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In lotrechter Ebene niederklappbare, zusammenlegbare Plattformtür für Strassen- und Eisenbahnfahrzeuge.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Plattformtüren für Strassen- und Eisenbahnfahrzeuge derjenigen Art, bei welcher die Tür aus zwei oder mehreren wagerechten, an einer Seite der Plattformönnmig angelenkten Streben gebildet wird, die durch zweiseitig angeordnete, aus der Ebene herausgekröpfte, lotrechte Streben gelenkig miteinander verbunden sind. Die Erfindung
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einanderliegender Drebpunkte. Durch diese Ausgestaltung der wagerechten Strpbeu wird es ermöglicht, diese beim Zusammenklappen der Tür in die lotrechte Stellung zu verdrehen, da es die Kröpfung zulässt, dass sich die Streben an die Wand anlegen, ohne an den über die Wand vorragenden Lagern ein Hindernis zu finden.
Die Tür nimmt also in zusammengeklappter Lage
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In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in beispielsweiser Ausführungsform in Fig. 1 in Vorderansicht in der Uescblossenstellung veranschaulicht. Die Fig. 2 und 3 sind lotrechte Schnitte nach den Linien A-B bzw C-D der Fig. 1. Fig. 4 zeigt die Plattformtür in
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Strebell. Fig. !) ist eine der Fig. 8 entsprechende Vorderansicht.
1 ist die Plattformöffnung (Fig. 1), 2 die Wagenstufe bzw. deren Niveau. An einer Seite
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angeordnet (Fig. 2. 3). In der niedergeklappten Stellung reihen sich die lotrechten Streben zu beiden Seiten der Strehen 3, 4 und an jeder Seite nebeneinander an (Fig. 4). so dass der Raumbedarf minimal ist. Die mit der obersten Strehe 3, 4 fest verbundene Stange- (Fig. l) dient als
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können, wobei die unterste Strebe auch verkürzt sein kann. Die Länge dieser Strebe ist durch die Entfernung zwischen der Stufe 2 und dem untersten Gelenk 8 bestimmt.
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rechten Nut aufwärts, bis über die spitze Kante der Wand 13 und wird sodann durch seitlichen Druck in die Rinne 14 übergeführt.
Die Kante der Wand 13, auf welcher die unten gleichfalls abgekantete Strebe nicht aufliegen kann, sondern bemüssigt ist, abwärts zu gleiten, bewirkt ein zuverlässiges Überführen der Strebe in die Rinne 14, so dass ein Verbleiben in einer Zwischenstellung ausgeschlossen ist. In den Fig. 5 und 8 sind verschiedene Lagen, die das Ende des Strebenteiles 4 in der Nut einnimmt, veranschaulicht.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 5 ist die Nut 12 oben offen, um wahrnehmen zu können, ob die Plattformtür tatsächlich festgestellt ist, während bei der in den Fig. 8 und 9 veranschaulichten Konstruktion die Nutführung 12 oben durch eine Begrenzungsfläche 15 abgeschlossen ist. Die Fig. 6 und 7 zeigen die Führungsvorrichtung 17 für die übrigen, in der ganzen Breite der Perronöfnung verlaufenden Streben in Seitenansicht und Vorderansicht. Dieselbe besteht aus einer zur Führung der Strebenenden dienenden, unten breiteren, nach oben sich verjüngenden, lotrechten Führungsnut 12. Bei dieser Ausführungsform ist die Führungsnut oben durch eine Wand 18 abgeschlossen, welche der Strebe als Anschlag dient. Diese Wand verhindert auch ein
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den Fig. 8 und 9 an, dann kann bei den Führungsvorrichtungen die Begrenzungswand 18 in Fortfall kommen.
In seinen baulichen Einzelheiten kann der Erssudungsgegenstaud vielfach abgeändert werden, ohne vom Wesen der Erfindung abzuweichen.
PATENT ANSPRÜCHE :
1. In lotrechter Ebene niederklappbare, zusammenlegbare Plattformtür für Strassen-und Eisenbahnfahrzeuge, bestehend aus zwei oder mehreren wagerechten Streben, welche durch lotrechte, aus ihrer Ebene herausgekröpfte, zweiseitig angeordnete Streben gelenkig miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass die wagerechten Streben in ihrer Ebene um das Mass ihrer Höhe abgekröpft sind, so dass jede Strebe zwei in verschiedenen Höhen liegende Teile (3.
4) aufweist, von denen die Länge des den Gelenken (8) zugekehrten Teiles (3) höchstens der Entfernung zweier überemanderliegender Gelenke (8) entspricht, zum Zwecke, die Streben beim Zusammenklappen der Tür in eine lotrechte Lage bringen zu können und deren knappes Aneinanderliegen zu erzielen, so dass der Raumbedarf auf ein Minimum beschränkt wird.