DE359247C - Markenausgebevorrichtung - Google Patents

Markenausgebevorrichtung

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DE359247C
DE359247C DEK69375D DEK0069375D DE359247C DE 359247 C DE359247 C DE 359247C DE K69375 D DEK69375 D DE K69375D DE K0069375 D DEK0069375 D DE K0069375D DE 359247 C DE359247 C DE 359247C
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Krupp Stahl AG
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F11/00Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles
    • G07F11/72Auxiliary equipment, e.g. for lighting cigars, opening bottles

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

Den Gegenstand der Erfindung bildet, eine Markenausgebevorrichtung, die je nach Wunsch entweder eine nichtangefeuchtete Marke auszugeben oder eine Postsache mit einer Marke zu. versehen vermag.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht, und zwar zeigt
Abb. ι einen Längsschnitt der Vorrichtung,
ίο einzelne Teile sind weggelassen,
Abb. 2 den gleichen Schnitt wie Abb. ι bei anderer Stellung der einzelnen Teile und
Abb. 3 in größerem Maßstabe eine Oberansicht eines Teiles der Vorrichtung.
In einem Gehäuse A ist eine Welle B gelagert, die nur nach Einwurf eines bestimmten Geldstückes in einen hierfür vorgesehenen Schlitz durch einen — nicht dargestellten — Motor im Sinne der Uhrzeigerbewegung gedreht
so werden kann. Auf der Welle B sitzt eine mit zwei Kurvennuten c1 und c2 versehene Scheibe C. In die Nut c1 greift ein Bolzen d1 ein, der an einer um einen festen Zapfen a\ schwingbaren Stange D befestigt ist. Die Nut c1 ist so aus-
gebildet, daß bei der aus Abb. ι ersichtlichen Winkellage der Scheibe C durch eine Drehung der Welle B im Uhrzeigerdrehsinne die Stange D zunächst im entgegengesetzten Sinne bis zu einer Höchstlage des Bolzens d1 ausschwingt und danach wieder in ihre Urlage zurückkehrt. An dem freien Ende der Stange D ist ein Lenker E angelenkt, mit dem das eine Ende eines um einen festen Zapfen «2 schwingbaren, doppelarmigen Hebels JF gelenkig verbunden ist. Das andere Ende des Hebels F ist als Gabel f1 ausgebildet und umfaßt einen Bolzen g1, der an einem mit einem Anschlagbunde g2 versehenen Schafte G sitzt. Dieser ist in einem Rohre H geführt, das in einem feststehenden Zylinder as verschiebbar ist und an seinem unteren Ende den Abreißstempel hx trägt. In der Bahn des Abreißstempels h1 liegt das zu einem Haken i2 umgebogene Ende einer Klammer i1, die an einem Bügel / um eine in der Zeichenebene liegende Achse drehbar gelagert ist und von der — nicht dargestellten — Greiferzange gesteuert wird. Der Bügel / ist auf einer festen Stange &* entgegen der Wirkung einer Feder i3 verschiebbar. Etwas oberhalb des Hakens i2 mündet der Markenstreifen a5, der auf einer drehbaren Markenrolle «6 aufgewickelt ist. Der Markenstreifen a5 kann durch die — nicht dargestellte — Greiferzange erfaßt und in die Bahn des Abreißstempels h1 gezogen werden. Unterhalb des Markenstreifens as ist ein Wassergefäß cC angeordnet, das durch einen die Feuchtigkeit