DE359708C - Vorrichtung zum Abstellen des Webstuhles nach Fertigstellung einer bestimmten Warenlaenge - Google Patents

Vorrichtung zum Abstellen des Webstuhles nach Fertigstellung einer bestimmten Warenlaenge

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DE359708C
DE359708C DEN20217D DEN0020217D DE359708C DE 359708 C DE359708 C DE 359708C DE N20217 D DEN20217 D DE N20217D DE N0020217 D DEN0020217 D DE N0020217D DE 359708 C DE359708 C DE 359708C
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    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D5/00Selvedges

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Abstellen des Webstuhles nach Fertigstellung einer bestimmten Warenlänge. Es sind bereits Vorrichtungen zum Abstellen des Webstuhles nach Fertigstellung einer bestimmten Warenlänge bekannt, die mit dem Schußwächter bzw. der Schußwächtergabel zusammenwirken, um Sicherheit und Genauigkeit der Abstellung bei Erfüllung der gewünschten Länge zu erreichen. Man hat zu dem Zwecke auch bereits eine endlose Kette oder Karte benutzt, die dem Warenabzuge gemäß bewegt wird und Mitnehmer trägt, die durch ein geeignetes Gestänge und Hebehverk im Sinne der Eingrifbewegung auf die Schußgabel wirken sollen, wenn die jeweilige Warenlänge erfüllt ist. Hierbei ist aber der richtige Augenblick der Wirkung der Vorrichtung schwierig einstellbar, weil die Bewegung der Mitnehmer eine sehr langsame und der Weg, auf welchem das Gestänge und Hebelwerk mitgenommen werden muß, um den Eingriff der Schußgabel zu erzielen, ziemlich lang ist. Dazu kommt noch das unvermeidliche Spiel in den Gelenken und Verbindungen der Teile des Gestänges und Hebelwerkes und die Nachgiebigkeit und mehr oder weniger völlige Unwirksamkeit der Mitnehmer auf der freien Kettenlänge bei schlaffer Kette.
  • Es ist auch bekannt, die dem Warenabzuge gemäß bewegte endlose Kette oder Karte mittels der in bestimmten Abständen auf ihr vorgesehenen Nocken oder Rollen, oder in ihr angeordneten Löcher während ihres Laufes über eine Leitrolle auslösend auf ein Gesperre einwirken zu lassen. Zur sicheren und rechtzeitigen Auslösung des Gesperres ist gemäß der Erfindung über der Schußgabel ein Gewichtshebel angeordnet, der durch ein Stützpendel in der Hochlage gesperrt gehalten wird, und der beim Niederfallen auf die Schußgabel in bekannter Weise diese mit dem Schußgabelhammer in Eingriff bringt. Die Auslösung des Gesperres bewirkt unmittelbar die Auslösung des den Eingriff der Schußgabel in den Schußgabelhammer bewirkenden Fallgewichtes, und der Zeitpunkt der Auslösung läßt sich infolgedessen leicht genau bestimmen. Ein Versagen der Wirkung der Auslösemittel an der Kette oder Karte im richtigen Augenblick ist ausgeschlossen, weil sie während der Wirkung durch die Leitrolle unterstützt sind. Genaue Einstellung des Auslösezeitpunktes ist zwar auch bei Verwendung einer Hubscheibe zur Steuerung des Gewichtshebels möglich. Dabei ist aber für jede bestimmte Warenlänge die Auswechselung der Hubscheibe oder von Wechselrädern erforderlich, während die Änderung der Warenlänge bei Verwendung einer endlosen Kette nur entsprechendes Verstellen oder Umstellen der Auslösenocken oder Verlängern oder Verkürzen der aus losen Einzelgliedern in bekannter Weise zusammengesetzten Kette oder Karte erfordert, was von jedermann ohne umständliche und zeitraubende Berechnung der Übersetzungsverhältnisse geschehen kann.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt, bei welcher der Gewichtshebel in seiner Hochlage durch ein Stützpendel gehalten wird, dessen die selbsttätige Rückkehr in die Sperrlage bewirkender. schwerer unterer Arm in den Weg der Auslösenocken oder -rollen ragt. Dabei ist Abb. r eine Seitenansicht, Abb. a eine Stirnansicht und Abb. g eine Draufsicht zu Abb. r. Die Abb. 4 und 5 zeigen die Abstellvorrichtung für sich in größerem Maßstabe.
