DE359437C - Sicherheitsschaltung fuer elektrisch gesteuerte Antriebe, insbesondere Aufzuege - Google Patents

Sicherheitsschaltung fuer elektrisch gesteuerte Antriebe, insbesondere Aufzuege

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DE359437C
DE359437C DES56080D DES0056080D DE359437C DE 359437 C DE359437 C DE 359437C DE S56080 D DES56080 D DE S56080D DE S0056080 D DES0056080 D DE S0056080D DE 359437 C DE359437 C DE 359437C
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electrically controlled
phase
control
safety circuit
controlled drives
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DES56080D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B1/00Control systems of elevators in general
    • B66B1/34Details, e.g. call counting devices, data transmission from car to control system, devices giving information to the control system
    • B66B1/46Adaptations of switches or switchgear
    • B66B1/48Adaptations of mechanically-operated limit switches

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Relay Circuits (AREA)

Description

  • Sicherheitsschaltung für elektrisch gesteuerte Antriebe, insbesondere Aufzüge. Bei ferngesteuerten elektrischen Antrieben, insbesondere Aufzügen in Drehstrom- oder Gleichstromdreileiteranlagen, ist es allgemein üblich, die Steuerung lediglich zwischen zwei Phasen oder zwischen einen Außen-- und den Innenleiter zu legen. Dies hat verschiedentlich dadurch zu nachteiligen-Folgen geführt, daß beim Ausbleiben einer Phase oder eines Außenleiters infolge Durchbrennens einer Sicherung oder aus anderen Gründen die Steuerung oder der Motor unter Strom blieb und beschädigt wurde. Besonders bei Aufzügen mit Druckknopfsteuerung liegt der Fall so, daß ein mit dem Druckknopf gegeber_es bestimmtes Fahrkommando aufrechterhalten wird, bis die Kabine das betreffende Stockwerk erreicht hat. Ist nun die nicht mit der Steuerung zusammenhängende Phase oder der freie Außenleiter spannungslos, so laufen zwar in beiden Fällen die Motoren nicht an, d. h. der Gleichstrommotor erhält überhaupt keinen Strom, während der Drehsirommotor nur zweiphasig angeschlossen ist, somit kein Drehmoment entwickelt, so daß er durch die dauernde Stromaufnahme zerstört werden kann, da die Steuerung infolge der nicht eintretenden Bewegung der Kabine eingeschaltet bleibt. Ebenso bleibt in der Gleichstromanlage die Steuerung unter Strom.
  • Nun hat man diese Übelstände dadurch zu vermeiden gesucht, daß man zwischen nicht zur Steuerung benutzte Phasen ein dauernd vom Strom durchflossenes Relais geschaltet hat, das bei Unterbrechung einer nicht zum Steuern benutzten Phasenleitung den Steuerstrom unterbricht. Man hat dadurch den ohnedies nicht ganz einfachen Anlagen ein weiteres Glied hinzugefügt und verbraucht dauernd Strom.
  • Nach der Erfindung soll die Schaltung zur Vermeidung dieser Mängel so vorgenommen werden, daß der Steuerstrom auf zwei die für die Steuerung ohnedies unerläßlichen Teile enthaltende Kreise verteilt wird, von denen der eine beispielsweise zwischen die Phasen r und 2, der andere zwischen die Phasen :2 und 3 gelegt wird. In Dreileiteranlagen ist die Schaltung dementsprechend.
  • In der Abbildung ist eine Druckknopf-Steuerung für Drehstrom mit drei Haltestellen dargestellt. Alle mit dem Motor selbst in Verbindung stehende Leitungen 28, 29 sind weggelassen. 1, 2, 3 sind die drei Phasen, 4 und 5 die beiden Umschaltschützen, 6 und 7 die sogenannten Auf- und Abrelais, 8, 9, ro die Stockwerkrelais, 11, 12, 13 die Druckknöpfe, 14, 15, 16 die Stockwerkschalter, 17 der Halteknopf, 18, i9, 2o die Türkontakte.
  • Wird z. B. der Druckknopf 13 gedrückt, so fließt der Strom aus Phase 3 über 17, 18, 19, 2o nach Stockwerkrelais io, Relais 7 und Stockwerkschalter 16 nach Phase i. Die Relaiskontakte 25 und 22 werden geschlossen. Ober den Kontakt 22 gelangt jetzt der Strom aus Phase i in die Umschaltschützspule 4, die er nach Phase 2 verläßt. Der Motor wird iyi einem bestimmten Drehsinn eingeschaltet; gleichzeitig schließt sich der Kontakt 27 an Schütz 4, und die Relais io und 7 bleiben über den Kontakt 27 und Kontakt 25 am Relais io auch nach Loslassen des Druckknopfes 13 eingeschaltet, bis durch die Kabine der Stockwerkschalter 16 geöffnet wird. Hierbei werden die Relais 7 und io stromlos; die Kontakte 25 und 22 öffnen sich, und das Schütz 4 fällt ab, der Motor kommt zum Stillstand.
  • Ist nun bei Einleitung der Bewegung durch den Druckknopf Phase i oder 3 stromlos, so spricht die Steuerung überhaupt nicht an. Sind jedoch i und 3 stromführend, jedoch 2 stromlos, so sprechen zwar zunächst die Relais io und 7 an, jedoch nicht das Schütz 4, da es mit einem Pol an der Phase :2 liegt. Dadurch kann sich auch der Kontakt 27 nicht schließen, und die Relais io und 7 fallen wieder ab, sobald der Druckknopf losgelassen wird.
  • In Steuerungen, die eine Anwendung des Prinzips der Zweiteiligkeit nicht ohne weiteres gestatten, kann die Anordnung so getroffen werden, daß das zuerst erregte Steuerrelais über einen Arbeitskontakt ein zweites Relais einschaltet, das zwischen zwei andere Phasen gelegt ist und durch sein Ansprechen die Steuerung aufrechterhält. Es ist auch möglich, zur Einleitung eines Steuervorganges Doppeldruckknöpfe oder -Schalter zu verwenden, die aus j e zwei Phasen Strom in j e ein Relais oder Schütz entsenden und auf diese Weise nur beim Vorhandensein aller Phasen die Einschaltung des Motors ermöglichen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRUcH Sicherheitsschaltung für elektrisch gesteuerte Antriebe in Drehstrom- oder Gleichstrom - Dreileiteranlagen, gekennzeichnet durch eine solche Verteilung des Steuerstromes auf zwei zwischen verschiedene Zuleitungen geschaltete Kreise, daß beim Versagen einer der Zuleitungen entweder schon der erste Kreis stromlos bleibt und so den zweiten nicht einschaltet, oder daß infolge der Stromlosigkeit des zweiten Kreises die Schließung des ersten nicht aufrechterhalten bleibt.
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