aufsaugenden Stopfen as abgeschlossen ist. An dem Stopfen as liegt eine Anfeuchtewalze &2 an, die an dem einen Ende eines doppelarmigen Hebels k1 drehbar gelagert ist. Der Hebel k1 ist an einem um eine feste Achse «9 unter Reibung schwingbaren, knieförmig ausgebildeten doppelarmigen Hebel K drehbar gelagert und liegt mit seinem freien Ende unter der Wirkung einer — nicht dargestellten — Feder auf einem Stifte k3 auf, der an dem Hebel if sitzt- Der eine Arm &4des Hebels K ragt in die Bahn zweier Stifte g4 und g5, die an einer am Bolzen g1 befestigten Steuerstange G3 sitzen. Der untere Stift g4
liegt bei der in Abb. ι dargestellten Lage der einzelnen Teile an dem Arme k* von unten an. Der obere Stift g5 ist von dem unteren um einen Betrag entfernt, der gleich dem Abstatide des Anschlagbundes g2 von der oberen Stirnfläche des Rohres H, vermehrt um den Abstand der unteren Begrenzungsfläche des Abreißsterapels h1 von der Anfeuchtewalze A2, ist. An dem Arme k5 des Hebels K ist ein Bolzen ks vorgesehen, der in eine Nut?«1 einer Führungsstange M eingreift. Diese ist an dem einen Arme eines doppelarmigen Hebels N1 angelenkt, der auf einer im Gehäuse A gelagerten Welle N sitzt. Auf dieser ist außerdem ein kammartig ausgebildeter Fühler iV2 befestigt. An dem zweiten Arme des Hebels N1 ist eine Zugstange P angelenkt, die andererseits' mit einem Hebel Q gelenkig verbunden ist. Dieser ist auf dem Zapfen a1 schwingbar gelagert. Außerdem ist auf dem Zapfen et1 ein doppelarmiger Hebel R schwingbar gelagert, an dessen einem, mit dem Hebel Q durch eine Feder ^1 verbundenen Arme ein Ansatz q2 des Hebels Q anliegt. Der andere Arm des Hebels R trägt einen Bolzen r1, der in die in der Scheibe C befindliche Kurvennut e2 eingreift. Die Nut c2 ist so ausgebildet, daß bei der aus Abb. 1 ersichtlichen Winkellage der Scheibe C durch eine Drehung der Scheibe C im Uhrzeigerdrehsinne der Hebel R im entgegengesetzten Sinne bis zu einer Höchstlage des Bolzens r1 attsschwingt und danach wieder in seine Urlage zurückkehrt. Schließlich ist auf dem Zapfen ax ein Zahnsektor T sehwingbar gelagert. Dieser trägt einen Stift t\ der in die Bahn des Hebels Q hineinragt und von diesem bei der Stellung der Teile nach Abb. 1 um einen bestimmten Betrag entfernt ist. Der Zahnsektor T liegt unter der Wirkung einer Feder t2 an einem festen Stifte axo an. Er greift in ein Zahnritzel F ein, das mit einem zweiten Zahnsektor F1 gekuppelt ist. Dieser steht in Eingriff mit einer an einem verschiebbaren Tischet vorgesehenen Zahnleiste w1. Der auf der Zeichnung links befindliche Rand des Tisches W liegt dem Fühler iV2 gegenüber und ist wie dieser kammartig ausgebildet, und zwar so, daß der Fühler N2 unbehindert durchschwingen kann (Abb. 3). Auf den Tisch W kann durch einen Schlitz, der sich in der — weggeschnittenen — Vorderwand befindet, von außen her eine Postsache, z. B. ein Brief W2, so geschoben werden, daß er die kammartigeö Durchbrechungen des Tisches überdeckt. Unter dem Tische W befindet sich dem Abreißstempel h1 gegenüber ein Schacht«11.
