DE359641C - Fuer mehrere Geldstuecke bestimmter Einwurf fuer Selbstkassierer, insbesondere Ferneinwurfkaesten fuer mechanische Musikwerke - Google Patents

Fuer mehrere Geldstuecke bestimmter Einwurf fuer Selbstkassierer, insbesondere Ferneinwurfkaesten fuer mechanische Musikwerke

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DE359641C
DE359641C DEB99022D DEB0099022D DE359641C DE 359641 C DE359641 C DE 359641C DE B99022 D DEB99022 D DE B99022D DE B0099022 D DEB0099022 D DE B0099022D DE 359641 C DE359641 C DE 359641C
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    • G—PHYSICS
    • G07—CHECKING-DEVICES
    • G07F—COIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F5/00—Coin-actuated mechanisms; Interlocks
    • G07F5/02—Coin-actuated mechanisms; Interlocks actuated mechanically by coins, e.g. by a single coin
    • G07F5/04—Coin-actuated mechanisms; Interlocks actuated mechanically by coins, e.g. by a single coin wherein two or more coins of the same denomination are required for each transaction

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Description

Gegenstand der Erfindung ist eine besonders einfache Ausbildung des Gegenstandes des Hauptpatentes, deren wesentliches Kennzeichen darin besteht, daß der zur Aufnahme einer veränderlichen Anzahl Geldstücke in seiner wirksamen Länge verstellbare Aufspeicherungsbehälter, der zum Hervorbringen der Auslösewirkung in an sich bekannter Weise als kippbare Rinne angeordnet ist, durch, das letzte Geldstück für das Kippen freigegeben wird. Die Freigabe erfolgt dabei durch Einwirkung des letzten Geldstückes auf ein in die Rinne eingreifendes Sperrglied, das so weit in die Rinne hineinragt, daß das letzte Geldstück zwischen ihm und dem vorletzten Geldstück nicht mehr genügend freien Raum vorfindet und sich diesen erst durch Hineinzwängen freimachen muß. Das Sperrglied wird hierbei so weit zurückgedrängt, daß es außer Eingriff mit der Rinne kommt, die infolgedessen umkippt, die darin enthaltenen Münzen entleert und die Auslösung bewirkt.
Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung beispielsweise an einem elektrischen Ferneinwurfkasten für Musikwerke.
Abb. ι zeigt die Einwurfvorrichtung in der Ansicht,
Abb. 2 die Rinne in der Auslösestellung;
Abb. 3 ist eine Draufsicht mit Schnitt durch den Kasten.
An der Rückwand des Kastens ist eine Achse 3 befestigt, auf der die Geldrinne 2 kippbar gelagert ist. In der Nähe des rechten Endes ist an der Unterseite der Rinne ein Kontaktstift 7 angebracht, der bei einem Kippen der Rinne nach rechts (Abb. 2) in den Quecksilbernapf 8 taucht und dadurch • den Betriebs- oder Schaltstromkreis des Musikwerkes schließt. In der Stellung der Abb. 1 wird die Rinne, die im leeren Zustande links Übergewicht hat, durch ein in einen Einschnitt 13 an ihrem rechten Ende fassenden Sperrhaken 11 festgehalten. Die Rinne weist eine Reihe von quer hindurchgehenden Löchern 6 auf, deren gegenseitige Entfernung dem Durchmesser der zu verwendenden Münzeinheit ent
spricht. Durch Einstecken eines Stiftes 5 in irgendeines dieser Löcher kann man die Anzahl Münzen, die die Rinne aufzunehmen vermag, beliebig verstellen. Der Abstand zwischen 50 dem nächst dem Einwurf 1 liegenden Loche und der in den Ausschnitt 13 fassenden Nase des Sperrhakens ist so groß, daß zwischen dem etwa durch dieses Loch gesteckten Stift 5 oder dem unmittelbar links davon 55 liegenden Geldstück einerseits und der Nase andererseits kein genügender Raum für ein Geldstück verbleibt. Das letzte Geldstück muß sich also dazwischenzwängen, wodurch es den nur leicht gefederten Sperrhaken so 60 weit zurückdrückt, daß die Nase die Rinne freigibt, die nun unter dem rechts vom Drehpunkt liegenden Übergewicht des oder der Geldstücke nach rechts kippt. Sobald dadurch die Münzen aus der Rinne herausgerollt sind, 65 kehrt diese in die Stellung der Abb. 1 zurück und tritt wieder in Eingriff mit dem Sperrhaken 11.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Für mehrere Geldstücke bestimmter Einwurf für Selbstkassierer, insbesondere Ferneinwurfkästen für mechanische Musikwerke, nach Patent 334263, dadurch gekennzeichnet, daß der zur Aufnahme einer veränderlichen Anzahl Geldstücke in seiner wirksamen Länge verstellbare Aufspeicherungsbehälter, der in an sich bekannter Weise als kippbare Rinne (2) angeordnet ist, durch das letzte Geldstück für das Kippen freigegeben wird.
2. Geldeinwurf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Freigabe der Rinne (2) zum Kippen durch Zurückdrängen eines in sie eingreifenden und sie dadurch feststellenden Sperrgliedes (11) durch das letzte Geldstück erfolgt, das sich in den zu engen Raum zwischen dem Sperrgliede (11) einerseits und dem vor- go letzten Geldstück oder einem Steckstift (5) andererseits einzwängt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEB99022D Fuer mehrere Geldstuecke bestimmter Einwurf fuer Selbstkassierer, insbesondere Ferneinwurfkaesten fuer mechanische Musikwerke Expired DE359641C (de)

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