DE36042C - Neuerung an dem durch Patent Nr. 26620 geschützten Exponirautomaten - Google Patents
Neuerung an dem durch Patent Nr. 26620 geschützten ExponirautomatenInfo
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B27/00—Photographic printing apparatus
- G03B27/02—Exposure apparatus for contact printing
- G03B27/04—Copying apparatus without a relative movement between the original and the light source during exposure, e.g. printing frame or printing box
- G03B27/06—Copying apparatus without a relative movement between the original and the light source during exposure, e.g. printing frame or printing box for automatic repeated copying of the same original
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 57: Photographs.
Der Deckel G, sowie die Lichtklappe R sind innen mit einem entsprechenden Stoff, z. B.
mit Sammet oder Plüsch, bekleidet, zum Zweck des lichtdichten Abschlusses. In der in das
lichtdichte Gehäuse B eingesetzten Büchse A befindet sich eine Welle (z. B. im Boden und
Deckel der Büchse A gelagert), auf welche der aufgerollte, zu exponirende Streifen centrirt
und befestigt wird. Die Centrirung und Befestigung des zu exponirenden Streifens geschieht
durch Einschiebung mit Hülfe zweier kegelförmigen Befestigungs - bezw. Centrirstücke
ι und 2, Fig. 1 b. Die Befestigung
des freien Endes des Streifens auf der Haspel oder Rolle D kann durch Festklemmen mittelst
eines in dieselbe eingelassenen Längskeiles erfolgen, welcher nöthigenfalls durch Vorreiber,
Schlielsen oder dergleichen gehalten wird.
Die Papierbänder werden nach dem Exponiren entweder in gröfsere Stücke oder aber
in einzelne Bilder zerschnitten. Zu diesem Zweck werden die Grenzen zwischen je zwei
Bildern durch zwei Marken gezeichnet, welche von den beiden an der Prefsplatte C sitzenden
und während des Hinüberziehens des Papiers nicht wirkenden Stiften oder Nadeln S S/ herrühren
und beim Bewegen der Prefsplatte an der betreffenden Stelle selbsttätig applicirt
werden.
Der Apparat wird durch die Drehung der Welle K in Thätigkeit gesetzt. An derselben
ist die Curve T (s. Fig. i und 1 a) angebracht, welche bei der Drehung der Welle den an
dem Buffer χ sitzenden Kreis und mit diesem auch den Buffer selbst niederdrückt und die
Prefsplatte freimacht. Die Curve T mit Zubehör kann auch durch eine gerade Schleifkurbel
oder ein Excenter mit entsprechender Oeffnung im Buffer u. dergl. m. ersetzt werden.
Bei gröfseren Apparaten' können mehrere Buffer in Anwendung kommen.
Dreht man nun die Welle K in der Richtung eines Uhrzeigers, so wird zunächst die Lichtklappe
durch Vermittelung zweier entsprechenden Hebel MM, welche durch die Anschläge
β β in ihrem Hub. begrenzt sind, auf den
Gummibuffer F1 aufgeworfen, wobei eine in einen verstellbaren Hebel eingeklemmte Gummischnur k, welche auch durch Gegengewicht
ersetzt werden kann, regulirend wirkt, und die Exposition beginnt. Ist dieselbe vollendet und
wird die Welle K in demselben Sinne weitergedreht, so schliefst sich die Lichtklappe, die
Curve T zieht mit dem Buffer χ die Prefsplatte C zurück und läfst das Papierband E
frei. Mittelst einer zwei- oder mehrtheiligen, für verschiedene Bildlängen einstellbaren, auf
der Welle K festsitzenden Scheibe O des Uebertragungsrades bezw. Frictionsscheibe Ph
welche mit einem Gummireifen versehen werden kann, und des Getriebes Ptj wird die Haspel
bezw. Rolle D durch die Bewegung der Welle K gedreht und das Papierband um eine
Bildlänge vorgezogen; hierauf läfst die Curve T
die Prefsplatte C wieder frei, dieselbe drückt das Papier von neuem gegen das Negativ und
die Lichtklappe wird zur nächsten Exposition geöffnet. Die Peripherie der Scheibe O ist
zum Theil greifend geartet, z. B. verzahnt, und sie selbst mit einem oder mehreren ebenfalls
verzahnten Theilstücken (Sectoren) ausgerüstet, durch deren Einstellung die je vorzuziehende
Bildlänge variirt bezw. fixirt werden kann.