Soll der erläuterten Vorrichtung eine nicht-
angefeuchtete Marke entnommen werden, so wird lediglich ein dem Werte der Marke entsprechendes Geldstück in den hierfür vorgesehenen Schlitz, geworfen. Die Welle B mit ihr die Scheibe C drehen sich darauf im Uhrzeigerdrehsinne und es erfolgt unter Vermittelung des Hebels D, des Lenkers E und des Hebels F eine Senkung des Schaftes G nebst der Steuerstange Gs, Sobald der Bund g·2 auf das Rohr H auftrifft, wird dieses mitgenommen und der Abreißstempel h1 nähert sich der inzwischen durch die Greiferzange vorgezogenen Marke. Während dieser Bewegungsvorgänge ist infolge der Führung des Bolzens f1 in der Nut c2 der Hebel R im entgegengesetzten Sinne der Uhrzeigerbewegung gedreht worden. Unter der Wirkung der Feder qx folgt der Hebel Q der Drehung und überträgt diese, aber im entgegengesetzten Sinne, durch die Zugstange P auf den Hebel N1 und damit auf den Fühler N2. Dieser schwingt durch die kaöimaftigen Durchbrechungen des Tisches W hindurch. Bei der Drehung des Hebels N1 verschiebt sich die Führungsstange ikf und es kommt nach einer kurzen Verschiebung die linke Änschlagfläche der Nut m1 zur Anlage an den Bolzen k6. Nunmehr wird der Hebel K im entgegengesetzten Sinne der Uhrzeigerbewegung gedreht, so daß die Anfeuchtewalze k2 aus der Bahn des Abreißstempels h1 gelangt. Die Übersetzungsverhältnisse sind so gewählt, daß dies eingetreten ist, ehe durch den Abreißstempel eine Marke abgerissen ist. Ehe letzteres erfolgt, ist inzwischen auch der Tisch W nach rechts in die Lage nach Abb. 2 verschoben. Bei seiner Drehung kommt nämlich der Hebel Q zur Anlage an den Stift P- und nimmt darauf den Zahnsektor T mit. Dessen Drehung hat durch Vermittelung des Zahnritzels V, des Zahnsektors F1 und der Zahnleiste w1 eine Verschiebung des Tisches W nach rechts zur Folge. Nach dem Abreißen der Marke schwingt die Klammer i1 aus und gibt die Marke frei, so daß diese in den Schacht a11 fällt und entnommen werden kann (Abb. 2). Bei weiterer Drehung der Scheibe C kehren die einzelnen Teile wieder in ihre Urlage zurück, und zwar ;der Zahnsektor T und durch diesen der Tisch W unter der Wirkung der Feder t2 und der Bügel / unter der Wirkung der Feder i3.
Um mit Sicherheit zu erreichen, daß die abgetrennte Marke in den Schacht a11 fällt, kann dieser nach oben verschiebbar und die An-Ordnung getroffen sein, daß der Fühler N2 im geeigneten Augenblicke mit dem Schachte a11 in eine Verbindung tritt, die eine Verschiebung des Schachtes dem Abreißstempel entgegen zur Folge hat.
Soll eine Postsache, z. B. der Brief W2, mit einer Marke versehen werden, so wird der Brief durch den hierfür vorgesehenen Schlitz so auf den Tisch W geschoben, daß er dessen kammartige Ausnehmungen überdeckt. Nach Ein- iao wurf des Geldstückes spielen sich zunächst die gleichen Bewegungsvorgaaige ab wie bei Ent-
nähme einer nichtangefeuchteten Marke. Der Fühler N2 kann nun aber nicht mehr durch die kammartigen Ausnehmungen des Tisches W hindurchschwingen, da er auf den Brief W2 auftrifft. Vom Augenblicke des Auftreffens ab (s. gestrichelte Stellung in Abb. i) bleiben der Fühler N2 und somit auch die mit ihm verbundenen Teile N1, M, P, Q in Ruhe, während der Hebel R unter Spannung der Feder q1 weiterschwingt. Die Anordnung ist nun so getroffen, daß der Fühler N2 auf den Brief W2 auftrifft, kurz bevor der Hebel Q zur Anlage an den Stift P- und die linke Anschlagfläche der Nut m1 zur Anlage an den Bolzen A6 kommen würde. Infolgedessen bleibt auch der Tisch W in Ruhe und der Hebel K wird durch den Fühler N2 nicht beeinflußt. Bei der Senkung des Abreißstempel's A1 kommt schließlich der Stift gs zur Anlage an den Arm A4 des
ao Hebels K. Dies tritt nach dem früher Gesagten ein, wenn die zwischen dem Haken i2 der Klammer i1 und dem Abreißstempel A1. gehaltene, bereits vom Markenstreifen as abgetrennte Marke zur Anlage an die Anfeuchtewalze k2 kommt. Bei weiterer Senkung des Abreißstempels A1 wird durch den Stift g5 der Hebel K im entgegengesetzten Sinne der Uhrzeigerbewegung gedreht, wobei der Bolzen Ae in der Nut m1 gleitet. Bei der Drehung des Hebels K läuft die Anfeuchtewalze k2 unter der Marke her und feuchtet sie an. Die Anfeuchtewalze h2 gelangt schließlich aus der Bahn des Abreißstempels A1, der sich dem Briefe W2 nähert. Kurz bevor der Abreißstempel h1 auf den Brief W2 auf trifft, schwingt die Klammer i1 aus und gibt die Marke frei, die nunmehr durch den Abreißstempel A1 fest auf den Brief gedrückt wird. Hierauf gehen die einzelnen Teile wieder in ihre Urlage zurück, und der Brief kann, mit der gewünschten Marke versehen, wieder der Vorrichtung entnommen werden.

