DE36042C - Neuerung an dem durch Patent Nr. 26620 geschützten Exponirautomaten - Google Patents

Neuerung an dem durch Patent Nr. 26620 geschützten Exponirautomaten

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Publication number
DE36042C
DE36042C DENDAT36042D DE36042DA DE36042C DE 36042 C DE36042 C DE 36042C DE NDAT36042 D DENDAT36042 D DE NDAT36042D DE 36042D A DE36042D A DE 36042DA DE 36042 C DE36042 C DE 36042C
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DE
Germany
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Active
Application number
DENDAT36042D
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English (en)
Original Assignee
R. Schlotterhoss
Publication of DE36042C publication Critical patent/DE36042C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B27/00Photographic printing apparatus
    • G03B27/02Exposure apparatus for contact printing
    • G03B27/04Copying apparatus without a relative movement between the original and the light source during exposure, e.g. printing frame or printing box
    • G03B27/06Copying apparatus without a relative movement between the original and the light source during exposure, e.g. printing frame or printing box for automatic repeated copying of the same original

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Manufacture Or Reproduction Of Printing Formes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 57: Photographs.
Der Deckel G, sowie die Lichtklappe R sind innen mit einem entsprechenden Stoff, z. B. mit Sammet oder Plüsch, bekleidet, zum Zweck des lichtdichten Abschlusses. In der in das lichtdichte Gehäuse B eingesetzten Büchse A befindet sich eine Welle (z. B. im Boden und Deckel der Büchse A gelagert), auf welche der aufgerollte, zu exponirende Streifen centrirt und befestigt wird. Die Centrirung und Befestigung des zu exponirenden Streifens geschieht durch Einschiebung mit Hülfe zweier kegelförmigen Befestigungs - bezw. Centrirstücke ι und 2, Fig. 1 b. Die Befestigung des freien Endes des Streifens auf der Haspel oder Rolle D kann durch Festklemmen mittelst eines in dieselbe eingelassenen Längskeiles erfolgen, welcher nöthigenfalls durch Vorreiber, Schlielsen oder dergleichen gehalten wird.
Die Papierbänder werden nach dem Exponiren entweder in gröfsere Stücke oder aber in einzelne Bilder zerschnitten. Zu diesem Zweck werden die Grenzen zwischen je zwei Bildern durch zwei Marken gezeichnet, welche von den beiden an der Prefsplatte C sitzenden und während des Hinüberziehens des Papiers nicht wirkenden Stiften oder Nadeln S S/ herrühren und beim Bewegen der Prefsplatte an der betreffenden Stelle selbsttätig applicirt werden.
Der Apparat wird durch die Drehung der Welle K in Thätigkeit gesetzt. An derselben ist die Curve T (s. Fig. i und 1 a) angebracht, welche bei der Drehung der Welle den an dem Buffer χ sitzenden Kreis und mit diesem auch den Buffer selbst niederdrückt und die Prefsplatte freimacht. Die Curve T mit Zubehör kann auch durch eine gerade Schleifkurbel oder ein Excenter mit entsprechender Oeffnung im Buffer u. dergl. m. ersetzt werden. Bei gröfseren Apparaten' können mehrere Buffer in Anwendung kommen.
Dreht man nun die Welle K in der Richtung eines Uhrzeigers, so wird zunächst die Lichtklappe durch Vermittelung zweier entsprechenden Hebel MM, welche durch die Anschläge β β in ihrem Hub. begrenzt sind, auf den Gummibuffer F1 aufgeworfen, wobei eine in einen verstellbaren Hebel eingeklemmte Gummischnur k, welche auch durch Gegengewicht ersetzt werden kann, regulirend wirkt, und die Exposition beginnt. Ist dieselbe vollendet und wird die Welle K in demselben Sinne weitergedreht, so schliefst sich die Lichtklappe, die Curve T zieht mit dem Buffer χ die Prefsplatte C zurück und läfst das Papierband E frei. Mittelst einer zwei- oder mehrtheiligen, für verschiedene Bildlängen einstellbaren, auf der Welle K festsitzenden Scheibe O des Uebertragungsrades bezw. Frictionsscheibe Ph welche mit einem Gummireifen versehen werden kann, und des Getriebes Ptj wird die Haspel bezw. Rolle D durch die Bewegung der Welle K gedreht und das Papierband um eine Bildlänge vorgezogen; hierauf läfst die Curve T
die Prefsplatte C wieder frei, dieselbe drückt das Papier von neuem gegen das Negativ und die Lichtklappe wird zur nächsten Exposition geöffnet. Die Peripherie der Scheibe O ist zum Theil greifend geartet, z. B. verzahnt, und sie selbst mit einem oder mehreren ebenfalls verzahnten Theilstücken (Sectoren) ausgerüstet, durch deren Einstellung die je vorzuziehende Bildlänge variirt bezw. fixirt werden kann.
