DE366111C - Feldstuhl mit scherenartig beweglichen Sitz- und Fussstreben - Google Patents
Feldstuhl mit scherenartig beweglichen Sitz- und FussstrebenInfo
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- DE366111C DE366111C DEP43619D DEP0043619D DE366111C DE 366111 C DE366111 C DE 366111C DE P43619 D DEP43619 D DE P43619D DE P0043619 D DEP0043619 D DE P0043619D DE 366111 C DE366111 C DE 366111C
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- Germany
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- struts
- seat
- jaws
- foot
- support
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- 239000004744 fabric Substances 0.000 description 2
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47C—CHAIRS; SOFAS; BEDS
- A47C9/00—Stools for specified purposes
- A47C9/10—Camp, travelling, or sports stools
- A47C9/105—Camp, travelling, or sports stools having several foldable or detachable legs converging in one point
Landscapes
- Chairs Characterized By Structure (AREA)
Description
Die Erfindung1 betrifft einen Feldstuhl mit
scherenartig beweglichen Sitz- und Fußstreben. Von bekannten derartigen Feldstühlen
unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand im wesentlichen durch die Anwendung
von zwei auf den Sitz- und Fußstreben lose geführten, gegen- und voneinander be-·
weglichen Abstützbacken, bei deren Gegeneinanderbewegung der Stuhl in die Spreizstellung
übergeführt wird, und bei deren Auseinanderbewegung die Sitz- und Fußstreben bündelartig aufeinandergeklappt werden. Zur
Erreichung dieses Zweckes sind in der oberen Abstützbacke die Fiußstreben drehbar gelagert
und die Sitzstreben in äußeren Durchtrittslöchern mit Spiel geführt, während umgekehrt
in der unteren Abstützbacke die Sitzstreben drehbar gelagert und die Fußstreben in äußeren Durchtrittslöchern mit Spiel ge-
führt sind. ο
Da zum Auf- und Zuklappen des Stuhls nur eine gegenseitige, schnell zu bewirkende
Verschiebung der Abstützbacken erforderlich ist, so ist die Handhabung des· Stuhles die
denkbar einfachste. Durch die Abstützbacken werden die Streben untereinander versteift
und in ihrer Lage gesichert, wobei sich ein besonders guter Halt des Stuhles in der
Spreizstellung noch dann ergibt, wenn die Abstützbacken fest aufeinanderliegen und
gegeneinander verriegelt werden.
Die Verriegelung der Abstützbacken kann durch beliebige geeignete Mittel erfolgen.
Zweckmäßig wird die Verriegelung jedoch selbsttätig durch Federwirkung im Augenblick
der größten Näherung der Backen bewirkt. Die Handhabung des Stuhles wird dadurch
alsdann noch weiter vereinfacht.
Auf der Zeichnung ist ein gemäß der Erfindung ausgebildeter Feldstuhl in
Abb. ι gebrauchsfertig und in
Abb. 2 zusammengeklappt dargestellt.
Abb. 3 zeigt in größerem· Maßstabe eine
Oberansicht auf die obere Backe mit Schnitt durch die Sitzstreben.
Abb. 4 zeigt eine Unteransicht gegen die untere Backe mit Schnitt durch die Fußstreben.
Abb. S zeigt einen senkrechten Schnitt nach
der Linie A-B der Abb. 3 bei etwas voneinander entfernten Backen.
Abb. 6 zeigt einen Schnitt nach der Linie C-D der Abb. 3, jedoch bei fest aufeinanderliegenden
Backen.
Der zusammenlegbare Feldstuhl besitzt vier Sitzstrebeni α und vier Fußstreben.· b. Auf
den Streben α und b sind' zwei plattenf örmige Abstützbacken c und d angeordnet, die gegen-
und voneinander beweglich sind. In der oberen Abstützbacke c sind die Fußstreben b
drehbar gelagert und die Sitzstreben a in radial nach außen vortretenden Löchern e mit
genügendem Spiel geführt. Die Durchtrittslöcher e sind! zu diesem1 Zweck, wie aus Abb. 5
ersichtlich, entsprechend schräg gebohrt. Die Befestigung der Fußstreben b in der oberen
Abstützbacke c wird durch in Löcher der Backe eingesetzte Bolzen f bewirkt, an deren
augen'artigen unteren Enden g die Streben b drehbar angelenkt sind. Durch aufgeschraubte
Muttern, h werden die Befestigungsbolzen f in
Stellung gehalten. Die in der oberen Abstützbacke c lose geführten Sitzstreben α sind um
45° versetzt zu den Fußstreben angeordnet, um dem Stuhl eine größere Steifigkeit zu
geben und auch eine gegenseitige Behinderung der Lagerstellen und Durchtrittslöcher
zu vermeiden.
