DE359686C - Fuer die verschiedensten Zwecke, z. B. als Haengematte, Regenmantel, Tornister, sowie als Rucksack, Schlaf- oder Fusssack zu benutzende Zeltbahn - Google Patents
Fuer die verschiedensten Zwecke, z. B. als Haengematte, Regenmantel, Tornister, sowie als Rucksack, Schlaf- oder Fusssack zu benutzende ZeltbahnInfo
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- DE359686C DE359686C DEM62945D DEM0062945D DE359686C DE 359686 C DE359686 C DE 359686C DE M62945 D DEM62945 D DE M62945D DE M0062945 D DEM0062945 D DE M0062945D DE 359686 C DE359686 C DE 359686C
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-
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf Zeltbahnen, die für die verschiedensten Zwecke benutzt
wenden können und die Gestalt eines gleichschenklig spitzwinkligen Dreieckes aufweisen.
Der Zweck der Erfindung ist, eine einfache Zeltbahn· zu schaffen, die an ihren beiden
Flächen, mit Venbindungsteilen, Schlaufen und Schnallen versehen ist, so daß die verschiedenen
Gegenstände außerordentlich schnell
ίο aus der Zeltbahn hergestellt, und die Zeltbahn
ebenfalls schnell zusammengerollt und im zusammengerollten Zustande verschnürt werden
kann.
Auf den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt, und es
zeigen
Abb. ι die Außenansicht und
Abb. 2 die Innenansicht einer Zeltbahn gemäß der Erfindung,
Abb. 2 die Innenansicht einer Zeltbahn gemäß der Erfindung,
Abb. 3 bis 10 schematische schaubildliche Ansichten der Zeltbahn während der verschiedenen
Stufen des Zusammenrollens zu einem Rucksack, und1
Abb. 11 bis 14 ähnliche Ansichten der verschiedenen
Stufen während des Zusammenrollens .der Zeltbahn zu einem Tornister.
Die Zeltbahn hat die Gestalt eines gleichschenklig !Spitzwinkligen Dreieckes, und in
allen· Ecken sind je drei Ösen 1 vorgesehen,
die zum Durchziehen der Zeltleinen oder zum Durchstecken der Zeltpflöcke dienen, falls die
Zeltbahn als Zelt oder Hängematte ausgespannt wird. Entlang den Schenkeln 2, 3*
sind Druckknopföberteile 3 bis 27 bzw.
Druckknopfunterteile 28 bis 52 angeordnet, die zum Verbinden mehrerer Zeltbahnen benutzt
werden können, so daß ein Liegezelt bzw. ein Gartenzelt entsteht. Diese Druckknöpfe,
an deren Stellen auch gewöhnliche Knöpfe und Knopflöcher verwendet werden können,
können weiterhin unter sich verknöpft werden, wodurch aus der Zeltbahn ein Schlafoder
ein Fußsack hergestellt -wird. Zwischen den Druckknopfoberteilen 6 und 7 bzw. den
Druckknopf unterteilen 31 und 32 sind Drudeknopfoberteile
53 und 54 vorgesehen, die mit Druckknopf unterteilen 55 bz-w. 56 zwischen
den Druckknopfoberteilen 9, 10 bzw. 34, 35 zusammenarbeiten'. An den Basiswinkeln befinden
sich ferner Druckknopfoberteile 57, 58, die mit Druckknopf unterteilen 59 bzw. 60
zusammenwirken, die zwischen den Unterteilen 47, 48 bzw. Oberteilen 22, 23 an den
Schenkeln· 3" bzw. 2 vorgesehen sind. Diese
Druckknöpfe dienen dazu, die Zeltbahn zu verkürzen, wenn sie, wie später beschrieben
wird, als Wettermantel benutzt werden soll.
Wie Abb. 1 zeigt, ist an der Außenseite der Zeltbahn eine an sich bekannte Vorratstasche 61 angebracht, welche zum Unter- 6„
bringen von Mundvorrat usw. dient, wenn die Zeltbahn als Mantel offen und als Tornister
getragen werden soll. Um die Vorratstasche herum sind acht Schlaufen 62· bis 69 vorgesehen,
durch welche die Zeltleinen hindurchgezogen werden, falls die Zeltbahn als Tornister
dienen soll und' aufgerollt worden ist.
