DE360602C - Steuervorrichtung fuer Schleudermaschinen mit zeitweiliger Entleerung - Google Patents

Steuervorrichtung fuer Schleudermaschinen mit zeitweiliger Entleerung

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DE360602C
DE360602C DEM75740D DEM0075740D DE360602C DE 360602 C DE360602 C DE 360602C DE M75740 D DEM75740 D DE M75740D DE M0075740 D DEM0075740 D DE M0075740D DE 360602 C DE360602 C DE 360602C
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DE
Germany
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pins
control device
lever
pin
coupling
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Expired
Application number
DEM75740D
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English (en)
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GUSTAV TER MEER DR ING
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GUSTAV TER MEER DR ING
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B11/00Feeding, charging, or discharging bowls
    • B04B11/04Periodical feeding or discharging; Control arrangements therefor

Landscapes

  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)

Description

  • Steuervorrichtung für Schleudermaschinen mit zeitweiliger Entleerung. Es ist eine selbsttätige Steuervorrichtung für die verschiedenen Arbeitsvorgänge bei einer Schleudermaschine bekannt, bei der Stifte einer gleichförmig umlaufenden Scheibe zeitweilig einen unter Federwirkung stehenden Hebel betätigen, der durch Verschieben einer Kupplungsmuffe eine Steuerwelle mit einer Antriebswelle kuppelt.
  • Die Kupplungsmuffe ist mit schräg ansteigenden Ansätzen versehen, die für gewöhnlich in eine entsprechende Aussparung einer fest am Lager vorgesehenen Scheibe eingreifen und bewirken, daß bei der eingeleiteten Drehung der Steuerwelle die Kupplungsmuffe sich achsial verschiebt, so daß die Kupplung für einen vollen Umlauf - bis also die Ansätze wieder in den Aussparungen sitzen -aufrechterhalten wird.
  • Auf Ader Steuerwelle sitzen Verdrängerscheiben, die Hilfsmaschinen ein- und ausschalten, welche die Mittel für die einzelnen Vorgänge an der Schleuder verstellen. Ist die Kupplung der Steuerwelle eingeleitet, so erfolgen sämtliche Schaltvorgänge eines Arbeitsganges der Schleuder selbsttätig in bestimmter Reihenfolge.
  • Die Zeiten zur Betätigung der einzelnen Steuermittel sind natürlich so gewählt, daß z. B. die Zeit zum Ein- und Ausschwenken des Schälrohres und die zum Herabziehen und Heraufschieben des Trommelmantels in allen Fällen genügt. Die Einlaufszeit des Schleudergutes in die Schleuder kann je nach der Zusammensetzung des Gutes durch Verstellen der Stifte auf der Scheibe verschieden gehalten «erden. Kurz vor oder gleichzeitig mit dem Stillstand der Steuerwelle wird nämlich der Einlauf der Schleuder geöffnet und erst wieder durch den ersten 'Schaltvorgang nach Kupplung der Steuerwelle abgestellt. Da nun die Kupplung der Steuerwelle durch den nächstfolgenden Stift der umlaufenden Scheibe eingeleitet wird, kann diese Pause, wie erwähnt, durch entsprechende Versetzung des Stiftes (bzw. aller Stifte der Scheibe) beliebig gewählt werden.
  • Es ist aber auch nötig, die Dauer der ungestörten Schleuderzeit verändern zu können. Dies geschieht nach der vorliegenden Erfindung dadurch, daß an der Kupplungsmuffe ein zweiter Ansatz vorgesehen wird, so daß also die Kupplung der Steuerwelle immer nur für einen halben Umlauf gesichert ist und eine neue Kupplung zur Vollendung des vollen Laufes erst durch einen nächstfolgenden Stift der Scheibe wieder eingeleitet werden muß.