Die untere Abstützbacke ti hat im wesentliehen
die gleiche Form wie die obere, nur daß in dieser umgekehrt die Sitzstreben drehbar
gelagert und die Fußstreben mit Spiel geführt sind. Die Lagerstellen für die Sitzstreben
und die Durchtrittslöcher für die Pußstreben sind dabei in gleicher Weise wie in der oberen
Abstützbacke ausgeführt. Die Sitzstreben sind an den oberen Enden mit Haken i versehen,
um in der Spreizstellung des Stuhles (Abb. 1) ein Sitztuch k festlegen zu können,
ao Die unteren Enden der Fußstreben b weisen kleine plattenförmige Abstützschuhe Z auf,
die dem Stuhl eine größere Standfestigkeit gewähren. Durch die eigenartige Lagerung
und Führung der Streben in den beiden beweglichen Abstützbacken wird erreicht, daß
bei Gegeneinanderbewegung der letzteren die Streben scherenartig auseinanderspreizen,
während bei Auseinanderbewegung der Backen ein dichtes Zusammenschieben der Streben zu einem Bündel eintritt.
In der Spreizstellung des Stuhles stützen sich beide Backen c und d zweckmäßig durch
festes Aufeinanderliegen wirksam voneinander ab. In dieser Stellung können beide Backen
aneinander verriegelt werden, um einen sicheren und festen Halt des Stuhles zu erreichen
und ein nicht erwünschtes Zusammenlegen des Stuhles zu verhindern. Im dargestellten Beispiel
erfolgt die Verriegelung der Backen c, d selbsttätig durch Federwirkung, sobald die ■
Backen in der Spreizstellung zur gegenseitigen Auflage kommen. An der oberen Backe c
ist zu diesem Zweck eine hebelartige Doppelklinke m vorgesehen, die um die Schraube η
V5 drehbar ist. Um den Schaft der Schraube ist eine Feder 0 gewunden, die die Klinke für gewöhnlich
in Anlage an einen Stift p hält, so daß durch die Klinke zwei in der oberen
Backe vorgesehene Löcher q zum Teil verdeckt werden. In der unteren Backe d sind
übereinstimmend mit diesen Löchern q zwei Stifte r vorgesehen, die eine Nut ί und einen
abgeschrägten Kopf t (Abb. 6) aufweisen. Beim Auftreffen der Backen treten die Stifte r
der unteren Backe in die Löcher der oberen Backe ein und schieben mittels der abgeschrägten
Köpfe t die Klinke m entgegen der 1 Federwirkung beiseite, bis die Nut s der
Stifte r in den Bereich der Klinke m kommt.
Alsdann fällt diese federnd in die Nuten ί ein
und verriegelt damit beide Backen. Ein Zusammenklappen des Stuhles kann alsdann nur
nach Lösung der Verriegelung vorgenommen werden, was sich leicht dadurch bewirken läßt,
daß die Klinke m mittels der an einem Ende 6g
vorgesehenen kleinen öse u aus den Nuten s
der Stifter herausgehoben wird. Die Anzahl der Sitz- und Fußstreben kann eine beliebige
sein. Die drehbare Lagerung der Streben kann ebenso wie die Verriegelung der Backen
und die Befestigung des Sitztuches auch in anderer Weise ausgeführt werden. Die Erfindung
läßt sich in gleicher Weise auch bei zusammenlegbaren Tischen anwenden.
Claims (3)
- Patent-An Sprüche:i. Feldstuhl mit scherenartig beweglichen Sitz- und Fußstreben, gekennzeichnet durch zwei gegen- und voneinander bewegliche; auf den Sitz- und Fußstreben lose geführte Abstützbacken (c, d), in deren oberen die Fußstreben (b) drehbar gelagert und die Sitzstreben (a) in äußeren Durchtrittslöchern (e) mit Spiel geführt sind, während umgekehrt in der unteren Abstützbacke die Sitzstreben (a) drehbar gelagert und dieFußstreben',(&) in äußeren- Durchtrittslöchern mit Spiel geführt sind, so daß bei Gegeneinanderbewegung der Abstützbacken die Sitz- und Fußstreben auseinandergespreizt und bei Auseinanderbewegung der Backen die sämtlichen Streben bündelartig aufeinandergelegt werden.
- 2. Feldstuhl nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in der Spreizstellung des Stuhles fest aufeinanderliegenden Abstützbacken (c, d) verriegelbar sind oder durch Federwirkung selbsttätig miteinander verriegelt werden.
- 3. Feldstuhl nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die gegenseitige Verriegelung der Abstützbacken durch, eine doppelarmige, federbeeinflußte Klinke im) erfolgt, die bei genäherten Abstützbacken verriegelnd hinter die abgeschrägten Kopfenden von Stiften (r) einschnappt, die an der einen Abstützbacke befestigt sind und durch die andere Abstützbacke hindurchtreten, wobei diese Riegelstifte gleichzeitig die gegenseitige Lage der Abstützbacken und damit der sämtlichen Streben sichern.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP43619D DE366111C (de) | 1922-02-07 | 1922-02-07 | Feldstuhl mit scherenartig beweglichen Sitz- und Fussstreben |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP43619D DE366111C (de) | 1922-02-07 | 1922-02-07 | Feldstuhl mit scherenartig beweglichen Sitz- und Fussstreben |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE366111C true DE366111C (de) | 1922-12-29 |
Family
ID=7379622
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP43619D Expired DE366111C (de) | 1922-02-07 | 1922-02-07 | Feldstuhl mit scherenartig beweglichen Sitz- und Fussstreben |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE366111C (de) |
-
1922
- 1922-02-07 DE DEP43619D patent/DE366111C/de not_active Expired
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