Auf der einen Hälfte des Dreieckes sind, wie Abb·, ι erkennen läßt, oberhalb der Vorratstasche 61 zwei Riemern 70 vorgesehen, die mit
unterhalb der Tasche befindlichen Schnallen 71 zusammenarbeiten, um die gerollte Zeltbahn
zusammenzuhalten. Unterhalb der Vorratstasche befinden sich ebenfalls zwei nach
entgegengesetzten Richtungen, verlaufende Riemen 72, die mit den an der Basis vorgesehenen
Schnallen 73 ebenfalls bei zusammengerollter Zeltbahn· zusammenarbeiten. Schließlich
befindet sich auf der Außenseite noch eine Doppelschlaufe 74 für die Tragriemen der als Rucksack dienenden Zeltbahn sowie
Haken 75 und 76, die zum Einhaken der Traggurtringe Verwendung finden.
Auf der Innenseite der Zeltbahn ist, wie Abb. 2 zeigt, nahe der Spitze eine Stoffbahn
77 entlang der Linie 78 sowie entlang den Schenkeln. 2, 3tt festgenäht, wodurch eine
unten offene Kapuze entsteht, die als Kopf-
bzw. Hutschutz dient, wenn die Zeltbahn als Wettermantel benutzt wenden soll. Durch die
bereits früher erwähnten Druckknöpfe 53, 55 bzw. 54, 56 kann die Kapuze zusammenge-
faltet, also enger gemacht werden. Um den Boden· der Vorratstasche 61 herum sind an :
der Innenseite der Zeltbahn Schlaufen 79 j bis 87 isowie eine Doppelschlaufe 88 vorge- ·
sehen, von denen die -Schlaufen 79 bis 87 zum | Durchziehen· der Zeltleinen bei gerollter Zeltbahn
dienen, falls diese als Tornister benutzt j wird, während die Doppelschlaufe 88 zum ;
Durchstecken des· Traggurtes benutzt wird, wenn die Zeltbahn als Mantel Verwendung
findet. Etwa in der Mitte sind nahe den Schenkeln 2, 3a Haken und ösen 89, 90 vorgesehen,
welche zum Festhalten der als Mantel verwendeten Zeltbahn um den Hals des Trägers benutzt werden.
Die Verwendung der Zeltbahn als Zeltbahn, Schlafsack, Fußsack und Wettermantel
dürfte aus der Beschreibung· ohne weiteres hervorgehen, und es soll nunmehr die Art des
Zusammenf aliens näher angegeben werden.
Soll die Zeltbahn als Rucksack benutzt werden, so wind sie, wie Abb. 3 zeigt, mit der
oberen Taschenseite (61) auf den Boden ge- j legt und alsdann, wie Abb. 4 zeigt, die eine j
Hälfte der Dreieckfiäche entlang der Linie 91 auf die andere geschlagen, die Spitze des. nun
entstandenen Dreieckes wird, wie Abb. 5 erkennen läßt, um die Linie 92 umgeschlagen,
bis sie die Grundlinie der Zeltbahn trifft, worauf der Flügel des Dreieckes in der aus
Abb. 6 ersichtlichen Weise um die Linie 93 gefaltet wird, so daß nunmehr ein Rechteck
entsteht. Jetzt werden, .wie Abb. 7 zeigt, die Längsseiten des Rechteckes so weit umgeschlagen,
bis die Lederriemen 72 frei erscheinen·, worauf dann die untere Seite gemäß
Abb. 8 bis an die freiliegenden Lederriemen 72 umgeschlagen und durch die Schnallen
73 mit den Schlaufen 72 verschnallt wind. Schließlich wird die obere Seite, wie Abb. 9
zeigt, bis an die Schnallen 72, 73 übergeschlagen und durch die Riemen und Schnallen
70, 71 verschnallt, worauf der Rucksack nach dem Durchziehen der Tragriemen durch die
Doppelschlaufe 74 (is·. Abb. 10) gebrauchsfertig ist. Die Falten des umgeschlagenen
Unterteiles bilden dabei die Taschen des Rucksackes, in denen ein beträchtlicher Raum
zum Verstauen von Lebensmitteln u. dgl. vorhanden ist.
