DE36320C - Elektrisches Uhrwerk - Google Patents
Elektrisches UhrwerkInfo
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- DE36320C DE36320C DENDAT36320D DE36320DA DE36320C DE 36320 C DE36320 C DE 36320C DE NDAT36320 D DENDAT36320 D DE NDAT36320D DE 36320D A DE36320D A DE 36320DA DE 36320 C DE36320 C DE 36320C
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- teeth
- tooth
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G04—HOROLOGY
- G04C—ELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
- G04C3/00—Electromechanical clocks or watches independent of other time-pieces and in which the movement is maintained by electric means
- G04C3/02—Electromechanical clocks or watches independent of other time-pieces and in which the movement is maintained by electric means wherein movement is regulated by a pendulum
- G04C3/021—Electromechanical clocks or watches independent of other time-pieces and in which the movement is maintained by electric means wherein movement is regulated by a pendulum using mechanical coupling
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Electromechanical Clocks (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Fig. ι stellt das elektrische Uhrwerk in der Seitenansicht dar; Fig. 2 ist ein Schnitt nach
Linie A-B und Fig. 3 ein Schnitt nach C-D. Fig. 4 enthält eine andere Anordnung von
Elektromagneten und einer Armatur.
Wenn bei einer Schwingung, des Pendels p,
z. B. nach der linken Seite hin, das an letzterem befestigte Querstück α al bei Punkt a,
Fig. 3, mit dem Plättchen b Contact macht, so ist, wie aus Fig. 2 ersichtlich, der Stromkreis
u ν n> χ a, in welchen der hufeisenförmige
Elektromagnet el e1 geschaltet ist, geschlossen
und letzterer tritt in Wirkung, d. h. zieht seine Armatur an. Dieselbe besteht aus einem
Rad g aus weichem Eisen und besitzt fünf (oder irgend eine andere beliebige, ungerade
Zahl) Zähne, welche sperrzahnförmig gestaltet sind. Wenn dieses Rad noch nicht durch
Elektromagnet el e1 angezogen, d. h. noch
nicht gedreht ist, steht jedem der beiden in eine Schneide auslaufenden Polenden des Elektromagneten
e}el die zurücktretende Kante
des Radzahnes m, Fig. 2, gegenüber. Tritt nun Elektromagnet e1 e1 in Wirkung, so wird das
Rad um eine Zahnbreite gedreht und dann in dieser Stellung festgehalten, da die Polenden
die Kante η des Zahnes, als die ihnen zunächst liegende, anziehen und festhalten und so jede
weitere Hemmvorrichtung von mehr oder weniger Complication und geräuschvollem
Gange erübrigen. Auf der Achse des Rades g befindet sich auch das Getriebe für die Uhrzeiger.
Schwingt nun das Pendel nach der rechten Seite, so tritt natürlich durch Schliefsung
seines Stromkreises der andere Elektromagnet in Wirkung und dreht, wie aus Fig. 2 ersichtlich,
das Rad in derselben Richtung um eine Zahnbreite weiter, u. s. f.
Um nun die verlorene Energie des Pendels zu ersetzen, dient folgende Vorrichtung: Rad d,
Fig. 2 und 3, welches eine ungerade Zahl von Zähnen (hier fünf) besitzt, ist mit Rad g
auf derselben Achse und dreht sich also auch um einen Zahn. An seine Peripherie drücken
die mit Rollen versehenen Enden der Federn f und fl, auf welch letzteren auch die
Contactplättchen b und bJ genietet sind. Da
sich die Federn diametral gegenüber stehen und Rad d je eine ungerade Zahl von Zähnen
hat, so wird sich das eine Federende, z. B. c, in einer Zahnlücke, das andere Federende c1
aber auf einem Zahn befinden. Dreht sich nun das Rad d, so fällt das Ende c1 in
eine Zahnlücke, c aber wird auf einen Zahn hinaufgedrängt, wodurch natürlich die Feder f
um ein der Zahnhöhe entsprechendes Stück gespannt wird. Wenn nun das Pendel bei seiner Schwingung auf die gespannte Feder f
bei b stöfst, entfernt es durch seinen Anschlag das auf den Zahnkopf drückende Ende der
Feder f und Rad d dreht sich um eine Zahnbreite, wobei die andere Feder fl gespannt
wird. Nun giebt die Feder f ihre Energie auf das Pendel ab, und dieses letztere schwingt
nun nach rechts auf Contactpunkt b1 zu, wo
es, wie eben erwähnt, Feder^1 schon gespannt
vorfindet.
Da die Stellung der Federn f und f1 eine
derartige ist, dafs die eine den Contact mit dem Pendel nicht eher aufgiebt, als bis das Pendel
mit der anderen schon Contact gemacht hat, so folgt daraus, dafs einerseits der Stromkreis
der Batterie stets geschlossen ist, andererseits aber Rad g von einem Elektromagneten so
lange festgehalten wird, bis der andere in Wirkung tritt.
Die Vorzüge dieses Uhrwerkes sind: die rein elektrische Hemmung, der dadurch erzielte geräuschlose
Gang, geringe Anzahl von Constructionstheilen, stets geschlossener Stromkreis und Vermeidung der Funkenbildung.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:
Ein elektrisches Uhrwerk, bestehend aus:
ι. der Combination von zwei Elektromagneten mit besonders geformten Polenden und einer, beiden gemeinschaftlichen, zahnradförmigen Armatur aus weichem Eisen mit eigenthümlichen Zähnen, wobei in der durch Zeichnung und Beschreibung dargethanen Weise das Armaturrad g von den beiden Elektromagneten abwechselnd gedreht und nach erfolgter Drehung festgehalten wird; undder Combination von einem mit einer ungeraden Anzahl Zähne versehenen Rad d und den beiden Federn / und f\ welche in der beschriebenen Weise durch Drehung des Rades d gespannt werden, und so die verlorene Energie des Pendels ersetzen und ferner auch durch ihre gegenseitige Stellung den Stromkreis stets geschlossen halten.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE36320C true DE36320C (de) |
Family
ID=312137
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT36320D Expired - Lifetime DE36320C (de) | Elektrisches Uhrwerk |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE36320C (de) |
-
0
- DE DENDAT36320D patent/DE36320C/de not_active Expired - Lifetime
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