DE360291C - Fangvorrichtung - Google Patents

Fangvorrichtung

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DE360291C
DE360291C DEB100270D DEB0100270D DE360291C DE 360291 C DE360291 C DE 360291C DE B100270 D DEB100270 D DE B100270D DE B0100270 D DEB0100270 D DE B0100270D DE 360291 C DE360291 C DE 360291C
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Germany
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shaft
timbering
safety gear
friction rollers
gear
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Expired
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DEB100270D
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WILHELM BALKER
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WILHELM BALKER
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B5/00Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators
    • B66B5/02Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators responsive to abnormal operating conditions
    • B66B5/16Braking or catch devices operating between cars, cages, or skips and fixed guide elements or surfaces in hoistway or well
    • B66B5/18Braking or catch devices operating between cars, cages, or skips and fixed guide elements or surfaces in hoistway or well and applying frictional retarding forces

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Types And Forms Of Lifts (AREA)

Description

  • Fangvorrichtung. Es sind schon Fangvorrichtungen bekannt geworden, bei denen im Falle eines Seilbruches Reibrollen mit den Führungsbäumen in Eingriff gebracht werden. Durch die Abwälzung der Reibrollen an den Führungsbäumen werden mittels Schraubengewindes Bremsbacken an die Führungsbäume a preBt, die den Fahrkorb abbremsen und stillsetzen sollen. Bei dieser Art von Fangvorrichtungen ist die Bremskraft durch die Reibung zwischen Reibrollen und Führungsbäumen begrenzt. Ferner sind schon Fangvorrichtungen bekannt geworden, bei denen im Falle eines Seilbruchs Riegel o. dgl. unter Federwirkung seitlich vorgeschoben werden, die sich auf die Einstriche der Schachtzimmerung aufsetzen und dadurch den Fahrkorb festhaltii. Zur Verhütung des dabei auftretenden harten Stoßes hat man schon Mittel vorgesehen, die die Geschwindigkeit des Fahrkorbes vor dem Vorschieben der Fangriegel verzögern sollen.
  • Nach der Erfindung werden die jeder dieser bekannten Arten von Fangvorrichtung eigenen Vorzüge dadurch vereinigt, daß die Fangriegel nicht durch Federkraft, sondern durch mit den Führungsbäumen in Eingriff gebrachte Reibrollen mittels Schraubengewindes allmählich vorgeschoben werden, wobei sie mit ihren holzbohrerartig ausgebildeten Spitzen immer tiefer in die die Einstriche überdeckende Bohlenwand eindringen und dadurch zunächst eine bremsende Wirkung auf den Fahrkorb ausül:en uni, wenn sie .lie Bohlenwand durchbohrt haben, durch Aufsetzen auf die dahinterliegenden Einstriche den Fahrkorb aufhalten.
  • Abb. i zeigt die Fangvorrichtung gemäß der Erfindung an einem im Betrieb -befindl.iehen Förderkorb.
  • Abb. z stellt die Fangvorrichtung im Grundriß dar.
  • Die Fangvorrichtung befindet sich oberhalb des in den Spurbalken geführten Förderkorbes a. Der Förderkorb a ist mit der Fördermaschine durch das Förderseil und' das Geschirr b, c verbunden. Durch zwei in der Länge federnde Ketten d werden die den Antrieb der Fangvorrichtung bewirkenden Reibrollen Ia außer Eingriff mit den Führungsbäumen gehalten.
  • Findet nun ein Seilbruch statt, so senken sich die durch Gewichte w beschwerten Hebel i, h unter der Wirkung der Zugfedern x. Die Hebel i und k sind mit der Welle z fest verbunden, auf der auch die die Welle v tragenden Arme befestigt sind. Senken sich also die Hebel i, k, so werden die auf der Welle y angeordneten gezahnten Räderpaare fa mit der Welle y an die Bremsbohlen f der Schachtzimmerung angedrückt. Beim weiteren Fallen des Förderkorbes wird nun die allmählich wirkende Fang- und Bremsvorrichtung .in Tätigkeit gesetzt. Die gezahnten Räderpaare 7a drehen sich in Pfeilrichtung. Dadurch werden auch die auf der Welle @v befestigten Kettenräder m in Drehung versetzt. Deren Drehung wird durch die endlose Kette L über das auf der Welle z lose drehbar angeordnete Kettenrad 7n auf die Stufenkettenräder in' übertragen, die wieder ihre Bewegung durch die Ketten 11. auf die Welle ii, übertragen. Auf der Welle ia befinden sich, durch Keile befestigt, die Kegelzahnräder v und die Übertragungszahnräder v'. Die Kegelräder 7, greifen in die Kegelräder o und drehen die fest auf deren Welle sitzenden breiten Zahnräder r, welche in die Zahnräderpaare p eingreifen. Die Zahräderp sind auf je einer besonders kräftig ausgebildeten Spindel s befestigt, welche nach der Außenseite hin ein starkes, gut gängiges Gewinde besitzt und in den Lagern u und t ruht. Das Lager t ist besonders kräftig und hat ein dem Gewinde der Spindel s angepaßtes Muttergewinde. Durch übertragung der Drehung von Zahnrad v auf die Zahnräderpaare p schrauben sich demnach die Spindeln s nach außen und greifen allmählich in bohrender Bewegung in die Bohlen f der Schachtzimmerung ein. Um ein leichteres Eindringen der Spindeln s in die Schachtzi.mmerung zu ermöglichen, haben dieselben eine Holzbohrerspitze. Anfangs wird die Spitze in die Bohlen nur einritzen, und erst bei weiterem Fall des Förderkorbes werden die Spindeln tiefer in die Bohlen eingreifen und so den Fall des Korbes allmählich bis zu seinem Stillstande verlangsamen.
  • Sollte das Stillsetzen des Förderkorbes auch nach vollständigem Durchdringen der Bohlen durch die Spindeln noch nicht eingetreten sein, so setzen sich diese auf die Einstriche auf und halten so den vorher stark gebremsten Förderkorb fest.
  • Damit die Fangvorrichtung auf beiden Seiten gleichmäßig wirkt, auch wenn nur ein Räderpaar h greift, sind die Achsen ?a durch die Zahräder vl- verbunden.

Claims (1)

  1. PATLNT-AI\ spRueH Fangvorrichtung für Förderkörbe, bei der Bremsglieder durch beim Seilbruch mit der Schachtzimmerung in Eingriff tretende Reibrollen bewegt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremsglieder als mit einer Holzbohrerspitze versehene, in einem fest auf dem Fahrkorb angeordneten Muttergewinde gelagerte Schraubenspindeln (s) ausgebildet sind, die sich bei ihrer durch die Reibrollen bewirkten Umdrehung gegen den Bohlenbelag der Schachtzimmerung bewegen, in diesen allmählich immer tiefer eindringen und sich nach der Durchdringung des Bohlenbelags auf die Einstriche der Schachtzimmerung aufsetzen.
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