DE36274C - Bewegungsvorrichtung für Fahrräder - Google Patents
Bewegungsvorrichtung für FahrräderInfo
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- DE36274C DE36274C DENDAT36274D DE36274DA DE36274C DE 36274 C DE36274 C DE 36274C DE NDAT36274 D DENDAT36274 D DE NDAT36274D DE 36274D A DE36274D A DE 36274DA DE 36274 C DE36274 C DE 36274C
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Links
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62M—RIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
- B62M1/00—Rider propulsion of wheeled vehicles
- B62M1/24—Rider propulsion of wheeled vehicles with reciprocating levers, e.g. foot levers
- B62M1/28—Rider propulsion of wheeled vehicles with reciprocating levers, e.g. foot levers characterised by the use of flexible drive members, e.g. chains
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Motorcycle And Bicycle Frame (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63: Sattlerei und Wagenbau.
JAMES- MARTIN DILLON in BIRMINGHAM
Patentirt im Deutschen Reiche vom 8. September 1885 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Bewegungsmechanismus für Fahrräder, namentlich
für Drei- und Vierräder, zum Befahren von Strafsen und Eisenbahnen. Der Mechanismus
besteht im wesentlichen aus einer Schaltkupplung, welche von den Fufstritten aus in Drehung
versetzt wird und ihrerseits die Drehung der Treibräder des Fahrzeuges veranlafst.
Auf beiliegender Zeichnung ist in Fig. 1 und 2 in seitlicher und oberer Ansicht der
Bewegungsmechanismus, an einem Fahrrad angebracht, dargestellt; Fig.. 3 bis 8 zeigen Einzelheiten
des Mechanismus; die Fig. 9 bis 11 beziehen sich auf ein Eisenbahnfahrrad oder eine
Draisine. <
Die beiden Treibräder A, Fig. 1 und 2, sitzen
fest auf den Enden der Achse B. Indessen könnte auch eines der Räder lose auf der
Achse drehbar sein. Letztere trägt einen U-förmigen Rahmen C, der am hinteren Ende
durch das in einer Gabel F gelagerte Steuerrad G, Fig. 4, mittelst eines Bügels D unterstützt
wird. Der Bügel D mufs grofs genug sein, um eine gewisse Winkeldrehung der
Gabel F und des Rades G zu gestatten. Die Gabel F ist mit einem nach oben durch D
hindurchreichenden Zapfen F1 versehen, auf welchem ein Steuerhebel angebracht werden
könnte, indessen erfolgt bei dem dargestellten Fahrrade die Steuerung in anderer Weise.
Von dem unteren Theil der Gabel F aus führt eine zweite Gabel H, die in einen Stift H1
endigt, nach vorn. Der Stift H1 kann sich in einem Block J leicht verschieben, welcher
seinerseits selbst auf der Verbindungsstange K für die Seitentheile des Rahmens C verschiebbar
ist. Von dem Block J aus gehen zwei Drähte oder Schnüre L zunächst zum Röllchen J1,
die an den Enden der Stange K angeordnet sind, von dort aus über Röllchen J'2 nach der
Querstange M\ in deren Längsnuth, Fig. 8, sie bis zu dem Handgriff N geführt werden,
welcher sich auf der Stange M1 verschieben läfst.
Wenn man daher den Handgriff N auf M1
verschiebt, so wird dadurch auch eine Verschiebung des Blockes J' und eine Winkeldrehung
des Steuerrades G um den Zapfen F1 erfolgen und das Fahrzeug wird auf diese
Weise gesteuert.
Auf der Mitte der Achse B ist ein Schaltrad O angeordnet, Fig. 2 und 5, welches mit
zwei Zahnkränzen versehen ist, die entgegengesetzt gerichtete Zähne besitzen. Dicht neben
dem Schaltrad O befindet sich auf jeder Seite desselben je eine lose, auf der Achse B drehbare
Scheibe P. Auf der dem Rade O zugewendeten Seite der Scheibe P ist an derselben
eine Klinke Q. angebracht, welche mit" ihrem abgeschrägten Ende in die entsprechend
geformten Zähne des Schaltrades O einfällt und stets durch die Feder Q.1 niedergedrückt
wird. An Stelle der in Fig. 5 dargestellten Klinke Q. kann auch eine andere Klinke mit
Feder verwendet werden.
Auch können an Stelle des beschriebenen Doppelschaltrades O nach Fig. 6 und 7 zwei
Schalträder α fest auf die Achse B aufgesetzt werden. Jedes dieser Schalträder α wird von
dem kapseiförmigen Gehäuse c einer lose auf der Achse sich drehenden Scheibe b mit Schaltklinke
Q. umfafst. Demnach wird bei einer Drehung der einen Scheibe die betreffende
Klinke in das zugehörige Schaltrad einfallen und letzteres drehen, während gleichzeitig die
andere Scheibe, wenn sie festgehalten oder rückwärts gedreht wird, ihre Klinke über die
Claims (3)
1. Der Antrieb von Fahrrädern durch zwei entgegengesetzt gerichtete Schalträder O
bezw. a, welche. auf der Hauptachse des Fahrrades befestigt sind und durch mit
Schaltzähnen Q. versehene Scheiben P bezw. b gedreht werden, in deren Nuthen Riemen,
Drähte oder Schnüre S Hegen, welche mit ihren Enden wechselweise an den Fufstritthebeln
R R bezw. deren Lappen r r1 und r2
befestigt sind, so dafs beim Treten die Scheiben P bezw. b abwechselnd die Drehung
der Fahrradachse bewirken.
2. Die Steuerung von Fahrrädern durch den auf der Stange M1 verschiebbaren Handgriff
N, welcher durch Schnüre oder Drähte L mit dem auf der Verbindungsstange K gleitenden Schieber J verbunden
ist, durch dessen Bohrung der Stift H1 der in dem Rahmen C gelagerten Gabel H
des Steuerrades G reicht, sowie die Bremsung des Fahrzeuges durch den von einer
Feder U hochgehaltenen Bremsschuh T bezw. von dem Handgriff t und dem durch
eine Schnur q mit ihm verbundenen Bremsklotz 0.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE36274C true DE36274C (de) |
Family
ID=312094
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT36274D Expired - Lifetime DE36274C (de) | Bewegungsvorrichtung für Fahrräder |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE36274C (de) |
-
0
- DE DENDAT36274D patent/DE36274C/de not_active Expired - Lifetime
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