Die Lichtöffnung des Apparates wird durch einzulegende Rahmen N nach der Gröfse der zu verwendenden Matrize, welche auf diese Rahmen zu liegen kommt, vergröfsert oder verkleinert.
Der Apparat läfst sich eventuell für sich allein verwenden, indem man ihn mit der Hand in Bewegung setzt. Für diese sogen. Handapparate ist die Welle K mit einem Griffrädchen Q. oder einer Kurbel versehen, und dieselben sind so eingerichtet, dafs man sie auf jeden Tisch stellen und ihnen z. B. mittelst der Stützvorrichtung ν ν oder der weiter unten genannten Lager α α eine dem Einfallwinkel der Lichtstrahlen entsprechende schräge Stellung geben kann.
Zur automatischen Bewegung des Exponirapparates wird derselbe mit seinen beiden Zapfen LL in die auf einen Tisch aufgeschraubten Lager a a, Fig. 4, eingehängt, in welchen er entsprechend schräg eingestellt und mit Hülfe des Bügels b und der Schraube C in seiner Lage fixirt werden kann. Der Apparat wird dann mit einem Triebwerk (in der Zeichnung mit einem durch ein Gewicht i getriebenen Laufwerk 23, welches mit Hülfe der Kurbel ^, Fig. 5, aufgezogen werden kann) derart in Verbindung gebracht, dafs die Antriebswelle K von einer Welle d des letzteren aus, z. B. durch Vermittelung der Kette e und des an Stelle des Griffrädchens Q. aufgesetzten Zahnrades f gedreht wird, wenn das Laufwerk S3, dessen Grundrifs in Fig. 5 dargestellt ist, läuft. Die Welle d wird in zwei durch die an ihrer Steuerscheibe befindlichen Nasen at a/f gekennzeichneten Stellungen arretirt, und zwar entsprechen diese beiden Stellungen der geöffneten bezw. geschlossenen Lichtklappe. Die Auslösung dieser Arretirung erfolgt dadurch, dafs der Strom der Batterie /2, welche den Elektromagneten g des Arretirungsankers / speist, unterbrochen und wieder geschlossen, d. h. dadurch, dafs der Anker / momentan losgelassen und wieder angezogen wird, so dafs die Welle d je aus einer der durch die Berührung der Nasen af a/f mit dem Hebel r gekennzeichneten Stellungen sich drehen kann, bis sie in der anderen anlangt. Da stöfst die betreffende Nase α/ oder ei// an eben diesen Hebel r und derselbe wirft den Arretirungshebel ν in die Höhe, so dafs er an der beweglichen federnden Schliefse γ des Ankers / vorübergleitet, dieselbe auf die Seite drückend, und auf ihr zur Ruhe gelangt. In dieser Lage verhindert der Stift n, dafs das Laufwerk 23 sich weiterbewegt, weil ein auf der Windflügelwelle 0 festsitzender Hebel ρ an denselben anstöfst.
Sobald aber von neuem eine momentane Unterbrechung des Stromes des Elektromagneten g stattfindet, der Arretirungsanker / also freigelassen wird, fällt der Hebel ν von der Schliefse /, z. B. durch sein Eigengewicht oder durch eine Feder belastet, nieder und giebt das Laufwerk wieder frei, bis die nächstfolgende der beiden Nasen aj und a.// mit dem Hebel r in Berührung kommt, und. dadurch dann, wie oben geschildert, neuerdings ein Stillstand eintritt.
Die Expositionszeit wird bei Anwendung des beschriebenen Triebwerkes, ebenso wie es bei dem im Patente No. 26620 beschriebenen Apparat geschieht, durch Anwendung des Unterbrechers F und der Uhr H regulirt.