  • Kurz nach dem Abstellen des Zuflusses ist der halbe Umlauf der Steuerwelle beendet. Mit der Länge der Pause bis zur Wiedereinschaltung der Steuerwelle für den zweiten halben Umlauf läßt sich also auch die ungestörte Schleuderzeit regeln; man hat nur nötig, den Stift, der die Kupplung für die Vollendung (zweite Hälfte) des Umlaufes der Steuerwelle einleitet, auf der umlaufenden Scheibe entsprechend zu versetzen.
  • Da also auf der umlaufenden Scheibe in bestimmten veränderlichen Entfernungen voneinander Stifte angeordnet sind, die nur die Kupplung der Steuerwelle für den ersten halbenUmlauf, und andere, die nur den zweiten halben Umlauf einleiten, und die letzteren Stifte veränderlich (nicht immer in der Mitte) zwischen je zwei Stiften (Hauptstiften) erstgenannter Gattung sich befinden, werden nach der Erfindung beide Stiftarten auf getrennten Scheiben angeordnet, die gegeneinander verdreht werden können, so daß mit der Festlegung der Entfernung eines einzelnen Zwischenstiftes von seinem Hauptstift auch sämtliche anderen Zwischenstifte den gleichen Abstand von ihren Hauptstiften erhalten.
  • Hierbei ist es nebensächlich, ob für jede Stiftart ein besonderer Hebel zur Kupplung der Muffe vorgesehen ist, oder ob nur ein Hebel vorhanden ist, der mit beiden Stiftarten in Eingriff gelangen kann.
  • Auf der Zeichnung ist in Abb. z die Steuervorrichtung in Ansicht und in Abb. q. im Grundriß dargestellt. Abb. a und 3 zeigen in der Aufsicht und Seitenansicht die Verschiebbarkeit der beiden Stiftscheiben gegeneinander, während Abb. 5 schaubildlich die Kupplungsmuffe zeigt.
  • Auf einer Welle a sind Steuerscheiben n', ya=, n3 angebracht, von denen jede einen Kolben von hydraulischen Steuerzylindern mit Hilfe einer Schleifroller'- bewegt. Hiermit werden z. B. das Abschlußmittel für den Zulauf des Schleudergutes, das Schälrohr und die Entleerungsmittel der Schleuder nacheinander betätigt. Die Scheibenwelle a wird durch eine ausrückbare Kupplung k, in angetrieben. Auf der Antriebswelle w sitzt eine Schnecke g zum Antrieb eines Schneckenrades r. Dieses ist mit einer Anzahl auf einem Kreise liegender Löcher für auswechselbare Hauptstifte Sh versehen, welche bei ihrer Bewegung die unter Wirkung einer Feder f stehende Nasen eines um den Zapfen x drehbaren Hebels h zurückdrücken, so daß das untere Ende des Hebels h mittels eines in einer Ringnut schleifenden Bolzens b den beweglichen, mit der Welle a unverdrehbar verbundenen Teil m der Kupplung achsial verschiebt. An dem Schneckenrad.- ist eine Scheibe r2 mit auswechselbaren Zwischenstiften Sz drehbar befestigt. Letztere kommen bei der Drehung der Scheibe r2 mit einer zweiten Nase N des Hebels h in Eingriff. Beim Auftreffen eines Stiftes Sh oder Sz auf die Nase N oder n dieses um den Zapfen x drehbaren Hebels h wird die Kupplungsmuffe na achsial verschoben, so daß die Zähne z der Kupplungshälfte in in Eingriff mit denen des Teiles der Antriebswelle w gelangen und so die Welle a zu der Umdrehung der Welle w zwingt.
  • Erfindungsgemäß ist der Kupplungsteil in und die fest am Lager h angebrachte Scheibe sl mit je zweiAussparungen s3 undKlauen s2 versehen, die schraubenförmige Auflaufflächen s4 aufweisen (Abb.5). Im Ruhezustande der Welle a greifen die Klauen in die Aussparungen ein. Die schraubenförmige Auflauffläche s4 der Aussparungen und Klauen haben den Zweck, nach erfolgter Kupplung der Muffe na eine zwangsweise achsiale Verschiebung der Kupplungsmuffe m herbeizuführen, um die Verkupplung der Teile 7z" nz für die Dauer eines halben Umlaufes