DE360239C - Elektrode fuer elektrolytische oder elektroosmotische Zwecke - Google Patents

Elektrode fuer elektrolytische oder elektroosmotische Zwecke

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DE360239C
DE360239C DES54537D DES0054537D DE360239C DE 360239 C DE360239 C DE 360239C DE S54537 D DES54537 D DE S54537D DE S0054537 D DES0054537 D DE S0054537D DE 360239 C DE360239 C DE 360239C
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electrode
tungsten
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electroosmotic
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Siemens and Halske AG
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25BELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES FOR THE PRODUCTION OF COMPOUNDS OR NON-METALS; APPARATUS THEREFOR
    • C25B11/00Electrodes; Manufacture thereof not otherwise provided for
    • C25B11/04Electrodes; Manufacture thereof not otherwise provided for characterised by the material

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  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Electrolytic Production Of Non-Metals, Compounds, Apparatuses Therefor (AREA)
  • Electrodes For Compound Or Non-Metal Manufacture (AREA)

Description

  • Elektrode für elektrolytische oder elektroosmotische Zwecke. Zur Elektrolyse wäßriger Lösungen,- bei .der mit möglichst unangreifbaren Elektroden gearbeitet werden soll, hat man bisher Elektroden aus Platin, Graphit o. dgl. benutzt. Der Verwendung von Platin steht aber dessen hoher Preis entgegen. Außerdem wird unter bestimmten Verhältnissen das Platin auch angegriffen. Graphit ist z. B. für Sulfatelektrolyse nicht verwendbar.
  • Es wurde nun gefunden, daß die sogenannten Wolframbronzen einen äußerst brauchbaren Stoff zur Herstellung solcher Elektroden darstellen. Elektroden aus Wolframbronzen leiten den elektrischen Strom sehr gut und werden von Laugen oder Säuren nicht oder nur so wenig angegriffen, @daß bei ihnen gegenüber den bisher in solchen Fällen verwendeten Elektroden kaum von einer Abnutzung gesprochen werden kann.
  • Als besonders geeignet -hat sich die Wolfram-Wolframbronze erwiesen, d. h. also die Wolframbronze; die als sogenanntes Grundmetall Wolfram enthält. Gegenüber den bis-. her bekannten aus Verbindungen mit Leichtmetallen bestehenden Wolframbronzen hat die Wolfram-Wolframbrönze die Eigenschaft, daß sie Laugen und Säuren gegenüber praktisch unangreifbar ist. Besonders als Anoden sind solche Elektroden z. B. gegen Chlor- oder Sulfat-Ionen unangreifbar.
  • Zur Erzeugung von Elektroden gemäß der Eefindung werden die jeweils verwendeten Wolframbronzen nach ihrer Herstellung durch Pressen oder eine ähnliche Bearbeitung in trockenem oder feuchtem Zustande mit oder ahne. Zusatz von Bindemitteln, z. B. Metall= salzen, in die gewünschte Form gebracht und gegebenenfalls erhitzt, um das Stromleitungsv ermögen zu erhöhen. Die etwa bei solchen Elektroden vorhandene Porosität kann durch Tränken der Formlinge mit kolloidaler Wolframsäure, mit Ammonwolframat oder durch eine wiederholte Behandlung mit Reduktionsmitteln oder auch durch Zusetzen von Füllstoffen, z. B. durch Beimengung indifferenter Stoffe, wie Kieselsäure, Fluorcalcium o. dgl. beseitigt werden. Die betreffenden Stoffe können natürlich schon bei der Formgebung der Elektroden den Bronzen zugesetzt werden. Durch diese Behandlung werden die Bronzen gegen mechanische Beanspruchung unempfindlicher: Die mechanische Festigkeit dex' Elektroden kann jedoch auch dadurch erhöht und die Stromzuleitung dadurch erleichtert werden, daß besondere Stützkörper z. B. Kohlestäbe mit der Bronze überzogen oder in diese eingebettet werden.
  • Zur Benutzung . für elektroosmotisc4e Zwecke erhalten die Bronzen nur eine entsprechende Formgebung ohne Zusätze zur Beseitigung der Porosität. Man läßt sie also in diesem Falle als poröse Elektroden oder poröse Zwischenleiter wirken.
  • Die Herstellung der bisher bekannten Wolframbronzen erfolgt zumeist in der Weise, daß eine aus Wolfram, einem anderen Metall und Sauerstoff bestehende Wolframverbindung im Schmelzfiuß mit Zinn o. dgl. reduziert wird. Das in der Verbindung außer Wolfram- befindliche Metall oder die darin vorhandenen anderen Metalle, die meist zur Gruppe der Leichtmetalle gehören, bezeichnet man als Grundmetall. , Die Zusammensetzung-der Wolframbronzen ist wegendes hohen Atomgeeichtes des Wolframs nicht einwandfrei festgestellt. Für einzelne Bronzen z. B. glaubt man folgende Strukturformeln aufstellen zu können: K.W40,.--; Na--W,.0",; 3K.W40.-Na@W;s0fl; Li-W5 01r, und 3 K-W 40i ; # Li2W..0".
  • Von den Wolframbronzen unterscheiden sich die Wolfram-Wolframbronzen dadurch, daß als Grundmetall Wolfram in der Verbindung vorhanden ist. Für diese sind bisher Strukturformeln überhaupt noch nicht aufgestellt worden.

Claims (1)

  1. PATENT=ANSPRÜCHE r. Elektrode für elektrolytische oder elektroosmotische Zwecke, dadurch gekennzeichnet, daß ihr mit dem Elektrolyten in Berührung stehender Teil aus Wolframbronze hergestellt ist. a. Elektrode nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem Elektrolyten in Berührung stehende Teil aus Wolfrain-Wolframbronze besteht. 3. Elektrode für elektrolytische Zwecke nach Anspruch r oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der -F_Qrminasse indifferente Stoffe, z. B. Kieselsäure, Fluorcalcium o. dgl. beigemengt- sind. q.. Elektrode für elektrolytische Zwecke nach Anspruch z oder a, dadurch gekennzeichnet, daß die Formlinge mit kolloidaler Wolframsäure oder Ammonwolframat getränkt sind. 5:. Elektrode nach Anspruch r bis d., dadurch gekennzeichnet, daß in die Formlinge aus Wolframbronze Stützkörper eingebettet sind.
DES54537D 1920-10-23 1920-10-24 Elektrode fuer elektrolytische oder elektroosmotische Zwecke Expired DE360239C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE746001C (de) * 1942-03-20 1944-05-27 Degussa Elektrode

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DE746001C (de) * 1942-03-20 1944-05-27 Degussa Elektrode

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