Die Lichtöffnung des Apparates wird durch einzulegende Rahmen N nach der Gröfse der
zu verwendenden Matrize, welche auf diese Rahmen zu liegen kommt, vergröfsert oder
verkleinert.
Der Apparat läfst sich eventuell für sich allein verwenden, indem man ihn mit der
Hand in Bewegung setzt. Für diese sogen. Handapparate ist die Welle K mit einem
Griffrädchen Q. oder einer Kurbel versehen, und dieselben sind so eingerichtet, dafs man
sie auf jeden Tisch stellen und ihnen z. B. mittelst der Stützvorrichtung ν ν oder der weiter
unten genannten Lager α α eine dem Einfallwinkel der Lichtstrahlen entsprechende schräge
Stellung geben kann.
Zur automatischen Bewegung des Exponirapparates wird derselbe mit seinen beiden
Zapfen LL in die auf einen Tisch aufgeschraubten Lager a a, Fig. 4, eingehängt, in
welchen er entsprechend schräg eingestellt und mit Hülfe des Bügels b und der Schraube C
in seiner Lage fixirt werden kann. Der Apparat wird dann mit einem Triebwerk (in der Zeichnung
mit einem durch ein Gewicht i getriebenen Laufwerk 23, welches mit Hülfe der Kurbel ^,
Fig. 5, aufgezogen werden kann) derart in Verbindung gebracht, dafs die Antriebswelle K
von einer Welle d des letzteren aus, z. B. durch Vermittelung der Kette e und des an
Stelle des Griffrädchens Q. aufgesetzten Zahnrades f gedreht wird, wenn das Laufwerk S3,
dessen Grundrifs in Fig. 5 dargestellt ist, läuft. Die Welle d wird in zwei durch die an ihrer
Steuerscheibe befindlichen Nasen at a/f gekennzeichneten
Stellungen arretirt, und zwar entsprechen diese beiden Stellungen der geöffneten
bezw. geschlossenen Lichtklappe. Die Auslösung dieser Arretirung erfolgt dadurch, dafs
der Strom der Batterie /2, welche den Elektromagneten g des Arretirungsankers / speist,
unterbrochen und wieder geschlossen, d. h. dadurch, dafs der Anker / momentan losgelassen
und wieder angezogen wird, so dafs die Welle d je aus einer der durch die Berührung der
Nasen af a/f mit dem Hebel r gekennzeichneten
Stellungen sich drehen kann, bis sie in der anderen anlangt. Da stöfst die betreffende
Nase α/ oder ei// an eben diesen Hebel r und
derselbe wirft den Arretirungshebel ν in die Höhe, so dafs er an der beweglichen federnden
Schliefse γ des Ankers / vorübergleitet, dieselbe auf die Seite drückend, und auf ihr zur Ruhe
gelangt. In dieser Lage verhindert der Stift n, dafs das Laufwerk 23 sich weiterbewegt, weil
ein auf der Windflügelwelle 0 festsitzender Hebel ρ an denselben anstöfst.
Sobald aber von neuem eine momentane Unterbrechung des Stromes des Elektromagneten
g stattfindet, der Arretirungsanker / also freigelassen wird, fällt der Hebel ν von der
Schliefse /, z. B. durch sein Eigengewicht oder durch eine Feder belastet, nieder und giebt
das Laufwerk wieder frei, bis die nächstfolgende der beiden Nasen aj und a.// mit dem
Hebel r in Berührung kommt, und. dadurch dann, wie oben geschildert, neuerdings ein
Stillstand eintritt.
Die Expositionszeit wird bei Anwendung des beschriebenen Triebwerkes, ebenso wie es bei
dem im Patente No. 26620 beschriebenen Apparat geschieht, durch Anwendung des Unterbrechers
F und der Uhr H regulirt.