Claims (7)

Patent-Ansprüche:
1. Markenausgebevorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß zwei von einer gemeinsamen Antriebsvorrichtung (B) zu einem Anfeuchter (A2) führende Zwischengetriebe (D E F G3 gs K und R Q P ψ Μ K) vorgesehen sind, von denen das eine (D E F G3 gs K) nach dem Einschieben einer Postsache den Anfeuchter (A2) über die Klebefläche der Marke zu bewegen vermag, während das andere (RQ PN1 MK) dazu dient, beim Fehlen einer Postsache den Anfeuchter (A2) aus der Bahn der auszugebenden Marke zu entfernen.
2. Markenausgebevorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß mit einem mit dem Getriebe (C, D, E, F) für die Betätigung des Abreißstempels (A1) zwangläufig verbundenen Getriebeteile (R) ein Fühler (N2) nachgiebig verbunden ist, in dessen Bahn eine dem Abreißstempel (A1) gegenüberliegende Briefunterlage (W) hineinragt, die derart durchbrochen ist, daß sie ein Hindurchschwingen des Fühlers (N2) gestattet und daß der Fühler (N2) mit einem Anfeuchter (k2), der in der Bahn des Abreißstempels (A1) liegt, derart in zwangläufige Verbindung zu treten vermag, daß bei einem Durchschwingen des Fühlers (N2) durch die Briefunterlage (W) der Anfeuchter (A2) aus der Bahn des Abreißstempels fortbewegt wird.
3. Markenausgebevorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Fühler (N2) auch mit der Brief unterlage (W) derart in zwangläufige Verbindung treten kann, daß bei einem Durchschwingen des Fühlers (N2) durch die Briefunterlage (W) diese aus der Bahn des Abreißstempels (A1) fortbewegt wird.
4. Markenausgebevorrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß das nachgiebige, die Verbindung zwischen dem Fühler (N2) und dem betreffenden Getriebeteile (R) herstellende Organ (q1) an einen mit dem Fühler (N2) zwangläufig verbundenen Getriebeteü (Q) angeschlossen ist, in dessen Bahn ein Anschlag (t1) hineinragt, der an einem mit der Briefunterlage (W) zwangläufig verbundenen Getriebeteile (T) vorgesehen ist.
5. Markenausgebevorrichtung nach Anspruch 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß als Antriebsorgan eine Scheibe (C) mit zwei Kurvennuten (c1, c2) vorgesehen ist, in deren einer (c1) ein mit dem Abreißstempel (A1) zwangläufig verbundener Getriebeteü (D) und in deren anderer (c2) der Getriebeteü (R) geführt ist, mit dem der Fühler (N2) nachgiebig verbunden ist.
6. Markenausgebevorrichtung nach Anspruch 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Fühler (N2) kammartig ausgebildet ist und die Brief unterlage (W) mit kammartigen Durchbrechungen versehen ist.
7. Markenausgebevorrichtung nach Anspruch 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Fühler (N2) mit einem für die Abführung no der Marken vorgesehenen verschiebbaren Schacht (a11) derart in Verbindung zu treten vermag, daß der Schacht (a11) bei einem Durchschwingen des Fühlers (iV2) durch die Brief unterlage (W) dem Abreißstempel (A1) entgegenbewegt wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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