 28 der Zehntel trägt an ihrem oberen Ende eine Schnecke 31, die mit einer
Übersetzung 1:10 das Schneckenrad 32 antreibt. Letzteres bildet mit einem Zahnrad 33
ein Ganzes, das über Zahnräder 34 und 35 ein Rad 36 auf einer Welle 40 treibt. Die beiden
Räder 34 und 35 sind drehbar in einem Gehäuse 37 gelagert, das ein fest damit verbundenes
Zahnrad 38 trägt, welches mit einem Rad 39 der Welle 27 kämmt. Die Räder 33 und 36 sind gleich groß, so daß die Welle 40
bei stillstehendem Gehäuse 37 mit derselben Geschwindigkeit wie das Rad 32, aber in entgegengesetzter
Richtung angetrieben werden würde. Denkt man sich das Rad 33 stillstehend und das Rad 38 in der Pfeilrichtung
umlaufend, so rollt sich das Rad 34 auf dem Rad 33 ab, so daß bei jeder Umdrehung des
Rades 38 die Welle 40 zwei Umdrehungen in derselben Richtung macht. Für eine richtige
Anzeige soll das Übersetzungsverhältnis der Räder 39, 38 somit 1 :2 sein. Wenn sowohl
das Rad 33 wie das Rad 38 umlaufen, so wird die Welle 40 mit einer der Summe der Einzelgeschwindigkeiten
entsprechenden Geschwindigkeit getrieben.
In gleicher Weise werden die LTmdrehungen
der Welle 40 und die Hälfte der Umdrehunen des Rades 48 durch entsprechende, aber
in entgegengesetzter Reihenfolge angebrachte Teile 43 bis 47 summiert. Die Drehung der
Welle 26 wird dabei verzehnfacht übertragen, und zwar durch Räder 41, 42 mit einem Über-Setzungsverhältnis
5 : 1 und durch die Räder 49, 48 mit einem Übersetzungsverhältnis 1 :1
(anstatt des Übersetzungsverhältnisses 1 :2 der Räder 39, 38).
Die Welle 50 ist durch Schraubenräder mit der Welle 29 gekuppelt, welche die Zählwerke
mit einer dem Produkt aus der abgemessenen Flüssigkeitsmenge und dem Einheitspreise
entsprechenden Geschwindigkeit antreibt. Die Ziffern auf den Zylindern jedes Zählwerkes
geben von rechts nach links den Gesamtbetrag in Pfennigen, Groschen,- Mark und Zehnern
von Mark an. Der rechte Zylinder ist mit einer Einteilung für Zehntel eines Pfennigs
versehen.
Der Literpreis, auf den die Räder G, P und Z eingestellt worden sind, kann an der
Außenseite des Meßapparats sichtbar gemacht werden, und zwar in der Weise, die in der
Zeichnung für das Rad Z dargestellt ist.
Dieses Rad ist an einer über zwei Scheiben 52, 53 laufenden Kette 51 befestigt. Die
Scheibe 53 ist mit einer Zifferscheibe 54 verbunden, welche an der Außenseite des Apparats
das mit dem Rad Z kämmende Rad anzeigt. Die Räder G und P können in gleicher Weise mit Zifferscheiben zusammenwirken.
Für dem Dezimalsystem nicht entsprechende Währungen ist die gezeichnete Ausführung
natürlich nidit ohne weiteres geeignet. So wäre z. B. für die englische Währung eine
Welle mit elf Scheiben für den Antrieb je eines Rades für Shillinge und Pence vorzusehen,
die gleichzeitig für den Antrieb eines Rades für Zwölftel eines Penny dienen kann.
Eine weitergehende Unterteilung von Pence würde eine zweite Scheibenwelle erforderlich
machen. Auch die Summiereinrichtung und die Zähler müssen der in Betracht kommenden
Währung angepaßt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH:Preisanzeiger für die in einem Flüssigkeitsmesser gemessene Flüssigkeitsmenge eines einstellbaren Einheitspreises, bei dem mit jedem Rad eines von dem Flüssigkeitsmesser angetriebenen Zahnrädersatzes ein auf seiner Welle aufgekeiltes, längs verschiebbares Zahnrad oder mehrere auf getrennten Wellen aufgekeilte, längs verschiebbare Zahnräder in Eingriff gebracht werden können und die Umdrehungen dieser Wellen in einem ihrem Preiswert entsprechenden Verhältnis in einem dem Preiszählwerk vorgeschalteten Summierwerk summiert werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Räder (1 bis 9) des Zahnrädersatzes gleich groß und mit verschiedenen Übersetzungsverhältnissen (1:2:3... : 9) mit dem Flüssigkeitsmesser gekuppelt sind.Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik ist im Erteilungsverfahren folgende Druckschrift in Betracht gezogen worden:Britische Patentschrift Nr. 425 473.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen©509 572 10.55
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL759265X | 1939-01-21 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE759265C true DE759265C (de) | 1955-11-03 |
Family
ID=19825373
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL99793D Expired DE759265C (de) | 1939-01-21 | 1939-12-29 | Preisanzeiger fuer die in einem Fluessigkeitsmesser gemessene Fluessigkeitsmenge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE759265C (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB425473A (de) * | 1900-01-01 |
-
1939
- 1939-12-29 DE DEL99793D patent/DE759265C/de not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB425473A (de) * | 1900-01-01 |
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