Die Anwendung dieses Lauf- oder Triebwerkes gestattet die Verwendung eines im freien
Raum fallenden Gewichtes i als Triebkraft, weshalb die Contactstellen u anderweitig als an
der Flüssigkeitsröhre befestigt werden.
Gröfsere Einfachheit ist zu erzielen, wenn man unter Weglassung des Unterbrechers F
und der Batterie m den Elektromagneten g und die Uhr H direct mit einander in den
Stromkreis der Batterie h einschaltet und dem Arretirungsanker / die in Fig. 6 dargestellte
Form giebt. Die Arretirung erfolgt dann ein Mal, wenn der Arretirungsanker Z vom Elektromagneten
g, und das andere Mal, wenn er von der Feder q angezogen ist, d. h. das Laufoder
Triebwerk 23 bleibt arretirt sowohl während der Strom der Batterie h unterbrochen,
wie während er geschlossen ist, und die momentane Auslösung erfolgt je beim Uebergang
aus dem einen in den anderen dieser beiden Zustände.
Für sehr bedeutende Bildgröfsen würde es vielleicht wünschenswerth erscheinen, das Papier
in einzelnen Blättern statt in Form eines Bandes zu verarbeiten. Das läfst sich ausführen, indem
man durch den Expomrapparat ein Transportband ohne Ende führt, welches von der vorderen Haspelwelle aus bewegt wird und
rückwärts bis in eine Dunkelkammer reicht, an welche der Apparat unmittelbar angebaut ist
(s. Fig. 7).
Claims (9)
- Patent-Ansprüche:i. Die nach der Mitte des Apparates verlegte Welle K mit ihrer Curve T (Fig. 1) als Ersatz für die im Patent-Anspruch 1. des Haupt-Patentes ebenso bezeichneten Theile und die Anwendung eines Uebertragungs-rades oder einer Reibungsrolle P/ (Fig. 2 und 3), veranlafst durch diese Verlegung der Welle K.
- 2. Die Scheibe O (Fig. 2 und 3) mit aufgeklemmten Sectoren, durch deren Einstellung die jeweilig zu fördernde Länge des exponirten Bandes geändert werden kann, als Ersatz für die im Patent - Anspruch ι. des Haupt - Patentes mit L bezeichnete Scheibe.
- 3. Das vom eigentlichen Exponirapparate getrennt aufgestellte Lauf- oder Triebwerk S3 (Fig. 4 und 5) mit seinem Arretirungsmechanismus, welches mit ersterem durch ein treibendes Band, eine Kette oder Schnur e verbunden ist, als Ersatz für das im Patent-Anspruch 4. des Haupt-Patentes genannte.
- 4. Die mit zwei konischen Centrirstücken 1 und 2 (Fig. ι b) versehene Welle als Ergänzung bezw. als Ersatz der im Patent-Anspruch 3. des Haupt-Patentes mit A bezeichneten Büchse.
- 5. Die Combination einer Trommel D (Fig. 1 und 3) mit einem in dieselbe eingelassenen, zum Befestigen des Streifens dienenden Längskeil, als Ersatz für den im Patent-Anspruch ι. des Haupt-Patentes mit D bezeichneten Haspel.
- 6. Die Anwendung der Stützvorrichtung V V (Fig. 1) bezw. der Lager α α mit dem Bügel b b (Fig. 4), zum Zweck des Schrägstellens des durch Anspruch 1. des Haupt-Patentes geschützten Apparates als Ersatz des pultartigen Gestelles.
- 7. Die Anwendung eines Hebels mit Feder K, die auch durch ein Gegengewicht ersetzt werden kann, und des Buffers Ft (Fig. 1 und 2) statt der bei dem Gegenstande des Haupt-Patentes zur Anwendung kommenden Feder S oder Gummischnur.
- 8. Die Anbringung von mit S bezeichneten Markirstiften (Fig. 1 und 2) an dem im Anspruch 1. des Haupt-Patentes mit C bezeichneten Prefstisch.
- 9. Der auswechselbare Einsatzrahmen N (Fig. 1 und 3) als Ersatz der bei dem Gegenstande des Haupt-Patentes zur Anwendung kommenden Leisten F.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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Family Applications (1)
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Country Status (1)
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| DE (1) | DE36042C (de) |
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