DE360482C - Selbstregelndes Trommelwehr - Google Patents

Selbstregelndes Trommelwehr

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DE360482C
DE360482C DEST32304D DEST032304D DE360482C DE 360482 C DE360482 C DE 360482C DE ST32304 D DEST32304 D DE ST32304D DE ST032304 D DEST032304 D DE ST032304D DE 360482 C DE360482 C DE 360482C
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Germany
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self
water
lowering
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Expired
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DEST32304D
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Stauwerke A G
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Stauwerke A G
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B7/00Barrages or weirs; Layout, construction, methods of, or devices for, making same
    • E02B7/20Movable barrages; Lock or dry-dock gates
    • E02B7/205Barrages controlled by the variations of the water level; automatically functioning barrages

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Jet Pumps And Other Pumps (AREA)

Description

  • Selbstregelndes Trommelwehr. Die Erfindung betrifft eine andere Regelungsvorrichtung an Trommelwehren nach Patent 339297 und besteht darin, daß der Wasserzufluß zur Gegenkammer von der jewveiligen Stellung der Stauklappe in Abhängigkeit gebracht wird, zum Zwecke, die Stetigkeit und Sicherheit der Regelbewegung der selbsttätigen Stauklappe zu erhöhen.
  • In der beifolgenden Zeichnung isst die Erfindung in den Abb. I bis 3 in einigen Ausführungsbeispielen zur Veranschaulichung gebracht. Die Abb. 4 bis Io stellen Einzelheiten dar.
  • In Abb. I ist zur Einleitung des Druckwassers in die Gegenkammer d ein Saugheber f angeordnet, dessen Kopf in eine vom Oberwasser durchflossene Kammer a mündet. Mit h ist ,die zur Gegenkammer führende Sickerleitung bezeichnet. Um den Stauspiegel möglichst genau zu regeln, sind die Luftschlitze k, welche nach Freiwerden bei sinkendem Stauspiegel Luft in das Heberinnere eintreten lassen, in gleicher Höhe mit der Überfallkante g des Saughebers, also auf der Höhe des normalen Stauspiegels, angebracht. Wären diese Luftschlitze höher, so müßte der Wasserspiegel so hoch steigen, bis die Luftschlitze überdeckt wären, bevor der Heber anspringen würde; wären sie tiefer als der normale Stauspiegel, so würde zwar der Heber auch erst bei Überschreitung des Normalstaues anspringen, seine Tätigkeit aber erst dann unterbrechen, wenn der Wasserspiegel genügend gesunken wäre, um die Luftschlitze freizugeben. Dies würde aber eine genaue Einhaltung des Stauspiegels ausschließen. Es ergibt sich daher, daß der Stauspiegel am genauesten geregelt wird, wenn sowohl Überlaufkante als Lufteintritts-Öffnungen möglichst nahe dem zu regelnden Stauspiel liegen.
  • Wenn die Stauklappe G zur Wasserspiegelregelung bei Stauseen dient, ist die Stetigkeit der Regelung jedoch bei auf Normalstauhöhe liegenden Luftschlitzen nicht gesichert. Denn da der Heber erst dann anspringt, wenn die Luftschlitze k vom Wasser hinreichend gedeckt sind, und seine Wasserförderung aber erst dann merklich abnimmt, wenn der Wasserspiegel um einige Zentimeter gesunken ist, so würde die Klappe c so lange weiter niedergehen, bis die ganze, diesem Wasserspiegelunterschied entsprechende Wasserschicht abgeflossen ist. Bei großen Stauseen dauert der Abflußdieser Wasserschicht aber so lange, daß die Stauklappe bei jeder, auch durch einen geringeren Wasserzufluß verursachten Stauspiegelerhöhung sich sehr weit, unter Umständen vollständig, niederlegen würde, was den Abfluß unerwünscht großer Wassermengen in das Unterwasser zur Folge haben würde.
  • Um dies zu vermeiden und den Wasserabfluß über die Stauklappe von Anfang an möglichst gleich dem Zufluß zu machen, sind nach dem Ausführungsbeispiel I die Luftschlitze k auf gleicher Höhe mit dem Normalstauspiegel, jedoch in der der Stauklappe zugekehrten Wand des Saughebers nahe der Stauklappe angeordnet, so @daß -beim Niederehen der Klappe infolge der sich bildenden Absenkungskurve Luft in den Saugheber gelangt, obgleich der ruhende Wasserspiegel im Stausee noch auf angenähert normaler Höhe ateht. Hierdurch wind die Wasserförderung .:leg Saughebers vermindert und das Niederehen der Stauklappe schon nach Zurück-'.egung eines .kurzen Weges gehemmt. Erst wenn der Wasserspiegel im Stausee einige Zentimeter gestiegen und @dadurch der wirksame Querschnitt des Luftschlitzes wieder vermindert ist, wind die Wasserförderung des Saughebers wieder zunehmen rund die Klappe weiter niedergehen. Dieses Spiel -wiederholt sich so lange, .bis die von der Klappe abgeführte Wassermenge gleich dem Zufluß zum Stausee geworden ist, also der Stauspiegel wicht weitersteigt. Die Klappe verharrt dann ruhig dn ihrer Stellung.