  • Der Lagerrahmen a der Abstellvorrichtung ist mittels Stelleisen an geeigneter Stelle des Webstuhles, beispielsweise am Brustbaum, seitwärts der Ware befestigt. Die Ware wird mit ihrer Kante zwischen der Spitzenwalze (Breithalter) b und dem Deckel c hindurchgeführt und setzt gemäß ihrem Abzuge die fest auf ihrer Achse d angeordnete Spitzenwalze b in Umdrehung. Auf derselben Achse sitzt ebenfalls fest ein Kettenrad e, über welches eine endlose Gliederkette f läuft. Im oberen Teil des Lagerrahmens a ist um einen Bolzen g schwingbar eine N uß la gelagert, die den über der Schußgabel G angeordneten Gewichtshebel i trägt. Die Nuß la stützt sich mit einer Nase j auf den Arm k eines um einen Bolzen ist beweglichen Stützpendels k, 1. Der untere schwerere Arm 1 des Stützpendels k, L ragt in die Bahn von auf der endlosen Kette f angeordneten Nocken ia.
  • Die Nöcken n können an der Kette f auswechselbar und verstellbar angeordnet sein. Sie bestehen beispielsweise aus V-förmigen Blechgliedern, deren umgebogene federnde Enden o klammerartig den Quersteg der Kettenglieder umfassen.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung gestaltet sich wie folgt. Die entsprechend ihrer Fertigstellung abgezogene Ware dreht gemäß _ ihrem Abzuge die Spitzenwalze b und das auf derselben Achse sitzende Kettenrad e, welches die endlose Kette f in Richtung des in Abb. 4 eingezeichneten Pfeiles mitnimmt. Nach Fertigstellung einer bestimmten Warenlänge gelangt jeweils einer der in entsprechenden Abständen auf der endlosen Kette f angeordneten Nocken zum Anschlag an den Arm l des Stützpendels k, l und dreht dieses in die in Abb.4 punktiert dargestellte Lage. Dadurch verliert die Nase j der Nuß da ihre Unterstützung durch das Stützpendel k, 1, so daß nun der Gewichtshehel i auf die Schußgabel G niederfällt und diese mit dem Schußgabelhammer H in Eingriff bringt, worauf in bekannter Weise die Abstellung des Stuhles erfolgt. Beim Anheben des Gewichtshebels i schwingt das Stützpendel k, l selbsttätig in seine senkrechte Sperrlage zurück, so daß nach Auflegen der Nase j die Sperrung des Gewichtshebels in seiner Hochlage bis zur Auslösung durch den nächsten i\Tocken n wieder gesichert ist.
  • Anstatt der Nockenkette, die statt der Nocken auch Rollen tragen kann, kann zur Auslösung des auf die Schußgabel niederfallenden Gewichtshebels auch eine endlose Karte Anwendung finden, in welcher in bestimmten Abständen Löcher angeordnet sind, in die ein den Gewichtshebel in seiner Hochlage haltender Fühler einfällt.

Claims (1)

  1. PATrNT-A1\Tspp,Uci-r: Vorrichtung zum Abstellen des Wehstuhles nach Fertigstellung einer bestimmten Warenlänge, bei welcher eine von der Ware dem Abzuge gemäß bewegte endlose Kette oder Karte mittels in bestimmten Abständen auf ihr vorgesehener Nocken oder Rollen o. dgl. auslösend auf ein Gesperre wirkt, dadurch gekennzeichnet, daß über der Schußgabel ein Gewichtshebel (i) angeordnet ist, der in seiner Hochlage durch ein Stützpendel (k, 1) gehalten wird, dessen schwerer unterer Arm in den Weg der Auslösenocken (n) ragt.
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