DE366143C - Schuetzenfaenger fuer Webstuehle - Google Patents

Schuetzenfaenger fuer Webstuehle

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DE366143C
DE366143C DEK80297D DEK0080297D DE366143C DE 366143 C DE366143 C DE 366143C DE K80297 D DEK80297 D DE K80297D DE K0080297 D DEK0080297 D DE K0080297D DE 366143 C DE366143 C DE 366143C
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DE
Germany
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roller
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looms
bar
shaft
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Expired
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DEK80297D
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EMMO KUEHN
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EMMO KUEHN
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03JAUXILIARY WEAVING APPARATUS; WEAVERS' TOOLS; SHUTTLES
    • D03J1/00Auxiliary apparatus combined with or associated with looms
    • D03J1/24Mirrors or other arrangements for inspecting loom parts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

  • Schützenfänger für Webstühle. Es sind bereits Schützenfänger bekannt, bei welchen am Ladendeckel eine Walze angebracht ist, auf die ein Fangtuch auf und ab gewickelt werden kann, um den Schützen des Webstuhles am Herausspringen zu verhindern, beim Reißen der Kettenfäden aber ein Knüpfen derselben zu ermöglichen. Bei den bekannten Vorrichtungen dieser Art wird die drehbare Welle, auf welche sich die Schutzdecke aufrollt, bzw. von welcher sie sich abrollt, beim Gang der Maschine wechselweise hin und her gedreht, und zwar erfolgt die Bewegung der drehbaren Welle durch die Weblade in der Weise, daß beim Anschlagen der Lade die Schutzdecke auf die Welle auf- e-«-ickelt wird, während beim Zurückschwingen der Lade sich die Schutzdecke von der Welle abwickelt.
  • Diese Z"orrichtungen haben sich in der Praxis nicht bewährt. Die mechanischen Webstühle machen 150 bis 23o Touren in der Minute, und selbst bei verhältnismäßig kleinen Webstühlen von etwa nur 1,5 m Breite ist es praktisch unmöglich, in einer dreihundertstel Minute ein einundeinhalb Meter breites Tuch auf etwa einen halben Meter Länge auf die Welle gleichmäßig aufzuwickeln.
  • Gemäß der Erfindung wird, um das Herausfliegen des Webschützens zu verhindern, die an sich bekannte Einrichtung verwendet, bei welcher eine Schutzwand auf eine Walze aufgewickelt bzw. abgewickelt werden kann; das Neue dem Bekannten gegenüber aber besteht darin, claß die mit der Walze zum Auf- und Abwickeln verbundene Schutzwand mit ihrem freien Ende an einer Leiste befestigt ist, die in ihrer Mitte eine Zahnstange aufweist, «-elche mit einem auf der ,litte der Walze befestigten Zahnrade zusammen arbeitet. Dadurch wird eine zwangläufige Bewegung zwischen der Leiste und der Walze herbeigeführt, und dadurch ist es möglich, die Vorrichtung durch die Hand des Arbeiters bedienen zu lassen, indem dieser im Bedarfsfalle die Leiste anhebt oder niederbewegt, ohne daß dabei ein schiefes Aufrollen der Schutzwand eintreten kann.
  • Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß als Schutzwand nicht mehr eine Schutzplatte aus Tuch oder Metall verwendet wird, sondern daß als Schutz gegen das Herausspringen des Schützens Stahlbänder in Anwendung gebracht werden, die mit ihren oberen Enden an der ZValze, mit ihren unteren Enden an der Leiste angreifen. Diese Stahlbänder können in solcher Entfernung voneinander angeordnet sein, daß man durch die Schutzwand hindurch die Arbeit des Schiitzens dauernd überwachen kann, ohne rlaß ein Zerreißen der Schutzwand beim Anschlag des Schützens zu befürchten ist. A ß , u erdem wickeln sich aber diese einzelnen Stahlbänder auf die Welle leicht auf und ab, was bei Verwendung eines Tuches, das über die ganze Breite der Maschine gespannt ist, nicht möglich ist.
  • Die Zeichnung zeigt die neue Vorrichtung an einem `'Webstuhl angebracht.
  • Mit i ist der Schützen und mit 2 das Blatt der Lade bezeichnet. An dem Ladendeckel ist ein Rohr q. mittels der Arme 5 durch Schrauben 6 befestigt. Dieses Rohr reicht über die ganze Breite des Webstuhles und weist einen über seine ganze Länge führen-<len Schlitz 7 auf. In dem Rohr q. ist eine Welle S mittels der Endzapfen g drehbar gelagert, und auf dieser Welle sind die Stahlbänder i i bei io befestigt. Mit ihren unteren Enden greifen die Stahlbänder i i an einer Leiste 12 an. In der Mitte der Welle 8 ist ein Zahnrad 13 fest angeordnet, und auf der Leiste 12 ist eine Zahnstange d. befestigt, die sich in Führungen 15 des Rohres q. führt. Die Handhaben 16 dienen zum bequemen Anfassen der Leiste 12. Schiebt man an den Handhaben 16 die Leiste 12 nach oben, so wird durch die Zahnstange 14 das Zahnrad 13 und durch dieses die Welle 8 in Umdrehung versetzt, wodurch sich die Stahlbänder i i Cyleichmäßig auf die Welle 8 aufwickeln und die Schutzvorrichtung aus der Stellung nach Abb. i in die Stellung nach Abb. 2 gelangt. Um die Schutzvorrichtung wieder in Tätigkeit treten zu lassen, hat man nur nötig, die Leiste 12 niederzubewegen, wo.rlürcll sich die Stahlbänder wieder abwickeln, in die Stellung nach Abb. i gelangen und dann das Herausfliegen des Webschützens verhindern.

Claims (2)

  1. PATEN T-ANSPRLTCIIE i. Schützenfänger, bei welchem am Ladendeckel eine Walze fest angebracht ist, auf die eine Schutzwand auf und ab gewickelt werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß die mit der Aufwickelrolle (8) fest verbundene Schutzwand (i i) mit dem freien Ende an einer Leiste (12) befestigt ist, die in ihrer Mitte eine Zahnstange (1s) aufweist, welche mit einem auf der Mitte der Walze (q.) befestigten Zahnrad (13) zusammen arbeitet.
  2. 2. Schützenfänger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzwand aus einzelnen in Abständen voneinander angeordneten Stahlbändern (i i) besteht, die mit ihren oberen Enden (bei io) an der Walze (8), mit ihren unteren Enden an der Leiste (12) liefestigt sind.
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