Die Anwendung dieses Lauf- oder Triebwerkes gestattet die Verwendung eines im freien Raum fallenden Gewichtes i als Triebkraft, weshalb die Contactstellen u anderweitig als an der Flüssigkeitsröhre befestigt werden.
Gröfsere Einfachheit ist zu erzielen, wenn man unter Weglassung des Unterbrechers F und der Batterie m den Elektromagneten g und die Uhr H direct mit einander in den Stromkreis der Batterie h einschaltet und dem Arretirungsanker / die in Fig. 6 dargestellte Form giebt. Die Arretirung erfolgt dann ein Mal, wenn der Arretirungsanker Z vom Elektromagneten g, und das andere Mal, wenn er von der Feder q angezogen ist, d. h. das Laufoder Triebwerk 23 bleibt arretirt sowohl während der Strom der Batterie h unterbrochen, wie während er geschlossen ist, und die momentane Auslösung erfolgt je beim Uebergang aus dem einen in den anderen dieser beiden Zustände.
Für sehr bedeutende Bildgröfsen würde es vielleicht wünschenswerth erscheinen, das Papier in einzelnen Blättern statt in Form eines Bandes zu verarbeiten. Das läfst sich ausführen, indem man durch den Expomrapparat ein Transportband ohne Ende führt, welches von der vorderen Haspelwelle aus bewegt wird und rückwärts bis in eine Dunkelkammer reicht, an welche der Apparat unmittelbar angebaut ist (s. Fig. 7).

Claims (9)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Die nach der Mitte des Apparates verlegte Welle K mit ihrer Curve T (Fig. 1) als Ersatz für die im Patent-Anspruch 1. des Haupt-Patentes ebenso bezeichneten Theile und die Anwendung eines Uebertragungs-
    rades oder einer Reibungsrolle P/ (Fig. 2 und 3), veranlafst durch diese Verlegung der Welle K.
  2. 2. Die Scheibe O (Fig. 2 und 3) mit aufgeklemmten Sectoren, durch deren Einstellung die jeweilig zu fördernde Länge des exponirten Bandes geändert werden kann, als Ersatz für die im Patent - Anspruch ι. des Haupt - Patentes mit L bezeichnete Scheibe.
  3. 3. Das vom eigentlichen Exponirapparate getrennt aufgestellte Lauf- oder Triebwerk S3 (Fig. 4 und 5) mit seinem Arretirungsmechanismus, welches mit ersterem durch ein treibendes Band, eine Kette oder Schnur e verbunden ist, als Ersatz für das im Patent-Anspruch 4. des Haupt-Patentes genannte.
  4. 4. Die mit zwei konischen Centrirstücken 1 und 2 (Fig. ι b) versehene Welle als Ergänzung bezw. als Ersatz der im Patent-Anspruch 3. des Haupt-Patentes mit A bezeichneten Büchse.
  5. 5. Die Combination einer Trommel D (Fig. 1 und 3) mit einem in dieselbe eingelassenen, zum Befestigen des Streifens dienenden Längskeil, als Ersatz für den im Patent-Anspruch ι. des Haupt-Patentes mit D bezeichneten Haspel.
  6. 6. Die Anwendung der Stützvorrichtung V V (Fig. 1) bezw. der Lager α α mit dem Bügel b b (Fig. 4), zum Zweck des Schrägstellens des durch Anspruch 1. des Haupt-Patentes geschützten Apparates als Ersatz des pultartigen Gestelles.
  7. 7. Die Anwendung eines Hebels mit Feder K, die auch durch ein Gegengewicht ersetzt werden kann, und des Buffers Ft (Fig. 1 und 2) statt der bei dem Gegenstande des Haupt-Patentes zur Anwendung kommenden Feder S oder Gummischnur.
  8. 8. Die Anbringung von mit S bezeichneten Markirstiften (Fig. 1 und 2) an dem im Anspruch 1. des Haupt-Patentes mit C bezeichneten Prefstisch.
  9. 9. Der auswechselbare Einsatzrahmen N (Fig. 1 und 3) als Ersatz der bei dem Gegenstande des Haupt-Patentes zur Anwendung kommenden Leisten F.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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