  • Zweckmäßig werden rdie Luftschlitze so geformt, daß die .durch sie eintretende Luftmenge reit wachsender Neigung der Stauklappe, also mit zunehmender Absenkung des Cberfallstrahles gegenüber denn ruhenden" Seespiegel, zunimmt, wodurch man jeder Klapperstellung einen bestimmten Seewasserspiegel zuordnen kann.
  • Eine andere Ausführungsform des gleichen Grundgedankens zeigt Abb.2. Der Lufteintritt in den Heber wird hierdurch die Unterkante des unten offenen Trichters in gebildet, die wagerecht oder schräg sein kann. Mit dem Hoberinnern steht der Trichter durch eine gelenkige Rohrleitung in Verbindung. Durch ein Gestänge oder anderes geeignetes Übertragungsmittel ist der Trichter mit der Drehachse der Stauklappe in der Weise verbunden, daß ein Senken der Klappe ihn anhebt, ein Emporsteigen der Stauklappe den Trichter na senkt. Der Heber springt nun an, sobald Wasser über die Kante ä überfließt und die Unterkante des Trichters ma vom Wasser gedeckt ist. Die niedergehende Stauklappe hebt aber sogleich den Trichter mn, wodurch Luft in den Saugheber gelangt und die Klappenbewegung in der bei Ausführungsbeispiel I beschriebenen Weise gehemmt wind.
  • Der umgekehrte Vorgang tritt beim Rückgang der Klappe ein. Der Trichter wird dann zwangläufig tiefer eingetaucht; die eintretende Luftmenge nimmt ab, die Wasserförderung des Hebers dementsprechend zu, und die Klappenbewegung kommt dadurch alsbald zum Stillstand.
  • Das Gestänge zwischen Trichter m und Klappendrehachse kann verstellbar sein, um den Hub des Trichters in m zu verändern. Man kann die Verbindung zwischen Trichter und Drehachse auch so ausbilden, daß der Trichter nur während eines Teiles des Klappenweges bewegt wird.
  • In den Abb. 4 bis 6 ist ein Gestänge zur Betätigung des Trichters bei der Einrichtung nach Abb. 2 veranschaulicht. Der Trichter in ist an einem schwingbar gelagerten Rohrarm e befestigt. An diesem Rohrarm ist eine Stange b angeschlossen, die andererseits mit einer auf der Klapperachse sitzenden Kurbel i verbunden ist. Bei Drehung der Klappenachse oder der Kurbel i im Sinne des Pfeiles wird der Rohrarm e um sein Gelenk nach aufwärts geschwungen, wobei der Trichter m vom Flüssigkeitsspiegel abgehoben wird. Beim Zurückgehen der Klappe wind der Trichter wieder in seine ursprüngliche Lage zurückgebracht.
  • Das in Abb.3 dargestellte Ausführungsbeispiel bezieht sich auf eine weitere Ausführungsform des selbsttätigen Trommelwehres, bei welcher an Stelle eines Saughebers ein freier Überfall, gebildet durch die Oberkante des nach oben offenen Trichters r, angewendet ist. Dieser Trichter ist an eine Ablaufleitung o angeschlossen, die zur Gegenkammer d führt, und wird mittels eines Gestänges s, t von der Achse der Klappe C aus gesteuert.
  • Bei N iederbewegung der Wehrklappe C wind der die Überfallkante bildende obere Rand des Trichters r über den erhöhten Stauspiegel gehoben, so daß der Zufluß zur Gegenkammer d rasch und beträchtlich vermindert und dadurch die Abwärtsbewegung der der Wehrklappe beendigt und ihre Gegenbewegung eingeleitet wird. Bei der Aufwärtsbewegung der Klappe wird der Trichter r wieder gesenkt, seine Oberkante läßt einen allmählich vermehrten Zufluß zur Gegenkaro-@er zu, so daß auch die Rückwärtsbewegung der Klappe jeweils wieder unterbrochen und erst durch ein weiteres, geringes Sinken des Stauspiegels wieder von neuem eingeleitet wird. Wesen und Wirkungsweise aller drei dargestellten Ausführungsbeispiele sind somit grundsätzlich gleich.
  • Die Abb.7 bis Io veranschaulichen eine Cestängeeinriohtung und ihre Einzelteile für die Ausführung nach Abb. 3. Die Bewegung der Klapperachse wird mittels der Kurbel i und Zugstange p auf einen Doppelhebel n übertragen, der mit seinem freien, gabelartig en Ende den Hals des auf der Heberrohrleitung o gleitbar aufgesetzten Kopf r umfaßt.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: I. Selbstregelndes Trommelwehr nach Patent 339297, gekennzeichnet durch eine Regelungseinrichtung, welche beim Niedergehen der Klappe den Zufluß zur Gegenkammer selbsttätig vermindert, beim Aufrichten ,.der Klappe -diesen Zustand selbsttätig vermehrt.
  2. 2. Trommelwehr nach Anspruch i, .da-,durch gekennzeichnet, daß die durch das Niedergehen der Klappe hervorgerufene Wasserspiegelabsenkung zur Regelung des Wasserzuflusses zur Gegenkammer (d) benutzt wird.
  3. 3. Selbstregelndes Trommelwehr nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet .durch eine ,mit der Wehrklappe zwangläufig verhunden:e, beim Niedergehen der Wehrklappe emporsteigende, beim Aufrichten der Wehrklappe sich senkende, den Wirkungsgrard des Saughebers beeinflussende Lufteintrittsöffnung. .l. Selbstregelndes Tromrnelweh.r nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der mit der Wehrklappe zwangläufig verbundene Überfall verschiebbar ist und: sich beim Niedergehen :des Staukörpers .hebt, :beirr Aufrichten des Staukörpers senkt.
DEST32304D Selbstregelndes Trommelwehr Expired DE360482C (de)

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