DE35917C - Klavier mit schräge gelagertem Resonanzboden, schrägem Rost und desgleichen Saitenbezug in Verbindung mit Schallkammern - Google Patents

Klavier mit schräge gelagertem Resonanzboden, schrägem Rost und desgleichen Saitenbezug in Verbindung mit Schallkammern

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Publication number
DE35917C
DE35917C DENDAT35917D DE35917DA DE35917C DE 35917 C DE35917 C DE 35917C DE NDAT35917 D DENDAT35917 D DE NDAT35917D DE 35917D A DE35917D A DE 35917DA DE 35917 C DE35917 C DE 35917C
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DE
Germany
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piano
sound
sound chamber
soundboard
grand
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT35917D
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English (en)
Original Assignee
W. KRESS in Wien IV., Margarethenstr. 7
Publication of DE35917C publication Critical patent/DE35917C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10CPIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
    • G10C1/00General design of pianos, harpsichords, spinets or similar stringed musical instruments with one or more keyboards
    • G10C1/02General design of pianos, harpsichords, spinets or similar stringed musical instruments with one or more keyboards of upright pianos
    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10CPIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
    • G10C1/00General design of pianos, harpsichords, spinets or similar stringed musical instruments with one or more keyboards

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Toys (AREA)

Claims (2)

  1. KAISERLICHES
    PATENTAMT:
    WILHELM KRESS in WIEN.
    in Verbindung mit Schallkammern.
    Das Wesentliche und Neue des vorliegenden Klaviers ist:
    '. i. Die Lage der Saiten, des Resonanzbodens, 'des Eisenrahmens (bezw. der Eisen spreizen) und ;des Rastes (Kastengerippes), indem diese Theile weder horizontal, wie bei einem Flügel, noch vertical, wie bei einem Pianino, sondern vom !Stimmstock g nach dem Rücken h, Fig. 1, schräg aufwärts gerichtet liegen.
  2. 2. Die Schallkammer c, d. i. der trichterförmige Hohlraum Io ki, Fig. i, in welchen der Ton von oben bei/0 zwischen den HoIz- :spreizen vwx, Fig 3, hindurch eintritt und aus dem er unten durch die Oeffnung i k, Fig. ι und 4, austritt. Nach hinten ist die Schallkammer c durch die dünne, flache Wand mh, nach vorn durch die dünne, gebogene Wand ο k, nach den Seiten durch die idünnen Kastenwände h g, Fig. 4, abgeschlossen. Die Oeffnung der Schallkammer nach unten zeigt Fig. ι und 4 bei ik; dieselbe ist durch die Hinterfüfse 1 und 2 und die hierzu nöthigen ;Stützen unterbrochen. Die Dimensionen der Schallkammer c richten sich nach den Dimen-'sionen des Klaviers, welches kleiner oder gröfser sein kann, je nachdem man eine dem !kurzen Stutzflügel oder eine dem Concertflügel entsprechende Mensur nimmt.
    Der Querschnitt, Fig. 1, zeigt die Lage des Rastes, Fig. 3 den Aufrifs desselben; g ist der !Stimmstock, η das Bruststück, bl der Rücken, •vwx sind die Holzspreizen und c1 die Zwischenräume, welche vom Resonanzboden zur Schallkammer führen.
    Fig. 4 zeigt das Klavier von unten gesehen; ρ t ist der Boden des Klaviatur- und Mechanikraumes, i, 2, 3 und 4 sind die Füfse, u ist das Pedal und i k die Oeffnung der Schallkammer c.
    Der Stimmstock g liegt in derselben Höhe und ähnlich wie bei einem Flügel, bildet aber nach der Seite s hin, Fig. 1, einen nach aufwärts gerichteten stumpfen Winkel. Das Klavier ist nach hinten nicht wie ein gewöhnlicher Flügel einseitig verjüngt, sondern, wie Fig. 2, 3 und 4 zeigen, ist hier der hintere schmälere Theil h in die Mitte verlegt.
    Die gebogene Vorderwand ο k, Fig. 1, der Schallkammer c bildet gleichzeitig die Rückwand des Mechanikraumes q. Die Klaviatur bildet einen stumpfen Winkel d e f, Fig. 1.
    Jede beliebige Flügelmechanik kann diesem System angepafst werden. In Fig. 1 ist die einfache Wiener Mechanik angedeutet.
    Alle anderen hier nicht erwähnten Constructionsdetails bieten nichts Neues.
    Durch die oben beschriebene schräge Stellung der Hauptorgane, sowie durch die Schallkammer dieses Klaviers in Verbindung mit dem bisherigen kreuzsaitigen System (s. Fig. 2) und der Anwendung einer beliebigen Flügelmechanik wird bei sehr geringem Raumbedarf, welcher sich dem des Pianinos nähert (s. Fig. 4), der Ton und die Spielart eines Flügels erstrebt.'
    Patient-Anspruch:
    Ein Klavier, bei welchem die Saiten, der Resonanzboden, der Eisenrahmen (bezw. die Eisenspreizen) und der Rast (das Kastengerippe) weder horizontal, wie bei einem Flügel, noch vertical, wie bei einem Pianino, sondern vom Stimmstock g nach dem Rücken h, Fig. 1, schräg aufwärts gerichtet liegen, und welches die oben beschriebene Schallkammer c besitzt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1266450B (de) * 1965-09-02 1968-04-18 Beckenbach Karl OEl- oder gasbeheizter Schachtofen

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