DE360318C - Einrichtung zum Trocknen feuchter Koerper - Google Patents

Einrichtung zum Trocknen feuchter Koerper

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DE360318C
DE360318C DEF50293D DEF0050293D DE360318C DE 360318 C DE360318 C DE 360318C DE F50293 D DEF50293 D DE F50293D DE F0050293 D DEF0050293 D DE F0050293D DE 360318 C DE360318 C DE 360318C
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DE
Germany
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chambers
hot air
chamber
lines
drying
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DEF50293D
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PAUL RUDOLF FUNKE
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B21/00Arrangements for supplying or controlling air or other gases for drying solid materials or objects

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

  • Einrichtung zunn Trocknen feuchter Körper, Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Einrichtung zum Trocknen feuchter Körper, bei der es möglich. ist, die Heißluft allen Trockenkammern unmittelbar zuzuführen oder einzelne Kammern abzuschließen und nur mittelbar mit den Heißluftleitungen zu verbinden, so daß die Heißluft erst nach dem Durchzug einer anderen Kammer, also nach Abkühlung, diese Kammer erreicht. Der besondere Wert der Erfindung liegt in der wahlweisen Heißluftspeisung der Kammern, Nach der Erfindung steht eine Anzahl Trockenkammern mit einer Heißluftleitung, einer Verbindungsleitung und zwei Ableitungen in Verbindung, wobei die Verbindungsstellen der Trockenkammern mit den Leitungen in an sich bekannter Weise durch Schieber abgeschlossen werden. Die Leitungen ,i-reifeü seitlich an die Kammern all, und zwar so, daß die Heißluftzuleitung an der einen Seite unten, die Verbindungsleitung an der gleichen Seite oben und die Ableitungen an der anleren Seite oben bzw. unten angeordnet sind. Die Trockenkammern tragen oben und unten j e einen doppelten mit nach dem Kammerinnern gerichteten Durchtrittsöffnungen versehenen Boden, die als V erbindungs-, Zuleitungs- oder Ableitungsraum zwischen den Leitungen und den Kammern dienen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel wiedergegeben, und zwar zeigt Abb. i die Einrichtung in Ansicht, Abb_ 2 ein Schema des Luftumlaufes unterhalb der Trockenkammern, Abb. 3 ein Schema des Luftumlaufes oberhalb der Trockenkammern.
  • Bei dieser Einrichtung können Heißluft, Ofenwärme, Rauchgase usw. benutzt werden. Die Heißluft wird von einem Luftrad angesogen: sie tritt zuerst .in den Zuführkanal c, an den eine beliebige Anzahl Kammern a., b angeschlossen sind. Jede Kammer a, b ist allseitig geschlossen und weist an den Böden f und Decken ä Öffnungen auf. Von dem Zuführkanal c führt unterhalb in Breite der Kammern a., b ebenfalls ein Kanal k, der sm Abführungskanal d endet. Dieser Kanal' k, unterhalb der Kammern a, b, kann sowohl am Eingang des Zuführungskanals c wie am Ausgang zum Abführungskanal d durch Schieberh verschlossen werden. Oberhalb jeder Kammer a, b befindet sich dieselbe Kanalgruppe wie unterhalb.
  • In der Annahme, daß das zu trocknende Gut, in der ersten Kammer b unmittelbar mit Heißluft und in der zweiten Kammer nur mit halbgesättigter Luft in Berührung kommen darf, ist der Weg der Heißluft folgender.
  • Vom Entwickelungsort der Heißluft wird diese in den Zuführungskanal c geleitet; von diesem tritt sie durch die geöffnete Schiebetür h in den Kanal k unterhalb der ersten Kammer. Dieser Kanal k ist mit einer mit Üffnungen versehenen Decke f belegt, welche gleichzeitig den Boden der Kammer b bildet. Da die Luft den kürzesten Weg zum Lüfter nehmen wird, so ist die Decke f in bekannter Weise so ausgebildet daß sie in der Nähe des Zuführungskanals c kleinere Öffnungen aufweist, als am entgegengesetzten Ende. Der Schieber lt zum Abführungskanal d ist geschlossen. Die Luft wird jetzt gezwungen, von der vordersten bis zur hintersten Ecke des Bodens der Kammer b gleichmäßig hochzusteigen und in den Kanal i, über der Kammer, -dessen Boden gleichzeitig die Decke der Kammer b bildet und ebenfalls gelocht ausgeführt ist, wie der Boden der Kammer b, zu strömen. Auch im oberen Kanal i ist der Ausgang zum oberen Abführungskanal dl durch - eine Schiebetür h verschlossen. Die nun schon etwas abgekühlte und mit Feuchtigkeit beladene Luft strömt aus dem Kanal i: nun in den oberen Zuführungskanal cl und kann von dort aus in einen der nächsten Räume geleitet werden, deren Inhalt unmittelbare Heißluft nicht verträgt, und zwar nicht wie bei der ersten Kammer b von unten nach oben, sondern in umgekehrter Richtung von oben nach unten. Ist nun die Heißluft in den Kanal unterhalb der zweiten Kammer angelangt, so kann man sie entweder durch den Abführungskanal d zum Lüfter hinauslassen, oder, falls die Luft noch nicht genügend Feuchtigkeit aufgenommen hat, durch eine weitere Anzahl Kammern leiten.
  • Ohne den Erfindungsgedanken zu beeinträchtigen, bleibt es unbenommen, bei großer Längsausdehnung der Kammern a, b die Deckenkammern i in der Mitte durch eine Scheidewand zu trennen, um die Möglichkeit zu haben, die Luft von den Zuführungskanälen cl und dl ein- und auszulassen, um eine gewissenhafte Trocknung in allen Teilen zu gewährleisten.

Claims (3)

  1. PATENT-ANsPRt'ciiR: i. Einrichtung zum Trocknen feuchter Körper, dadurch gekennzeichnet, daß eine Anzahl Trockenkammern mit einer Heißluftzuleitung (c) einer Verbindungsleitung (cl) und zwei Ableitungen (d, c11) in Verbindung stehen, wobei die Verbindungsstellen der Trockenkammern (a, b) mit den Leitungen .in an sich bekannter Weise durch Schieber (h) abgeschlossen werden.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitungen seitlich an die Kammern angreifen, und zwar so, daß die Heißluftzuleitung (c) an der einen Seite unten, die Verbindungsleitung (cl) an der gleichen Seite oben und die Ableitungen (d, dl) an der anderen Seite oben bzw. unten angeordnet sind.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammern oben und unten j e einen, mit nach dem Kammerinnern gerichteten Durchtrittsöffnungen versehenen Doppelboden (i, k) tragen, die als Verbindungs-, Zuleitungs-oder Ableitungsraum zwischen den Leitungen und den Kammern dienen.
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