Soll andererseits die Zeltbahn als Tornister benutzt werden, so wird, nachdem vorher der
Tragriemen in die Schlaufe 88 eingezogen worden ist, die Zeltbahn, wie Abb. 11 zeigt,
mit der Vorratstasche 61 nach oben gekehrt auf den Boden gelegt, die Spitze des Dreieckes
um die Linie 94 herumgefaltet, bis sie gegen den oberen Rand der Tasche 61 stößt,
worauf die ibeiden Seitenflügel bis zum Mittelpunkt der Grundlinie um die Linien 95
und1 96 gefaltet werden. Nunmehr werden; die beiden Längsseiten in der aus Abb. 12 ersichtlichen
Weise bis an die Seiten der Tasche 61 herangerollt und alsdann die Zeltbahn,
wie Abb. 13 zeigt, von oben und unten bis an den oberen bzw. unteren Rand der
Tasche 61 gerollt, worauf die so aufgerollte Zeltbahn mittels einer durch die Schiläufen
bis 69 gezogenen Schnur zusammengehalten· wird und der in Abb. 14 schaubildlich
dargestellte Tornister entsteht.
In der oberen Hälfte der Zeltbahn sind noch
zwei Druckknopfteile 97 und 98 vorgesehen, die mit den Druckknopf teilen 13 bzw. 38
zusammenarbeiten, zum Zwecke, ein engeres Anliegen der als Mantel getragenen Zeltbahn
an den Hals zu erzielen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch;Für die verschiedensten Zwecke, z. B. als Hängematte, Regenmantel, Tornister, sowie als Rucksack, Schlaf- oder Fußsack zu benutzende, die Form eines gleichschenklig spitzwinkligen Dreieckes aufweisende Zeltbahn, dadurch gekennzeichnet, daß die an den gleichlangen Seiten (2, 3°) mit Verknöpfungseinrichtungen (3 bis 27 ibzw. 28 bis 52) versehene Zeltbahn nahe der Spitze innen eine unten lose ajs" Kapuze dienende Doppelbahn (jj) und außen etwa in der Mitte eine an sich bekannte Vorratstasche (61) aufweist, wobei zur Tornisterbildung um die Vorratstasche (61) herum auf •beiden Seiten der Stoffbahn Schlaufen angebracht sind, zum Durchziehen der Zeltleinen, mit denen-die an die Ränder der Vorratstasche herangerollten· StofSbahnteile umschnürt werden, während auf der einen Hälfte der äußeren Zeltbahn je zwei Paar rechtwinklig zueinander angeordnete, die Rucksackfalten seitlich und unten zusammenhaltende Schnallen (79 bis 87) sowie eine zwischen den Scbnallenschlaufen (79 und' 87) liegende, zum Durchziehen der Rucksacktragriemen dienende •Doppelschlaufe" (88), sowie zwei Haken 75, 76) und unter der Vorratstasche (61) innen zwei weitere Haken (99, 100) vorgesehen sind.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM62945D DE359686C (de) | Fuer die verschiedensten Zwecke, z. B. als Haengematte, Regenmantel, Tornister, sowie als Rucksack, Schlaf- oder Fusssack zu benutzende Zeltbahn |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEM62945D DE359686C (de) | Fuer die verschiedensten Zwecke, z. B. als Haengematte, Regenmantel, Tornister, sowie als Rucksack, Schlaf- oder Fusssack zu benutzende Zeltbahn |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE359686C true DE359686C (de) | 1922-09-23 |
Family
ID=7310626
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM62945D Expired DE359686C (de) | Fuer die verschiedensten Zwecke, z. B. als Haengematte, Regenmantel, Tornister, sowie als Rucksack, Schlaf- oder Fusssack zu benutzende Zeltbahn |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE359686C (de) |
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0
- DE DEM62945D patent/DE359686C/de not_active Expired
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