DE360609C - Einteilige Klemme zur Verhuetung des Schienenwanderns - Google Patents

Einteilige Klemme zur Verhuetung des Schienenwanderns

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DE360609C
DE360609C DEH80763D DEH0080763D DE360609C DE 360609 C DE360609 C DE 360609C DE H80763 D DEH80763 D DE H80763D DE H0080763 D DEH0080763 D DE H0080763D DE 360609 C DE360609 C DE 360609C
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    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B13/00Arrangements preventing shifting of the track
    • E01B13/02Rail anchors
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E01B2201/08Fastening or restraining methods by plastic or elastic deformation of fastener

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

  • Einteilige Klemme zur Verhütung= des Sehienenwanderns. ,Gkbenstand der Erfindung ist eine einteilige Klemme zur Verhütung ides Wanderns der Eisenbahnschienen, die aus einem in :der Mitte nach oben gekröpften Bügel mit zwei Endhaken besteht. Ein. aderartiger Bügel wird so unter Aden Schienenfuß gehakt, @daß ;der eine Endhaken auf der Schienenfußoberfläche ganz aufliegt, der gegenüberliegende Haken nur wenig über die Schienenfußoberfläche hinübergreift und. die Auskröpfung an der Schienenfußsohle anliegt, worauf der letztere Endhaken durch Schläge weiter auf den Schienenfuß getrieben wind, während der ersterwähnte Haken um ein gleiches Stück auf der Abschrägung des Schienenfußes abwärts gleitet. Bei unsymmetrischer Anordnung (der Anlageflächen biegt sich die Klemme dabei !durch und wird fest an Aden Schienenfuß gepreßt. Die Klemme ist am zweckmäßigsten derart unsymmetrisch, daß die Auflageflächen der beiden Endhaken der Neigung ides Schienenfußes angepaßt .sind, während die Auskröpfung des Verbindungsteiles der Auflagefläche des aufwärts getriebenen Hakens--nähersteht als der Auflagefläche des abwärts gleitenden Hakens. Letzterer Haken muß hierbei weiter ausladen als der aufwärts gleitende Haken, der zweckmäßig nur so tief ist, daß seine Innenfläche in der Gebrauchsstellung an der Seitenfläche des Schienenfußes nahezu fest anliegt.
  • Ein Ausführungsbeispiel :des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt. In dieser ist idie Abt. i eine Seitenansicht der Schienenklemme, die Abb. 2 eine Aufsicht und die Abb. 3 eine Stirnansicht der an einer Schiene angebrachten Klemme. Die Abb. ¢ zeigt in der Seitenansicht zwei aufeinanderfolgeibde Lagen der Klemme beim Anbringen und die Abb. 5 die Endlage der Klemme.
  • Die Klemme .besteht aus einer Stahlstange von rechteckigem - Querschnitt, deren Enden zu zwei Haken io und i i umgebogen sind. Der Haken i i ist etwa doppelt so lang wie der Haken io, auch ist seine Öffnung etwas weiter als die des anderen. Die inneren Endflächen 13 und 14 der Haken io und i i halben etwa die gleiche Neigung wie die oberen Flächen des Schienenfußes. Zwischen den Haken, aber näher an dem Haken io als an .dem Haken i i, ist das Verbindungsstück der Klemme nach der Hakenseite durchgebogen, so daß hier eine Auflagefläche 15 entsteht. Die Abmessungen sind derartig, daß sich die Auflagefläche 15 innerhalb der unteren Begrenzungslinie des Schienenfußes befände, wenn die Oberfläche des Schienenfußes mit den Flächen 13 und 14 der Haken zusammenfiele. Dies ist in der A bb. i angedeutet, auch geht daraus hervor"daß die Auflagefläche 15 an der Schienenfußsohle 18 parallel liegt, wenn ;die Auflageflächen der beiden Haken auf den Seiten des Schienenfußes liegen. Die Klemme wird an der Schiene in der Weise .angebracht, ldäß zunächst der Haken i i so über den .Schienenfuß gehakt wird, @daß sein Ende auf der Schienenfußoberfläche 16 aufliegt. Diese Stellung ist mit gestrichelten Linien gezeichnet. Die Klemme iwird' hierauf mit ihrer Auflagefläche 15 bis an die Schienenfußsohle 18 gehoben, wobei,das Ende des Hakens io in die Höhe des unteren Endes der Schienenfußa#bschrägung17 gelangt. Diese Stieldung ist mit ausgezogenen Linien dargestellt. Aus dieser Stellung ist ein Hinaufschieben des Hakens io auf den Schienenfuß nur unter Durchlbiegung der Klemme möglich.
  • Dies geschieht durch Hinauftreiben des Hakens io auf ,den Schienenfuß mittels eines Schmiedehammers o. dgl., bis er sich in der in Abb. 5 gezeichneten Endlage :befindet. Die Klemme wird beim Auftreiben so -fest an den Schienenfuß gepreßt, daß sie sich weder durch Idas Wanderbestreben der Schiene noch durch Witterungseinflüsse verschieben kann.
  • Durch Schlagen mit einem Schmiedehammer o. dgl. gegen das Ende i i kann die Klemme leicht gelöst wenden. Sie ist aber ohne weiteres wieder verwendbar.

Claims (3)

  1. PATrNT-AxsrRüci-iR: i. Einteilige Klemme zur Verhütung .des Schienenwanderns, bestehend aus einem federnden Bügel .mit zwei über die Schienenfußoberfläche greifenden Endbalmn (i o, i i) und einer an ihrem Verbindungsstück nach der Hakenseite abgekröpften, an der Schienenfußsohle anliegenden Fläche (15), die .beim seitlichen Auftreiben der Klemme auf den Schienenfuß gegen die Schiene gepreßt und dadurch nach der von den Haken (io, i i) abgewendeten Seite durchgebogen wird.
  2. 2. Schienenklemme nach Anspruch i, dadürah gekennzeichnet, daß die an der Schienenfußsohle anliegende Fläche (15) von der Auflagefläche des einen Hakens (io) weniger weit abliegt als von der Auflagefläche des anderen Hakens (ii).
  3. 3. Klemme nach Anspruch i, gekennzeichnet -durch eine solche Formgebung des einen Hakens (io), daß er sich beim Auftreiben der Klemme von der Seite -dieses Hakens in der Gebrauchsstellung mit seiner Innenfläche seitlich etwa an den Schienenfuß legt.
DEH80763D 1914-03-17 1920-04-24 Einteilige Klemme zur Verhuetung des Schienenwanderns Expired DE360609C (de)

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