aufrechtzuhalten, selbst wenn der Stift Sh die Nasen des Hebels h bereits verlassen hat. Erst wenn die Welle a nach der eingeleiteten Einrückung der Kupplung k eine halbe Umdrehung vollbracht hat, greifen die Klauen der Scheibe A wieder in die Aussparungen der Kupplungsmuffe m ein, so daß durch die Kraft der Feder f oder mit Hilfe eines sonstigen gleichwertigen Mittels die Entkupplung stattfinden kann. Erst der nächste Zwischenstift Sz rückt die Kupplung wieder ein. In der dazwischenliegenden Zeitspanne hat die Schleuder die gerade im Gange gewesene Tätigkeit, wie beispielsweise die ungestörte Schleuderung, fortsetzen können.
  • Im allgemeinen ist die Scheibe r2 ,gegen die Scheibe r- so festgelegt, daß die Stifte Sz in der Mitte zwischen @denHauptstiftenSh liegen. Es ist bei dem langsamen Gange der Stiftscheiben möglich, die Scheiben gegeneinander, z. B. mittels Schlitze und mit Muttern I41 versehener Schraubenbolzen B, zu verstellen (Abb. z und 3). Je nach Bedürfnis läßt sich die Kupplung oder Stillegung der Kupplungsmuffe durch eine entsprechende Anzahl schräger Auflaufflächen s¢ vielfach gestalten.
  • Eine solche Anordnung ist in Abb. a der Zeichnung in Vorderansicht und Abb. 3 in Seitenansicht dargestellt. Um die Achse d dreht sich die Scheibe y mit den Stiften Sh und die Scheibe y2 mit den Stiften Sz. Letztere besitzt Schraubbolzen B, die durch Schlitze El der Scheibe y hindurchragen und Muttern M tragen, so daß beim Anziehen der letzteren beide Scheiben fest miteinander verbunden sind. Es ist leicht, die Muttern während des Betriebes der Vorrichtung zu lösen, die Scheiben gegeneinander zu verschieben und wieder festzustellen.
  • H ist ein Halter, in welchem die Achse d des Schneckenrades r und die Scheibe y2 gelagert ist, und S3 (Abb. .4) stellt eine Schraube dar, durch welche mittels einer Flügelmutter fwz die Feder f mehr oder weniger stark gespannt werden kann.
  • An Stelle des dargestellten einen Hebels h mit zwei Nasen N und n können selbstverständlich auch zwei einzelne Hebel genommen werden, die natürlich beide an derselben Kupplungsmuffe m angreifen müssen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Steuervorrichtung für Schleudermaschinen mit zeitweiliger Entleerung, bei welcher zur Abstimmung der Arbeitsvorgänge der Schleuder eine umlaufende Scheibe mittels verstellbarer Stifte und eines Hebels eine Kupplungsmuffe mit einem keilförmigen Ansatz verstellt, gekennzeichnet durch zwei oder mehr mit Schraubenflächen (s4) versehene Aussparungen (s3, s4) an der Kupplungsmuffe (m), die mit entsprechend ausgebildeten Klauen an der festliegenden Scheibe (s1) zusammenarbeiten. a. Steuervorrichtung nach Anspruch r, gekennzeichnet durch zwei oder mehr mit versetzbaren Stiften (Sh, Sz) versehene Scheiben (y, r2), die gegeneinander auf gemeinsamer Achse (d).verstellbar sind, wobei entweder für jede Stiftscheibe (y, y=) je ein besonderer Hebel (h) oder für beide Stiftscheiben nur ein einziger Hebel (1z) mit mehreren Nasen (N, n) vorgesehen ist.
DEM75740D Steuervorrichtung fuer Schleudermaschinen mit zeitweiliger Entleerung Expired DE360602C (de)

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DE (1) DE360602C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2734604A (en) * 1956-02-14 soave
US2804778A (en) * 1952-08-26 1957-09-03 Wallace & Tiernan Company Inc Variable driving mechanism
US3050719A (en) * 1959-12-18 1962-08-21 Honeywell Regulator Co Transmitting apparatus

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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